Berlin hat wieder mehr als 3 400 000 Einwohner.
Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg ermittelte, stieg die Bevölkerungszahl
Berlins in den ersten neun Monaten des Jahres 2006 um fast 7 100 Personen
auf 3 402 000 Einwohner. Damit wurde zum ersten Mal seit November 1998
wieder die Grenze von 3,4 Millionen Einwohnern in Berlin überschritten. Ende
September 2006 lebten ca. 472 000 Ausländer (13,9 Prozent) in der Stadt, das
waren 4 500 mehr als am Jahresanfang.
Für den Zeitraum Januar bis September 2006 wurde ein Sterbeüberschuss (mehr
Gestorbene als lebend Geborene) von etwas weniger als 1 900 Personen (2005:
2 400 Personen) ermittelt. Gleichzeitig war ein Wanderungsgewinn (mehr Zugezogene
als Fortgezogene) von 9 000 Personen zu verzeichnen, der die negative
Bilanz bei der natürlichen Bevölkerungsbewegung mehr als ausgleichen konnte.
Im Jahr 2005 war für den entsprechenden Zeitraum ein Wanderungsgewinn von
8 300 Personen registriert worden.
Wanderungsgewinne wurden gegenüber dem Ausland (7 200 Personen), den
neuen Bundesländern ohne das Berliner Umland (5 400 Personen) sowie den alten
Bundesländern (2 200 Personen) registriert. Gegenüber seinem Umland hatte
Berlin wiederum einen Verlust zu verzeichnen, der mit rd. 5 800 Personen zu Buche
schlug und damit niedriger lag als im gleichen Zeitraum des Jahres 2005
(6 800 Personen)..
Pressemitteilung vom Statistischen Landesamtes Berlin