Falschgeld an norwegischen Schüler verkauft Tempelhof-Schöneberg:
Ein 16-jähriger norwegischer Schüler, der sich zurzeit auf Klassenfahrt in Berlin befindet, hat gestern versucht mit Falschgeld einzukaufen.

Der Gymnasiast wollte gegen 12 Uhr in einem Parfümeriegeschäft in der Tauentzienstraße in Schöneberg ein Deodorant mit einer gefälschten 200-¤-Note bezahlen. Dort wurde die Fälschung jedoch erkannt und die Polizei alarmiert. Die Beamten nahmen den 16-Jährigen, der insgesamt 28 gefälschte Geldnoten bei sich hatte, fest und überstellten ihn der für Falschgeld zuständigen Dienststelle des Landeskriminalamtes.
In seiner Vernehmung gab der bisher weder in Deutschland noch in Norwegen polizeilich in Erscheinung getretene Schüler an, dass er am Montag im alkoholisierten Zustand am Alexanderplatz von einem unbekannten Mann angesprochen worden war, ob er Geld wechseln könne. Dabei wurden ihm für 400 echte € insgesamt 102 falsche 200 €-Noten angeboten. Der Schüler ging auf das Geschäft ein, da er Schwarzgeld, nicht jedoch Falschgeld, vermutete. Bei einer Durchsuchung seines Zimmers in einer Pension in Charlottenburg fanden die Ermittler auch die restlichen Noten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Schüler seiner Lehrerin übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

Pressemitteilung der Berliner Polizei


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