Pressemitteilungen aus Berlin und Brandenburg

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Neue Daten zur Bevölkerungsentwicklung in Berlin

30.03.2011

Der Migrations-Hintergrund rückt in den Vordergrund

Nicht nur in Berlins Innenstadtquartieren ist die Einwanderungsgesellschaft prägend.

Die Präsidentin des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg, Prof. Dr. Ulrike Rockmann und der Beauftragte für Integration und Migration, Günter Piening stellen neue Daten zur Bevölkerungsentwicklung in Berlin und zum Migrationshintergrund vor. Piening: “Bei den Debatten um Einwanderung herrschen häufig Mutmaßungen und Schätzungen vor. Genaue Zahlen sind eine wichtige Voraussetzung zu Versachlichung der Diskussion und zur passgenauen Umsetzung der Integrationspolitik vor Ort”

Seit zwei Jahren legt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Daten vor, die den Migrationshintergrund der Bevölkerung in Bezirken und Stadtteilen erfassen. Dieses wurde ermöglicht durch ein in der Bundesrepublik einmaliges Verfahren zur Auswertung des Melderegisters, das gemeinsam mit dem Integrationsbeauftragten entwickelt wurde. Piening: “Für eine nachhaltige Integrationspolitik sind herkömmliche Statistiken, die sich vor allem an der Staatsangehörigkeit orientieren, nur noch wenig hilfreich, da z.B. Aussiedler/innen oder eingebürgerte Personen und deren Kinder darin gar nicht auftauchen. Darum ist es integrationspolitisch extrem wichtig, dass das Amt für Statistik ein Verfahren entwickelt hat, mit dem wir nun regelmäßig die Verteilung und die Zusammensetzung der Bevölkerung mit Migrationshintergrund verfolgen können.”

Der jetzt vorgelegten Statistik zu Folge haben 872.000 Berlinerinnen und Berliner einen Migrationshintergrund, d.h. sie sind eingewandert oder sie haben Elternteile, die eingewandert sind oder keinen deutschen Pass haben. Darunter haben rd. 170.000 einen türkischen Migrationshintergrund, rd. 90.000 einen polnischen Migrationshintergrund und rd. 60.000 einen arabischen Migrationshintergrund.

Berlin befindet sich mit einem Migrantenanteil von 25,7% aber insgesamt im unteren Drittel der Großstädte, Städte wie Frankfurt a.M. (über 40%), Stuttgart (rd. 38%) oder Köln (rd. 33%) haben einen teilweise deutlich höheren Migrantenanteil.

Fast die Hälfte der Bevölkerung mit Migrationshintergrund (47,5%) sind Deutsche, wobei die Anteile zwischen den Gruppen erheblich variieren. Vor allem bei Menschen aus Ländern, die unter Hinnahme der Mehrstaatigkeit eingebürgert werden, sind die Anteile von Deutschen sehr hoch – so etwa 72% bei den Menschen aus dem Libanon und 63% bei Menschen aus dem Iran. Von insgesamt 168.748 türkischstämmigen Berliner/innen haben rund 63.000 (40%) einen deutschen Pass. 35% der Menschen mit vietnamesischem Hintergrund sind Deutsche. Die Hälfte der aus arabischen Ländern stammenden Berlinerinnen und Berliner hat einen deutschen Pass. Sehr gering sind noch die Anteile bei den Menschen mit palästinensischen Wurzeln (21%), was, so Piening, die Folge davon ist, dass diesen Menschen erst in den letzten Jahren eine Bleibeperspektive gegeben wurde. Piening erwartet hier in den kommenden Jahren stark steigende Einbürgerungszahlen.

Der Migrantenanteil ist in Mitte mit 44,8% am höchsten, gefolgt von Neukölln mit rd. 40% und Friedrichshain-Kreuzberg mit rd. 38%. In vielen Kiezen (“Planungsraum”) in diesen Bezirken hat sich das Verhältnis von Minderheit zu Mehrheit längst umgedreht. Die meisten Menschen mit Migrationshintergrund wohnen im Planungsraum Askanischer Platz mit 68,9%, gefolgt vom Mehringplatz mit 66.6%. Über 50% der Einwohner/innen mit Migrationshintergrund in diesen Kiezen sind türkischer Herkunft. 30% der Einwohner in Kreuzberg und Nord-Neukölln stammen direkt oder über ihre Eltern aus einem islamischen Land.

