Pressemitteilungen aus Berlin und Brandenburg

Nachrichten von Firmen, Behörden und Vereinen im Presseportal für Berlin und Brandenburg

ILA bleibt in Schönefeld – Ein Signal für Berlin Brandenburg

 05.06.2010, 19:00 Uhr

ILA bleibt in Schönefeld – Ein Signal für die Hauptstadtregion

Die Länder Berlin und Brandenburg haben die Entscheidung des Bundesverbands für Luft- und Raumfahrt (BDLI) begrüßt, die
Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA auch künftig in der
Hauptstadtregion auszurichten. Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin: “Es ist eine gute
und richtige Entscheidung. Berlin und Brandenburg verfügen mit dem neuen Willy-Brandt-Flughafen über einen idealen Standort für die
Ausstellung – und die Hauptstadt Berlin gewährleistet die räumliche Nähe zu den politischen Entscheidungsträgern. Das positive Votum
bedeutet für unsere Region einen zusätzlichen Wachstumsschub und schafft Arbeit. Der Messestandort Berlin ist der ‘place to be’ für
Veranstaltungen wie die Internationale Funkausstellung, die Internationale Tourismus-Börse oder die Internationale Grünen Woche.
Berlin freut sich, dass die ILA in unserer Region bleibt.” Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg: ” Ich bin
hochzufrieden, dass es uns gelungen ist, die ILA in der Hauptstadtregion zu halten. Die Region Berlin-Brandenburg ist für die
ILA der ‘natürliche’ Standort, hier ist sie gegründet worden, hier hin ist sie nach der Wiedervereinigung zurückgekehrt, hier hat sie in den
letzten Jahren eine unglaubliche Erfolgsgeschichte geschrieben und hier wird sie auch weiterhin im Konzert der großen europäischen
Luftfahrtschauen gleichberechtigt mitspielen. Sie bleibt ein wichtiges Schaufenster für unsere Hochtechnologieregion. In Selchow mit direktem
Zugang zu den Start- und Landebahnen des BBI findet die ILA alle notwendigen Infrastrukturen für eine erfolgreiche Messe und wird ihren
Wachstumskurs fortführen können.”
(Pressemitteilung Land Berlin)

Nicht alle Berliner freuen sich :
Fluglärm durch die ILA Berlin 2010

Infos aus Brandenburg:
Tierärzte im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
Hotels im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
Pensionen in Neuruppin

Sondersitzung des Hauptausschusses und 5. Sitzung der SVV

22.05.10
Am Mittwoch, 26.05.2010, treffen sich die Stadtverordneten von Brandenburg an der Havel  im Rolandsaal des Altstädtischen Rathauses, Altstädtischer Markt 11, gleich zu zwei Sitzungen.

 Zunächst beginnt um 15.00 Uhr die Sondersitzung des Hauptausschusses. Um 16.00 Uhr beginnt dann die 5. Sitzung der SVV in diesem Jahr. Auf der Tagesordnung im öffentlichen Teil stehen unter anderem:

Aussprachen nach § 5 Abs. 1 der Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung Brandenburg an der Havel zu den Themen “Erste freie Kommunalwahlen in der ehemaligen DDR am 06.05.1009″ und “20 Jahre freie Kommunalwahlen in der Stadt Brandenburg an der Havel”
die Entscheidung über die Petition der Frau Ann-Marie Pagel betreffs Satzung über die Schülerbeförderung und Erstattung von Schülerfahrkosten in der Stadt Brandenburg an der Havel
die Beschlussvorlagen

1. zur Aufhebung des Beschlusses der SVV Nr. 258/95 zur Errichtung des Zweiten Bildungsweges an der Volkshochschule Brandenburg an der Havel  2. Angliederung der schulabschlussbezogenen Lehrgänge- Zweiter Bildungsweg – in der Stadt Brandenburg an der Havel an das Oberstufenzentzrum “Alfred Flakowski”
zur Entwicklung des Geländes Bahnhof Altstadt/Zanderstraße
Des Weiteren befassen sich die Stadtverordneten mit 7 Beschlussanträge und 11 Anfragen.

