Berliner Auftragslage im August 2006 weiterhin positiv
Das positive Auftragsklima hält in der Berliner Industrie weiter an.
Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes Berlin sind die preisbereinigten Auftragseingänge im August 2006
gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,2 Prozent gestiegen.
Getragen wurde die günstige Entwicklung von den Auslandsaufträgen, die um 6,9 Prozent höher ausfielen als im
August 2005. Das Inlandsgeschäft verfehlte mit einem Minus von 0,3 Prozent knapp das
Vorjahresergebnis.
Besonders dynamisch entwickelte sich im August 2006 die chemische Industrie mit einem
Gesamtauftragsplus von 31,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Diese rege Bestelltätigkeit
resultierte vornehmlich auf dem Zuwachs der Exportaufträge, die um 47 Prozent höher
ausfielen als ein Jahr zuvor.
Auch die inländischen Geschäftspartner blieben hier nicht aus und
erteilten 8,8 Prozent mehr Aufträge als im August 2005. Die Hersteller von Metallerzeugnissen
konnten auch im August wieder eine positive Auftragsbilanz verzeichnen. So führten
zweistellige Zuwachsraten sowohl aus dem In- und Ausland zu einem Gesamtplus von
21 Prozent. Eine rückläufige Auftragssituation verzeichneten dagegen die Hersteller von
Elektrotechnik und Elektronik, die mit einem Minus von 13,3 Prozent das hohe Vorjahresniveau
verfehlte.
In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres gingen 2,9 Prozent mehr Aufträge an die
Berliner Industrie als noch im gleichen Vorjahreszeitraum. Dabei kamen 3,4 Prozent mehr neue
Aufträge von deutschen und 2,3 Prozent mehr von ausländischen Firmen.