Neuer Trick von Taschendieben und Betrügern
In Berlin treibt seit einiger Zeit eine 15-köpfige Bande rumänischer Taschendiebe und Betrüger ihr Unwesen. Die Täter versuchen, mit dem so genannten „Ring-Trick“ an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Dabei lassen sie unbemerkt einen wertlosen goldfarbenen Ring zu Boden fallen, sprechen das Opfer an und fragen nach, ob es den Ring verloren hätte.
Der Ring wird dann durch einen der Täter aufgehoben und dem Opfer zum Kauf angeboten. Da er aus einem minderwertigen Material besteht, ist selbst ein geringer Kaufpreis für die Täter ein lohnendes Geschäft.
Oftmals nutzen die Täter aber auch die Ablenkung des Opfers aus, bedrängen es während des Gesprächs und stehlen mit einem geschickten Griff in die Tasche dessen Geldbörse.
So konnte am 11. September 2006 ein aufmerksamer außer Dienst befindlicher Polizist zwei männliche und zwei weibliche rumänische Taschendiebe in der Boxhagener Straße in Friedrichshain beobachten, als sie versuchten zwei ältere Frauen zu bestehlen. Die beiden Damen wurden jedoch schnell misstrauisch und klemmten sich ihre Handtaschen so unter den Arm, dass die Täter keine Chance zum Zugreifen hatten.
Drei der Taschendiebe konnten durch den Polizeibeamten und weitere alarmierte Kollegen festgenommen werden.