Die ausführlichen Tagesordnungen können im Internet unter www.stadt-brandenburg.de  in der Rubrik Rathaus+Politik / Stadtverordnete / Termine + Vorlagen eingesehen werden.

( Presseinformationen der Stadt Brandenburg )

Mehr Infos aus dem Land Brandenburg

Firmen in Brandenburg / Havel :
- Hotels in Brandenburg / Havel
- Ferienwohnungen und Pensionen
- Restaurants
- Tierpensionen
-  Campingplätze
- Ärzte wie Zahnärzte , Kinderärzte, Frauenärzte und Allgemeinmediziner sowie Augenärzte

Wasserbüffel auf der Pfaueninsel

23.05.2010 / 11:15 Uhr

Anlässlich des Luisenjahres gelangen erstmals nach 170 Jahren wieder Wasserbüffel auf die Pfaueninsel. Bereits ab 1803 bis vermutlich zur Auflösung der Menagerie im Jahr 1842 wurden Wasserbüffel am westlich der Meierei gelegenen Büffelteich gehalten. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat auch Königin Luise die mächtigen Tiere bewundern können.

Bei den Tieren handelt es sich um zwei Kühe und um zwei 5 Monate bzw. 3 Monate alte Kälber. Alle Tiere stammen aus Demeter-Zucht und werden von Sonja Moor aus Hirschfelde ( Landkreis Barnim )  zur Beweidung der ca. 3 Hektar großen Hechtlaichwiese zur Verfügung gestellt. Die Beweidung dient vor allem der Freihaltung der seit über 200 Jahren nahezu unveränderten Hechtlaichwiese von Gehölzen und der naturschutzverträglichen Entwicklung der artenreichen Feuchtwiesenbiotope, da bislang die Pflege der Feuchtwiese im Rahmen einer einschürigen Mahd maschinell erfolgte. Als Weidetiere wurden robuste Wasserbüffel ausgewählt, denn diese halten auch die naturnahen Gräben von Gehölzaufwuchs frei. Die Weidewiese wird von einem ca. 900 Meter langen Elektro-Weidezaun aus zwei Drahtlitzen umfasst.

Die Maßnahme wurde zwischen der zuständigen Obersten Naturschutzbehörde Berlin und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) abgestimmt und ist auf die Zeit vom 25.05. bis 31.10.2010 begrenzt.

Info zu den Wasserbüffeln

In der freien Natur gibt es zwei Arten Wildbüffel, der afrikanische und der asiatische Typ. Domestiziert wurde nur der asiatische Wildbüffel (Bubalus arnee) vor über 6000 Jahren in Indien.

Weltweit werden etwa 150 Mio. Wasserbüffel vor allem in Asien (97%) und Lateinamerika gehalten. In Europa gibt es über 400.000 Wasserbüffel, die meisten in Bulgarien, Rumänien und Italien. In Deutschland leben ca. 1.500 Tiere.
Der Wasserbüffel fällt durch seine Robustheit, Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, Klima- und Witterungseinflüsse, durch seine Genügsamkeit in der Haltung und Fütterung sowie Langlebigkeit und Vielseitigkeit in der Nutzung auf.

Der Vorteil des Büffels gegenüber anderen Nutztieren besteht darin, minderwertiges Pflanzenmaterial aus Grenzertragslagen besser zu verwerten. Er vermag sich von Pflanzen wie z.B. Binsen, Schilf, Seggen, Hochstauden und Blättern von Bäumen und Sträuchern zu ernähren, die für Rindermägen so gut wie unverwertbar sind. Dank der breiten Klauen und relativ weichen Fesseln kann der Büffel im Vergleich zu anderen Extensiv-Rinderrassen insbesondere auf Feuchtwiesen, in Sümpfen und Mooren, gehalten werden.
Das durchschnittliche Gewicht der Tiere liegt bei 450 – 550 kg.

Gegenüber den Menschen verhalten sich Wasserbüffel äußerst friedlich.

