den Frischlingen, in den Berliner Wäldern aber auch in Grünanlagen und Wohngebieten zu sehen. Die Nahrungssuche führt die Familienverbände, die sogenannten Rotten, auch in Parks und Gärten, wo Blumenbeete und Komposthaufen reichlich Futter bieten.
Wildschweine sind grundsätzlich ungefährlich und besonders in Berlin an die Begegnung mit Menschen oft gewöhnt. Dennoch ist besonders bei Frischlingen Vorsicht geboten. Die Bachen verteidigen ihren Nachwuchs gegen drohende Gefahren energisch.
Um Risiken und Schäden zu vermeiden sollten daher Hunde auch in den Auslaufgebieten im Wald an der Leine bleiben.
Den Wildschweinen Futter oder Wasser anzubieten ist verboten und führt zu erheblichen Problemen. So verließ eine Bache mit sieben Frischlingen ein Zehlendorfer Wohngebiet fast fünf Wochen lang nicht, weil Anwohner sie regelmäßig fütterten.
Grundstücke sind mit entsprechenden Zäunen wirksam gegen Wildschweine zu sichern – mindestens 1,50 m hoch und 40 cm tief in die Erde eingegraben muss der Zaun sein. Offene Komposthaufen oder sogar am Waldrand entsorgte Gartenabfälle sind oft Ursache für das Eindringen von Wildschweinen in Wohngebiete.
Für Fragen und Hinweise zu Wildtieren in der Stadt ist das Wildtiertelefon der Berliner Forsten unter 030-64 19 37 23 erreichbar.
Pressemitteilung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 04.04.07