Sonntag in Berlin

Sonntags in Berlin
Sonntag in Berlin - Was kann man unternehmen? Foto: © Sergii Figurnyi

Was kann man Sonntag in Berlin unternehmen?

Am Sonntag sind auch die Berliner Touristen in der eigenen Stadt. Dann mischen sie sich unter die Berlin-Besucher und bevölkern die Museen, Ausstellungen oder Sportveranstaltungen. Aber egal ob Berliner oder Tourist - an einem Sonntag kann man sich ein wenig treiben lassen und die Angebote der Stadt en passant genießen.

Ein Sonntag mit der Familie in Berlin

Beim Sonntagsspaziergang sollte die eine oder andere Attraktion am Wege liegt, damit auch die Kinder etwas Spannendes erleben. Die beste Garantie dafür ist ein Besuch im Zoo oder im Tierpark Berlin.
Der Zoo im Zentrum ist - trotz des begrenzten Areals - die artenreichste Einrichtung ihrer Art in der Welt. Die Super-Attraktion ist natürlich das Aquarium. Hier werden sogar Nachtführungen für Kinder angeboten, aber das ist wohl eher etwas für den Samstagabend. Der Tierpark in Friedrichsfelde wiederum besticht mit seiner Weitläufigkeit. Die Erweiterung in Richtung Osten ist zudem im vollen Gange. Hier finden sich viele Spielplätze mit Ruhepunkten für die Eltern.
Oder besuchen Sie mal die Pfaueninsel in der Havel. Weitere Ausflugstipps für Familien

Was kann man sonntags in Berlin unternehmen?

[ Zum Seitenanfang ]

Kinder sonntags in Berlin
Auch Kinder können am Sonntag in Berlin viel erleben!
Foto: © Max Topchii

Sonntag Berlin mit Kindern erleben:

Wer schon bis Friedrichsfelde gekommen ist, für den ist auch der Weg in das
FEZ in der Wuhlheide nicht weit. Europas größtes gemeinnütziges Kinder-, Jugend- und Familienzentrum hat an jedem Sonntag geöffnet und bietet immer eine Vielzahl von Spiel-, Kreativitäts- oder Kulturerlebnissen für alle Altersgruppen. Die Eltern können ihren Spaziergang auch im schönen Park Wuhlheide absolvieren, während die Zöglinge vor der Puppenbühne sitzen. Aber das FEZ-Angebot ist ja gerade darauf ausgerichtet, dass Eltern und Kinder gemeinsam Spaß haben können. Bei der aktuellen großen Modelleisenbahn-Ausstellung kommt z.B. auch der Papa garantiert auf seine Kosten. Am Wochenende danach geht es mit Halloween und coolen Geistern weiter. Das FEZ ist ständig mit aktuellen Angeboten über das ganze Jahr präsent. Neben kreativen Bastel- und Sportmöglichkeiten sind vor allem die Astrid-Lindgren-Bühne und das FEZ-Kino Publikumsmagneten. Im Raumfahrtzentrum, im Kindermuseum oder im Bereich internationale Arbeit finden sich viele interessante Themen, die Eltern und Kinder gemeinsam beschäftigen können.
Ebenso abenteuerlich ist für Kinder der Besuch der berühmten Aussichtspunkte, die einen atemberaubenden Blick auf die Stadt bieten. Am Funkturm schaut man aus 125 Metern Höhe auf die Stadt, der Fernsehturm am Alexanderplatz bietet sogar mehr als 200 Meter Schauhöhe für die Besucher. Dazu kann man lecker Kaffee trinken, Kuchen essen oder Eis genießen.
Für ein richtiges Sonntagsbrunch in Berlin sind allerdings die vielen Restaurants am Alex besser geeignet. Eine wahre Brunch-Meile, die eigentlich Brunch-Viertel heißen müsste, findet sich im Friedrichshain, beginnend an der Simon-Dach-Straße und fast bis zum Ostkreuz reichend. Wer hier mit der Familie zum Brunch weilt, hat auch den Flohmarkt auf dem Boxhagener Platz vor der Nase.

Junges Paar am Sonntag in Berlin
Was können Paare sonntags in Berlin unternehmen?
Foto: © Artusius

Auch Paare können sonntags in Berlin viel erleben

Nichts ist am Sonntag in Berlin so angenehm wie der Spaziergang über den einen oder anderen
Berliner Flohmarkt. Sage und schreibe 50 dieser Märkte gibt es in Berlin. Man könnte faktisch an jedem Wochenende einen besuchen, und käme trotzdem nicht über alle Flohmärkte, weil im Lauf des Jahres immer wieder andere Meilen, Straßenfeste und die
wunderschönen Weihnachtsmärkte "dazwischen" kommen. Der größte und traditionsreichste Berliner Flohmarkt befindet sich in der Straße des 17. Juni und feiert im nächsten Jahr bereits sein 40jähriges Bestehen. Hier gibt es ein Riesen-Angebot, von Autogrammkarten bis Zeppelin-Fotos, von Hightech-Spielen bis hin zu nostalgischen Accessoires und Kleinmöbeln. Allerdings wird man hier kaum echte Schnäppchen finden, denn die Attraktivität des Platzes hat auch für die Verkäufer ihren Preis. Wer richtig im Ramsch wühlen möchte, ist vor dem Rathaus Schöneberg richtig. Man kann den Trödelmarkt-Besuch aber auch mit einem Ausflug ins Grüne verbinden. Auf dem Parkplatz am S-Bahnhof Friedrichshagen findet sich alles, was das Sammlerherz begehrt, und das oft von privaten Anbietern, die nicht so sehr auf den Preis pochen wie die kommerziellen Händler. Wenn das Wetter nicht so gut ist, bietet sich der Trödelmarkt nahe der Arena Treptow an. Er ist komplett überdacht und von einer unglaublichen Fülle: Autoreifen, Nähmaschinen, Lampen und vor allem alte Elektronikartikel sind die Renner. Der Basar-Charakter kommt auch bei den Preiverhandlungen zum Tragen. Weniger ausgeprägt ist das Angebot in Sachen Antiquitäten. Die wiederum findet man auf dem Trödelmarkt am Ostbahnhof. Designer- und Boutiqueware ist die Spezialität des Flohmarkts am Mauerpark, der dieser Bezeichnung eigentlich schon längst entwachsen ist. Auch einige Berliner Supermärkte haben Sonntags geöffnet.

Beim Spaziergang durch die Stadt sind nicht nur die Trödelmärkte eine willkommene Abwechslung, sondern auch die vielen Straßenfeste. Auch in diesem Bereich ist an jedem Wochenende etwas "los". Wem es nach dem beschaulichen Parkbesuch ein wenig nach lautem Leben gelüstet, kann seine Sonntagstour immer nach den gerade laufenden Straßenfesten richten. Man kann aber auch selbst aktiv werden und auf einem der zahlreichen Berliner Gewässer unterwegs sein. Von Rudern bis Surfen ist vom Wannsee bis zum Müggelsee alles "drin" - selbstverständlich auch die Fahrt mit der Weißen Flotte.

Stand: 26.09.2016

[ Zum Seitenanfang ]