Pressemitteilungen aus Berlin und Brandenburg

Nachrichten von Firmen, Behörden und Vereinen im Presseportal für Berlin und Brandenburg

Die Jugendkunstschule Lichtenberg lädt ein

23.01.2012

Ausstellung und Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene   „Die schwarz-rote Sonne“ lautet der Titel einer Ausstellung in der Galerie der Jugendkunstschule Lichtenberg in der Demminer Straße 4, nahe S-Bahnhof Hohenschönhausen. Die Schau wird am Mittwoch, dem 25. Januar, um 18 Uhr eröffnet und ist bis zum 2. März montags bis freitags von 10 bis 19 Uhr zu sehen.  Kinder, die im Kurs „Malerei für Vorschulkinder“ mit großen Pinseln an der Staffelei gearbeitet haben, zeigen ihre Bilder.   Einen Kurs „Layout – Bildbearbeitung“ bietet die Jugendkunstschule Lichtenberg ab dem 27.01.2012 an. Kinder ab elf Jahren, Jugendliche und Erwachsene lernen, mit verschiedenen Grafikprogrammen eigene Layouts am Computer zu entwerfen.

Der Kurs vermittelt den Einstieg in ein Grafikprogramm und die Kultur der grafischen Gestaltung. Der Kurs findet montags von 16 bis 18 Uhr in der Demminer Straße 4, 13059 Berlin, statt. Wer den Kurs lediglich kennenlernen möchte, kann kostenfrei teilnehmen.   Eine offene Medienwerkstatt für junge Menschen ab zwölf Jahren bietet die Jugendkunstschule Lichtenberg ab sofort jeden Donnerstag in der Zeit von 16 bis 18 Uhr. Gemeinsam kann man erste Schritte in der virtuellen Kunst, beim Gestalten in der 3D Welt und mit Grafikprogrammen machen.

Einen Workshop Aktzeichnen / Naturstudium veranstaltet die Jugendkunstschule Lichtenberg ab dem 28.01.2012 jeden 2. und 4. Samstag im Monat von 14.30 bis 17.30 Uhr für Kinder. Geeignet ist der Kurs für Jugendliche ab 13 Jahren und für Erwachsene.  Ziel des Workshops ist das Erfassen der menschlichen Gestalt im Raum und ihre spannungsvolle Darstellung in der Fläche.   Anmeldung für die Kurse, Erfragen der Kosten und weitere Informationen gibt es unter Telefon: 030 / 92 48 873 oder in der Jugendkunstschule Lichtenberg Demminer Str. 4, 13059 Berlin (Nähe S-Bf. Hohenschönhausen, S75, Bus X54, 154, 256, Tram M 17, M 4)
( PM Bezirk Lichtenberg)

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Berlin: DFG bewilligt zwei neue Graduiertenkollegs an TU und HU

14.11.2011

Der Bewilligungsausschuss für Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat zwei Anträge Berliner Universitäten auf Einrichtung eines Graduiertenkollegs bewilligt. Dabei handelt es sich um ein Internationales Graduiertenkolleg der Technischen Universität Berlin „Die Welt in der Stadt: Metropolitanität und Globalisierung vom 19.Jahrhundert bis zur Gegenwart“ mit Universitäten in New York/USA und Toronto/Kanada als Kooperationspartnern und das Graduiertenkolleg der Humboldt-Universität Berlin „Stochastische Analysis mit Anwendungen in Biologie, Finanz und Physik“ Im Förderzeitraum von viereinhalb Jahren werden rund 6,3 Mio. Euro an DFG-Mitteln in die beiden Vorhaben fließen.
 
Der Aufstieg und die Entwicklung moderner Metropolen sind eng mit globalen wirtschaftlichen, ökologischen, politischen, kulturellen und infrastrukturellen Netzwerken verbunden. Während bisher Globalisierung hauptsächlich als zeitgenössisches Phänomen aufgefasst wurde, sollen in dem jetzt neu eingerichteten Internationalen Graduiertenkolleg an der Technischen Universität Berlin auch die historischen Dimensionen dieser metropolitan-globalen Verflechtungen untersucht werden. Damit wird der Dialog zwischen der Geschichtswissenschaft und der interdisziplinären Stadtforschung vertieft.
 