(Pressemitteilung STIFTUNG PREUSSISCHE SCHLÖSSER UND GÄRTEN )

Firmen in der Region:
4-Sterne-Hotel Berlin
- Pensionen in Bad Freienwalde
- Ferienwohnungen in Frankfurt

Hochwasser in Brandenburg ?

PotsdamBrandenburgs Umweltministerin Anita Tack (Linke) erwartet steigende Pegel an der Oder, aber es werde wahrscheinlich keine so kritische Situation wie 1997 geben, erklärte sie heute in Potsdam. “Brandenburgs Oderdeiche sind zudem nicht mehr mit 1997 vergleichbar, da wurde an der richtigen Stelle richtig viel investiert.” 220 Millionen Euro hat das Land Brandenburg seit 1997 in den Deichbau an der Oder investiert. Für 2010 sind knapp 15 Millionen Euro geplant.

Seit dem Wochenende befindet sich das obere Einzugsgebiet der Oder unter dem Einfluss eines Tiefdruckgebietes, das zu lang anhaltendem Dauerregen und schweren Überflutungen in Tschechien, Polen und auf dem Balkan geführt hat. Nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) lässt die Intensität der Niederschläge jedoch im Bereich zwischen Südpolen, Tschechien und der Slowakei deutlich nach. Die weitere Entwicklung an der Oder kann erst nach vollständiger Ausbildung der Hochwasserwelle im Oberlauf und dem Verhalten von Bobr und Glatzer Neiße abgeschätzt werden.

Nach jetzigen Erkenntnissen ist an der deutschen Grenzoder ein Hochwasser um die Alarmstufe 3 zu erwarten, wobei sich das Verhalten der großen Nebenflüsse wie Bobr und Glatzer Neiße bisher nicht exakt vorhersagen lässt.

Die erste kleinere Hochwasserwelle wird für Freitag oder Sonnabend erwartet; mit dem Durchlaufen des Hochwasserscheitels ist ab Pfingstmontag zu rechnen.

Die starken Regenfälle hatten die Wasserstände am tschechisch-polnischen Grenzpegel Miedonia vom Sonntag zum Montag sprunghaft um etwa 1,70 Meter ansteigen lassen. Die darauf basierenden Prognosen ließen gestern noch einen Pegel von rund 9,50 Meter erwarten.

Die aktuellen Prognosen der polnischen Kollegen für den Grenzpegel Miedonia korrigieren diesen Wert jedoch um einen halber Meter nach unten. Heute Morgen wurden 8,83 m gemessen (beim Hochwasser 1997 waren es 10,45 m). Auch die zu erwartenden Durchflüsse wurden entsprechend nach unten korrigiert. Ursache hierfür ist eine gestern noch nicht abzusehende Entspannung der Lage.
( Pressemitteilung Land Brandenburg )

Mehr Infos aus den Landkreisen und den Kreisfreien Städten in Brandenburg und wissenswertes über einige kleine Orte imLand!
Firmen in Brandenburg

Goldener Plan: Müllroser Sportler ziehen ins erneuerte Vereinsheim

Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger hat heute das erweiterte und erneuerte Sozialgebäude für die Sportstätten in Müllrose-Nord übergeben. Nutznießer ist der Müllroser Sportverein 1898 e.V. (MSV), der hier für die Gesamtinvestition in Höhe von rund 580.000 Euro eine Förderung von rund 380.000 Euro aus Mitteln der ländlichen Entwicklung erhält.

Vogelsänger: „Damit wurden hervorragende Bedingungen für den Trainings- und Wettkampfbetrieb geschaffen. Mitgliedern und Gästen stehen nun Räumlichkeiten zur Verfügung, die einen interessanten und abwechslungsreichen Sportbetrieb ermöglichen.“Der Verein zählt 450 Mitglieder, davon 120 Kinder und Jugendliche und 140 Mitglieder über 50 Jahre. Sport getrieben wird in den Abteilungen Fußball, Kegeln, Handball, Badminton, Volleyball, Schach, Gymnastik und Bogenschießen.Das alte Gebäude wurde Anfang der Siebzigerjahre in Holzbauweise errichtet. Der Müllroser Sportverein 1898 e.V. verfügte über keine eigenen Räumlichkeiten für Umkleiden und Sanitär. Es wurden die Räume des Jugendwaldheims der Landesforstverwaltung auf dem Nachbargrundstück genutzt. Dies führte zu Konflikten, Überschneidungen und Engpässen. Neu geschaffen wurden Umkleideräume, Duschen und WC. Heizung, Wasser, Elektro wurden auf den neuesten Stand gebracht. Neu sind auch der Haupteingang als Verbindungsbau und zentraler Zugang sowie die frisch gepflasterten Außenanlagen, die Schuhreinigungsanlage, die Ballfangnetz, Zaun- und Grünanlagen.

