04.02.2011
Zöllner begrüßt Ansiedlung des Internationalen Zentrums für Risikomanagement
Die Entscheidung der Deutschen Bank, ihr Internationales Zentrum für Risikomanagement in Berlin anzusiedeln, stößt auf positive Resonanz in Wissenschaft und Politik.
Ulrich Horst, Professor für angewandte Finanzmathematik an der Humboldt-Universität, sieht in dem Beschluss einen weiteren Beleg für die Attraktivität und hohe internationale Sichtbarkeit des Wissenschaftsstandorts Berlin, insbesondere der Finanzmathematik und Finanzmarktökonometrie.
„Die Erforschung von Finanzrisiken und moderner Methoden des Risikomanagements gehören seit Jahren zu den Schwerpunkten der Berliner Finanzmathematik. Insbesondere in der Forschung zu Liquiditätsrisiken und Absicherungsstrategien in sogenannten unvollständigen Finanzmärkten sind Berliner Wissenschaftler international führend.“
Horst hebt in diesem Zusammenhang hervor, dass die Forschungslandschaft in Berlin von einem hohen Maß an Interdisziplinarität geprägt sei. Mathematiker, Statistiker und Ökonometriker arbeiteten gemeinsam an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis. Das neue Zentrum für Risikomanagement werde helfen, neuartige Forschungsschwerpunkte frühzeitig zu identifizieren und die Kooperation zwischen Wissenschaft und Industrie weiter zu verstärken.
Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner sprach von „einer guten Woche für die Berliner Wissenschaft: Zuerst haben wir den ständigen Sitz der Internationalen Mathematik Union in Berlin eröffnen können, jetzt freuen wir uns über eine Entscheidung der Deutschen Bank, die auch auf dem Arbeitsmarkt für Akademiker positive Folgen haben wird. Die positiven Berichte über die Bedeutung der Wissenschaft für die Berliner Wirtschaft werden dadurch mit Leben erfüllt.“