Entries Tagged as 'Allgemein'

Norwegischer Weihnachtsbaum schmückt wieder den Pariser Platz

28.11.2009

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit nimmt am kommenden
Sonntag, 29. November 2009, um 17.00 Uhr auf dem Pariser Platz den
diesjährigen norwegischen Weihnachtsbaum entgegen (Wort-Bild-Termin).
Wowereit: “Im Namen der Berlinerinnen und Berliner danke ich der
norwegischen Gemeinde Frogn und der norwegischen Botschaft für den
Weihnachtsbaum auf dem Pariser Platz. Vor 20 Jahren schenkte Frogn aus
Freude über den Fall der Mauer unserer wiedervereinten Stadt einen
Tannenbaum und begann damit eine schöne vorweihnachtliche Tradition.
Ich freue mich daher besonders, dass der norwegische Weihnachtsbaum vor
dem Symbol der deutschen Einheit, dem Brandenburger Tor, seinen Platz
hat.”
Der Baum wird vom Bürgermeister der Kommune Frogn, Thore Vestby, an
Berlin übergeben. Anschließend illuminieren der norwegische
Außenminister Jonas Gahr Støre und der deutsche Außenminister Guido
Westerwelle gemeinsam den Baum. Nach den Ansprachen von Wowereit, Støre
und Westerwelle trägt das Duo Kristin Asbjørnsen und Tord Gustavsen
einige seiner Jazzinterpretationen vor.
Seit 20 Jahren spendet die kleine Gemeinde Drøbak in der Kommune Frogn
eine Weihnachtstanne für Berlin. Geschmückt wird der Baum von
Auszubildenden des Berufsausbildungszentrums Berlin des SOS-Kinderdorf
e. V. mit 500 goldenen Sternen und Monden, blau-goldenen Engeln,
Elchköpfen, roten Äpfeln und Paketen sowie 800 Lichtern. Den
Baumschmuck haben Jugendliche der SOS-Berufsausbildungszentren in
Detmold und Berlin hergestellt.
Im Rahmen der Illumination organisiert traditionell die norwegische
Botschaft ein Weihnachtsfest mit Musik, dem “Julenisse” – dem
norwegischen Weihnachtsmann – sowie Glühwein, Bratwurst und Süßigkeiten
für die anwesenden Besucher. Die Speisen und Getränke werden von
Auszubildenden des SOS-Berufsausbildungszentrums Berlin zubereitet.
Informationen über die Veranstaltung und die norwegische Weihnacht
finden Sie im Internet unter http://www.norwegen.no

Weihnachtsmärkte in Berlin 2009

Für jedes Jahr ein Buch nach Białystok

27.11.09
Berliner und Brandenburger Esperanto-Freunde helfen beim Aufbau eines Kulturzentrums in der ostpolnischen Stadt Białystok
150 Bücher nehmen Vertreter der Stadtverwaltung von Białystok am 18. Dezember als Beitrag aus Berlin in Empfang.
Anlaß ist der 150. Geburtstag von Ludwig L. Zamenhof, der am 15.12.1859 in Białystok geboren wurde

Urwüchsige Wälder, in denen der Bison grast, sind das Markenzeichen des Białowieża-Nationalparks in Polen kurz vor der Grenze zu Weißrußland, einem von vier Nationalpark rund um Białystok. Als Gegenpol zum Naturerlebnis durch sanften Tourismus positioniert sich die ostpolnische Metropole zunehmend als Zentrum für Kultur, Bildung und Wissenschaft.

Im Sommer diesen Jahres wurde ein Kulturzentrum eingeweiht, das den Namen des bekanntesten Sohns der Stadt erhielt und auf polnisch “Centrum im. Ludwika Zamenhofa” heißt. Es erinnert damit an Ludwig L. Zamenhof, den Initiator der internationalen Sprache Esperanto, einer Plansprache, die heute auf der ganzen Welt verwendet wird. Zu seinem Geburtstag hatte sich die Stadt Białystok 2009 um die Ausrichtung des Esperanto-Weltkongresses beworben und mit großzügiger Unterstützung der Kommune wurde daraus ein einzigartiges Festival für internationale Kultur und Verständigung.

