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U-Bahnzugführer benimmt sich total daneben

Also, das war doch der Hit des Tages mit BVG-Streik-Feeling. Ich sitze gerade in der U-Bahn, als der Zugführer über Lautsprecher trötet: “Mit dem Fahrrad nicht in den ersten Wagen, wie oft sollen wir das noch sagen”. Sichtlich genervt der Gute was? Auch schon mal an die Möglichkeit gedacht: a.) sie macht hier Urlaub b.) sie ist gerade vielleicht drei Monate hier und weiß das nicht c.) sie war so in Eile, weil sie ja unbedingt die derzeit sympathieträchtige BVG nicht in Verlegenheit bringen wollte.

Wie auch immer. Als die Gute dann das Fahrrad nach hinten schob und schon an der Tür war und den Knopf drückte … fuhr der doch einfach davon.
Schönen Gruß vom Streik, aber das war bestimmt das allerletzte was man einer Radfahrerin in der U-Bahn antun sollte. *dreimalkopfschüttel*.

Ver.di tyranisiert weiter die Berliner

Ver.di und die Straßenbahnfahrer haben es heute wirklich auf die Spitze getrieben.
Ohne Vorwarnung haben sich die Berliner Straßenbahnfahrer heute früh geweigert ihrer Arbeit nachzugehen!
100e Berliner sind zu spät zur Arbeit oder zur Schule gekommen.
Kaum ein Berliner hat noch Verständnis für die Muskelspiele von Ver.di und den BVGlern.
Der Berliner Fahrgastverband bezeichnet den Streik als unverhältnismässig.
Viele Berliner äussern in Foren und Blogs ihr Unverständnis.
Zu Recht finde ich!
So gehts nicht liebe BVGler!
Evtl sollte man ja doch den öffentlichen Nahverkehr in Berlin privatisieren!

Viele Schwarzfahrer zahlungsunfähig

Auf 12,7 Millionen Euro beläuft sich die Summe, die die Berliner Verkehrsbetriebe im vergangenen Jahr Schwarzfahrern insgesamt in Rechnung stellte. Nach einem Bericht der “Berliner Zeitung” werden davon aber nur knapp ein Drittel tatsächlich gezahlt. Die BVG bleibt also auf 8,6 Millionen Euro sitzen, meist wegen Zahlungsunfähigkeit der Schwarzfahrer. Die Zahlen stammen aus einem kürzlichen Bericht zum Sanierungsfortschritt der BVG.

Die gibt sich trotzdem nicht entmutigt. Der Abschreckungseffekt sei entscheidend. Das läßt sich auch aus der Senkung der Schwarzfahrerquote ablesen. Sie lag schon mal bei 6 Prozent. 2006 musste nur noch für 3,6 Prozent der Fahrgäste ein erhöhtes Beförderungsentgeld erhoben werden. Bei den Fahrgastzahlen waren es 2007 nur noch 904 Millionen statt 914 Millionen im Jahr zuvor. Jedoch: Der BVG-Fahrgeldertrag stieg um 3,8 Millionen Euro. Die letzte Tariferhöhung vor einem Jahr lässt grüßen.