Wieder praxisschließungen in Berlin
Vom Mittwoch den 24.01. bis Freitag den 26.01.2007 wollen viele Berliner Arztpraxen aus Protest gegen die Gesundheitsreform nicht öffen. Der Hartmannbund schätzt, dass sich rund die Hälfte der mehr als 8000 Berliner Arztpraxen an der Protestaktion beteiligen wird.
Für viele Berliner bedeutet das noch längere Wartezeiten in den ohnehin schon oft überfüllten Arztpraxen.
So hat auch die Berliner Patientenbeauftragte Karin Stötzner den dreitägigen Streik der niedergelassenen Ärzte in Berlin kritisiert. Sie warnt davor den Protest auf dem Rücken der Patienten auszutragen.
In Notfällen wird die ärztliche Versorgung über den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung (Telefonnummer 31 00 31) sicher gestellt. In akuten Notfällen wählen Sie wie immer den Notruf der Berliner Feuerwehr 112.
Was ist Ihre Meinung zum Ärztestreik, haben Sie Verständnis für die Praxisschließungen?
Und fühlen Sie sich in Berlin medizinisch gut versorgt? Diskutieren Sie mit uns in unserem Forum.
Immer öfter hört man, dass Patienten wochenlang auf einen Termin bei einem Facharzt warten müssen. Viele Patienten berichten auch von überfüllten Wartezimmern und gestreßten Ärzten, die sich nicht genügend Zeit für die Patienten nehmen (können).
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