Unterstüztung beim Aufbau des Kulturzentrums Ludwig Zamenhof

Mehr als ein Dutzend Esperanto-Freunde aus Berlin und Brandenburg genossen die heitere Atmosphäre in der ersten Woche des August 2009. Umgekehrt hatteVize-Bürgermeister Alexandr Sosna Ende August in Berlin den Zamenhofpark besucht, der kurz vor dem Białystoker Esperanto-Kongress in Lichtenberg feierlich eingeweiht worden war. In einem Gespräch mit der Lichtenberger Bürgermeisterin Christina Emmerich übermittelte er den Wunsch seiner Stadt nach einer intensiveren Zusammenarbeit mit Berlin, etwa in Form einer Städetpartnerschaft. Ein erster Schritt wird die Unterstützung beim Aufbau des Zamenhof-Zentrums sein.

“Für jedes Jahr seit der Geburt von Ludwig Zamenhof im Jahr 1857 haben wir ein Buch ausgesucht” erläutert Johann Pachter aus dem Vorstand der Esperanto-Liga Berlin. “Wir zeigen damit unsere Hochachtung vor seiner einmaligen Leistung, eine Sprache zu schaffen, mit der wir uns mit unseren Nachbarn in Polen viel besser verständigen können”.

Seit vielen Jahren funktioniert der Austausch zwischen Brandenburg und den angrenzenden Woywodschaften. Auch zum diesjährigen Zamenhof-Fest am 18. Dezember 2009 in der Max-Taut-Aula in Lichtenber sind Esperanto-Freunde aus Polen als Gäste, aber auch als Mitwirkende dabei.

Es wird unter anderem Georg Handzlik auftreten, der als “Bardo sen barbo” (Barde ohne Bart) bekannt ist und durch seine 1999  erschienene CD “Ni tostu la verdan fortunon” bekannt ist.

Repräsentativer Querschnitt durch die Esperanto-Literatur für Białystok

Es ist keine leichte Aufgabe 150 aus der mehrere 10.000 Titel umfassenden Esperanto-Literatur auszuwählen. Natürlich sollen die Bücher dabei sein, die eine Bezug zu Berlin haben. Dazu gehört etwa das 2006 erschienene Kompendium “Esperanto: Sprache und Kultur in Berlin”, das auf 368 Seiten auf Deutsch und Esperanto einen umfassenden und reich illustrierten Überblick über die Höhen und Tiefen des Esperanto-Lebens in Berlin zwischen 10ß3 und 2003 bietet.

Dazu gehören auch belletristische Werke, wie etwa der Roman “Kiel akvo de l’rivero”, der das deutsch-französiche Verhältnis im Vorfeld es 1. Weltkriegs zum Thema hat oder der Roman “Metropoliteno”, in dem die sozialen und politschen Kämpfe im Berlin der Zwanziger Jahre den Hintergrund für eine deutsch-russische Liebesgeschichte bilden. “Wir haben den Vorteil” sagt Johann Pachter “daß wir in Berlin eine der weltweit größten Esperanto-Bibliotheken haben, die laufend durch Ankäufe und Spenden erweitert wird. Mit den Dubletten seltener und oft lange vergriffener Titel können wir Białystok beim Aufbau einer repräsentativen Sammlung der Esperanto-Literatur einen Dienst erweisen.”

Mit in die Kiste der 150 Bücher müssen auch Esperanto-Bücher von Berliner Autoren. Etwa der Kriminalroman “Mr. Tot aĉetas mil okulojn” von Jean Forge, der später den Stoff zu einem Dr. Mabuse-Film geliefert hat oder die Gedichte von Karl Vanselow, der schon in der Kaiserzeit als Herausgebern des Lifestyle-Magazins “Die Schönheit”  populär war. Er hat sich mit ganzem Herzen für Esperanto engagiert und als Kuriosität ein Lehrbuch des Esperanto verfaßt, das von vorne bis hinten in Reimen geschrieben ist.

Auch in fachlicher Hinsicht hat Berlin einiges zu bieten. So gilt das Buch “Internationale Plansprachen. Eine Einführung” von Detlev Blanke aus dem Akademie-Verlag heute als Standardwerk der Interlinguistik, einer Disziplin der Sprachwissenschaften.

Neben vielen privaten Spendern will sich auch der Deutsche-Esperanto Bund beteiligen, der seinen Sitz in Berlin hat. Er legt die “Germana Antologio” mit der Esperanto-Übersetzung deutscher Literatur aus 10 Jahrunderten sowie die Übersetzungen von “Max und Moritz” und dem “Struwwelpeter” dazu.

