Pressefoto © Liquidrom Berlin
Bäder Berlins. Unterhalb des gewaltigen Baus des Tempodroms deutet nur eine edle Glasfassade darauf hin, dass hier mehr zu sein scheint als der Keller des multifunktionalen Veranstaltungsortes. Hat man die Eingangstür gefunden, betritt man das wohl reduzierteste Bad der Stadt. Im Liquidrom steht die Entspannung an erster Stelle und es wurde auf alles, was vom Erreichen dieses Zustandes ablenken könnte, verzichtet.
Am Tresen bekommt man Badetücher, Bademäntel und Badeschuhe sowie einen gelben Plastik-Chip. Dieser Chip ist aber der einzige Kunststoff, mit dem man im Liquidrom Kontakt bekommt. Das dominierende Material ist grauer Beton. Dazu gesellen sich Granit, Glas und dunkles Holz. Der erste Eindruck auf dem Weg vom Tresen zu den Umkleiden ist der eines Bunkers. Sobald man jedoch die Umkleiden betritt, bemerkt man, dass hier an nichts gespart wurde, um einen minimalistischen Luxus zu verbreiten.
Hat man sich umgezogen und seine Sachen in einem der mit Holzimitat getäfelten Schränke verstaut, benötigt man den Plastik-Chip. Dieser wird dazu benutzt, den Schlüssel für den Schrank frei zu geben. Später braucht man ihn nochmals, um an der Bar ohne Geld bezahlen zu können. Zudem ist auf dem Chip die Zeit des Eintritts gespeichert.