Mobiles Salatbeet für Balkon und Terrasse Gerade diejenigen unter uns, die in der Stadt leben haben oft keinen Garten, wo man mal selbst Gemüse anbauen kann. Wer aber trotzdem im Sommer nicht auf eigenes gezüchtetes Gemüse verzichten will, dem kann jetzt geholfen werden und zwar ohne hohe Kosten und viel Aufwand.

Das wird benötigt:
  • Weinkiste aus Holz oder eine beliebige Holzkiste/-stiege
  • Robuste Folie (am besten Malerplane)
  • Blumenerde
  • Tongranulat
  • Samen oder vorgezogene Salatpflanzen
Nachdem wir also alle Materialien besorgt haben, beginnen wir mit der Anlage unseres mobilen Salatbeetes. Dafür zunächst einmal mit der Folie die Holzkiste auslegen, damit die Terrasse oder der Balkon nicht ständig mit der Erde verschmutzt werden. Die Ränder der Folie am oberen Rand der Kiste mit einem Tacker festklammern.

Das Tongranulat ist, mit ca. 2cm Höhe, die erste Schicht in unserem mobilen Beet und dient als Drainage, die dafür sorgt, dass Wasser gespeichert wird und man nicht sooft gießen muss. Gleichzeitig wird so auch Staunässe größtenteils vermieden.
Auf die Drainageschicht kommt dann die Erde. Welche Erde dafür am besten geeignet ist, erfragt man einfach im Pflanzenfachmarkt. Die Erde mit dem restlichen Tongranulat vermischen, so wird auch vermieden, dass die Erde klumpig wird.

Was nun in das Beet gepflanzt wird, liegt beim Hobbygärtner selbst.
Es bietet sich allerdings an eine Kiste mit Salat zu bepflanzen, besonders lecker und pflegeleicht ist Pflücksalat oder der klassische Kopfsalat. Diese Sorten, kann man entweder selbst aussäen oder vorgezogen kaufen. Ich tendiere immer zu den vorgezogenen Pflanzen, da das selber Aussäen doch ziemlich zeit - und pflegeaufwendig ist.
Wer allerdings keine Lust auf Salat hat, der kann das kleine Beet auch für Radieschen oder die neuen kleinen Kugelmöhren (die kannte man bislang nur aus den Konserven zusammen mit Erbsen) benutzen.

Wenn das Beet dann bepflanzt ist, muss man die Pflänzchen nur noch gut pflegen und nach einigen Wochen, kann man dann sein eigenes frisches Gemüse ernten und genießen. Und das Beste daran ist, dass man weiß, dass das Gemüse nicht in irgendeiner Form mit Schadstoffen belastet ist.

Das Beet kann natürlich auch wunderbar für Kräuter genutzt werden. Ideal ist diese Form des Minigartens auch für Kinder, die sich so schon mal als Gärtner versuchen können.

Viel Spaß beim Aufziehen, Ernten und Genießen!
Text: NS


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