Berlin ist der beliebteste Wirtschaftsstandort Deutschlands Das ist das Ergebnis des aktuellen Betriebspanels, für das das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit in ganz Deutschland 16.000 Unternehmen befragen ließ. In Berlin waren die Unternehmen am zufriedensten mit den Rahmen¬bedingungen am Standort, ergab die Auswertung durch das Institut für Sozialökonomische Strukturanalysen Berlin (Söstra). Die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Dr. Heidi Knake-Werner, der Leiter des Söstra Professor Dr. Jürgen Wahse und der Geschäftsführer der Berlin Partner GmbH René Gurka stellten die Studie heute vor.

Für das Betriebspanel wird in jedem Bundesland jährlich eine repräsentative Stichprobe von Unternehmen befragt – in Westdeutschland seit 1993, in Ostdeutschland und Berlin seit 1996. Die Studie ermöglicht Einschätzungen zum Arbeitsmarkt aus der Sicht der Betriebe, die aus der amtlichen Statistik in der Regel nicht ableitbar sind. Das betrifft zum Beispiel Berufsausbildung, Tarifbindung, Lohnniveau oder Innovationsaktivitäten. Durch die einheitliche Methodik in allen 16 Bundesländern sind die Ergebnisse vergleichbar.

Zudem werden jährlich Schwerpunkthemen festgelegt, aktuell ein Fragenkomplex zu unterschiedlichen Standortfaktoren. Gefragt wurden die Unternehmensleitungen nach der Qualität des Fachkräfteangebots, und der Attraktivität des Standorts für Arbeitskräfte, nach Lohnniveau, Mieten, Energie- und Wasserpreisen, und kommunalen Steuern, nach Verfügbarkeit von Gewerbeflächen und der überregionalen Verkehrsanbindung. Außerdem interessierten sich die Wissenschaftler dafür, wie Unternehmen in Berlin die Nähe zu Kunden, die Nähe zu Lieferanten, die Nähe zu Forschungs- und Technologiezentren bzw. Hochschulen und die Zusammenarbeit mit Behörden beurteilen.

In Berlin werden diese Standortfaktoren von den befragten rund 900 Unternehmen insgesamt mit der Note 2,46 bewertet. Das ist die beste Note unter allen 16 Bundesländern, vor Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern. Die Durchschnittsnote beträgt in Westdeutschland 2,63 in Ostdeutschland 2,66.

In Berlin bekommen die Kundennähe, die überregionale Verkehrsanbindung und die Attraktivität für Arbeitskräfte mit Abstand die besten Bewertungen. Die Qualität des Fachkräfteangebots und die Verfügbarkeit an Gewerbeflächen liegen im Durchschnitt. Die Preise für Energie und Wasser, die kommunalen Steuern, die Zusammenarbeit mit Behörden sowie die Preise für Gewerbeflächen, Büro- und Ladenmieten werden schlecht bewertet.

Dazu erklärt Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Dr. Heidi Knake-Werner: "Das aktuelle Betriebspanel macht die verbesserte Wirtschafts- und Beschäftigungslage in Berlin deutlich. Zunehmend werden qualifizierte Arbeitskräfte benötigt. Dabei setzen Berliner Betriebe im Unterschied zu den übrigen Bundesländern jedoch vorrangig auf die Neueinstellung von Fachkräften mit Berufserfahrung. Die eigene betriebliche Fort- und Weiterbildung stand erst an zweiter Stelle, gefolgt von der beruflichen Erstausbildung. Das muss sich ändern, wenn Berlin seine Position im Standortwettbewerb halten und verbes¬sern will. Denn die steigende Nachfrage nach Fachkräften erfordert ganz besonders von den Unternehmen selbst ein hohes Maß an Qualifikations- und Ausbildungsaktivitäten. Mit unserer Arbeitsmarktpolitik wollen wir die Unternehmen bei ihren entsprechenden Anstren¬gungen gern unterstützen, damit auch die vielen gut ausgebildeten Berliner ohne Arbeit endlich wieder eine Beschäftigungsperspektive bekommen."

René Gurka, Geschäftsführer der Berlin Partner GmbH: „In keinem anderen Bundesland sind die Unternehmen mit den Bedingungen an ihrem Standort so zufrieden wie in Berlin. Die Ansiedlungserfolge der jüngsten Vergangenheit zeigen uns, dass sich das auch mehr und mehr außerhalb Berlins herumspricht. Es ist aber hier am Standort noch einiges zu tun, denn alles hängt davon ab, dass die Unternehmen, die sich hier angesiedelt haben oder schon lange hier ansässig sind, die besten Bedingungen vorfinden, um sich zu entwickeln und zu wachsen. Die schlechten Noten für Energie- und Wasserpreise, kommunale Steuern und Mieten zeigen, wo der Schuh drückt.“


Pressemitteilung Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales



Lesen Sie bitte auch:
- Anwalt für Insolvenzrecht in Berlin
- Berufsunfähigkeitsversicherung in Berlin & Brandenburg

Links zum Thema : - Arbeitsagentur Berlin
- Delikatessengeschäft in Berlin
- Fischgeschäfte
Kulinarisches: - italienisches Restaurant
- Sushi Restaurants in Berlin
- Lieferservice in Berlin



 
Immobilien Berlin Jobcenter Berlin Urlaub Freizeit Sonstiges Wörterbuch Veranstaltungen in Berlin Berlin Blog Berliner Bezirke
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
Ä
Ö
Ü
Sitemap
 
Ärzte in Berlin Rechtsanwälte Shops LKW Vermietung Internes Werbung buchen AGB's