Mit Fahrrad auf der Autobahn

16.04.2009

Mit Fahrrad auf der Autobahn
Treptow-Köpenick

Zweimal ist gestern Abend eine 38-jährige Radfahrerin beim Radeln auf der Autobahn A 113 von der Polizei ertappt worden. Zuerst hielt eine Streife des Verkehrsdienstes die Frau gegen 17 Uhr 55 zwischen den Anschlussstellen Stubenrauchstraße und Johannisthaler Chaussee an. Sie gab an, sich verfahren zu haben. Um sie möglichst schnell und sicher von der Autobahn zu bringen, wollten die Beamten das Fahrrad in ihr Fahrzeug laden, wozu ein sperriger Korb abgenommen werden musste. Das versuchte die 38-Jährige zu verhindern und trat um sich. Die Polizisten mussten sie daran hindern, auf die Fahrstreifen zu laufen. Erst nach dem Anlegen von Handfesseln konnte sie ins Fahrzeug gesetzt und in Sicherheit gebracht werden. Ein Polizist wurde leicht verletzt.
An der Späth- Ecke Neue Späthstraße wurde die Radfahrerin aus dem Polizeifahrzeug gelassen. Nachdem der Sachverhalt protokolliert war, ermahnten die Polizisten die Radlerin, nicht mehr die Autobahn zu benutzen. Dann fuhr sie – nicht in Richtung Autobahn – davon. Wenig später aber war sie wieder auf dem Standstreifen der Autobahn mit dem Rad unterwegs und wurde erneut von der Polizei aufgegriffen. Da wegen der völligen Uneinsichtigkeit der Frau der Eindruck entstand, dass sie geistig verwirrt sein könnte und die Gefahr einer Selbstgefährdung fortbesteht, ließen die Polizisten sie in ein Krankenhaus bringen.
(Pressemitteilung der Berliner Polizei)

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