Goldener Plan Brandenburg

Im November 2007 hatten sich das Brandenburger Agrarministerium und der Landessportbund zu einer gezielten Unterstützung von Sportvereinen auf dem Lande entschlossen. Die neue Vereinbarung wurde in Anlehnung an das Bundesprogramm „Goldener Plan Ost“ als „Goldener Plan Brandenburg“ aus der Taufe gehoben mit dem Ziel, der Abwanderung junger und qualifizierter Menschen aus den ländlichen Regionen etwas entgegen zu setzen.
Die Vereinsarbeit in den Dörfern sollte gestärkt werden, indem attraktive Sport- und Freizeitangebote für Jugendliche geschaffen beziehungsweise gefördert wurden.

EU-Mittel für ländliche Regionen

Unterstützt werden solche Vorhaben auf Grundlage des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).Eine mit dem Brandenburger Sportministerium und dem Landessportbund abgestimmte Projektliste umfasst 74 Vorhaben mit einem Fördervolumen von über 14 Mio. Euro, die bis zum Jahr 2013 umgesetzt werden.

Pressemitteilung des Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Firmen in der Region:
Hotels in Cottbus
Wohnmobilstellplätze und Campingplätze in Brandenburg / Havel
Hotels im Landkreis Teltow-Fläming
Möbelhäuser im Landkreis Spree-Neiße
Ferienwohnungen im Landkreis Prignitz

Hotels im Landkreis Spree-Neiße

2009/2010 ist Jahrestag, 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit.

Berlin/Harnekop 11. Mai 2010
Pressemitteilung:
2009/2010 ist Jahrestag, 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit.
Bald ist es soweit:
Die Ausstellung: „Als Alles begann – die Berliner Mauer“ wird am 12. Juni 2010, 11:00 Uhr
feierlich auf dem Gelände Baudenkmal Bunker Harnekop eröffnet.
Es werden über einhundert Fotos und Dokumente ausgestellt, sie sollen an den Bau der
Berliner Mauer im August 1961 erinnern.
Das Programm wird später veröffentlicht.

Mehr aus dem Landkreis Märkisch-Oderland:
Kunersdorf im Oderbruch: Chamissos Zuflucht – Muses Ort
Hotels im Landkreis Märkisch-Oderland
Restaurants

Tierärzte im Landkreis Märkisch-Oderland und mehr Firmen von A über H und R bis Z