Das Graduiertenkolleg der Humboldt-Universität befasst sich mit der Weiterentwicklung mathematischer Methoden der stochastischen Analysis und mit der Anwendung dieser Methoden und Techniken in der Finanzmathematik, der theoretischen Biologie und statistischen Physik.
 
Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner gratuliert den Universitäten zu ihrem Erfolg und erklärt:
 „Mit den von der DFG bewilligten Vorhaben bauen TU und HU ihre Schwerpunktsetzungen auf dem Gebiet der Metropolenforschung bzw. der angewandten Mathematik weiter aus. Bemerkenswert ist, dass der Bewilligungsausschuss das in Berlin vorhandene exzellente wissenschaftliche Umfeld bei seiner Entscheidung ausdrücklich hervorgehoben hat. Das ist ein weiterer Impuls zur intensiven Kooperation von universitärer und außeruniversitärer Forschung.“ ( Pressemitteilung Land Berlin )

Links zum Thema:
AOK an der FU Berlin
AOK an der HU Berlin
AOK an der TU Berlin

Sicherer Schulweg in Berlin – Bezirksstadträtin übergibt Schulwegpläne

29.08.2011

 Katrin Schultze-Berndt (CDU), Bezirksstadträtin für Schule, Bildung und Kultur hat am 23. August im Beisein der Schulleiterin Brigitte Dietrich an der Hermann-Schulz-Grundschule die Schulwegpläne sowie die Sicherheitsdreiecke der Landesverkehrswacht an die diesjährigen Lernanfänger übergeben.

In den Schulwegplänen sind die sichersten Schulwege aus der unmittelbaren Umgebung zur Schule eingezeichnet, so dass die Lernanfänger und deren Eltern einen Überblick haben und den bestmöglichen Schulweg aussuchen können. Da die Erkennbarkeit für die Erstklässler als Verkehrsanfänger von besonderer Bedeutung ist, stellt die Landesverkehrswacht Berlin den Schulen außerdem sogenannte Sicherheitsdreiecke zur Verfügung. Sie bestehen aus neongelbem robustem Material und sind zusätzlich mit Reflektoren bestückt. Sowohl von vorne als auch von hinten gewährleisten sie eine gute Erkennbarkeit für die motorisierten Verkehrsteilnehmer.

Katrin Schultze-Berndt (CDU) ist von dieser Aktion überzeugt und erklärte: „Erwachsene überschätzen in der Regel ihre Sicht bei Dunkelheit, da die Straßenbeleuchtung ein trügerisches Sicherheitsgefühl vermittelt. Der Fahrer passt seine Geschwindigkeit seiner subjektiven Sicht an und fährt oft schneller, als es die objektiven Sichtverhältnisse zulassen. Er orientiert sich nur an der Helligkeit und richtet sein Blick auf das, was er sehen kann. Schlecht erkennbare Personen werden daher leicht übersehen. Die Sicherheitsdreiecke erfüllen hier ein wichtige Funktion, da die Kinder so besser erkennbar werden. Daher sollten die Sicherheitsdrei-ecke besonders in der dunklen Jahreszeit möglichst ständig getragen werden.“ ( Pressemitteilung Bezirksamt Reinickendorf von Berlin )

Berliner Hochschulen erhalten Sonderforschungsbereiche

26.05.2011

Senator Zöllner gratuliert zum großen Erfolg

Der Bewilligungsausschuss für Sonderforschungsbereiche (SFB) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am 24. Mai 2011 für zwei Neuanträge und einen Antrag auf Fortsetzung eines Sonderforschungsbereichs, für die die Berliner Hochschulen Sprecherhochschulen sind, die Bewilligung ausgesprochen.

Das betrifft die Einrichtungsanträge 951 und 958.
• Sonderforschungsbereich 951 (Humboldt-Universität zu Berlin), „Hybrid Inorganic / Organic Systems (HIOS) for Opto-Electronics“, Sprecher: Herr Prof. Dr. Fritz Henneberger. In infor-mationsbasierten Gesellschaften werden opto-elektronische Geräte immer leistungsfähiger und kleiner. Die derzeit etablierten Materialien stoßen dabei inzwischen an ihre Grenzen. Daher setzt der SFB 951 auf Hybridmaterialien, die die Stärken ihrer einzelnen Komponenten – anorganische Halbleiter, metallische Nanostrukturen und konjugierte organische Materialien – miteinander kombinieren.

