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	<title>Berlin Blog &#187; BVG</title>
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	<description>Ein Blog für Berliner und Brandenburger</description>
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		<title>Warnstreik bei der BVG</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 08:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone G.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mal wieder wird gestreikt in Berlin – und mal wieder stehen leicht verärgerte Fahrgäste auf den Bahnsteigen. Diesmal ist nicht die Berliner S-Bahn betroffen; am heutigen Donnerstagmorgen bis zehn Uhr streikte die BVG, U-Bahnen ließen zum Teil auf sich warten. Der Dachverband DBB Tarifunion, darunter auch die Lokführergewerkschaft GDL, hatte dazu aufgerufen, vom Schichtbeginn um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder wird gestreikt in Berlin – und mal wieder stehen leicht verärgerte Fahrgäste auf den Bahnsteigen. Diesmal ist nicht die Berliner S-Bahn betroffen; am heutigen Donnerstagmorgen bis zehn Uhr streikte die <a href="http://www.bvg.de/" target="_blank">BVG</a>, U-Bahnen ließen zum Teil auf sich warten. Der Dachverband DBB Tarifunion, darunter auch die Lokführergewerkschaft GDL, hatte dazu aufgerufen, vom Schichtbeginn um drei Uhr früh bis zum Vormittag die Arbeit niederzulegen.</p>
<p>Die Gewerkschaften möchten mit dem Streik unter anderem erreichen, dass die Nachtarbeit auf die Zeit von 20 bis sechs Uhr ausgeweitet wird. Ansprüche auf Zusatzurlaub dürften zudem nicht entfallen. Um konkrete Gehaltsforderungen geht es dabei nicht. Die BVG-Chefin Evelyn Nikutta und der BVG-Vorstand zeigen wenig Verständnis für den Streik: Die Verhandlungen für den neuen Rahmentarifvertrag liefen planmäßig, die Arbeitsniederlegung habe daher wenig Berechtigung. Die Gewerkschaft Ver.di, bei der die meisten BVGler Mitglied sind, beteiligte sich nicht an dem Streik.</p>
<p>Zum kompletten Stilstand kam es nicht. Am stärksten betroffen war noch die U-Bahnlinie 3, bei der es zu mehreren Ausfällen kam.  Länger als 10 Minuten warteten die Fahrgäste allerdings nicht auf ihren Zug. Gar nicht fahren sollte die Linie U4 – die kam dann aber schließlich doch. Die Linien U6 und U9 sollen alle zehn Minuten verkehren, auf der Linie U5 und U8 gilt der 20-Minuten-Takt. Nicht vom Streik betroffen sind die U-Bahnlinien U1 und U2 – laut den <a href="/Verzeichnis/B/BVG-009001701.html" target="_blank">BVG</a>-Sprechern haben die Fahrgäste auf diesen Linien schon genug Ärger mit den Streckensperrungen zwischen Gleisdreieck–Wittenbergplatz und Olympiastadion–Ruhleben. Auch der Tegel Express TXL und die Straßenbahnen sollen normal verkehren.</p>
<p>Der Streik am heutigen Donnerstag lief für die Fahrgäste also noch relativ glimpflich ab. Als Berliner Kundes des ÖPNV ist man ja immerhin einiges gewöhnt und lässt sich von zehn Minuten Verspätung nicht mehr beeindrucken. Die heutige Arbeitsniederlegung könnte aber nur der Auftakt zu größeren Streiks gewesen sein, wie ein Gewerkschaftssprecher-Sprecher im Interview mit Rado motorfm verkündete.</p>
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		<title>Tickets für S- und U-Bahn werden teurer</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 15:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oeffentlicher Nahverkehr]]></category>