The Cold War Museum – Berlin
Skarbinastrasse 67
D 12309 – Berlin, Germany

Die Prignitz auf dem 2. Brandenburg-Tag in Berlin Spandau

Tourismusverband Prignitz und Wittstocker Land stellen gemeinsam die Reiseregion vor Der Tourismusverband Prignitz und der Tourismusverein Wittstocker Land vertreten am 24. April in Spandau die Reiseregion mit neuen Urlaubsangeboten. Zwischen den mehr als 30 touristischen Partnern aus dem ganzen Land glänzt die Prignitz mit interessanten Radtouren und weiteren Neuigkeiten, zu denen das Standpersonal aus Perleberg und Wittstock die Spandauer und ihre Gäste individuell beraten wird. Dazu gehört das Komplett-Angebot zum Elbe-Müritz-Rundweg, mit dem die gesamte Strecke
per Rad und mit Gepäcktransport an 6 Tagen absolviert werden kann. Eine weitere Pauschale bietet eine Teilstrecke des Elbe-Müritz-Rundwegs zum Radeln an, dafür
aber kombiniert mit einer Dampferfahrt und Wellness-Angeboten.
Die Wittstocker haben ein neues Ausflugsziel – die restaurierte Daberburg mit ihrer Erlebnisausstellung zu Geschichte und Natur der Wittstocker Heide. Wer nicht einfach nur durch die Heide wandern will, für den ist der 2. Nordic-Walking-Tag am 16. Mai 2010 in Wittstock das Richtige. und um bei den Festen zu bleiben – auf dem Wittstocker Altstadtfest vom 4. – 6.
Juni wird gleich auf 7 Bühnen „Kleinkunst am Wall“ geboten. Das Eisenbahn-Romantik-Hotel in Meyenburg wirbt mit dem Ehrenlokführerschein für Eisenbahnfans, während für Klassenfahrten und Gruppen das Bett-Bike-Bowling-Hotel aus Wittstock die richtigen Angebote bereithält. Auch der Freizeit Park Wittenberge hat Interessantes für Gruppen zu bieten und in Havelberg gibt es beim H.I.T. nicht nur Campingsondern auch Hausbooturlaub. Die Prignitzer Eisenbahn hat Ausflugstipps entlang der Strecke Pritzwalk – Neustadt zusammengestellt und mit Radtouren für einen romantischen Bahn&Rad- Tagesausflug von Berlin ergänzt.
Der Brandenburgtag in Spandau findet zum 2. Mal statt. Von 11 – 19 Uhr gibt es nicht nur Urlaubsprospekte und Informationen, sondern auch Handfestes aus Handwerk und Gastronomie sowie ein buntes Bühnenprogramm. Auch im letzten Jahr auf dem 1. Brandenburgtag war die Prignitz mit einem Stand in Spandau vertreten.

Pressemitteilung vom Tourismusverband Prignitz e.V.
Großer Markt 4 19348 Perleberg
Tel. 03876/ 30 74 19 20

Auch bei uns finden Sie einige Infos über die Prignitz und wissenswertes zum Thema Urlaub in der Prignitz. Schauen Sie sich doch mal in unserem Berlin – Brandenburg Portal um!

Rückgang der Güterbeförderung in den Häfen Brandenburgs im Jahr 2009

01.05.2010

In Brandenburgs Häfen und Umschlagstellen wurden im Jahr 2009 insgesamt 3,6 Millionen Tonnen Güter befördert. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
mitteilt, sank die Güterbeförderung gegenüber dem Jahr 2008 um 3,4 Prozent bzw. 130 Tausend Tonnen.
Die Güterbeförderung beim Verkehr mit anderen Bundesländern verzeichnete einen Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum beim Güterempfang um 16,7 Prozent bzw. 129 Tausend Tonnen. Der Güterversand weist dagegen eine Steigerung um 5,8 Prozent bzw. 122 Tausend Tonnen auf.

83,0 Prozent der gesamten Güterbeförderung betrafen die Gütergruppen feste mineralische Brennstoffe mit 39,3 Prozent, Steine und Erden mit 19,9 Prozent, landwirtschaftliche
und verwandte Erzeugnisse mit 13,4 Prozent und Erze und Metallabfälle mit 10,4 Prozent.
Innerhalb Deutschlands wurden 86,1 Prozent bzw. 3,1 Millionen Tonnen Güter befördert. 55,4 Prozent aller innerhalb Deutschlands beförderten Güter wurden von und
nach Berlin und 7,9 Prozent zwischen den Häfen und Umschlagstellen Brandenburgs befördert.
Im grenzüberschreitenden EU-Verkehr wurden 13,9 Prozent bzw. 504 Tausend Tonnen Güter der Gesamtbeförderung bewegt.
Unter den 6 391 gezählten beladenen Schiffen mit und ohne eigenen Antrieb fuhren 70,6 Prozent unter deutscher Flagge und 26,9 Prozent unter polnischer Flagge.