Piening: “Vor welchen Herausforderungen insbesondere unser Bildungssystem steht, wird deutlich, wenn wir die Altersgruppen genauer untersuchen. 43% der 0-15 jährigen Berlinerinnen und Berliner haben einen Migrationshintergrund. In Kreuzberg, Wedding und Nord-Neukölln liegt dieser Anteil fast durchgehend bei 70% und höher. Von diesen haben 80% die deutsche Staatsbürgerschaft, was besonders deutlich macht, dass eine an Staatsangehörigkeit festgemachte Statistik zunehmend problematisch ist”

Aber auch die Vorstellung, die östlichen Bezirken seien nicht von Einwanderung geprägt, wird von den Zahlen widerlegt.
Im Bezirk Lichtenberg haben etwa 13% der Einwohner einen Migrationshintergrund. In Marzahn-Hellersdorf sind es rund 10%. Allerdings verteilen sich diese Bewohner höchst ungleich über die Bezirke. Während im Kiez Malchow in Lichtenberg nur 158 Menschen mit Migrationshintergrund leben, sind es in Fennpfuhl über 5.700.
Prägend sind in Lichtenberg vor allem Einwanderer aus Vietnam und aus den Staaten der früheren Sowjetunion. Vietnamesischstämmige Einwanderer machen in einigen Kiezen über 3% der Bevölkerung aus; im Kiez Bitterfelder Straße in Marzahn-Hellersdorf sind es sogar 19,3%. Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund „ehemalige Sowjetunion“, der auch Aussiedler und Russischsprachige umfasst, liegt in Marzahn-Hellersdorf mit 14.700 Personen bei 6% der Einwohner oder 54,6% der Einwanderer.
Auch Charlottenburg-Wilmersdorf knüpft wieder etwas an die alte “Charlottengrad”-Tradition an: 12.400 der Einwohner stammen hier aus der früheren Sowjetunion; das sind 4%.

“Diese Zahlen”, so Berlins Integrationsbeauftragter, Günter Piening, “sind eindeutiger Beleg, dass es beim Thema Integration keineswegs um Minderheitenpolitik geht. Integrationspolitik berührt die gesamte Gesellschaft und die interkulturelle Öffnung von Politik, Wirtschaft, Kultur und Verwaltung wird zum zentralen Thema der politischen Agenda.”
( Pressemitteilung Land Berlin )

Mehr Touristen in Berlin

18.02.2011

Berlin-Tourismus 2010 mit neuem Rekord
Mit 20,8 Millionen Übernachtungen im Jahr 2010 hat Berlin seinen eigenen Rekord vom Vorjahr übertroffen. Die Zahl der Gäste stieg im gleichen Zeitraum auf fast 9,1 Millionen. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte, meldeten die Beherbergungsstätten und die Campingplätze für Urlaubscamping damit 10,2 Prozent mehr Übernachtungen und 9,5 Prozent mehr Gäste als 2009.
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag unverändert bei 2,3 Tagen. Besucher aus dem europäischen Ausland und aus Übersee trugen deutlich stärker zum Wachstum bei als inländische Touristen. Um 13,7 Prozent stieg die Zahl ausländischer Gäste auf 3,3 Millionen und damit fast doppelt so stark wie die der Inlandsgäste(+7,3 Prozent, 5,8 Millionen). Kräftige Zuwächse gab es nicht nur bei den traditionell starken Herkunftsländern, sondern beispielsweise auch bei Besuchern aus Norwegen (+39,2 Prozent), Russland (+31,4 Prozent) und Finnland (+30,8 Prozent) oder aus Übersee: Brasilien (51,4 Prozent), China und Hongkong (+32,5 Prozent), Israel (+31,6 Prozent).
Zum Jahresende waren 747 Beherbergungsstätten geöffnet, 3,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das Bettenangebot summierte sich auf 112 400 und lag um 5 Prozent
über dem Wert des Vorjahres. Hinzu kamen 4 Campingplätze für Urlaubscamping.
Die durchschnittliche Auslastung aller Gästebetten betrug im Jahresverlauf 51 Prozent und übertraf damit geringfügig, aber dennoch klar den Vorjahreswert von
49,9 Prozent. (Pressemitteilung vom  Amt für Statistik Berlin-Brandenburg )

Hotels in Berlin
möbliertes Wohnen in Berlin
Hostels in Berlin
Ferienwohnungen in Berlin

Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf zieht positive Zwischenbilanz der Nachhaltigkeitsziele