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		<category><![CDATA[S-Bahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Man mag sich ja gar nicht mehr so recht aufregen über den Öffentlichen Nahverkehr in Berlin. Als Zugezogener, gerade aus einer Kleinstadt, freut man sich zunächst ja auch über den regelmäßigen Takt und die relativ guten Nachtverbindungen. Doch kaum fällt Schnee, bricht ein Teil des Netzes zusammen. Erschwerend hinzu kommt noch, dass die S-Bahn seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man mag sich ja gar nicht mehr so recht aufregen über den Öffentlichen Nahverkehr in Berlin. Als Zugezogener, gerade aus einer Kleinstadt, freut man sich zunächst ja auch über den regelmäßigen Takt und die relativ guten Nachtverbindungen. Doch kaum fällt Schnee, bricht ein Teil des Netzes zusammen. Erschwerend hinzu kommt noch, dass die S-Bahn seit dem letzten Jahr ohnehin nur mit eingeschränktem Wagenaufkommen fährt.</p>
<p>Lange Wartezeiten und überfüllte Wagons sind mittlerweile die Regel. Dafür dürfen die Fahrgäste ab dem 1. Januar auch noch tiefer in die Tasche greifen. Anfang 2010 verzichteten Senat und die Verkehrsbetriebe im Verbund Berlin-Brandenburg auf eine Anhebung der Fahrtpreise – zu sehr litten die Passagiere unter den ständigen Verspätungen und Ausfällen. Auch 2009 stiegen die Preise nicht. Doch 2011 wird es keinen weiteren Aufschub geben. Mit den höheren Ticketpreisen sollen die gestiegenen Kosten für Personal und Technik ausgeglichen werden.</p>
<p>Einzeltickets kosten ab dem nächsten Jahr dann 2,30 statt wie bisher 2,10. Für Monatskarten müssen Fahrgäste zwei Euro mehr bezahlen, also 74 Euro.</p>
<p>Freuen kann man sich als Fahrgast der Öffentlichen nur über eventuelle Entschädigungen, die der Senat nach dem erneuten Ausfall der S-Bahn angeregt hat. Die S-Bahn-Betreiber möchten darüber aber noch nachdenken.</p>
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		<title>BVG-Tickets werden wahrscheinlich teurer</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 09:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oeffentlicher Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[Die neue BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta ist noch nicht im Amt, da gibt es die ersten Nachrichten über Fahrpreiserhöhungen in Berlin und Brandenburg. Wie der Tagesspiegel berichtet, sollen vor allem Einzelfahrscheine teurer werden. Diese Nachrichten dürften vor allem den ehemaligen BVG-Chef Alexander Sturmowski ärgern, der sich lange vergeblich für höhere Ticketpreise einsetzte. Der Preis von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue BVG-Chefin <a href="http://www.in-berlin-brandenburg.com/Blog/2010/05/14/bvg-endlich-eine-frau-fur-den-vorstandsvorsitz/" target="_blank">Sigrid Evelyn Nikutta</a> ist noch nicht im Amt, da gibt es die ersten Nachrichten über Fahrpreiserhöhungen in Berlin und <a href="/Brandenburg/Kreisfreie_Staedte/" target="_blank">Brandenburg</a>. Wie der <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/fahrpreise-in-berlin-und-brandenburg-werden-erhoeht/1839906.html?pageNumber=2&amp;commentSort=debate#kommentare" target="_blank">Tagesspiegel </a>berichtet, sollen vor allem Einzelfahrscheine teurer werden. Diese Nachrichten dürften vor allem den ehemaligen BVG-Chef Alexander Sturmowski ärgern, der sich lange vergeblich für höhere Ticketpreise einsetzte.</p>
<p>Der Preis von 2,10 Euro für einen Fahrschein ist seit 2005 konstant. Erwartet wird ein Preisanstieg von 10 oder 20 Cent.  Das Geld kann die BVG gut gebrauchen: Die Verkehrsbetriebe sind mit 703 Millionen Euro überschuldet. Um den Betrieb aufrechtzuerhalten würden laut Unternehmensinformationen zudem 104 neue Wagen benötigt, was weitere Kosten in Millionenhöhe verursacht.</p>
<p>Nikutta wird sich um die Preiserhöhungen nicht groß kümmern müssen: Sie tritt ihren Posten als Vorstandsvorsitzende erst im November diesen Jahres an; die Tarifverhandlungen für 2011 müssen allerdings nun bereits vorbereitet werden. Benötigt wird ein neues Konzept: Bis jetzt sind längere Strecken in Berlin vergleichsweise günstig, während kürzere Fahrten mit Bussen und Bahnen verhältnismäßig teuer sind.</p>