 Eine Pressemitteilung vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Firmen in Brandenburg:
Gas-Wasser-Installateur Barnim
Tierärzte im Landkreis Potsdam-Mittelmark
Augenarzt im Landkreis Uckermark

Forschungsmarkt Berlin-Brandenburg war ein großer Erfolg

24.04.2010, 15:45 Uhr

   Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen teilt mit:
   Aussteller und Organisatoren ziehen eine positive Bilanz des
   Forschungsmarktes Berlin-Brandenburg auf der Hannovermesse 2010. Auch
   Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf zeigte sich bei seinem Besuch
   beeindruckt über die Qualität der Exponate und die Resonanz bei den
   Messebesuchern.
   “Ich bin froh, dass es den Forschungsmarkt nach einer langen Pause
   wieder gibt”, so Harald Wolf, Berliner Bürgermeister und Senator für
   Wirtschaft, Technologie und Frauen. “Er ist die ideale Plattform, um
   die wissenschaftliche und technologische Kompetenz der Hauptstadtregion
   einem weltweiten Publikum zu präsentieren. So können wir die Ideen und
   Produkte unserer Forscher und Ingenieure weithin gut sichtbar machen.”
   Wolf war von den zahlreichen Initiativen für mehr Energieeffizienz
   besonders beeindruckt – in diesem Bereich gebe es in Berlin viel
   Kompetenz und sein Ziel ist es, die Hauptstadt zu einer Modellstadt für
   den effizienten Einsatz von Energie zu machen. Nach seiner Meinung soll
   der Forschungsmarkt auch in Zukunft das Schaufenster der Region auf der
   Hannovermesse sein: “Wir werden den Stand kontinuierlich weiter
   aufbauen und unsere technologisch-wissenschaftlichen Stärken noch
   besser sichtbar machen”, so Wolf.
   Aussteller loben die gute Organisation
   Auch die Aussteller sind zufrieden mit der Resonanz. “Wir haben hier in
   Hannover mit vielen potenziellen Kunden gesprochen, die wir auf einer
   reinen Fachmesse niemals treffen würden”, so Joachim Feierabend von der
   Berliner gfai GmbH. Das Unternehmen präsentierte akustische Kameras,
   mit denen sich Geräuschquellen einfach und präzise lokalisieren lassen.
   Zu seinen Kunden gehören beispielsweise Automobilhersteller.
   “Es gibt hunderte von technischen Problemen, die mit Lärm zu tun
   haben”, so Feierabend. “Hier auf dem Stand haben wir darum immer wieder
   Überraschungen erlebt und Anwendungen identifiziert, auf die wir selbst
   gar nicht gekommen wären.” Der Standort in der Forschungshalle 2 ist
   nach seiner Meinung eine “Top-Location” für die Ansprache neuer Kunden.
   “Und die Organisation der Standes war absolut perfekt”, lobt
   Feierabend.
   Viele Gespräche mit potenziellen Kunden
   Auch Dr. Guido Beier, Projektkoordinator beim Zentrum
   Mensch-Maschine-Systeme (ZMMS) der Technischen Universität Berlin,
   zieht eine positive Bilanz: “Wir sind sehr zufrieden, und die Resonanz
   war noch besser als ich erwartet hatte.” Das ZMMS hat die “UX-Matrix”
   entwickelt, ein Werkzeug, mit dessen Hilfe das Nutzererleben (“User
   Experience”) von Produkten und Dienstleistungen verbessert und gemessen
   werden kann. “Unser Verfahren eignet sich für Smartphones und
   Staubsauger ebenso wie für Finanzdienstleistungen”, so Beier. “Wir