Übergabe beim Zamenhof-Fest am 18. Dezember in Lichtenberg

Die wertvolle Fracht wird am 18. Dezember in Lichtenberg von einer Delegation der Stadtverwaltung aus Białystok unter der Leitung von Vize-Bürgermeister Aleksandr Sosna in Empfang genommen, der von einem Aufnaheteam des lokalen Fernsehsenders TV Białystok begleitet wird. Die offizielle Eröffnung der Bibliothek wird dann im April 2010 sein und es ist jetzt schon klar, daß sich dann viele aus Berlin und Brandenburg persönlich davon überzeugen werden, daß die Bücher unter optimalen Bedingungen untergebracht sind und helfen, daß sich Białystok zu einem neuen Zentrum der Esperanto-Kultur entwickelt. ( Pressemitteilung)

Bauvorhaben im Bezirk Treptow-Köpenick – Grundhafte Erneuerung der Fahrbahn Coloniaallee

03.10.2009

Bauzeit:
Bauanfang am 12. Oktober 2009
Bauende am 06. November 2009
Bauarbeiten:
Abfräsen der alten Fahrbahn
Aushub und Erneuerung Unterbau

Herstellung einer bituminösen Tragschicht und Fahrbahndecke (14 cm)
Verkehrsführung während der Bauarbeiten:
Die Coloniaallee wird unter Vollsperrung erneuert.
Die angrenzenden Straßen dienen der Umleitung, wobei die Chorweilerstraße und die Ehrenfelder Straße als Sackgasse ohne Wendemöglichkeit ausgewiesen werden.
Die Umleitung erfolgt über Grünbergallee, Ewaldstraße und Kalker Straße zur Chorweilerstraße, zum Weidenweg und zur Ehrenfelder Straße.
Der Weidenweg zwischen Coloniaallee und Rebenweg ist eine Spielstraße und dient nicht der Umleitung.
Das Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit und für unvermeidliche Behinderungen im Baustellenbereich um Verständnis.

“Aktiver,leichter und gesünder” – Kursangebot für übergewichtige Schulkinder

10.09.2009

„Unter dem Motto „Aktiver, leichter und gesünder“ startet das Bezirksamt Pankow gemeinsam mit dem Berliner TSC e.V. das nächste Kursprogramm für Kinder mit Gewichtsproblemen. Angesprochen werden 8- bis 11-jährige Kinder, die gerne aktiv etwas gegen die vielen Pfunde unternehmen möchten. Denn Bewegungsmangel und falsche Ernährung können häufig zu Übergewicht und zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Der Kurs beginnt Ende September 2009 und wird bis zum Frühjahr 2010 dauern. Das Training findet im Ortsteil Weißensee an jedem Montagnachmittag (außer in den Ferien) statt. Es umfasst ein aktives Bewegungsprogramm, Koordinationsschulung, Spiele und Entspannungsübungen. Zusätzlich werden Ernährungsberatung und Kochnachmittage sowie Elterngespräche und Informationsabende für die gesamte Familie angeboten. Die Kursgebühren betragen maximal 20 EUR monatlich. Ein Info-Nachmittag zum Kurs und zur Anmeldung findet statt am Montag, dem 21. September 2009 um 16:30 Uhr in der Turnhalle der H.-Brandt-Oberschule, Langhansstr. 120, 13086 Berlin, statt. Weitere Informationen unter Tel.: 030 90295-5027. ( Pressemitteilung Land Berlin)

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Berlin 20 Jahre ohne Mauer

14.08.2009

Ist Berlin 20 Jahre nach dem Mauerfall zusammengewachsen?

Rund 20 Jahre nach WillyBrandts berühmtem Satz „Jetzt muss zusammenwachsen, was zusammengehört!“ ist die Einheit immer noch ambivalent – zumindest in Berlin, der ehemals zerrissenen Stadt tun sich Manche immer noch schwer, die Mauern aus ihren Köpfen endgültig zu verabschieden. Wie geht es Ihnen? Diskutieren Sie mit anderen Usern in unserem Forum!

Mehr Sauberkeit und Sicherheit in den Parks von Mitte

22.6.2009

Das Projekt „Parkläufer“, das auf Initiative des Bezirksbürgermeisters, Dr. Christian Hanke, analog zum „Kiezläufer-Projekt“ entwickelt wurde, startete Mitte April 2009 mit insgesamt zehn Teilnehmern. Die Resonanz ist positiv.Insgesamt sorgen Parkläufer und Kiezläufer in zwölf Parkanlagen des Bezirks Mitte für mehr Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit: Fritz-Schloß-Park. Kleiner Tiergarten, Großer Tiergarten, Ottopark, Humboldthain, Blochplatz, Volksberg Weinbergspark, Schillerpark, Sprengelpark, Monbijoupark, Leopoldplatz und Pankegrünzug.