<p>Nicht nur darüber gilt es nachzudenken, auch die Stammkunden sollten BVG und Senat im Auge behalten. Monatskartenbesitzer und Jahreskarten-Abonnenten spielen die größte Summe ins Geldsäckel der Verkehrsbetriebe. Trotz der S-Bahn-Krise im vergangenen Jahr – oder vielleicht auch gerade wegen der darauf erfolgenden Entschädigungen wie Gratisfahrten – stieg die Zahl der Stammkunden 2009 sogar noch an. Das Ziel von BVG und Berliner Senat ist ein weiterer Zugewinn an Fahrgästen, die dauerhaft vom Auto auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen.</p>
<p>Bus- und Bahnfahren muss daher attraktiv sein &#8211; dazu gehört nicht nur, dass sich Dauerkarten finanziell lohnen, die <a href="/Verzeichnis/B/BVG-009001701.html" target="_blank">BVG</a> muss auch an ihrem Image arbeiten. Vielen gilt die U-Bahn-Fahrt als unsicher und gefährlich, dunkle und dreckige U-Bahnhöfe erhöhen die Kundenzufriedenheit auch nicht gerade. Dabei steht der Berliner ÖPVN im bundesweiten Vergleich ziemlich gut da: Die Taktzeiten sind kurz, viele U-Bahnlinien fahren im 5-Minuten-Takt, viele Busse kommen alle 10 oder 15 Minuten. Berliner Fahrgäste scheinen das manchmal zu vergessen, Touristen fällt das dichte ÖPNV-Netz positiv auf. Eine der größten Herausforderungen für die BVG und ihre neue Chefin dürfte es daher sein, die Außendarstellung des Nahverkehrs positiv zu überarbeiten.</p>
<p>Lesen Sie auch:<br />
Wichtige <a href="/Strassenverzeichnis-Berlin/" target="_blank">Straßen in Berlin</a> wie die <a href="/Strassenverzeichnis-Berlin/Frankfurter_Allee.html" target="_blank">Frankfurter Allee</a><br />
<a href="/Brandenburg/Landkreise/Spree-Neisse/Firmen/H/hotel.html" target="_blank">Hotels im Landkreis Spree-Neiße</a> und <a href="/Brandenburg/Landkreise/Spree-Neisse/Firmen/S/" target="_blank">mehr Firmen</a><br />
<a href="/Brandenburg/Landkreise/Uckermark/Firmen/R/restaurants.html" target="_blank">Adressen von Restaurants in der Uckermark</a></p>
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		<title>BVG: Endlich eine Frau für den Vorstandsvorsitz</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 11:27:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oeffentlicher Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[Was lang währt, wird endlich gut? Acht Monate dauerte die Suche nach einer geeigneten Frau an der Spitze der BVG. Jetzt steht fest: Der Posten der Vorstandsvorsitzenden geht an Sigrid Evelyn Nikutta, derzeit noch bei der Deutschen Bahn als Vorstand Produktion der DB-Güterverkehrstochter DB Schenker Rail Polska beschäftigt. Der Berliner Senat hat ihre Einstellung bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was lang währt, wird endlich gut? Acht Monate dauerte <a href="http://www.in-berlin-brandenburg.com/Blog/2010/04/12/bvg-frau/" target="_blank">die Suche nach einer geeigneten Frau an der Spitze der BVG</a>. Jetzt steht fest: Der Posten der Vorstandsvorsitzenden geht an Sigrid Evelyn Nikutta, derzeit noch bei der Deutschen Bahn als Vorstand Produktion der DB-Güterverkehrstochter DB Schenker Rail Polska beschäftigt. Der Berliner Senat hat ihre Einstellung bereits abgesegnet – am 28. Mai muss nun noch der BVG-Aufsichtsrat seine Zustimmung geben.</p>
<p>Die 41jährige Nikutta wurde im polnischen Ortelsburg geboren, sie wuchs in Westfalen auf und studierte Psychologie. 2009 promovierte sie. Finanzsenator Ulrich Nussbaum (parteilos) hält sie für eine Top-Managerin, die große Kompetenzen in den Bereichen Mitarbeiterführung, Produktion und Technik mitbringe</p>