Das Bezirksamt legt der Öffentlichkeit eine erste Zwischenbilanz seines vor gut zwei Jahren beschlossenen Zukunftsprogramms „Steglitz-Zehlendorf 2100 – Nachhaltigkeitsziele für den Bezirk“ vor. Es wird dokumentiert, was aus den über 60 vereinbarten Maßnahmen geworden ist. Außerdem wird anhand von Indikatoren geprüft, wieweit die gesteckten Ziele bisher erreicht wurden.
Anke Otto, als Umweltstadträtin für die Koordination der Nachhaltigkeitsziele zuständig, kommentiert den Bericht: „Ich freue mich, dass wir bereits nach zwei Jahren Fortschritte sehen. Und wo Probleme auftauchten, wird an Lösungen gearbeitet. Wir haben nicht nur eine wohlklingende Absichtserklärung abgegeben, sondern ein Arbeitsprogramm vorgelegt, an dessen Verwirklichung viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt sind.“
Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Umbau der Schloßstraße, gesunde Bio-Kost in den Schulkantinen, Energieeinsparung durch Sanierung der bezirkseigenen Gebäude, alle Sprachen Europas an der Volkshochschule – all dies sind Ergebnisse von Maßnahmen aus dem Zukunftsprogramm.
Die Umweltstadträtin betont aber auch, wie viel noch zu tun ist: „Unser Zwischenziel im Klimaschutz war, in den bezirkseigenen Gebäuden im Jahre 2010 40% CO2 gegenüber dem Jahr 1990 einzusparen. Das haben wir fast erreicht. Es liegt aber noch ein großes Stück Arbeit vor uns, damit wir bis 2030 weitere 40% eingespart haben werden. Auch in anderen Bereichen müssen die Ziele engagiert und mit langem Atem verfolgt werden.“

Der Bericht liegt jetzt der Bezirksverordnetenversammlung vor. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ihn sich beim Umweltamt, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin, abholen oder herunterladen im Internet.
( Pressemitteilung des Bezirks Steglitz-Zehlendorf )

30.01.verkaufsoffener Sonntag in Berlin

30.01.2011

Heute am 30.01.2011 ist wieder ein verkaufsoffener Sonntag in Berlin.
Anlässlich der Grünen Woche sind die teilnehmenden Geschäfte in der Hauptstadt heute meist von 13:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet!

Nicht nur die Berliner werden den Tag zum ausgiebigen Shoppen nutzen. Auch viele Brandenburger nutzen die verkaufsoffenen Sonntage in Berlin sehr gerne für einen Besuch in der Hauptstadt.
Viele große Einkaufscentren und Handelsketten beteiligen sich an diesem verkaufsoffenen Sonntag.
So haben zum Beispiel die IKEA Einrichtungsmärkte geöffnet. Auch Media Markt Filialen und Galeria Kaufhof sind geöffnet!
( Alle Angaben ohne Gewähr!)
Die Händler freuen sich auf gute Umsätze auch dank des Winterschlussverkaufs (den es ja eigentlich gar nicht mehr gibt!)
Wer die Augen offen hält, kann heute bestimmt so manches Schnäppchen machen. Besonders Winterkleidung wird jetzt oft sehr günstig angeboten.

Übrigens: Den nächsten Sonntagseinkaufsbummel können die Berliner schon am 13. Februar anlässlich der Berlinale machen.
Weitere Termine für verkaufsoffene Sonnage 2011 sind zum Beispiel der 13. März und der 26. Juni.

Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß beim Einkaufen in Berlin!

Berliner Senat schreibt erfolgreiches Tourismuskonzept fort

25.01.2011

Aus der Sitzung des Senats am 25. Januar 2011:

Der Tourismus in Berlin hat sich auch unter den Bedingungen der weltweiten Wirtschaftskrise als stabil erwiesen. Um die außerordentlich positive Entwicklung fortzusetzen, hat der Senat heute die vom Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Harald Wolf, vorgelegte Fortschreibung des Tourismuskonzepts beschlossen. Sie wurde gemeinsam mit der Tourismus- und Kongressmarketinggesellschaft visitBerlin erarbeitet.

