Madame Tussauds: mit Promis auf Tuchfühlung Nach London, New York, Las Vegas, Amsterdam, Hong Kong, Shanghai und Washington D.C. eröffnete das berühmte
Klaus Wowereit in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett in Berlin
Dieses Bild zeigt Wachsfiguren aus der Herstellung
und dem Besitz von Madame Tussauds Berlin.
Copyright: Madame Tussauds Berlin
Wachsfigurenkabinett "Madame Tussauds" 2008 seine weltweit achte Niederlassung in Berlin am historischen Standort
Unter den Linden. Auf insgesamt 2.500 qm Ausstellungsfläche können Besucher durch acht Themenbereiche schlendern und dabei inmitten eindrucksvoller Kulissen wächserne Promis aus Showbiz, Kultur, Politik oder Sport erleben, die ihren Vorbildern zum Verwechseln ähnlich sehen.

Viele Persönlichkeiten in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett in Berlin

Viele, die Rang und Namen haben, sind hier vertreten: international renommierte Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart wie etwa Papst Benedikt, Madonna, der Dalai Lama, Albert Einstein, Ludwig van Beethoven, Marlene Dietrich, John F.Kennedy, aber auch Sofie Scholl, Angela Merkel, Klaus Wowereit oder Thomas Gottschalk sind hier vertreten. Dabei werden alle Figuren in einer Pose modelliert, die für ihr Vorbild typisch ist: Gottschalk charmiert mit seinem Sonnyboy-Lächeln, Olli Kahn steht schreiend im Tor und Liza Minelli sitzt lasziv auf einem Stuhl.

Was für ein aufwändiger Arbeitsprozess hinter der Produktion so täuschend echt nachgebildeter Promis, kann man in einem eigenen Themenbereich erfahren.
Dort erhalten die Besucher anhand von Anschauungsmaterial und interaktiver Touchscreens einen Einblick hinter die Kulissen der Wachsfiguren-Werkstatt. Im ersten Schritt zur Herstellung wird bei einem persönlichen Treffen mit dem abzubildenden Prominenten mit Maßband und Tastzirkel insgesamt 226 Maße genommen. Außerdem werden mehr als 150 Fotos von Kopf und Körper aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln gemacht. Ausgehend von den Maßen und Fotos wird anschließend ein Metallskelett erstellt, auf dem nun die Körperform nachmodelliert wird. Allein das Modellieren des Kopfes dauert bis zu 6 Wochen. Die Augen werden individuell aus Acrylglas hergestellt, um genau die Farben und Details der Originale zu treffen. Menschliches Echthaar wird Strähne für Strähne einzeln eingestochen. Auch die richtige Kleidung darf natürlich nicht fehlen. Es ist Tradition bei Madame Tussauds, dass die Prominenten ihre eigene Kleidung für die Wachsfiguren spenden.

Kalte Schauer kann einem hingegen die Geschichte der historischen Madame Tussauds, der Gründerin des ersten Wachsfigurenkabinetts in der Londoner Baker Street, über den Rücken jagen. Marie Tussaud, die das Wachsfigurenkabinett bis zu ihrem Tode im Jahr 1850 führte, erlernte ihr Handwerk in Frankreich zu Zeiten der Revolution.
Da die auf Lanzen aufgespießten Köpfe der Guillotinierten schneller verdarben, als dass sie jeder sehen konnte, wurden sie durch in Totenmasken gegossene Wachsimitate ersetzt.
Marie Tussaud war es, die die wächsernen Totenmasken von König Ludwig XVI. und Königin Marie Antoinette ebenso wie die von Danton und Robespierre schuf.

Während die Menschen im Revolutions-Frankreich danach gierten, die aufgespießten Häupter aus der so verhassten, absolutistischen Monarchenriege zu sehen, diskutiert man in Berlin heute eher, ob man düstere Gestalten wie z.B. Diktator Adolf Hitler überhaupt ins Sortiment der Figurenausstellung aufnehmen soll. So erlitt die Ausstellung z.B. schon am ersten Öffnungstag einen gehörigen Skandal, als einer der ersten Besucher der Hitler-Figur den wächsernen Kopf abriss. Bereits im Vorfeld der Eröffnung hatte es mahnende Stimmen gegen eine Aufnahme des Diktators in Tussauds Personality-Galerie gegeben. Den meisten Kritikern stieß schon allein die Vorstellung, Jugendliche könnten sich neben der Hitler-Figur fotografieren lassen, als geschmacklos auf. Diese Angst dürfte nun jedoch unbegründet sein. Die Hitlerfigur, die den Diktator als gebrochenen Mann in seinen letzten Tagen im Bunker zeigt, wurde hinter eine Glasscheibe verbannt. Fotografieren ist streng verboten.

Madame Tussauds in Berlin
Unter den Linden 74
10117 Berlin
www.madametussauds.com


Mehr Infos:
Die Bar25 in Berlin
Ixthys - koreanische Küche in Berlin
Veranstaltungen in Berlin
Partys in Berlin
Grillplätze in Berlin
White Trash Club in Berlin
Subkultur im Pferdestall: Der Dunckerclub
Von Soul bis Salsa - Der Soda-Club in Prenzlauer Berg

Das kulturelle Berlin: - Theater in Berlin
- Oper
- Kinos
- Varieté
Schauen Sie mal hier rein: - Cocktailbar in Berlin
- Café
- Singlepartys Berlin
- Bowlingcenter
 
Wohnen Jobs Urlaub Freizeit Sonstiges Wörterbuch Erotik Berlin Blog Rezepte aus Berlin
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
Ä
Ö
Ü
Sitemap
 
Restaurants Coffee Bar Limousinenservice Internes Werbung buchen AGB