Tiere im Nationalpark Unteres Odertal
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schwereren Verstößen gegen seine Befehle "unsere an der Oder und da herum stehenden Regimenter" einmarschieren zu lassen. Seinem Naturschutzregime - man mag es drastisch nennen - ist es mit zu verdanken, dass seit 1995 der Nationalpark Unteres Odertal überhaupt entstehen konnte. Durch Öffnen und Schließen der vorhandenen Polder in den Auen wird ein Wasserregime gewährleistet - mit Winterhochwasser, bei dem Wiesen, Weiden, Auenwälder und Moore planvoll meterhoch überflutet werden, und sommerlichen Trockenzuständen. Angestrebt wird auf deutscher Seite, dass die Sommerauen nach einem alle Interessen berücksichtigenden "Gewässerrandstreifenprogramm" zumindest zur Hälfte Totalreservat werden und nur der verbleibende Teil landwirtschaftlich genutzt wird. Eine solche natürliche Flußauenlandschaft sucht zumindest in Mitteleuropa ihresgleichen. Jenseits der Oder wurde das im Krieg zerstörte Poldersystem nicht wieder in Funktion gesetzt, so dass auch eine landwirtschaftliche Nutzung der Flächen unmöglich war. Was aus ökonomischer Sicht nachteilig erschien, kam dem Naturschutz zugute; es fand in den ehemaligen Poldern eine beispiellose Renaturierung statt. Die Eindeichungen auf deutscher Seite und die polderlosen Abflußräume auf polnischer Seite machen zum Beispiel in Szczecin ein Hochwasser sehr unwahrscheinlich.