Bevölkerungszahl in Berlin weiter gestiegen
Die Berliner Bevölkerungszahl lag Ende 2006 nach Mitteilung des Amtes für Statistik
Berlin-Brandenburg bei rund 3 404 000 Personen. Gegenüber dem Stand vom Jahresanfang
waren das 8 850 Personen bzw. 0,3 Prozent mehr. Damit setzte sich der
schon im Jahr 2005 registrierte Bevölkerungszuwachs weiter fort. Der Gewinn führte
auch dazu, dass die Einwohnerzahl Berlins erstmals seit 1997 wieder über der Marke
von 3,4 Millionen lag. Die Ausländerzahl umfasste 472 650 Personen und war damit
um 6 140 Personen bzw. 1,3 Prozent höher als am Jahresanfang..
Der Bevölkerungsgewinn resultiert aus einer positiven Wanderungsbilanz. Im Jahr
2006 zogen insgesamt 118 900 Personen nach Berlin, im Gegenzug haben 108 200
Personen die Stadt verlassen. Der Wanderungsgewinn von 10 700 Personen lag
damit etwas über dem vom Jahr 2005 (10 200 Personen). Der neuerliche Zuwachs
ergab sich aus einem Zuzugsüberschuss von 11 190 Personen aus dem übrigen
Bundesgebiet (ohne das Berliner Umland) und einem Gewinn von 8 720 aus dem
Ausland kommenden Personen, davon 6 730 Personen aus EU-Staaten. Gegenüber
seinem Umland hatte Berlin wiederum einen Verlust zu verzeichnen, der mit 9 230
Personen zu Buche schlug und damit niedriger war als im Jahr 2005 (11 570 Personen)
Den durch Zuzugsgewinne erzielten Bevölkerungszuwachs schmälerte auch im Jahr
2006 wieder ein Geburtendefizit. Es wurden 29 630 Kinder geboren, 650 Kinder mehr
als im Jahr 2005. Dagegen waren 31 530 Personen gestorben, 460 Personen weniger
als 2005. Das Geburtendefizit betrug damit aber nur noch 1 900 Personen, während
es im Jahr davor etwas mehr als 3 000 Personen ausgemacht hatte
Pressemitteilung zum Thema " Berlin Einwohnerzahl " vom Statistischen Landesamtes Berlin /01.08.2007