Internationale Grüne Woche in Berlin vom 17. - 26.Januar 2014

Nach der „Durchreise“ und der „Internationalen Funk- und Fernseh-Ausstellung“ (IFA) ist die „Internationale Grüne Woche“
Grüne Woche in Berlin
Auf der Grünen Woche kann man sich auch über das
Leben auf dem Land informieren - Foto © CNL IMAGE 360°
die drittälteste Messe in Berlin. Sie entstand 1926 als Rahmenveranstaltung der Tagung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft und wurde schnell international. Bis heute wurden insgesamt über 72.000 Aussteller aus 116 Ländern gezählt sowie über 29 Millionen Besucher, zu denen neben Fachleuten und Wirtschaftsführern auch die politische Prominenz gehört. Das Schöne an der „Grünen Woche“, wie sie die Berliner kurz nennen, ist die Möglichkeit, dass auch Privatbesucher teilnehmen können. Das attraktive Produktangebot von allen Kontinenten ist ein Magnet für die Berliner und ihre Gäste. Obst und Gemüse, Fisch, Fleisch Molkereiprodukte, Wein, Bier und Spirituosen aus aller Herren Länder sowie internationale Spezialitäten und Gerichte können verkostet und bei Direktvermarktern sogar bestellt werden. Gern werden auch Bio-Produkte aus kontrolliertem Anbau getestet. Ca. 400.000 Besucher zählt die Messe aktuell, und die 13 Euro Eintritt zahlt jeder gern. ( Familienkarte 26 Euro, Happy Hour Karte 9 Euro ) Denn nirgendwo sonst kann man so viele kulinarische Attraktionen auf 115.000 Quadratmetern Fläche erleben. Ca. 50 % der Aussteller kommen aus dem Ausland.

Das Selbstverständnis der „Grünen Woche“


Die Messe bezeichnet sich selbst als die wichtigste Messe für Ernährungswirtschaft,
Landwirtschaft und Gartenbau. Allerdings liegt die Messe Salon International de l'Agriculture in Paris, etwa vier Wochen später als die „Grüne Woche“ ausgetragen, in den Zuschauerzahlen deutlich vor Berlin. Aber die Messe am Funkturm sieht in ihrer landwirtschaftlichen Traditionsveranstaltung schon längt keine Leistungsschau alter Prägung mehr, sondern ein Forum für Trends und Innovationen, die mit dem Leben und der Arbeit auf dem Land zu tun haben, und die Kommunikation zwischen Herstellern, Handel und Verbrauchern fördert. Auf der Messe werden Gütesiegel vergeben, Probleme diskutiert und zusätzliche Ausstellungen sowie Tagungen organisiert. Zwischen 200 und 300 Vorträge, Seminare und Symposien finden bei jeder „Grünen Woche“ statt. Das Thema „Bio“ ist längst inhärenter Bestandteil der Messe-Konzeption und übergreifende Themen wie Tourismus oder erneuerbare Energien spielen eine immer größere Rolle. An diesem Punkt schließt sich der Kreis wieder mit dem Publikumsinteresse, denn die „Grüne Woche“ ist letztendlich immer noch ein Spekatakel für die Sinne. Das hohe mediale Interesse ist auf jeden Fall ebenfalls der Breite der Themen zu verdanken.

Die Highlights der Messe 2013
Die Internationale Blumenhalle bietet ein Meer aus Blüten und Farben. Ca. 30.000 Pflanzen entfalten hier ihre Pracht und verwöhnen die Augen der Besucher. Das ist um so erfreulicher, als die Witterungsbedingungen rund um die Messehallen alles andere als frühlingshaft sind. Den Rundgang in Halle 9 empfindet wohl jeder Besucher wie einen Spaziergang durch den Frühling.
Der BioMarkt befindet sich in Halle 6.2a. Hier können die Besucher testen, wie lecker Gesundheit sein kann. Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein werden nirgendwo so publikumswirksam präsentiert wie hier. Auch über die Zubereitung der gesunden Kost wird informiert. Die Vorführungen des Bio-Spitzenkochs sind zudem noch mit vielen Prominenten garniert.
Tiere sind gleich in zwei Hallen Thema. Die Tierhalle 25 ist als großer begehbarer Stall hergerichtet, in dem auch Vorführungen stattfinden. In einer Art Amphitheater können Hunderte von Besuchern das Geschehen verfolgen. Eher kleinteilig geht es in der Erlebniswelt Heimtiere in der Halle 1.2a zu. Hier gibt es ca. 5.000 Nagetiere, Hunde, Katzen, Fische und Reptilien zu sehen sowie viele Informationen für die Heimtierhaltung. Beide Hallen sind die ultimativen Highlights für die Kinder.
Hautnah und sympathisch vermitteln der ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 und der Themenbereich „Lust aufs Land“ in Halle 4.2 das Landleben. Während der „Bauernhof“ die gesamte Produktionskette von Lebensmitteln vorstellt und über moderne Landwirtschaft informiert, wird die „Lust“ am praktischen Gebrauch des „Multitalents Holz“ vermittelt – mit Sägen, Hobeln, Bauen und Klettern.

Gleich sieben Hallen füllen die deutschen Anbieter, de facto ein kulinarischer Spaziergang von der Nordseeküste bis zu den Alpen. Schwarzwälder Kirschkuchen aus der Dose, Rheinhessischer Spundekäs, Thüringer Kartoffelmarmelade oder der Brandenburger Salamisnack mit Minzgeschmack lassen hier auch Ungewöhnliches erwarten.
Anlässlich der Grünen Woche gibt es meist einen verkaufsoffenen Sonntag in Berlin.

Archiv:
  • Grüne Woche 2008


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