Interkulturelle Kompetenz in der Hauswirtschaft / Pflege

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Zu einem Fachgespräch “Interkulturelle Kompetenzen im Berufsfeld Hauswirtschaft/Pflege” sind am Donnerstag ins Rathaus Schöneberg Expertinnen und Experten eingeladen, die ihre Betreuungs- und Pflegearbeit auf Migrantinnen und Migranten ausgerichtet haben. In dem Gespräch werden Schwerpunkte für die künftige Ausbildung zur Hauswirtschaft/Pflege erarbeitet.

Datum: 19. Februar 2009
Zeit: 10 – 12 Uhr
Ort: Rathaus Schöneberg, (Casino), John-F.-Kennedy-Platz in10825 Berlin-Schöneberg.

“Berlin als moderne und weltoffene Stadt mit einer multiethnischen Bevölkerung ist prädestiniert, neue Wege in der Ausbildung von Berufen im Betreuungs- und Pflegebereich zu gehen, um die interkulturelle Öffnung auch auf diesem Gebiet sicherzustellen. Wir wollen, dass sich Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft auch im Alter als Individuum angenommen fühlen. Ich freue mich, dass Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlichster Ethnien ihre Teilnahme zugesagt haben und mitwirken wollen.”, erklärt Kerstin Liebich, Staatssekretärin für Arbeit.

Die Altenhilfe ist gefordert, sich stärker auf die Bedürfnisse älter werdender Menschen mit Migrationshintergrund einzustellen. Die Gruppe der Migratinnen und Migranten, die jetzt das Seniorenalter erreicht, ist die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe.
Die Aneignung von interkultureller Kompetenz für Betreuende und Pflegende bildet daher eine entscheidende Voraussetzung, um für Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Prägungen ein Altern in Würde zu ermöglichen.

In einem Modellprojekt von maxQ. im Berufsfortbildungswerk des DGB wird derzeit eine Umschulung zur anerkannten Hauswirtschafterin/zum anerkannten Hauswirtschafter vorbereitet. Als wichtigen Baustein beinhaltet sie die Vermittlung von Interkulturalität. Ziel des Modellprojektes ist es, diesen Beruf zu modernisieren und an die Erfordernisse des demografischen Wandels anzupassen. Gefördert wird das Projekt vom Europäischen Sozialfond sowie von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. Weitere Informationen zum Projekt: www.maxq.net
Mitteilung der Landespressestelle vom: 16.02.2009, 14:20 Uhr

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