   haben am Stand mit vielen potenziellen Kunden gesprochen und
   festgestellt, dass unsere Methode gut ankommt.” Die Besucher konnten
   vor Ort Smartphones nach ihren optischen und haptischen Eigenschaften
   beurteilen, aber auch etwas über sich selbst lernen: “Aus unseren Daten
   können wir berechnen, ob ein Mensch eher ein »Hingucker«, »Anfasser«,
   »Probierer« oder »Markenfan« ist”, erklärt Beier.
   Messestand als Basis für Akzeptanzforschung
   Das Fachgebiet für Innovationsökonomie der TU Berlin nutze den
   Forschungsmarkt für eine Akzeptanzuntersuchung. Gezeigt wurde eine
   ferngesteuerte Drohne, die der Polizei oder dem Katastrophenschutz
   Informationen aus schwer zugänglichen Gebieten liefern kann, zum
   Beispiel Videobilder oder Gas-Konzentrationen. “Wir wollten wissen, ob
   die Menschen solche Technologien akzeptieren”, erklärt Andre Hermanns
   von der TU Berlin. “Dazu haben wir einen Fragebogen entwickelt, der
   Zustimmung und Ablehnung abfragt.”
   Mehrere Dutzend Besucher waren täglich bereit, den Forschern Auskunft
   zu geben. Sie können jetzt mit Hilfe der Daten ihre
   gesellschaftspolitische Begleitforschung für den Einsatz der Drohnen
   weiterführen. “Schon jetzt ist klar, dass diese Technologie
   unterschiedlich bewertet wird”, so Hermanns. “Ihr Einsatz für den
   Katastrophenschutz ist weniger umstritten als etwa die Verwendung bei
   der Polizei.”
   Organisator plant schon den nächsten Forschungsmarkt
   Die Organisation des Forschungsmarktes lag in den Händen der TU Berlin
   Servicegesellschaft (TUBS). “Wir hatten schon frühzeitig die
   Standfläche komplett vermietet”, so TUBS-Geschäftsführer Horst-G.
   Meier. “Die große Zahl der Anfragen beweist, dass viele Unternehmen,
   Forschungseinrichtungen und Institute aus der Hauptstadtregion diese
   Bühne für ihren Auftritt auf der weltgrößten Technologiemesse nutzen
   wollen.”
   Darum soll der Forschungsmarkt Berlin-Brandenburg auch im kommenden
   Jahr wieder angeboten werden. “Ich kann mir gut vorstellen, dass wir
   künftig jedes Jahr auf der Hannovermesse vertreten sein werden”, so
   Meier. “Berlin und Brandenburg haben eine so große Dichte an
   Universitäten und Forschungseinrichtungen, dass wir mit Sicherheit auch
   in Zukunft einen attraktiven Querschnitt der Technologiekompetenz in
   der Hauptstadtregion präsentieren können.”
   Über die TU Berlin Servicegesellschaft mbH:
   Die TU Berlin Servicegesellschaft mbH ist die Schnittstelle zwischen
   Forschung, Industrie und Öffentlichkeit. Seit seiner Gründung im Jahr
   2000 vermittelt das Unternehmen Forschungsergebnisse an die
   Öffentlichkeit und stärkt die Vermarktungskompetenz von
   Wissenschaftlern. Neben der Veranstaltung von Messen, Ausstellungen,
   Kongressen und Tagungen gehören auch die Beratung von Unternehmen und
   Forschungseinrichtungen sowie die Weiterbildung von Wissenschaftlern im
   Rahmen des Masterstudienganges “Wissenschaftsmarketing” an der TU
   Berlin zum Angebot. Kunden der TU Berlin Servicegesellschaft sind
   Unternehmen und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland. Das
   Unternehmen ist eine 100prozentige Tochter der TU Berlin.