• Sonderforschungsbereich 958 (Freie Universität Berlin), „Einrüstung von Membranen: Molekulare Mechanismen und zelluläre Funktionen“, Sprecher: Herr Prof. Dr. Volker Haucke. In diesem SFB sollen allgemeingültige Prinzipien der Organisation und Dynamik von membranassoziierten Proteingerüsten erarbeitet und langfristig Werkzeuge entwickelt werden, um deren Funktion zu manipulieren.

Zusätzlich wurde der Fortsetzungsantrag SFB 633 bewilligt.
• Sonderforschungsbereich 633 (Charité – Universitätsmedizin Berlin), „Induktion und Modu-lation T-zellvermittelter Immunreaktionen im Gastro-intestinaltrakt”, Sprecher: Herr Prof. Dr. Martin Zeitz. Die derzeit fehlenden Voraussetzungen einer gezielten Immunmodulation sollen in diesem Sonderforschungsbereich erarbeitet werden. Langfristiges Ziel ist dabei gleichermaßen die gezielte Verstärkung erwünschter wie die gezielte Unterdrückung unerwünschter spezifischer Immunreaktionen.

Eine Bewilligung wurde auch für einen sprachwissenschaftlichen Sonderforschungsbereich mit dem Thema „Informationsstruktur: Die sprachlichen Mittel der Gliederung von Äußerung, Satz und
Text“, für den die Universität Potsdam Sprecherhochschule ist, ausgesprochen. Zu seinem großen und international sichtbaren Erfolg haben die Berliner Universitäten maßgeblich beigetragen, ins-besondere die Humboldt-Universität zu Berlin mit knapp der Hälfte aller Teilprojekte.

Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: „Ich gratuliere den Berliner Hochschulen zu diesem großen Erfolg. Mit dem jetzt von der DFG im Rahmen des Programms zur Förderung von Sonderforschungsbereichen bewilligten Vorhaben haben die Berliner Hochschulen wie bereits in der Exzellenzinitiative ihre überregional herausragende wissenschaftliche Leistungskraft unter Beweis gestellt. Die neuen bzw. fortgeführte Sonderforschungsbereiche stärken den Wissenschafts- und Forschungsstandort Berlin und die Kooperation mit den Brandenburger Hochschulen und tragen dazu bei, begabte Nachwuchswissenschaftler in die Region zu holen.“ (Pressemitteilung Land Berlin)

Aufführung der Wald-Grundschule und Wald-Oberschule: “Forest Movie Award”

25.05.2011

Schulstadtrat Reinhard Naumann besucht am Donnerstag, dem 26.05.2011, um 18.00 Uhr, die Aufführung des “Forest Movie Award” in der Aula der Wald-Oberschule, Waldschulallee 95, 14055 Berlin.
Diese Aufführung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Wald-Grundschule und Wald-Oberschule. Die Show ist eine inszenierte Filmpreisverleihung nach dem Vorbild des “Oskars” und dem “Deutschen Filmpreis”. Dafür haben verschiedene Schülergruppen sich einen Film ausgesucht und eine Szene daraus selbst gedreht. Der Leistungskurs Latein hat sich für “Forest Gump” entschieden und seine Szene – in lateinischer Sprache – verfilmt. Dieser ist damit in der Kategorie “Bester fremdsprachiger Film” nominiert. Bei der Aufführung wird die Filmszene gezeigt und dann der Preis an die betreffenden Schülerinnen und Schüler vergeben. Insgesamt wurden12 Filmszenen gedreht, die alle einen Preis in ihrer jeweiligen Kategorie erhalten werden. Umrahmt wird die Aufführung durch ein buntes Programm aus Musik, Tanz und Theater, bei dem sowohl Schüler als auch Lehrer live auftreten werden. Parallel zu den aufgeführten Tänzen wird auf den Leinwänden eine Filmversion des jeweiligen Tanzes zu sehen sein.
(Pressemitteilung Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf )

Berliner Schulen erhalten neue Notfallpläne

20.05.2011

Neue Notfallpläne für Berliner Schulen

Ab heute erhalten alle Berliner Schulen die überarbeiteten Notfallpläne, die eine Sammlung wichtiger Informationen zum Umgang mit Gewalt- und Notfallsituationen enthalten. In die Neuauflage des 2005 erstmals aufgelegten Informationsordners sind praktische Erfahrungen aus dem Schulalltag sowie aus der Zusammenarbeit zwischen Schule, Jugendhilfe, Polizei, Schulpsychologie und Gesundheitseinrichtungen eingeflossen. Weiterhin wurden Materialien aktualisiert und Verfahrensregelungen ergänzt.

Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: „Trotz aller Gewaltprävention seitens der Schulen, der Schulaufsichten und der Polizei können gewaltbedingte Notfälle an Berliner Schulen nicht völlig ausgeschlossen werden. Neben unseren Hilfestellungen zu präventiven Maßnahmen ist es wichtig, Schulen bei der Bewältigung von Gewaltvorfällen zu unterstützen. In akuten Notsituationen kommt es vor allem auf das richtige Verhalten der Beteiligten vor Ort an. Die aktualisierte und überarbeitete Neuauflage der Notfallpläne für Berliner Schulen bietet dazu wichtige Informationen und Handlungsanweisungen.“

Die im Ordner aufgeführten einzelnen Notfallpläne beschreiben jeweils eine spezifische Gewalt-, Krisen- bzw. Notfallsituation an der Schule. Die Einteilung in drei Gefährdungsgrade dient dem Schulpersonal zur besseren Orientierung. Konkrete Handlungsanleitungen, Hinweise zur Selbsthilfe und geeignete Unterstützungssysteme wie z.B. die Hinzuziehung der Schulpsychologie oder Jugendhilfe können schneller als in der Erstauflage abgerufen werden. Begrifflichkeiten aus dem Strafgesetzbuch wurden im Gegensatz zur Erstauflage zur besseren Verständlichkeit weitgehend vermieden. Des Weiteren wird für den Ausbau von Krisenteams an den Schulen verstärkt geworben, da die Teams sowohl im Krisenfall als auch zur Prävention effektiv zum Einsatz kommen können. Aktuell gibt es 231 Krisenteams an Berliner Schulen.

Der Ordner beinhaltet darüber hinaus Kontaktverzeichnisse, in denen die wichtigsten Berliner Telefonnummern für konkrete Notfallsituationen verzeichnet sind. Zusätzlich enthält er Telefonnummern zu allgemeinen Präventions-, Beratungs- und Unterstützungsangeboten, zu den Schulpsychologischen Beratungszentren (SPBZ) sowie zu den Präventionsbeauftragten, Opferschutzbeauftragten und Jugendbeauftragten der Polizeidirektionen.

„Im Schulalltag kann und soll auf die vielfältigen Anregungen zur Opferhilfe, Nachsorge, Kooperation und Gewaltprävention zurückgegriffen werden. Gerade für die Arbeit von schulischen Krisenteams sind die Notfallpläne unentbehrlich“, so Bildungssenator Zöllner.

Die in Kooperation mit der Unfallkasse Berlin entstandenen „Notfallpläne für Berliner Schulen“ werden in einer Auflagen von 3.500 gedruckt und derzeit an alle Berliner Schulen, die regionalen Schulaufsichten, die Bezirksstadträte für Jugend und Schule, die Jugendämter, die Polizei, das Schulpsychologische Beratungszentrum und weitere Einrichtungen verteilt. Sie sind erstmals auch im Internet unter http://www.berlin.de/sen/bildung/gewaltpraevention einsehbar. Diese Internetseite bietet interessierten Eltern und Schülerinnen und Schülern weitergehende Informationen und Anlaufstellen zum Thema. Schulen finden hier zudem Formulare zur Meldung von Gewaltvorfällen. (Pressemitteilung Senatsverwaltung für Bildung )

Historische Leuchtschrift vom Kulturhaus Karlshorst wird am 20. April ans Berliner Buchstabenmuseum übergeben

15.04.2011

Die kulturhistorisch interessante Leuchtschrift des ehemaligen Kulturhauses Karlshorst wird am kommenden Mittwoch, dem 20. April, um 11 Uhr im Museum Lichtenberg, Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin, von Katrin Framke, Bezirksstadträtin für Kultur und Bürgerdienste (Die Linke.) an Barbara Dechant und Anja Schulze vom Berliner Buchstabenmuseum übergeben.