Senator Wolf: „Der Berlin-Tourismus ist eine Erfolgsgeschichte. Mit einem Bruttoumsatz von rd. 9 Mrd. € hat er sich zu einer Schlüsselbranche entwickelt und trägt fast 7 % zum Volkseinkommen der Hauptstadt bei. Die Ziele des ersten Tourismuskonzepts 2004 bis 2010 wurden deutlich übertroffen. Berlin hat im europäischen Vergleich einen Spitzenplatz erreicht. Die exzellente Position des Berlin-Tourismus ist Ergebnis einer engagierten Zusammenarbeit aller Akteure. Wir schreiben das bewährte Konzept fort und verbessern so diesen starken Wirtschafts- und Imagefaktor der Hauptstadt weiter. Die nächsten Schritte sind die Stärkung des Kongress-Standorts durch ein modernes, international wettbewerbsfähiges Messe- und Kongresszentrum sowie der Ausbau Berlins als Sportmetropole.“

Strategische Ziele der Fortschreibung des Tourismuskonzepts sind:
• Ausbau der Position Berlins als Städtereiseziel Nummer drei in Europa,
• Etablierung Berlins unter den Top 5 der beliebtesten Kongressstädte weltweit,
• Ausbau des Tourismus als tragender Wirtschaftsfaktor.

Geplant sind 25 zeitlich bestimmte Maßnahmen, die folgenden sechs Handlungsfeldern zugeordnet sind:
• Intensivierung und Fokussierung der Marketing und Vertriebsaktivitäten,
• Stärkung des Kultur- und Eventtourismus,
• Ausbau Berlins als internationale Kongress- und Tagungsmetropole,
• Sicherung der tourismusrelevanten Infrastruktur und der Rahmenbedingungen,
• Qualitätssicherung sowie
• Ausbau der Kooperation und Vernetzung.

Neue Veranstaltungen werden in Zukunft zum Erfolg der Touristenstadt Berlin beitragen. Das Konzept ist nicht als starre Systematik zu verstehen, sondern offen für noch nicht absehbare Veränderungen und Impulse, die zu neuen Zielsetzungen führen können.
( Pressemitteilung Land Berlin )

Mehr Tipps und Infos zum Thema Urlaub in Berlin :
- Berliner Hotels
- möbliertes Wohnen Berlin
- 5 Sterne Hotels in Berlin
- Lange Nacht der Museen in Berlin am 29. Januar

Gestiegene Umsätze der Berliner Industriebetriebe im November 201

21.01.2011

Nach Mitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg erwirtschafteten die 326 Berliner Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten im November 2010 einen
Gesamtumsatz von 2,0 Mrd. EUR und verbuchten somit ein Umsatzplus von 10,0 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat. Dabei stiegen die Inlandsumsätze um 11,0 Prozent auf 1,0 Mrd. EUR und die Geschäfte mit dem Ausland um 9,0 Prozent auf 0,9 Mrd. EUR. Die Zahl der Beschäftigten nahm um 3,2 Prozent auf
insgesamt 79 051 Personen zu.
Unter den fünf umsatzstärksten Industriebranchen in Berlin konnten sich die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen mit einem Umsatzzuwachs von 30,9 Prozent und der Maschinenbau mit 28,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich von den anderen Branchen absetzen. Diese Umsatzsteigerung resultiert überwiegend aus Vertragsabschlüssen mit Geschäftspartnern aus dem Ausland, bei denen die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen 50,1 Prozent und die Maschinenbauer 44,5 Prozent Zuwachs erzielten. Rückläufige Umsatzergebnisse im Vergleich zum Vorjahr gab es bei den Herstellern von Nahrungs- und Genussmitteln (7,3 Prozent) und der pharmazeutischen Industrie (7,1 Prozent) im Monat November.
 Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Wowereit zum Weihnachtsfest

24.12.2010

Berlin hat insbesondere wirtschaftlich ein positives Jahr hinter sich. Deshalb kann die Stadt mit Zuversicht ins neue Jahr gehen. Das erklärte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, zum Weihnachtsfest 2010.

Wowereits Erklärung im Wortlaut: „Vor dem Berliner Rathaus ist der gewohnte Weihnachtsmarkt mit dem erleuchteten Riesenrad, aber der Markt ist umgeben von Baustellen. Die Archäologen haben vor dem Rathaus in diesem Jahr dort sensationelle Kunstwerke entdeckt, wo demnächst die neue U-Bahn entsteht. Berlin ist immer im Wandel, auch unmittelbar vor dem Rathaus.