<p>An die neue Vorstandsvorsitzende werden hohe Erwartungen geknüpft: Die BVG hat 740 Millionen Euro Schulden und muss sich als Landesunternehmen bei Fahrpreiserhöhungen und Mitarbeiter-Entlohnung immer auch an den Vorgaben des Senats orientieren. Die erste Frau an der Spitze der BVG muss zudem beweisen, dass sie sich auch ohne Erfahrungen in der ÖPNV-Führung gegen Bereichsmanager und Belegschaft durchsetzen kann.</p>
<p>Auf Nikutta wartet also harte Arbeit – doch auch eine hohe Entlohnung winkt: Mit etwa 387.000 Euro im Jahr ist der Posten des Vorstandsvorsitzenden dotiert.</p>
<p>Adressen in Brandenburg:<br />
<a href="/Brandenburg/Landkreise/Oberhavel/Firmen/H/hotels.html" target="_blank">Hotels im Landkreis Oberhavel</a><br />
<a href="/Brandenburg/Landkreise/Uckermark/Firmen/H/hotels.html" target="_blank">Hotel im Landkreis Uckermark</a></p>
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		<title>BVG will eine Frau an der Spitze</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 12:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[BVG]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
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		<description><![CDATA[„Bei gleicher Eignung werden Frauen bevorzug berücksichtigt.“ „Wir freuen uns besonders auf die Bewerbung von Frauen.“ Diese Sätze kennt man aus Stellenangeboten. Sie sollen gerade in männlich dominierten Berufsgruppen für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis sorgen. Aber nicht immer wollen die Frauen so wie die ausschreibenden Unternehmen. Das muss gerade die BVG erfahren. Auch die Berliner Verkehrsbetriebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Bei gleicher Eignung werden Frauen bevorzug berücksichtigt.“ „Wir freuen uns besonders auf die Bewerbung von Frauen.“ Diese Sätze kennt man aus Stellenangeboten. Sie sollen gerade in männlich dominierten Berufsgruppen für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis sorgen.</p>
<p>Aber nicht immer wollen die Frauen so wie die ausschreibenden Unternehmen. Das muss gerade die BVG erfahren. Auch die Berliner Verkehrsbetriebe hätten nämlich gerne eine Frau an der Spitze. Allerdings konnte in der ersten Ausschreibungsrunde keine geeignete weibliche Person gefunden werden – obwohl die Stellenanzeige über das Jobcenter ausgeschrieben und eine Recruiting-Agentur mit der Suche beschäftigt war.</p>
<p>Bis Oktober muss ein neuer Vorstandsvorsitz gefunden werden, dann läuft der Vertrag mit dem bisherigen Vorstand Andreas Sturmowski aus. Sturmowski ist nun für den Betriebsbereich zuständig, also für ein eher technisches Feld – als erster Vorstand der<a href="/Verzeichnis/B/BVG-009001701.html" target="_blank"> BVG</a> übrigens, zuvor lagen die Aufgaben eher im kaufmännischen Bereich. Das erleichterte die Suche nach einer geeigneten Bewerberin nicht.</p>
<p>Nun könnte man für den Posten ja einfach den Bewerber mit der besten Eignung einstellen, völlig unabhängig vom Geschlecht. Doch die BVG will scheinbar unbedingt eine Frau – der neueste Plan, um das Ziel zu erreichen: Ein Mann soll den Betriebsbereich übernehmen, eine Frau den Vorstandsjob.</p>
<p>Ob sich darauf so viele Bewerberinnen einlassen, ist fraglich. Denn wie qualifiziert sie auch sein mögen, sie laufen Gefahr, nur als „Alibi-Frau“ angesehen zu werden, die den Posten allein aufgrund ihres Geschlechts bekommen hat. Mit dieser Ausschreibung tut die BVG weder sich noch der Gleichstellung einen Gefallen.</p>
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		<title>Die BVG streikt</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 09:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oeffentlicher Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Dienst]]></category>
