Der Kampf zwischen Autofahrer und Radfahrer in Berlin

Radfahrer gegen Autofahrer - Plädoyer für mehr Verständnis oder Radfahrer vs. Autofahrer - der ewige Kampf

Jeden Tag geraten in deutschen Städten Autofahrer und Radfahrer aneinander, erhitzen sich die Gemüter und werden die Stimmen erhoben. Wie kommt es dazu?
Fahrradfahrer in Berlin
Foto © D. Beselt
Dieser nicht ganz ernst gemeinte Text zeigt augenzwinkernd ein paar typische Situationen, die Auslöser für das Aufflackern des ewigen Kampfes sind. Aus der Sicht der Radfahrer ebenso wie aus der Sicht der Autofahrer.

Die Beine pumpen wie Pleuelstangen, die Lunge saugt Sauerstoff ein, vermischt mit Abgasen. Das Blut rauscht in den Adern wie der Fahrtwind in den Ohren. Man genießt die Beschleunigung, die Kraft der eigenen Beine, die einen vorantreiben und man genießt den Fahrtwind im Gesicht.

So ist das auch in Berlin

Was man nicht genießt, sind Hindernisse, die den Fluss der Bewegung hemmen, zum Bremsen zwingen und dazu, sich wieder in die Pedalen zu stemmen und langsam von Null auf Fünfundzwanzig oder mehr Kilometer die Stunde
zu beschleunigen. Kein Wunder also, dass das durch die Adern rauschende Adrenalin an Autofahrern ausgelassen wird, die auf dem Radweg parken oder urplötzlich die Tür aufreißen, während der Radfahrer nur noch 2 Meter vom Wagen entfernt ist. Wenn 5 Kilometer durch die Stadt dreißig Mal Vollbremsung mit anschließendem Anfahren bedeuten, ist auch der friedlichste Radfahrer spätestens nach einer halben Stunde auf hundertachtzig Puls und zudem zum menschenhassenden Misanthropen mutiert.

Denn da sind nicht nur die Autofahrer. Plaudernde Passanten auf dem Radweg, die nicht einmal merken, dass sie im Wege stehen, Gruppen von Spaziergängern auf gemischten Rad-/Fußwegen, die es schaffen, einen 5 Meter breiten Weg mit 3 Menschen komplett zu blockieren und sich jedem Klingeln gegenüber taub stellen bzw. noch pampig werden, dass der Radfahrer sich erdreistet, per vorgeschriebenem Bimmelsignal um freie Fahrt zu ersuchen.

Aber zurück zu den Autofahrern. Neben den parkenden Fahrbahnblockierern sind da noch die rollenden Rowdys, für die Radfahrer nicht zu existieren scheinen. Rücksichtslos biegen sie ab ohne auf geradeaus fahrende Radler zu achten. Sie schießen aus Ausfahrten und um Ecken ohne auch nur einen Gedanken an andere Verkehrsteilnehmer zu verschwenden.

Doch man muss das Ganze auch mal aus der Sicht der Autofahrer sehen. Da kurvt man seit einer halben Stunde immer wieder um denselben Häuserblock auf der
Suche nach einem legalen Parkplatz; schließlich findet man eine Lücke, so dass es einem völlig egal ist, ob man jetzt auf dem Radweg, Fußweg oder in zweiter Reihe steht. Und dann pöbelt einen dieser rasende Rad-Rabauke an, den man noch vor fünf Minuten über eine knallrote Ampel hat sausen sehen. Unverschämtheit.

Ständig muss man in die Eisen steigen, weil die Radfahrer auf nichts Rücksicht nehmen: nicht auf rote Ampeln, nicht auf Einbahnstraßen, nicht auf den Lack des geliebten Autos, wenn sie sich an Ampeln an den wartenden Wagen vorbei drängeln. Und dieser Clown in grellbuntem Ganzkörperkondom, der sein Leben nur der eigenen blitzschnellen Reaktion verdankt, will einen jetzt anpöbeln? So weit kommt es noch.

Kein Wunder, wenn sich die Emotionen dann entladen. Am besten, man versucht sich zu entspannen, atmet ein paar Mal tief ein und aus, versetzt sich in die Person des anderen und fährt seiner Wege. Leider klappt das nur in den seltensten Fällen. Aber eine Situation gibt es, die alle Unterschiede zwischen Auto- und Radfahrern verwischt. Wenn beide ihr Fahrzeug stehen lassen und sich in etwas ganz anders verwandeln - in einen Fußgänger.

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