Der Gurken-Radweg führt auf einer Länge von ca. 250 Kilometern durch die
Foto © Philip Lange
Brandenburger Lagunenlandschaft Spreewald.
Seinen Namen hat er den bekannten Spreewälder Gurken zu verdanken.
Im Jahr 2001 wurde Gurken-Radweg mit dem Tourismuspreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet.
Ein Großteil der Strecke führt durch das gleichnamige Biosphärenreservat Spreewald.
Entlang an Fließen, Sümpfen und riesigen Erlenwäldern werden die Radfahrer von Weißstörchen, Kranichen und Seeadlern begleitet.
Zahlreiche zweisprachige Ortsschilder zeigen den Radlern nicht nur den Weg, sondern sind auch ein Verweis auf die sorbische Kultur mit ihren eigenen Bräuchen, Trachten und natürlich der sorbischen Sprache.
Der Gurken-Radweg führt entlang der größeren Städte Lübbenau, Lübben und Cottbus.
Da der Spreewald eher flach ist, hat der Radweg kaum Steigungen und durch die fast ausschließlich asphaltierten Wege bedarf es keiner großen Anstrengungen, das ein oder andere Ziel anzufahren.
Die an der Strecke gelegenen Hotels, Gasthäuser und Pensionen sind auf Radfahrer eingestellt und bieten nicht nur eine gemütliche Übernachtungsmöglichkeit, sondern auch guten Service.
Highlights des GurkenRadwegs
Startet man in Lübben, sollte man zuerst das Schloss Lübben mit der Schlossinsel, dem Schlosspark und der Paul-Gerhardt-Kirche besichtigen.
Weiter geht es nach Burg. Dort gibt es für die großen und kleinen Eisenbahner zunächst den historischen Spreewaldbahnhof zu bestaunen. Wem das noch nicht genug Geschichte ist, der sollte sich auf keinen Fall den Bismarckturm entgehen lassen.
Der Bismarckturm entstand zwischen 1915 und 1917 und steht auf dem Schlossberg, nördlich der Stadt Burg. Über zahlreiche Stufen kann man bis zur Turmspitze aufsteigen und den Ausblick aus 33 Metern Höhe genießen.
Der Turm ist von April bis Oktober täglich außer Donnerstags für Besucher geöffnet.
Wer auf den Turm steigen möchte zahlt 2 Euro Eintritt, für Kinder gibt es Ermäßigungen.
Nach Burg geht es nach Peitz ins Hüttenmuseum und den Festungsturm. Für Naturfreunde empfiehlt sich ein Besuch der Peitzer Teichlandschaft.
Dann geht es weiter nach Cottbus. Dort gibt es wieder viel zu sehen. Neben dem Tierpark, dem Spreeauen-Park und dem Schloss, sollte man sich einen Besuch im Branitzer Park auf gar keinen Fall entgehen lassen. Mit der Schaffung des Branitzer Parks gelang dem Fürsten von Pückler-Muskau die Entstehung eines Gartenkunstwerks der Extraklasse.
Neben zahlreichen Blumenbeeten, Ziergehölzen und Plastiken wird der Branitzer Park von zahlreichen Kanälen und Teichen durchzogen.
Ein besonderes Highlight sind die zwei Pyramiden, eine über der Oberfläche des sie umgebenden Sees und eine begehbare Landpyramide. Die Wasserpyramide ist die Grabstätte des Fürsten und seiner Frau.
Von Cottbus geht es über viele kleine Dörfer weiter nach Lübbenau, der Endstation unserer kleinen Reise über den Gurken-Radweg.
In Lübbenau erwartet den Besucher die Altstadt, die Sankt-Nikolai-Kirche und das Spreewald-Museum. Als Abschluss der Radtour eignet sich ein Besuch im Schloss und der dazugehörigen Orangerie oder ein kleiner Einkaufsbummel durch den Hafen der Stadt.
Text von N.S. für In-Berlin-Brandenburg.com
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