		<category><![CDATA[BVG]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun haben die Streiks auch Berlin erreicht. Wer sich in den letzten Wochen angesichts des S-Bahn-Chaos auf die BVG verlassen hat, könnte heute enttäuscht werden. Die Gewerkschaft dbb Tarifunion hat die Fahrer von U-Bahnen, Trams und Bussen aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Bis zum frühen Nachmittag kann es da im Berufsverkehr heißen: „Nichts geht mehr!“ Ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun haben die Streiks auch Berlin erreicht.<br />
Wer sich in den letzten Wochen angesichts des <a href="/Verzeichnis/S/Berliner-S-Bahn.html" target="_blank">S-Bahn</a>-Chaos auf die <a href="/Verzeichnis/B/BVG-009001701.html" target="_blank">BVG</a> verlassen hat, könnte heute enttäuscht werden. Die Gewerkschaft dbb Tarifunion hat die Fahrer von U-Bahnen, Trams und Bussen aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Bis zum frühen Nachmittag kann es da im Berufsverkehr heißen: „Nichts geht mehr!“</p>
<p>Ganz ausfallen wird das Liniennetz aber nicht, meinen Sprecher der BVG. Die meisten Beschäftigten sind in der Gewerkschaft Ver.di organisiert – und diese lehnt die Warnstreiks der BVG ab und hat noch keine Gehaltsforderungen gestellt. Denn der Streik der dbb Tarifunion ist unabhängig von den Tarifstreits, die im Moment auf Bundes- und Landesebene stattfinden. Die Forderungen der dbb sind allerdings ähnlich wie die Forderungen auf Bundesebene: 5 Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten.</p>
<p>Das Vorgehen von Ver.di hält die dbb für zu lasch und möchte daher selbst ein Zeichen setzen. Besonders ärgerlich, dass der Streik nicht wie üblich 24 Stunden vor Beginn angekündigt wurde. Die Fahrgäste hatten damit kaum Möglichkeit, sich auf die Ausfälle einzustellen.</p>
<p>Ver.di hält zwar nichts davon, die BVG zu bestreiken – in anderen Sektoren des Öffentlichen Dienstes werden die Beschäftigten aber heute auch die Arbeit niederlegen. <a href="/Verzeichnis/K/Kindergarten.html" target="_blank">Kitas</a>, <a href="/Berliner_Bezirke/Aemter/Bezirksamt.html" target="_blank">Bezirksämter</a>, Einrichtungen des Bundes und das Kreuzberger Urbankrankenhaus werden heute stundenweise bestreikt.</p>
<p>Wer in der Hauptstadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, ist ja nun Kummer gewöhnt. Auch Streiks kennt man in Berlin zur Genüge. Dennoch haben die diesjährigen Warnstreiks einen extrem bitteren Beigeschmack: Sie kommen zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Nicht nur, dass dank der immer noch nicht nach Plan fahrenden S-Bahn ohnehin Chaos im Öffentlichen Personennahverkehr herrscht. Nicht nur, dass langsam das Streusalz knapp wird und die Witterungsverhältnisse Autofahren zum Abenteuer machen. Die Forderungen nach 5 Prozent mehr Gehalt treffen die Kommunen auch noch gerade dann, wenn ohnehin kein Geld in den Kassen ist.</p>
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		</item>
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		<title>BVG möchte Teile des S-Bahn-Verkehrs übernehmen</title>
		<link>http://www.in-berlin-brandenburg.com/Blog/2010/01/28/bvg-mochte/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 10:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone G.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oeffentlicher Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[BVG]]></category>
		<category><![CDATA[S-Bahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Die BVG schmiedet langfristige Pläne: Falls 2017 Teile des S-Bahn-Betriebs ausgeschrieben werden, kann sie sich vorstellen, sich an dieser Ausschreibung zu beteiligen. 2017 endet der Vertrag des Berliner Senats mit den Berliner S-Bahn-Betrieben, einem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn. Die S-Bahn steckt nun schon seit geraumer Zeit in der Krise, kann den Fahrplan nicht aufrechterhalten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die BVG schmiedet langfristige Pläne: Falls 2017 Teile des S-Bahn-Betriebs ausgeschrieben werden, kann sie sich vorstellen, sich an dieser Ausschreibung zu beteiligen.</p>
