Templin - Die Perle der Uckermark Die Stadt Templin liegt ca. 100 km nördlich von Berlin im Landkreis Uckermak und kann bequem per Bus, Bahn oder mit dem eigenen Pkw über die B96 erreicht werden. Templin ist der Fläche nach die größte Stadt im Landkreis und wurde im Zuge der Gebietsreform zur flächenmäßig fünftgrößten Stadt Deutschlands. Seit 1994 ist Templin wieder ein "Staatlich anerkannter Erholungsort".

Der Name Templin hat seine Herkunft aus der Zusammensetzung von slawischen und germanischen Wörtern und bedeutet soviel, wie "am Wasser gelegener Hügel". Diese Bedeutung trifft die Lage Templins genau, denn Templin liegt, umgeben von Seen auf einem "Hügel". Nach der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt im Jahre 1270, hatte der Ort im Laufe seiner Geschichte mit 2 schweren Stadtbränden zu kämpfen, einem im Jahr 1492 und einem im Jahr 1735, bei dem nur die St-Georgen-Kapelle, die Stadtmauer, die drei Stadttore und wenige Häuser überstanden. Im Laufe der Jahrhunderte wurde Templin aber wieder vollkommen aufgebaut. Auch in der Zeit nach der Wende, hat sich viel getan, so wurde in den 90er Jahren das bis dahin modernste Gymnasium Deutschlands mit eigener Mehrzweckhalle gebaut, im Jahr 2000 folgte dann die Eröffnung der NaturTherme Templin. 2004 wurde dann die Pionierbrücke, mithilfe von EU-Fördermitteln komplett neu aufgebaut und bietet nun Spaziergängern wieder die Möglichkeit den Stadtsee zu überqueren und den Blick über den See schweifen zu lassen. In erster Linie ist Templin eine typische Kleinstadt in der eigentlich "Jeder Jeden kennt". Doch Templin ist mehr, als nur schöne Landschaft mit Seen und Wäldern.
So gibt es die 1750 m lange, vollständig erhaltene Stadtmauer mit Wieken, einem Eulen- und einem Pulverturm und den Stadttoren, die heute teilweise als Museen genutzt werden. Die Stadtmauer umschließt den alten Stadtkern von Templin, der mit seinem Markt, zahlreichen Geschäften und dem alten Rathaus zum Bummeln einlädt. Gerade im Frühjahr und Sommer erfreut sich, die seit einigen Jahren bestehende, Draisinenstrecke zwischen Templin und Fürstenberg einer großen allgemeinen Beliebtheit.
Seit dem letzten Sommer wird Besuchern Templins noch ein weiteres Highlight geboten, als die Westernstadt "El Dorado" eröffnet wurde. Dort wird alles geboten, was das Cowboy- und Indianerherz höher schlagen lässt. Von Templin bis zur Westernstadt braucht man, je nach Verkehrslage, ca. 10 min. Da über die ganze Strecke ein neuer asphaltierter Radweg vorhanden ist, kann man bei schönem Wetter auch gemütlich mit dem Fahrrad nach "El Dorado" radeln. Wem das Alles jedoch zu anstrengend ist, der kann auch auf einer Schiffsfahrt auf den Templiner Gewässern entspannen oder bei einem Spaziergang um den Stadtsee die gute Luft und die unberührte Natur genießen.

In Sachen Gastronomie wird den Stadtbesuchern eine große Vielfalt geboten, neben griechischen, chinesischen oder italienischen Restaurants, gibt es in den Gaststätten "SHANTY" und "Seglerheim" gute deutsche Hausmannskost mit Fischspezialitäten der Region. Unterkünfte gibt es zahlreich und in allen Preisklassen, ob Ferienwohnung, Camping, Pension oder Hotel, hier findet sich für jeden Geldbeutel etwas. Vielleicht denkt jetzt manch Einer unter uns, dass er den Namen Templin, doch auch schon mal in den Medien gelesen oder gehört hat. Und das ist auch richtig, denn keine Geringere, als unsere Bundeskanzlerin, Angela Merkel, ist in Templin aufgewachsen und dort zur Schule gegangen. Wer also noch nicht weiß, wie und wo, er im kommenden Sommer den Urlaub verbringen soll, der kann doch mal einen Ausflug nach Templin machen…

Text: ns

 
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