Nach dem Abriss des Kulturhauses in Karlshorst an der Treskowallee  ( Lichtenberg ) 112 wird die Schrift als Zeugnis einer wechselvollen Geschichte dieses traditionsreichen Kulturstandortes bewahrt bleiben. Vertreter der Karlshorster Bürgerschaft hatten sich nach der Schließung ihres Kulturhauses im September 2010 für den Erhalt der historischen Leuchtschrift eingesetzt. Das Kulturamt nahm darum Kontakt mit dem Berliner Buchstabenmuseum auf, das nun den großformatigen Namenszug „Kreiskulturhaus“, der Jahrzehnte die Fassade des Gebäudes zierte, aufbewahren wird.
Das Signet „KL“ des alten Kulturhauses unter einer vielblättrigen Blüte geht in den Bestand des Lichtenberger Bezirksmuseums über.

Das mit dem Bau eines neuen Kulturhauses an gleicher Stelle befasste Unternehmen Holst City Projekte hatte für die sachgerechte Entfernung von Leuchtschrift und Logo die Firma MüCoEF aus Zossen beauftragt. Die straßenseitig angebrachte Leuchtschrift jedoch konnte wegen starker Korrosionsschäden nicht schadlos entfernt und darum nicht erhalten werden.
An dem voraussichtlich 2012 fertig gestellten neuen Geschäfts- und Bürokomplex auf dem Grundstück der Treskowallee 112 wird auch der als neues Kulturhaus vorgesehene Gebäudeteil sichtbar als Kulturhaus gekennzeichnet werden.

Das Berliner Buchstabenmuseum wurde 2005 gegründet und hat sich die Bewahrung und Dokumentation von Buchstaben zur Aufgabe gemacht. So entstand eine Sammlung von typografischen Objekten, die sich im öffentlichen Raum als Leucht- und Werbeschriften befanden. ( Pressemitteilung Bezirk Lichtenberg)

Mehr Museen in Berlin
Ein Museum in Sachsen:  Adam-Ries-Museum in Annaberg

Zweiter Bildungsbericht für Berlin und Brandenburg veröffentlicht

06.04.2011

Das Amt für Statistik (AfS) und das Institut für Schulqualität der Länder Berlin und Brandenburg e.V. (ISQ) veröffentlichen heute den zweiten gemeinsamen Bildungsbericht der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Der Bericht mit dem Titel „Bildung in Berlin und Brandenburg 2010“ ist im Auftrag der Senatverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin und des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg erstellt worden. Die verantwortlichen Autoren von Seiten der amtlichen Statistik sind auch Mitautorin sowie Mitarbeiter beim nationalen Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2010“. Der Aufbau des indikatorgestützten Berichts ist an den Bericht „Bildung in Deutschland 2010“ angelehnt und setzt das mit dem ersten Bildungsbericht 2008 für Berlin und Brandenburg begonnene Bildungsmonitoring fort. Die Kernindikatoren werden fortgeschrieben und ergänzende Datenquellen erschlossen – z. B. Ergebnisse der Einschulungsuntersuchungen zum Sprachstand und zu soziodemografischen Daten der Eltern. Dem Bericht liegen unterschiedliche Datenquellen zugrunde. Genutzt wurden die qualitätsgesicherten Daten der amtlichen Statistik sowie wissenschaftlicher Erhebungen ebenso wie Daten, die in der Verwaltung vorliegen. Im Rahmen der Analyse der wirtschaftlichen und demographischen Rahmenbedingungen werden insbesondere die familiären Verhältnisse, in denen Kinder und Jugendliche
aufwachsen, fokussiert. Zudem werden Grundinformationen wie Bildungsausgaben, Ausstattung mit Bildungspersonal und der aktuell erreichte Bildungsstand der Bevölkerung dargelegt. Anschließend werden die zentralen Daten zu den einzelnen Bildungsphasen von frühkindlicher Bildung über den Besuch von allgemeinbildenden, beruflichen und Hochschulen bis hin zur Weiterbildung dokumentiert und erläutert. Das abschließende Kapitel thematisiert Aspekte der Qualitätssicherung und -entwicklung in der Schule, z. B. Ergebnisse der Schulinspektion/Schulvisitation, aus dem Ländervergleich auf der Grundlage der Bildungsstandards und aus den Vergleichsarbeiten der dritten und achten Jahrgangsstufe. Den im Anhang beigegebenen Tabellen sind darüber hinaus zahlreiche weiter führende Daten zu entnehmen.
Detaillierte Presseinformationen mit Tabellen und Abbildungen finden Sie unter www.bildungsbericht-berlin-brandenburg.de. Auf dieser Website steht der Bericht
„Bildung in Berlin und Brandenburg 2010“ zum kostenfreien Download für Sie bereit. Die Druckversion des Berichtes kann beim AfS unter der Mail-Adresse vertrieb@statistik-bbb.de oder der Faxnummer 030 9028-4091 zum Preis von 39,90 EUR bestellt werden.
Über das Datenangebot der amtlichen Statistik informiert:
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
Telefon: 0331 8173-1777, Fax: 030 9028-4091
E-Mail: info@statistik-bbb.de