<p>2017 endet der Vertrag des Berliner Senats mit den Berliner <a href="http://www.in-berlin-brandenburg.com/Verzeichnis/S/Berliner-S-Bahn.html" target="_blank">S-Bahn</a>-Betrieben, einem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn. Die S-Bahn steckt nun schon seit geraumer Zeit in der <a href="http://www.in-berlin-brandenburg.com/Blog/2009/11/16/immer-s-bahn/" target="_blank">Krise</a>, kann den Fahrplan nicht aufrechterhalten und <a href="http://www.in-berlin-brandenburg.com/Blog/2010/01/04/schlechter-start-fur-berliner-s-bahn/" target="_blank">lässt ihre Kunden in der Kälte warten</a>. Wann die S-Bahn wieder im Regelbetrieb fährt, ist weiter ungewiss – nach den Rädern sehen momentan die Achsen auf dem Prüfstand, neue Ausfälle nicht ausgeschlossen.  Daher spricht alles dafür, dass der Senat sich auf die Suche nach einem anderen Unternehmer begeben wird, der den Zugverkehr auf einem Teil des Streckennetzes aufrechterhält.</p>
<p>Die BVG würde diese Rolle gerne erfüllen. Für das nächste Jahr plant sie die Anschaffung von 104 neuen Wagen, von denen Teile sowohl für U-Bahn- wie auch für S-Bahn-Züge verwendet werden könnten. Experten räumen der BVG allerdings eher schlechte Chancen bei einer Ausschreibung des S-Bahn-Netzes ein – die Kosten seien einfach zu hoch. Möglich wäre aber auch, dass der Senat entscheidet, Teile des Netzes direkt der BVG zu überschreiben.</p>
<p>Den Berlinern ist es vermutlich egal, wer das Streckennetz schließlich betreibt. Hauptsache, die Züge fahren wieder wie vorgesehen und lange Wartezeiten und vollgestopfte Wagen gehören endlich der Vergangenheit an. Und das am besten noch in diesem Jahr und nicht erst 2017.</p>
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		</item>
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		<title>U-Bahnzugführer benimmt sich total daneben</title>
		<link>http://www.in-berlin-brandenburg.com/Blog/2008/04/22/u-bahnfahrer-benimmt-sich-total-daneben/</link>
		<comments>http://www.in-berlin-brandenburg.com/Blog/2008/04/22/u-bahnfahrer-benimmt-sich-total-daneben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 17:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tresco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oeffentlicher Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[BVG]]></category>
		<category><![CDATA[BVG-Streik]]></category>

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		<description><![CDATA[Also, das war doch der Hit des Tages mit BVG-Streik-Feeling. Ich sitze gerade in der U-Bahn, als der Zugführer über Lautsprecher trötet: &#8220;Mit dem Fahrrad nicht in den ersten Wagen, wie oft sollen wir das noch sagen&#8221;. Sichtlich genervt der Gute was? Auch schon mal an die Möglichkeit gedacht: a.) sie macht hier Urlaub b.) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also, das war doch der Hit des Tages mit BVG-Streik-Feeling. Ich sitze gerade in der U-Bahn, als der Zugführer über Lautsprecher trötet: &#8220;Mit dem Fahrrad nicht in den ersten Wagen, wie oft sollen wir das noch sagen&#8221;. Sichtlich genervt der Gute was? Auch schon mal an die Möglichkeit gedacht: a.) sie macht hier Urlaub b.) sie ist gerade vielleicht drei Monate hier und weiß das nicht c.) sie war so in Eile, weil sie ja unbedingt die derzeit sympathieträchtige BVG nicht in Verlegenheit bringen wollte.</p>
<p>Wie auch immer. Als die Gute dann das Fahrrad nach hinten schob und schon an der Tür war und den Knopf drückte &#8230; fuhr der doch einfach davon.<br />
