Pro-Kopf-Einkommen der Berliner Haushalte
Pro-Kopf-Einkommen der Berliner Haushalte im Jahr 2004 deutlich unter dem
Bundesdurchschnitt
Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte je Einwohner ist im Jahr 2004 gegenüber
dem Vorjahr nur um 0,8 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Landesamt Berlin mitteilt, hatte
somit ein Berliner durchschnittlich 14 738 EUR zum Konsumieren und Sparen zur Verfügung,
111 EUR mehr als im Jahr 2003. Damit lagen die Berliner wiederum deutlich unter dem
Bundesdurchschnitt. In Deutschland insgesamt stieg das Pro-Kopf-Einkommen um 2,1 Prozent
bzw. um 364 EUR an. So betrug im Jahr 2004 das verfügbare Einkommen der privaten
Haushalte in Deutschland 17 544 EUR je Einwohner, 2 806 EUR mehr als ein Berliner zur
Verfügung hatte.
Das ergaben die ersten vorläufigen Berechnungen zum Einkommen der privaten Haushalte für
das Jahr 2004 im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) durch den
Arbeitskreis "VGR der Länder", dem auch das Statistische Landesamt Berlin angehört.
Den größten Teil ihres verfügbaren Einkommens verwendeten die Berliner für den Konsum.
Dieser umfasst alle Waren- und Dienstleistungskäufe. Dafür gaben die Einwohner Berlins 2004
durchschnittlich 13 659 EUR aus, rd. 84 EUR bzw. 0,6 Prozent mehr als 2003. In den alten
Bundesländern ohne Berlin stiegen die Pro-Kopf-Ausgaben auf 16 584 EUR (+2,1 Prozent), in
den neuen Bundesländern ohne Berlin auf 13 186 EUR (+1,2 Prozent) und in ganz Deutschland
auf 15 909 EUR (+2,0 Prozent).
Der Teil des verfügbaren Einkommens, der nicht konsumiert wurde, blieb zum Sparen übrig.
Zum Sparen zählt außerdem die Zunahme der betrieblichen Versorgungsansprüche.
In Berlin erhöhte sich das Sparen 2004 um 3,1 Prozent bzw. 38 EUR auf 1 265 EUR je
Einwohner.
Pressemitteilung vom Statistisches Landesamt Berlin