22.06.2009

Der Mauerpark im Herzen Berlins war bekanntlich schon öfter ein direkter Zeitzeuge von Durchbrüchen alter Grenzen. 1961 hat man ihn auf seinen Namen getauft und wo im Sommer 1990 noch Wachtürme der DDR Grenztruppen standen ist nun ein grüner Park zu sehen. Und nicht nur ein Park öffnet sich zwischen der Gleim- und Eberswalderstrasse, die kulturelle Vielfalt ist hier der Spannungsmagnet. Man könnte auch von einemaußergewöhnlichen Raum für Austausch sprechen, denn inzwischen hat sich dieser Ort der vielfältigsten Begegnungen zu einem der beliebtesten Treffpunkte für interdisziplinäre Kulturschaffende entwickelt. Am 26.Juni ruft er zum “Ressourcen Handel” auf. Zu erleben gibt es eine Skulptur des bildenden Künstlers Klaus Büsen (s. Ab.). “Aus dieser Welt komm ich ja wohl nicht raus.” Mit dieser Einleitung beginnt eine Theorieüber sich halten wollende Standards und ihrer Ermöglichung. Erneuerbare Energien liefern seiner Skulptur die nötigen Versorgung, um in der Dämmerung von selbst zu strahlen. Wie, kann man bei einer sommerlichen Erfrischung selbst raus finden.
Die Ausstellung “Hüttenkunst im Mauerpark” beginnt am Freitag, den 26.06. um 15h
Prenzlauer Berg, Schwedter Strasse, zwischen Gleim- und Eberswalder Strasse ( 26.06. – 06.09.2009 )
( Text und Bild: Klaus Büsen)