Berliner Wahlen 2006 - Darf mein Kind wirklich wählen? Der Landeswahlleiter teilt mit:

Die Berliner Bezirkswahlämter registrieren in diesen Tagen eine große Zahl von Anrufen interessierter Eltern, die nachfragen, ob es tatsächlich stimmt, dass ihre 16 und 17 Jahre alten Kinder bei der Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung wahlberechtigt sind. Seit dem 2. August 2006 werden die Wahlbenachrichtigungen für die Wahlen am 17. September in Berlin versendet. Auch die rund 61.000 deutschen und ausländischen Unionsbürger im Alter von 16 und 17 Jahren erhalten eine Wahlbenachrichtigung, da sie in Berlin erstmals die Bezirksverordneten wählen dürfen.
Offensichtlich ist diese Neuerung noch nicht überall in Berlin bekannt.
Der Berliner Landeswahlleiter, Andreas Schmidt von Puskás, appelliert an die Jugendlichen: “Gehen Sie wählen, entscheiden Sie mit über die Zusammensetzung der Bezirksverordnetenversammlung Ihres Bezirks.“

Insgesamt sind 2,3 Prozent der Wahlberechtigten zu den Berliner Bezirksverordnetenversammlungen unter 18 Jahre alt. Im Bezirk Marzahn-Hellerdorf wohnen die meisten 16- und 17-Jährigen und zwar mehr als 8 300 Personen – ihr Anteil an den Wahlberechtigten des Bezirks macht 3,9 Prozent aus. Die wenigsten Wahlberechtigten dieser Altersgruppe wohnen in Friedrichshain-Kreuzberg mit rund 3 200 Personen - das entspricht einem Anteil von 1,7 Prozent der Wahlberechtigten des Bezirks.


Pressemitteilung


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