Schönen Gruß vom Streik, aber das war bestimmt das allerletzte was man einer Radfahrerin in der U-Bahn antun sollte. *dreimalkopfschüttel*.</p>
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		<title>Ver.di tyranisiert weiter die Berliner</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 18:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berlin Blog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[BVG]]></category>
		<category><![CDATA[Streik]]></category>
		<category><![CDATA[Ver.di]]></category>

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		<description><![CDATA[Ver.di und die Straßenbahnfahrer haben es heute wirklich auf die Spitze getrieben. Ohne Vorwarnung haben sich die Berliner Straßenbahnfahrer heute früh geweigert ihrer Arbeit nachzugehen! 100e Berliner sind zu spät zur Arbeit oder zur Schule gekommen. Kaum ein Berliner hat noch Verständnis für die Muskelspiele von Ver.di und den BVGlern. Der Berliner Fahrgastverband bezeichnet den Streik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ver.di und die Straßenbahnfahrer haben es heute wirklich auf die Spitze getrieben.<br />
Ohne Vorwarnung haben sich die Berliner Straßenbahnfahrer heute früh geweigert ihrer Arbeit nachzugehen!<br />
100e Berliner sind zu spät zur Arbeit oder zur Schule gekommen.<br />
Kaum ein Berliner hat noch Verständnis für die Muskelspiele von Ver.di und den BVGlern.<br />
Der <a href="http://www.igeb.org/pressedienst/igebpresse_20080410.html" target="_blank">Berliner Fahrgastverband</a> bezeichnet den Streik als unverhältnismässig.<br />
Viele Berliner äussern in Foren und <a href="http://www.hauptstadtblog.de/article/4428/berlin-bei-strassenbahnstreik-am-1042008" target="_blank">Blogs</a> ihr Unverständnis.<br />
Zu Recht finde ich!<br />
So gehts nicht liebe BVGler!<br />
Evtl sollte man ja doch den öffentlichen Nahverkehr in Berlin privatisieren!</p>
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		<title>Viele Schwarzfahrer zahlungsunfähig</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 15:14:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tresco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oeffentlicher Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[BVG]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf 12,7 Millionen Euro beläuft sich die Summe, die die Berliner Verkehrsbetriebe im vergangenen Jahr Schwarzfahrern insgesamt in Rechnung stellte. Nach einem Bericht der &#8220;Berliner Zeitung&#8221; werden davon aber nur knapp ein Drittel tatsächlich gezahlt. Die BVG bleibt also auf 8,6 Millionen Euro sitzen, meist wegen Zahlungsunfähigkeit der Schwarzfahrer. Die Zahlen stammen aus einem kürzlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf 12,7 Millionen Euro beläuft sich die Summe, die die Berliner Verkehrsbetriebe im vergangenen Jahr Schwarzfahrern insgesamt in Rechnung stellte. Nach einem Bericht der &#8220;Berliner Zeitung&#8221; werden davon aber nur knapp ein Drittel tatsächlich gezahlt. Die BVG bleibt also auf 8,6 Millionen Euro sitzen, meist wegen Zahlungsunfähigkeit der Schwarzfahrer. Die Zahlen stammen aus einem kürzlichen Bericht zum Sanierungsfortschritt der BVG.</p>
<p>Die gibt sich trotzdem nicht entmutigt. Der Abschreckungseffekt sei entscheidend. Das läßt sich auch aus der Senkung der Schwarzfahrerquote ablesen. Sie lag schon mal bei 6 Prozent. 2006 musste nur noch für 3,6 Prozent der Fahrgäste ein erhöhtes Beförderungsentgeld erhoben werden. Bei den Fahrgastzahlen waren es 2007 nur noch 904 Millionen statt 914 Millionen im Jahr zuvor. Jedoch: Der BVG-Fahrgeldertrag stieg um 3,8 Millionen Euro. Die letzte Tariferhöhung vor einem Jahr lässt grüßen.</p>
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