Über die Leistungen des Instituts für Schulqualität der Länder Berlin und
Brandenburg können Sie sich informieren unter
http://www.isq-bb.de
Telefon: 030 8441-6680, Fax: 030 8441-88810
E-Mail: info@isq-bb.de

Senatsverwaltung für Bildung Berlin: GEW – Streikaufruf ist unverständlich und Rechtswidrig

06.04.2011

Mit Unverständnis reagiert Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner auf den Streik der Bildungsgewerkschaft GEW und die damit verbundenen Forderungen zur Altersermäßigung für Lehrkräfte; vor allem wenn man bedenkt, dass dies nur ein Punkt aus einem Forderungskatalog ist, der insgesamt zu jährlichen Mehrkosten in Höhe von mehreren 100 Millionen € führen würde.

Der Streik war unzulässig. Ein Streik ist bei Beamten ein Dienstvergehen. Auch für angestellte Lehrkräfte ist die Teilnahme am Streik rechtswidrig, da für sie nach dem mit der GEW beschlossenen Tarifvertrag Friedenspflicht besteht. Für die ausgefallene Arbeitszeit steht den Lehrkräften selbstverständlich kein Arbeitsentgelt zu. Andere von der GEW dazu getroffene Aussagen sind falsch und irreführend. Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: „Die GEW hat diesen Tarifvertrag inklusive der Eingruppierungen mit Friedens-pflicht ausgehandelt und unterschrieben. Nun will sie nichts mehr davon wissen. Damit macht sie sich als Gesprächs- und Verhandlungspartner unglaubwürdig.“

Richtig ist, dass es in Berlin keine Altersermäßigung wie in anderen Bundesländern gibt, d.h. die automatische Reduktion der Pflichtstunden um 1 bzw. 2 Stunden für 55- bzw. 60-jährige Lehrkräfte. Eine Beurteilung dieser geforderten Altersermäßigung darf aber nicht isoliert erfolgen, wie derzeit von der GEW intendiert. Dass Berlin der Personalausstattung insgesamt eine besondere Bedeutung beimisst, wird dadurch deutlich, dass Berlin in der Schüler/Lehrer-Relation und den Ausgaben pro Schule einen Spitzenplatz im Bundesländervergleich belegt.

Der Berliner Senat ist einen Weg gegangen, der die Arbeitsbedingungen an den Schulen und die Lernbedingungen der Schülerinnen und Schüler insgesamt verbessert und damit auch – aber nicht nur – den einzelnen Lehrkräften zugute kommt.
Im Bundesvergleich einmalig ist, dass in Berlin

• langzeiterkrankte Lehrkräfte durch Neueinstellungen und
• kranke Lehrkräfte kurzfristig durch Vertretungskräfte finanziert aus zusätzlichen Mitteln – den so genannten PKB-Mitteln – ersetzt werden.