2010 hat die Stadt eine positive Entwicklung erlebt. Die Zahl der Jobs wächst, unsere Wirtschaft ist vergleichsweise gut durch die Krise gekommen. Die Zahl der Touristen ist auf neue Rekordhöhen gestiegen, immer öfter ist unsere Stadt in Rankings auf den vorderen Plätzen, wir sind vorn bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze, wir haben nicht nur im Kulturbereich neue Unternehmen in die Stadt bekommen. Dass der Suhrkamp-Verlag und die renommierte Musikfirma Deutsche Grammophon jetzt Berliner Betriebe sind, ist dennoch besonders erfreulich. Der Zukunftspakt mit der Industrie und der Masterplan Industrie bis 2020 sowie die Klimaschutzprojekt mit der Wirtschaft sind weitere wichtige Stichworte des Jahres.

Integration und Bildung haben für den Senat oberste Priorität, und wir sind im zu Ende gehenden Jahr auch hier ein gutes Stück in die richtige Richtung vorangekommen. Die Schulstrukturreform mit der Abschaffung der Hauptschule und der Einführung der Sekundarschule ist ins Werk gesetzt und alles in allem gut angelaufen. Der Bau des Flughafens Willy Brandt ist auf gutem Wege, die Proteste der Bürgerinnen und Bürger gegen die Flugroutenplanung sind berechtigt, und wir werden hier gute und sachgerechte Lösungen finden. Wirtschaftlich ist die Jobmaschine BBI unverzichtbar, und ein Erfolg des Jahres 2010 ist es auch gewesen, dass die Luftfahrtschau ILA weiter in Schönefeld stattfinden wird.

Wir haben am 2. Oktober die Wiedervereinigung der Stadt in Anwesenheit der damaligen Stadtkommandanten gefeiert, und wir haben in einem neuen Bundespräsidenten einen neuen von unserer Stadt begeisterten Mitbürger gewonnen. Das waren erfreuliche Anlässe für unsere Stadt. Die Lage bei der S-Bahn ist ein bleibendes Ärgernis, aber wir lassen nicht nach, die Deutsche Bahn zu drängen, die S-Bahn wieder zu einem der besten Nahverkehrsnetze der Welt zu machen. Darauf war Berlin ja über Jahrzehnte hinweg stolz.

Ich denke, dass wir gute Gründe haben, mit Optimismus nach vorne zu schauen. Danken will ich allen, die in unserer Stadt an andere denken und sich für Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen. Das Ehrenamt hat nach wie vor einen wichtigen Rang in unserer Gesellschaft.

Ich wünschen Ihnen allen, den Berlinerinnen und Berlinern ebenso wie den vielen Gästen unserer Stadt frohe Festtage.“
( Pressemitteilung Land Berlin)

Was wir lieben, müssen wir unterstützen!

Stiftung für Zoo Berlin und Tierpark Berlin präsentiert:
Was wir lieben, müssen wir unterstützen!

Die Stiftung zur Förderung der Hauptstadtzoos – Tierpark Berlin und Zoo Berlin – präsentierte sich am Donnerstag, den 16. Dezember 2010, im Zoo Berlin, dem ältesten Zoo Deutschlands, der Öffentlichkeit.

Die Initiative zur Gründung der Stiftung zur Förderung von Tierpark Berlin, Zoo Berlin und Zoo-Aquarium kam vom Förderverein von Tierpark und Zoo, der vor dem Hintergrund der sinkenden Zuwendungen vom Land Berlin für die Hauptstadtzoos den Anstoß zur Stiftungsgründung gab. Durch die Satzung der Stiftung ist dauerhaft eine enge Bindung zwischen der Geschäftsführung von Zoo und Tierpark sowie dem Aufsichtsrat der Zoologischen Garten AG bzw. der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH und dem Förderverein garantiert.

Dem Stiftungskuratorium steht der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen, vor. Er bereits als Regierender Bürgermeister von Berlin sich für den Erhalt von Tierpark und Zoo eingesetzt und weiss um die Bedeutung der Hauptstadtzoos für Berlin: „Die Stiftung soll die Gemeinsamkeiten von Zoo und Tierpark betonen und gleichzeitig die Individualität bewahren. Es geht um eine langfristige Sicherung der Hauptstadtzoos. Wir wollen Aktivitäten entwickeln, die das Engagement der Berlinerinnen und Berliner hervorruft. Wir wollen bei den Berlinern für die Stiftung werben, die schon immer sehr tierlieb sind. Eine Stiftung für die Hauptstadtzoos ist eine gute Tat für die Ewigkeit.“

Dem Kuratorium gehörten weiterhin an Jörg Woltmann, der als Bankier und Alleingesellschafter der KPM Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH seine wirtschaftliche Kompetenz in die Stiftung einbringen wird, sowie Susann Prinzessin von Preussen, die sich seit vielen Jahren die Hauptstadtzoos engagiert.

