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atze
Anmeldedatum: 08.08.2007 Beiträge: 5
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Verfasst am: 14.08.2007, 22:28 Titel: Wie pleite ist Berlin? |
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Der Berliner Haushalt 2009 soll ohne neue Schulden auskommen:
http://www.berlin.de/sen/finanzen/haushalt/
Die Zahlen sind mir ja bekannt. Nun die eigentliche Frage:
In gesunden Städten sind die Bürgersteige ja mit Gold gepflastert. Wie schaut es in Berlin aus? Wenn ich durch Berlin laufe, ist die angespannte Finanzlage zu sehen?
Ich wohne auch in einem Städtchen, das mit ziemlich leeren Kassen dasteht. Man merkt es dort z.B. im kulturellen Bereich oder ganz einfach auch, wenn man auf der Straße den unebenen Flickenteppich betrachtet. |
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Vicky
Anmeldedatum: 08.08.2007 Beiträge: 38
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Verfasst am: 15.08.2007, 00:27 Titel: |
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hi
hab da mal ne kleine Internetrecherche gestartet zum Thema Berlin ist pleite.
das wurde schon 2002 thematisiert
http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_1202129.html
nochmal 2002
10 Millionen mal Currywurst
http://www.freitag.de/2002/47/02470402.php
2003 dann das hier:
Diese Stadt ist eine Zumutung. Ihre Straßen sind kaputt, ihre Schulen schlecht. Es riecht nach Hundekacke. Das Schwimmbad an der Ecke haben sie dichtgemacht, weil für so was schon lange kein Geld mehr da ist. Bei der Fahrt durch die selbst ernannte Metropole: hektargroße Industriebrachen, die still in der Frühsommersonne liegen. Ganze Hochhausblöcke - menschenleer. Überall Zeichen des Niedergangs, als sei diese Hauptstadt von einer seltsamen, leprösen Schwindsucht befallen.
An vielen Stellen einfach nur grandiose Leere: kein Blumenbeet, kein Spielplatz und kein Geschäft. Nichts. Nur Leere und Hundekacke und "Siggis Bierschwemme". An solchen Plätzen kann man schon ins Grübeln kommen: Ist das hier noch Berlin? Oder ist das schon Bukarest?
Dann wieder kleine heile Welten. Man kann am Gendarmenmarkt sitzen und Bier trinken und sich langsam wegträumen, nach Italien vielleicht - bis die resolute Kellnerin die Rechnung eintreibt: "Ham Se 's nich' kleiner? Dit is' hier keene Wechselstube!" Dann weiß man wieder: Das hier ist Berlin, unverwechselbar.
Berlin hat die höchsten Einnahmen aller Bundesländer
hier weiterlesen
http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/arbeit/:Hauptstadt-Berlin-Berlin/509238.html
2005 sieht das dann so aus
Berlin – pleite, aber dynamisch
http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,1928261
2006 dann so
Berlin bleibt pleite
Das Bundesverfassungsgericht sieht die Hauptstadt nicht in einer extremen Haushaltsnotlage und weist Klage auf Sonderzuweisungen ab
https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/2006/10-20/001.php
oder auch hier
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10802668/62249/
ein paar Hintergründe
Berlin ist bankrott
Berlin erklärt den Haushaltsnotstand. Porträit einer Finanzkatastrophe.
http://www.brainstorms42.de/artikel/berlin-pleite.html
ein Lied dazu
http://www.pigor.de/getCmsData.php?id=141&category=hoeren
scheint ein altes Thema zu sein
aber:
Berlin ist pleite, aber Berlin lebt.
würd ich da mal provokant dazu sagen.
LG
Vicky |
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Vicky
Anmeldedatum: 08.08.2007 Beiträge: 38
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Verfasst am: 16.08.2007, 23:09 Titel: |
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hi
da hab ich mich gestern so schön drüber ausgelassen, wie pleite Berlin ist und dass dieses Thema seit Jahren diskutiert wird und heute les ich das hier:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Berliner-Wirtschaft-Konjunktur;art132,2359248
Berlin wird solide
Die Wahrscheinlichkeit von Pleiten in der Hauptstadt sinkt – und die Einkommen der Berliner legen etwas zu.
im Artikel ist die Rede von einem unübersehbaren Aufwärtstrend.
meine wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnisse beschränken sich auf das allernotwendigste. deswegen kommt mir die ganze Sache etwas spanisch vor. wenn es der Wirtschaft bald besser geht, sollte es doch Berlin auch bald besser gehen?
vielleicht kann mir da jemand erklären, wie die Lage in Berlin denn nun tatsächlich aussieht?
Grüße
Vicky |
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Vicky
Anmeldedatum: 08.08.2007 Beiträge: 38
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Verfasst am: 19.08.2007, 10:14 Titel: |
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hab da noch was gefunden:
ist ein längerer Text, den ich hier mal reinkopier. mir scheint, die Nachrichen, die mir so unterkommen widersprechen sich teilweise.
Quelle: morgenpost.de
Berlin bei der Wirtschaftskraft bundesweit Schlusslicht
Berlin/Gütersloh (dpa) - In keinem Bundesland ist das Einkommen der Menschen geringer als in Berlin. Wie aus dem Ländervergleich der Bertelsmann-Stiftung hervorgeht, betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in den vergangenen drei Jahren im Schnitt 23 300 Euro. In Hamburg wurden dagegen 47 800 Euro pro Kopf erwirtschaftet. In der Untersuchung unter Leitung des Würzburger Wirtschaftsprofessors Norbert Berthold wurden die Arbeitslosen- und Erwerbstätigenquote, das Einkommen sowie die soziale und die innere Sicherheit zu einem Index zusammengefasst. Untersucht wurden die Jahre 2004 bis 2006, heißt es in dem am Sonntag veröffentlichten Bericht.
Mit einem Wert von durchschnittlich 0,3 Prozent ist die Hauptstadt auch beim Wirtschaftswachstum Schlusslicht. «Das gesamtdeutsche Wachstum war selben Zeitraum mehr als fünfmal so hoch», heißt es in der Studie. Im Vergleich zu den anderen Stadtstaaten Bremen und Hamburg falle Berlin zurück. Negativ fällt auch die Bilanz beim Thema Arbeitslosigkeit aus - Berlin landet auf dem drittletzten Platz und liegt der Untersuchung zufolge «im roten Bereich». Jeder fünfte Berliner war im Untersuchungszeitraum auf Transferleistungen oder Arbeitslosengeld I angewiesen. Anlass zur Freude sei dagegen die im Ländervergleich höchste Selbstständigenquote. Außerdem hole Berlin bei der Zahl der angemeldeten Patente auf.
Eindringlich fordern die Experten die Berliner Landespolitiker zum Schuldenabbau auf. Wörtlich heißt es in der Studie: «Erst wenn das Land seinen finanziellen Handlungsspielraum zurück gewonnen hat, können die verschiedenen Parteien wieder ruhigen Gewissens über eine Verwendung der Einnahmen streiten.» Der Senat will im kommenden Jahr damit beginnen, Kredite zurückzuzahlen. Das Land Berlin hat zurzeit rund 61 Milliarden Euro Schulden. |
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