Über den Dächern von Berlin Die Architektur der Hauptstadt Deutschlands hat viel zu bieten. Von imposanten Gebäuden wie dem Reichstag,

Der Berliner Fernsehturm
Foto © Karsten Michaelis
der Humboldt-Universität oder dem Deutschen Historischen Museum Unter den Linden über realsozialistische Wohnblöcke rund um den Alexanderplatz und die Karl-Marx-Allee bis hin zu hübschen Villenanlagen im Grunewald und am Wannsee. Anders als in London oder Paris bietet das Stadtbild Berlins einen besonders vielfältigen Architekturmix.

Wie kann man als Besucher (oder auch als Einwohner) diese Struktur nun am Besten wahrnehmen? Zu Fuß, mit dem Auto oder doch auf dem Rad? Um einen wirklich umfassenden Eindruck zu erlangen, empfiehlt sich der Blick auf die Stadt...aus der Luft. Man muss kein Engel sein um in den Himmel zu kommen, verschiedenste Möglichkeiten bieten sich dem Interessenten.

Am Beliebtesten ist der Blick aus dem Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz. 40 Sekunden brauchen die Aufzüge um die Besucher 200 Meter über die Dächer der Stadt zu katapultieren. Im Restaurant, welches sich zwei Mal pro Stunde um seine eigene Achse dreht, kann man bei Kaffee und Kuchen die gigantische Fläche, über die sich Berlin erstreckt, bestaunen. Bei klarer Sicht blickt man bis zu bis zu 40 Meter weit über die Kapitale. Wer lieber fliegt kann z.B. die Ballonfahrt im Hi-Flyer wählen, weltgrößter Passagier-Ballon mit einer Fläche von 1560 Quadratmeter und einem Durchmesser von 22 Metern. An einem Stahlseil befestigt steigt die Gondel in 150 Meter Höhe auf. Will man ungebunden an die Erde das Gefühl von Schwerelosigkeit erleben, so besteht die Möglichkeit einen Rundflug im Rosinenbomber zu machen. Mit 230 km/h fliegt er in einer Höhe von bis zu 600 Metern, von hier oben wirken die Gebäude der Stadt wie Spielzeughäuser auf der Erde.

Mancher mag es vielleicht etwas angesagter und will die Stadt auch Nachts aus der Luft betrachten. Hier empfiehlt sich ein Besuch im 40seconds am Potsdamer Platz oder im Weekend am Alexanderplatz. Beide Clubs befinden sich über den Dächern Berlins. Während man im 40seconds einen 360 Grad Blick genießt und House-Musik lauscht, ist die Sicht aus dem Weekend etwas begrenzter. Trotzdem hat der Betrachter im 11 Stock doch einen sehr imposanten Blick auf den Alexanderplatz und die Karl-Marx-Allee. Die Gäste tanzen bis in die frühen Morgenstunden zu Elektrosounds in den Sonnenaufgang hinein.

Natürlich lässt sich Berlin auch kostenlos von Oben begutachten. Der 155 Meter hohe Teufelsberg an der Teufelsseechaussee im nördlichem Grunewald ist ein idealer Platz, um über den Dächern der Stadt mit Freunden zu picknicken, und den gigantischen Blick zu genießen.




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