Dies führt zu einer erheblichen Entlastung der Lehrerkollegien und kommt darüber hinaus auch den Schülerinnen und Schülern zugute. (Mit den für den Ersatz von Langzeiterkrankten allein eingesetzten Mitteln wäre es z.B. alternativ möglich, allen Lehrerinnen und Lehrern 2 Ermäßigungsstunden oder den über 60-jährigen 8 Ermäßigungsstunden zu gewähren.)

• mit einer zusätzlichen Stundenzuweisung für Schulen, die einen ndH/lmb-Schüleranteil von über 40 % aufweisen und in denen so sozial schwierige Lernlagen kumulieren, reagiert wird.
(So erhält z.B. eine vierzügige Integrierten Sekundarschule mit 40 % ndH/lmb Schüleranteil zusätzlich 2,4 Vollzeitstellen, mit 90 % 6,1 Vollzeitstellen. Dies führt zu einer gezielten Entlastung der Lehrkräfte und einer Verbesserung der Lernbedingung für Schülerinnen und Schüler direkt dort, wo sie benötigt wird.)

Die Probleme der Arbeitszeitverdichtung betreffen zahlreiche Berufsgruppen, wie z.B. Er-zieherinnen und Erzieher, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendämter, der Polizei oder des medizinischen Bereichs. Verbeamtete oder angestellte Lehrkräfte haben jedoch im Gegensatz zu den meisten anderen Berufsgruppen immer die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit zu reduzieren und Teilzeit zu beantragen. Bei einer Unterrichtsstunde weniger in der Woche würde sich z.B. bei einer Grundschullehrerin das monatliche Bruttoeinkommen von 3.235,26 € um einen Betrag von 115,55 € verringern, bei einem Gymnasiallehrer von 4.051,68 € um 144,70 €.

Trotzdem nutzt die Senatsbildungsverwaltung im Rahmen des finanziell Machbaren alle Möglichkeiten, Pflichtstunden zu reduzieren. So kam es nur in Berlin in den letzten Jahren zu einer solchen Reduktion: Alle Lehrkräfte an den bisherigen Haupt- und Realschulen haben mit Beginn des Starts der Integrierten Sekundarschule eine Pflichtstundenreduzierung von 27 auf 26 erhalten, unabhängig davon, ob sie persönlich in den neuen 7. ISS-Klassen arbeiten oder noch in den auslaufenden Haupt- und Realschulklassen. Das kostet den Senat insgesamt ca. 4,3 Mio. € jährlich zusätzlich und betrifft ca. 2236 Lehrkräfte.

Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: „Der Lehrerberuf gehört nicht nur zu den schönsten Berufen, sondern ist auch mit den größten Herausforderungen verbunden. Mir sind die besonderen Schwierigkeiten – gerade auch an vielen Schulen in Berlin – bewusst. Wir versuchen, diesen Schwierigkeiten mit zahlreichen Maßnahmen Rechnung zu tragen, wie dem sofortigen Ersatz von dauerkranken oder kurzfristig erkrankten Lehrern, einer ausgezeichneten Schüler-Lehrer-Relation und zusätzlicher Stundenzuweisung bei besonderen sozialen Belastungslagen der Schule. Die GEW schädigt das Image der vielen engagierten Lehrerinnen und Lehrer, wenn sie Forderung über Forderung erhebt, die weit über das, was sonst in der Gesellschaft möglich ist, hinausgehen. Statt Protestrituale zu bemühen, ist Tariftreue gefragt! Ich bin jederzeit bereit, mit den zahlreichen engagierten Lehrerinnen und Lehrern dieser Stadt über die Arbeitsbedingungen zu sprechen. Konstruktive Vorschläge sind immer willkommen, aber sie müssen finanzierbar bleiben und im Rahmen dessen sein, was auch für andere Berufsgruppen gilt.“

