Der Bürgerpark Pankow lädt zum Verweilen ein
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ihre Köpfe ängstlich nach ihren Müttern drehen. Auch Seidenhühner und Fasane zeigen Unruhe. Unbeeindruckt ist das Lachtaubenpärchen. „Rock hoch“, gurrt der Tauber in Stimmung gekommen und macht dem Täubchen eindeutige Avancen. Nein, der seit 1907 geöffnete zwölf Hektar große beliebte Pankower Bürgerpark – vor allem im Sommer ein Treffpunkt für Familien und Liebhaber einer Brotzeit im Freien – ist kein Ort ungestörter Idylle. Seine Besucher müssen periodische Obertöne wie einen Tinnitus „wegschalten“. Eben düst die Mittagsmaschine der Fluggesellschaft Air One aus Rom im Anflug auf den Tegeler Zielflughafen über die weiträumigen Wiesenflächen und die eineinhalb Jahrhunderte alten Eichen und Buchen. Augenscheinlich hat die Boeing 737-700 bereits die in der Stadt vorgeschriebene Mindestflughöhe von 2000 Fuss (ca. 600 Meter) im Sinkflug verlassen, so dass die Passagiere bereits einzelne Bäume, ganz sicher aber den dreitorigen italienischen Triumphbogen erkennen können. Durch ihn betritt der Besucher den Park von der Wilhelm-Kuhr-Straße her.