( Pressemitteilung TU Berlin)

Das Rätsel bleibt

14.02.2010 11:15 Uhr

Das Rätsel bleibt mit Arbeiten von
Christiane Meyer, Matthias Müller, Björn Warwas
26. Februar – 3. April 2010
Eröffnung: Freitag, 26. Februar, 19 Uhr

Wie entsteht Kunst? Mit dieser ebenso naheliegenden wie komplexen Frage haben sich Christiane Meyer, Matthias Müller und Björn Warwas in einem Zeitraum von über einem Jahr auseinandergesetzt. In der gemeinsam konzipierten Ausstellung »Das Rätsel bleibt« zeigen die drei KünstlerInnen erste Einblicke in ihre jeweiligen Zugangswege zu diesem Thema und die verschiedenen Konzepte einer vorwiegend malerischen und zeichnerischen Annäherung.

Die Frage, wie die Entstehung von Kunst in der Kunst selbst thematisiert werden kann, hat bereits Generationen von Künstlern, Schriftstellern und Musikern beschäftigt. Dabei spielt nicht nur die Beschäftigung mit Kunst- und Geistesgeschichte eine zentrale Rolle, sondern ebenso die Befragung der eigenen Wahrnehmungsstrukturen und subjektiver Reflexionsschritte sowie die analytische Durchdringung verschiedensten Materials und künstlerischer Formate.

Wesentlich an den Arbeitsansätzen von Christiane Meyer, Matthias Müller (beide Preisträger Deutscher Kritikerpreis 1998) und Björn Warwas sind ihre konzeptionellen und seriellen Arbeitsmethoden, in denen der Prozess der Entstehung selbst zum Gegenstand der Bildfindungen wird. Material und Tücke, Alltag und Poesie, Physik und Biologie, »Zufall« und Vergänglichkeit sind exemplarische Bereiche, die sich als »Wurzeln der Ideen« auf die künstlerische Arbeit ebenso auswirken können wie der Einsatz von Pinsel und Zeichenstift, von Ölfarbe oder Graphit. Die aufmerksame Beobachtung der eigenen Gedanken und Ideen, der sowohl intuitiven wie assoziativen Vorgänge, die den Arbeitsprozess begleiten, wird in Form einer komplexen Versuchsanordnung als wesentlicher Teil der Arbeit selbst verstanden und führt zu einer ebenso analytischen wie poetischen Gesamtsicht.

Christiane Meyers Serie »Der Mensch ist ein feinfühliges Wesen« begreift die menschliche Figur als Thema eines Arbeitsansatzes, in dem eine Reihe von äußerst reduzierten Zeichnungen multipler Figurenkonstellationen entwickelt wird. Gerade die Unmittelbarkeit des Zeichnens und das bewusste Ausschalten jeglicher Kontrollmechanismen lassen außerordentlich deutliche Bilder der inneren Vorstellung entstehen, in denen tiefenpsychologische Phänomene und »objektiver Zufall« als Co-Autoren bei der Hervorbringung einer »gedanklichen Materie« offengelegt werden. Strenge Motivbeschränkung und konsequent serielles Arbeiten entwerfen einen bemerkenswert anschaulichen Diskurs vielfältiger künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten.

Matthias Müllers jüngste Werkgruppe »Die Wurzeln der Ideen oder Türen sind aus der Mode« thematisiert die Wechselwirkungen zwischen gedanklich-poetischer Idee, dem Unbewusst-Spontanen und dem Malmaterial selbst. Immer wieder ist es das beziehungsreiche Verhältnis zwischen Wort und Bild, das Arbeiten in jenem Assoziationsraum von Gedankensplittern, Wortkombinationen und Bildzeichen, in dem Matthias Müller der nicht zu leugnenden Entstehung von Sinn und Bedeutung als evidentem Geheimnis einer »gespannten Leere« gerade durch den Einsatz sprachlicher Alltagsbegriffe nachgeht. Daraus entstehen poetische Annäherungen an Sinnstrukturen, ohne deren Geheimnisse preiszugeben.

Die jüngsten Malereien von Björn Warwas setzen sich mit der Bedeutung des Zufalls in Hinblick auf Bildaufbau, Komposition und Malprozess auseinander und verbinden dieses stochastische Interesse mit der Aufmerksamkeit auf die Rolle des Beobachters bei der Veränderung des Beobachteten. Mit thematischen Anleihen aus mechanischer Physik und Quantenmechanik entwickelt Warwas künstlerische Versuchsanordnungen, in denen er sich spielerisch mit verschiedenen Aggregatzuständen der Masse beschäftigt. Die Bildmotive generieren sich dabei aus unterschiedlichsten Quellen und können sowohl organischen als auch physikalisch-mathematischen Ursprungs sein.
Freitag, 5. März, 19 Uhr:

Rundgang durch die Ausstellung »Das Rätsel bleibt« mit Christiane Meyer, Matthias Müller und Björn Warwas. Der Eintritt ist frei.
Pressemitteilung des 
Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord
Turmstraße 75
10551 Berlin
Fon 030/ 9018-33453