Die Parkläufer stellen fest, wo Müllablagerungen, Gehwegschäden oder defekte Gehwegbeleuchtung vorhanden ist und melden dies den zuständigen Stellen.Sie befüllen die Beutelspender für Hundekot und machen die Hundebesitzer auf die kostenlose Nutzung der Beutel aufmerksam.Zudem weisen sie die Parknutzer auf Fehlverhalten hin, wenn z.B. Fahrrad gefahren wird oder Hunde nicht angeleint sind.
Die Parkläufer im Großen Tiergarten beteiligen sich jeden Montag, gemeinsam mit den Mitarbeitern des Grünflächenamtes, an der Beseitigung des Abfalls vom vorangegangenen Wochenende, insbesondere auf der Grillwiese.
Durch die regelmäßige Präsenz leisten die Parkläufer ihren Beitrag zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls, insbesondere bei Kindern und älteren Bürgerinnen und Bürgern.Die Zusammenarbeit zwischen Parkläufern, Kiezläufern und anderen Beteiligten, wie z.B. Mitarbeitern des Ordnungsamtes, des Grünflächenamtes, der Quartiersmanager, der Polizei und des Trägers und hat sich sehr fruchtbringend entwickelt.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem JobCenter Mitte und dem Träger Schildkröte GmbH durchgeführt. Die fachliche Begleitung obliegt dem Bereich Kommunales Umweltmanagement im Bezirksamt Mitte.
(Pressemitteilung Bezirk Mitte)

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Im tiefsten Kreuzberg: SO 36

Mit den Bibliotheken auf Europa Reise in den Ferien

15.06.2009

Mit den Bibliotheken auf Europa Reise in den Ferien
(Pressemitteilung)

„Mit Millie in Europa“ heißt die Sommer-Rallye der Lichtenberger Bibliotheken, die Ferienkinder zu einer Reise nach Italien, England, Russland und Deutschland einlädt. Gemeinsam mit Millie, Heldin einer beliebten Kinderbuch-Reihe der Autorin Dagmar Chidolue, lernen die Kinder Sehenswürdigkeiten, Sprache, Speisen, Getränke und manche Besonderheiten ihrer Reiseziele kennen.
An den verschiedenen Stationen der Reise, die etwa zwei Stunden dauert, kann gebastelt, gerätselt, gespielt und Geschichten gelauscht werden. Die Termine sind
Mittwoch, der 22. Juli, in der Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek, in der Frankfurter Allee 149, Telefon 555 67 19;
Mittwoch, der 29. Juli, in der Anton-Saefkow-Bibliothek, am Anton-Saefkow-Platz 14, Telefon 90 296 -3773;
Mittwoch, der 5. August, in der Anna-Seghers-Bibliothek, am Prerower Platz 2, im Linden-Center, Telefon 92 79 64 20 und
Mittwoch, der 12. August, in der Bodo-Uhse-Bibliothek, in der Erich-Kurz-Straße 9, Telefon 512 21 02.

Beginn ist jeweils um 10 Uhr, Gruppen melden sich bitte vorher unter den angegebenen Telefonnummern an. Der Eintritt ist frei.

Darüber hinaus bieten die vier Bibliotheken Ferienveranstaltungen zu weiteren Themen an. Termine können direkt in den Bibliotheken für die gesamte Ferienzeit vereinbart werden. Mehr Informationen gibt es ab Mitte Juni auch im Internet unter www.stadtbibliothek-berlin-lichtenberg.de.

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GEO Special Berlin

03.06.2009

Das Neueste aus der Hauptstadt – Reportagen, Porträts und Reisetipps
Hamburg, 2. Juni 2009 – „Arm aber sexy“ – der Ausspruch über Berlin hat sich eingeprägt.
Dabei hält der Schöpfer dieses Slogans, der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), seine Worte aus dem Jahr 2003 inzwischen für überholt. „Der Spruch war eine Zeitaufnahme“,
sagte Wowereit dem Magazin GEO Special. Zwar hat sich seit damals der Schuldenstand der Hauptstadt nur wenig gebessert; doch wie auch die neueste Ausgabe des Entdeckermagazins
von GEO zeigt, ist Berlin heute reicher denn je – an Attraktionen.
Dazu zählt die Kunstszene mit einer Galeriendichte, die selbst New York übertrifft, ebenso wie die Museumsinsel, mit Umbaukosten von rund einer Milliarde Euro derzeit Europas größtes Kulturprojekt.
Ein weiterer Superlativ liegt in der Berliner Natur: Sie ist artenreicher als die in jeder anderen deutschen Großstadt.