Im Vorstand der Stiftung ist der Direktor von Zoo Berlin und Tierpark Berlin, Dr. Bernhard Blaszkiewitz, Frank Bruckmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Zoo AG und der Tierpark GmbH, sowie Thomas Ziolko, Vorsitzender der Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V.

Gespendet werden kann auf folgende Bankverbindung:
Stiftung Hauptstadtzoos
HSH Nordbank
Kto. 100 068 8124 – BLZ: 210 500 00

Weitere Informationen zur Stiftung unter Tel. 030/51 53 14 07
oder www.stiftung-hauptstadtzoos.de

Pressemitteilung:
V.i.S.d.P.:       Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V.

Mehr Urlauber in Berlin

Berlin-Tourismus im Oktober 2010: Mehr Gäste in der Stadt als je zuvor Rund 917 100 Gäste meldeten die Berliner Beherbergungsstätten und die Campingplätze für Urlaubscamping dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg für den Oktober 2010. Nach den vorläufigen Berechnungen sind das mehr Ankünfte, als jemals zuvor
in einem Monat registriert wurden und noch einmal 3,2 Prozent mehr als im Vormonat September. Gegenüber dem Oktober des Vorjahres ergab sich ein Plus von 14 Prozent. Verglichen z.B. mit dem Oktober 1992 kamen sogar fast drei Mal mehr Besucher in die Stadt. Die Zahl der Übernachtungen stieg gegenüber dem Oktober des Vorjahres um
12,5 Prozent auf knapp 2,1 Millionen, blieb aber knapp (um rund 16 500) unter dem Höchstwert vom August dieses Jahres.

Am Ende des Monats Oktober waren 753 Beherbergungsstätten geöffnet, 4,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Sie boten den Gästen etwa 113 300 Betten zur Übernachtung
an (+6,6 Prozent). Dazu kamen sechs Campingplätze für Urlaubscamping. Die durchschnittliche Auslastung aller Gästebetten stieg trotz des größeren Angebots auf 59,4 Prozent von 56,1 Prozent ein Jahr zuvor, auch wenn die Gäste im Durchschnitt nicht länger blieben als im Vorjahresmonat (2,3 Tage). In den klassischen Hotelleriebetrieben (Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe und Pensionen) lag die Auslastung mit 59,7 Prozent sogar noch etwas höher.

( Pressemitteilung vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg)

Beliebte Sehenswürdigkeiten in Berlin und die wichtigsten kulturellen Einrichtungen in Berlin. Wie zum Beispiel die Museen.

Erhöhung der Vergnügungssteuer in Berlin ?

09.11.2010

Aus der Sitzung des Senats am 9. November 2010:

Auf Vorlage von Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum hat der Senat heute einen Gesetzentwurf zur Änderung des Vergnügungssteuergesetzes beschlossen. Danach wird der Steuersatz für Gewinnspielgeräte von derzeit 11 auf 20 % angehoben. Besteuert wird das Bruttoeinspielergebnis.

Senator Dr. Nußbaum: „Viele Berlinerinnen und Berliner haben sich zu Recht darüber beschwert, dass zunehmend mehr Spielhallen das Stadtbild prägen und zum Glücksspiel verleiten. Mit einer stärkeren Besteuerung wollen wir das Angebot eindämmen. Wir wollen nicht, dass sich an jeder Ecke in Berlin Spielhallen ansiedeln. Suchtprävention und Jugendschutz gehen vor Gewinnmaximierung von Glücksspielanbietern.“

Die Gesamtzahl der Gewinnspielgeräte in Spielhallen und an sonstigen Aufstellorten ist in Berlin zwischen Ende 2005 und Ende 2009 von 5.882 auf 10.135 gestiegen. In seinem Urteil zum deutschen Glücksspielmonopol vom 8. September 2010 wies der Europäische Gerichtshof ausdrücklich auf die erhebliche Glücksspielgefährdung durch Geldgewinnspielgeräte hin. Begleitend zur Anhebung der Vergnügungssteuer verfolgt Berlin daher auf Bundesebene die Klärung der Regelungskompetenz „Recht der Spielhallen“, die im Rahmen der Föderalismusreform auf die Bundesländer übertragen wurde. ( Pressemitteilung Land Berlin 09.11.2010 )

- Die Finanzämter in Berlin