Im Rahmen der regelmäßigen Gespräche mit der Bildungsgewerkschaft GEW zur Verbesserung der Arbeitssituation von Lehrkräften an öffentlichen allgemein bildenden Schulen hatte Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner zugesagt, die gewünschte Altersentlastung durch eine Flexibilisierung bei der Umsetzung der Lebensarbeitszeitkonten zu prüfen. Seit dem 01.08.2003 werden vollbeschäftigten Lehrkräften pro Schuljahr 5 Tage auf ei-nem Lebensarbeitszeitkonto gutgeschrieben. Das Konto wird bislang im Block vor Eintritt in den Ruhestand abgegolten. Vereinbart ist zu prüfen, inwieweit eine Flexibilisierung der Arbeitszeit gegebenenfalls durch Umrechnung der angesammelten Tage in Stunden ermöglicht werden kann.
( Eine Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Bildung Wissenschaft und Forschung )

Mobbingfreie Schule in Berlin

30.03.2011
Mobbing in Berliner Schulen:

Jedes achte Kind in Deutschland wird gemobbt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Die meist wiederholten Beleidigungen und Herabsetzungen können großes Leid bei den Opfern und ihren Familien erzeugen und langfristig auch krank machen. Um gegen Mobbing in der Schule vorzugehen, hat die TK gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung die Initiative “Mobbingfreie Schule – gemeinsam Klasse sein!” ins Leben gerufen.

Mit dem Anti Mobbing Programm sollen Lehrer, Schüler und Eltern im Umgang mit Mobbing gestärkt werden. Thematisiert wird auch das derzeit in der Hauptstadt besonders brisante Thema Cybermobbing. “Mobbing ist ein ernst zu nehmendes Problem, weil Kinder tief verletzt werden. Deswegen ist der Umgang mit Mobbing als eine Form von Gewalt Gegenstand der pädagogischen Arbeit in den Schulen.

Cybermobbing ist eine vergleichsweise neue und besonders perfide Form des Mobbings, weil Meinungen in Sekundenschnelle eine weite Verbreitung finden. Ich bin überzeugt, dass das Thema Cybermobbing nicht losgelöst von allgemeinem Mobbing gesehen werden kann und schulische Erziehungsarbeit hier verzahnt organisiert werden muss und wird. Das neue Programm ergänzt die bereits in der Stadt vorhandene breite Palette von Projekten und Programmen im Bereich der Gewaltprävention hervorragend”, betont Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner.

Die Berliner TK Chefin Susanne Hertzer ist davon überzeugt, dass in den Schulen eine regelrechte Anti-Mobbing-Kultur etabliert werden muss: “Wenn es uns gelingt, unsere Kinder zu stärken und sie dabei zu unterstützen, andere einzubeziehen statt diese auszugrenzen, haben wir schon viel erreicht.”

In Berlin werden im Rahmen des Projektes Lehrkräfte, besonders aus den schulischen Krisenteams, zu den vielfältigen Aspekten des Themas „Mobbing“ fortgebildet. Sie wirken anschließend als Multiplikatoren, die Kollegien der weiterführenden Schulen in der Planung und Durchführung von Projektwochen zur Prävention von Mobbing beraten. Jede Schule, die eine solche Projektwoche durchführen will, erhält einen „Mobbingkoffer“, in dem ein Ordner mit ausführlichen Unterrichtsbeispielen sowie Informationsmaterial für die Schülerinnen, Schüler und Eltern und ein Aufklärungsfilm enthalten sind. Für Lehrkräfte ist damit ein sehr direkter Zugang zur Behandlung des Themas möglich. Mit dem Material und der Beratung durch die geschulten Fachkräfte kann sehr schnell und inhaltlich ausgewogen auf schulische Fälle von Mobbing reagiert werden. Die TK stellt Berlin 1.500 „Mobbing-Koffer“ zur Verfügung.

“Mobbingfreie Schule – gemeinsam Klasse sein!” wurde im Auftrag der TK vom Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) Hamburg entwickelt. In der Pilotphase an zwölf Hamburger Schulen wurde das Projekt evaluiert und zeigte vor allem im Hinblick auf die Faktoren “Aggression” und “Diskriminierung“ positive Effekte. Primäres Ziel des Programms ist es, Lehrkräfte, Schüler und Eltern für mobbingbegünstigende Strukturen zu sensibilisieren und ihnen gleichzeitig Verhaltensvariationen vorzustellen, mit welchen diese aufgelöst werden können. Das Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klassenstufe.
( Pressemitteilung Land Berlin)