Für die neueste Ausgabe von GEO Special haben Reporter über Monate in der Hauptstadt recherchiert. Sie beobachteten das Innenleben im Bundeskanzleramt, jenseits der geläufigen
„Tagesschau“-Bilder aus dem Zentrum der Macht. Zwei Jahrzehnte nach dem Sturz der Mauer trafen sie auf Menschen, deren Biografien noch immer von dem einst todbringenden Bauwerk
geprägt werden. Sie gingen der Frage nach, welche Visionen Stadtplaner für Berlin um das Jahr 2020 erschaffen. Und Dirk Kurbjuweit, Chef im Hauptstadtbüro des Magazins „Spiegel“,
entdeckte in der viel beschworenen Berliner Gesellschaft neuen Geist – und alte Probleme. Auf 164 Seiten bietet das Heft zudem zahlreiche Tipps, um Natur, Kultur und Lebensart der Hauptstadt zu genießen. Prominente wie Judith Holofernes, Kurt Krömer und Marianne Birthler geben Empfehlungen für einen idealen Berlin-Tag.
Das GEO Special Berlin kostet acht Euro und erscheint am 3. Juni 2009.
( Eine Presseinfo von Gruner+Jahr AG & Co KG)

Berliner Integrationspolitik auf gutem Weg

26.05.2009, 13:55 Uhr

Aus der Sitzung des Senats am 26. Mai 2009:

Berlin ist bei der Integrationspolitik auf einem guten Weg. Das zeigt der erste Umsetzungsbericht zum Integrationskonzept 2007, den der Senat heute auf Vorlage der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Dr. Heidi Knake-Werner, verabschiedet hat. Der Senat hat in der Integrationspolitik in den vergangenen Jahren einen grundlegenden Wandel begonnen. Integrationspolitik ist nicht länger vorrangig Sozialpolitik für eine benachteiligte Minderheit, sondern setzt vielmehr auf die Chancen und Potenziale, die mit der kulturellen Vielfalt in Berlin verbunden sind. Integrationspolitik ist heute Querschnittsaufgabe in allen Ressorts.
Der Senat hat die zurückliegenden Jahre wie geplant auch dafür genutzt, eine bessere Datenbasis für die Einschätzung der Lebenssituation von Migrantinnen und Migranten zu schaffen. Zugleich hat er Indikatoren entwickelt, mit denen sich messen und einschätzen lässt, ob die Ziele der Integrationspolitik tatsächlich erreicht wurden. Hierbei ist Berlin bundesweit Vorreiter.

Die Daten weisen integrationspolitische Erfolge aus, machen aber auch deutlich, wo es nach wie vor große Herausforderungen gibt. Die Entwicklung in den Bereichen Beschäftigung und Schule ist positiv. Zugleich zeigen die Zahlen, dass der ökonomische Druck, unter dem die Berliner Migrantenbevölkerung steht, noch immer groß ist und die Folgen der Deindustrialisierung seit dem Mauerfall überall spürbar sind. Auch wenn die Arbeitslosenquote unter Migrantinnen und Migranten in den vergangenen zwei Jahren gesunken ist, liegt sie mit 31,4 % (Dezember 2008) immer noch viel zu hoch. Gleiches gilt für den Ausbildungssektor: Zu viele berufliche Perspektiven werden durch Schulabbrüche verbaut. Die Ausbildungsquote bei ausländischen Auszubildenden von unter 5 % muss deutlich steigen. Hier sind besonders die privaten Unternehmen gefordert. Den Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst von etwa 10 % will der Senat in den kommenden Jahren deutlich erhöhen.

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BLUEGRASS OVERDRIVE (Rock-Classics in Bluegrass-Style)

„Bluegrass Overdrive“ spielen die Originale, die ihr nach U.S.A. ausgewanderter Großvater auf der Veranda seines Hauses in Kentucky komponiert und gespielt hat.
Ab und an kamen Fremde vorbei und nahmen seine Bluegrass/Hillybilly-Stücke und machten daraus Rocksongs!
„Bluegrass Overdrive“ spielen die Songs wie Großvater sie erdacht hatte: „Highway To Hell“, „Born To Be Wild“, „Owner Of A Lonely Heart“, Message In A Bottle” etc.
Sonntag, 7. Juni 2009
Beginn 11:00 Uhr bis 15.00 Uhr im Liliput, HAUBACHSTRASSE 18, 10585 BERLIN
www.liliput-berlin.de