Besuchen Sie doch auch mal die
Nationalparkstadt
Schwedt in Brandenburg /
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nachhaltiges Aufeinandertreffen von Mensch und Natur. Er meint die Zeit eines noch vielversprechenden Wirtschaftsaufbruches im wenig besiedelten Nordosten der DDR in den 60er Jahren. Wohnstätten entstanden, moderne Industriegiganten gingen in Betrieb: das Erdölverarbeitungswerk im uckermärkischen Schwedt, die heutige PCK Raffinerie GmbH, sowie eine Papierfabrik, die inzwischen LEIPA Georg Leinfelder GmbH heißt. Was die ehemalige Ackerbürgerstadt Schwedt in die Zeit der beginnenden Industrialisierung mitbrachte - das war neben dem Idealismus nicht weniger Bewohner ein erheblich zerstörter Wohnungsbestand. 1947 wohnten etwa 70 Prozent der ehemaligen Bürgerschaft in 18 Prozent des früheren Wohnraums. An wirtschaftlicher Substanz waren nennenswert ein auf Kleinparzellen betriebener Tabakanbau sowie drei Manufakturen, in denen Zigarren gedreht und soßig angedickter Kautabak gepresst wurden. Diese Tradition hatten Ende des 17. Jahrhunderts die aus Frankreich vertriebenen calvinistischen Protestanten, die Hugenotten, mit in die Mark gebracht. Der Tabak, "dies moderne Gewächs, vaterländisch Blatt, gedeiht hier bei Schwedt in fetter, grüner Ueppigkeit", schrieb 1837 der Schriftsteller Heinrich Laube nach einer Fahrt durchs Oderland. Auf den mineralreichen Böden um Schwedt wird der Tabakanbau weiter betrieben.