Berlins Führungskräfte verdienen weniger als der Durchschnitt

Was verdienen die Berliner?

Berlin

07.09.2016
Wie viel verdienen eigentlich Spitzenkräfte in den einzelnen Bundesländern? Und welches Gehalt bekommen Berufseinsteiger? Das hat sich die Online-Jobbörse StepStone für ihren Gehaltsreport angesehen. Das Ergebnis: Insgesamt liegen die Gehälter in Berlin unter dem Bundesdurchschnitt.

Berliner Fachkräfte verdienen rund 10.000 Euro pro Jahr weniger

Fach- und Führungskräfte verdienen pro Jahr sogar durchschnittlich fast 10.000 Euro weniger als ihre Kollegen in anderen Bundesländern. Das Durchschnittsgehaltfür Spitzenkräfte liegt laut Gehaltsreport bei 52.000 Euro brutto im Jahr. In Berlin sind es dagegen nur 42.865 Euro. Am meisten verdienen Fach- und Führungskräfte in Hessen, mit 57.002 Euro, Bayern und Baden-Württemberg liegen auf Platz 2 und 3.

Berliner Berufseinsteiger verdienen ebenfalls weniger, allerdings beträgt hier der Unterschied nur rund 5.000 Euro. Hochschulabsolventen steigen mit einem Gehalt von durchschnittlich 38.251 Euro in den Job ein. In Hessen sind es dagegen knapp über 45.000 Euro, in Baden-Württemberg sogar 45.630 Euro. Im Bundesdurchschnitt liegt das Jahresgehalt der Berufseinsteiger bei 43.000 Euro.

Östliche Bundesländer bilden das Schlusslicht

Während ein Berufseinsteiger in Hessen auf dem Weg zur Spitzenkraft 26% Gehaltssteigerung hoffen darf, steigt das Gehalt in Berlin nur um 12%. Im Bundesdurchschnitt verdienen Fach- und Führungskräfte 21% mehr als Berufseinsteiger.

Schlusslichter in Sachen Gehalt sind die östlichen Bundesländer. In Mecklenburg-Vorpommern steigen Hochschulabsolventen mit einem durchschnittlichen Gehalt von 35.272 Euro in den Job ein, Fach- und Führungskräfte bekommen 38.649 Euro im Jahr – eine Steigerung von nur 8%. Noch geringer ist die Gehaltssteigerung in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Hier verdienen Fach- und Führungskräfte nur 4% bzw. 1% mehr als Berufseinsteiger. ( Foto oben: © JiSign )