Pressemitteilungen aus Berlin und Brandenburg

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Krongut Classic Open Air – Krongut Bornstedt, Potsdam

22.06.2011

Greifen Sie nach den Sternen der Classic beim Krongut Classic Open Air in Potsdam

30.Juli.2011
Einlass 18.30 Uhr; Beginn 20.00 Uhr
Krongut Bornstedt, Potsdam

 Erstmalig gastiert das Classic Open Air am Mustergut der Hohenzollern. Am 30. Juli 2011 begeben sich die Gäste auf eine Reise durch die Klangwelten der Klassik. Dann erklingen Meisterstücke der beliebtesten Komponisten, Wagners „Tannhäuser“, Mozarts „Don Giovanni“ sowie Rossinis „Der Barbier von Sevilla“.
 
Unter der Leitung des Stardirigenten Gerd Herklotz präsentiert die veranstaltende Agentur am 30. Juli. 2011 das Neue Sinfonie Orchester Berlin beim Classic Open Air: Sterne der Classic. Bekannt für fulminante, mitreißende Augenblicke entführt der künstlerische Leiter, 1. Konzertmeister und ständige Solist, Yoshiaki Shibata, in die Zeit von Puccini bis hin zu Tschaikowsky.
 
Was ist eine Geige ohne seinen Bogen? Was ist das Neue Sinfonie Orchester Berlin ohne seinen Intendanten? Das Publikum darf sich auf einen Abend voller schillernder Sterne freuen, die von Lutz Daberkow als Moderator vom Himmel geholt werden. Internationale Unterstützung leisten Nathan De’Shon Myers, Marvin Scott und Marlin Monroe Williford sowie weitere Starsolisten von den bekanntesten Bühnen Deutschlands wie Gabriele Prahm und Heike Lerer.
 
Der Weg führt vorbei am Garten „Macht des Schicksals“ von Verdi und geleitet die Gäste an einem See, an dem die Perlenfischer von Bizet warten. Was sanftmütig beginnt, endet imposant. Gekrönt wird die Reise mit einem grandiosen Feuerwerk, welches sich mit einem Regen aus tausenden Lichtern bei allen Besuchern und Freunden der klassischen Musik verabschiedet.
 
Karten für die funkelnden Sterne der Classic erhalten Interessierte an allen bekannten Vorverkaufsstellen, über die Tickethotline 01805 – 570 070 (14ct/Min.; Mobilfunkpreise höher) sowie online
über opern-festspiele.de.
 
Passend zum schillernden Abend bietet das Krongut Bornstedt ein exklusives Paket für nur 99,00 Euro im hauseigenen Restaurant an. Der zur Begrüßung gehörende Rieslingsekt ist ebenso Teil des Arrangements wie ein festliches Drei-Gänge-Menü (incl. Getränkepauschale) auf der Terrasse des Kronguts.  Das einmalige Angebot ermöglicht nur frühzeitigen Buchern hautnah einen atemberaubenden Blick auf das Classic Open Air. Bestellbar ist das Arrangement ausschließlich über das Krongut Bornstedt unter der Tickethotline 0331-550650.  ( Pressemitteilung)

Weiterführende Links:
Infos über Potsdam
Infos über das Krongut Bornstedt

Herrenhaus Vogelsang erblüht im stilvoll, kulturellen Licht der Lebensfreude.

Lifestyle und Kultur, unter diesem Motto erwacht das Herrenhaus Vogelsang aus seinem verträumten Dornröschenschlaf im Rahmen des Kulturevents „Die Gartenlaube – Wohn- und Lebens(t)räume“.Lassen Sie sich entführen in ein idyllisches Wochenende und erleben Sie ein buntes Meer aus Farben, Formen und Klangbildern im romantischen Park- und Gartenreich des zauberhaften Herrenhauses Vogelsang.

Erleben Sie Arne Feuerschlund in einem Märchen von Blechmännern mit feigen Löwen, Seidenwindfiguren des Berliner Theaterensembles Salpuri, sowie Literaten und Gestaltwandler bei diesem Gartenfest für Groß und Klein, oder lassen Sie sich von den Ausstellern unserer kleinen aber anspruchsvollen Lifestylemesse “Wohn- & Lebens(t)räume” zu neuen Ideen inspirieren.Drei Tage lang haben Sie hier Gelegenheit zum Staunen, Spielen und Genießen. Kulinarische Highlights mit Köstlichkeiten aus aller Welt bieten Ihnen zusätzlich zu dieser künstlerisch versierten Veranstaltung ein wahrlich außergewöhnliches Erlebnis.

Das Herrenhaus Vogelsang gewann 2010 endlich neue Besitzer und wird in den folgenden Jahren eine Renaissance erleben dürfen. Durch unvollendete Sanierungsmaßnahmen hat der Bau, welcher im Stil der Tudor-Gotik errichtet wurde, in der Vergangenheit leider großen Schaden erlitten. Jedoch bietet dieses altehrwürdige Gemäuer die ideale Kulisse für ein Kulturprogramm dieser Art.

Sie sind neugierig geworden? Dann besuchen Sie uns!
Der Ort Vogelsang liegt an der Bundesstraße 104 zwischen den Städten Güstrow und Teterow, in einer leicht hügeligen Landschaft, direkt an der Grenze des Naturparks Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See.

Preise: Tagesticket 5 Euro
 Ticket für alle 3 Tage 8 Euro

 Kinder unter 12 Jahren haben generell freien Eintritt
( Pressemitteilung und Pressefoto)

Vielfältige Zusammenarbeit Brandenburger Einrichtungen mit Charité-Universitätsmedizin Berlin

14.06.2011

Vielfältige Zusammenarbeit Brandenburger Einrichtungen mit Charité-Universitätsmedizin Berlin

Potsdam – Die Zusammenarbeit zwischen den Ländern Brandenburg und Berlin im Bereich der Gesundheitswirtschaft nimmt immer mehr Konturen an. Die jetzt von der Charité veröffentlichte Broschüre ‚Kooperationen der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit medizinischen Einrichtungen in Brandenburg’ zeigt hierzu eine Vielzahl von positiven Beispielen auf. Die Broschüre kann im Internet unter arzt-in-brandenburg.de/aus-weiter-fortbildung.html heruntergeladen werden.

„Wir wollen die Region Berlin-Brandenburg zu einem innovativen und leistungsstarken Zentrum der Gesundheitswirtschaft in Deutschland entwickeln“, betont Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke). „Dazu müssen wir das Potential und die Stärken aller Akteure in diesem Bereich besser nutzen und noch enger miteinander verzahnen. Wir arbeiten seit dem Regierungswechsel vertrauensvoll auf vielen Feldern zusammen und pflegen einen kontinuierlichen Austausch mit dem Vorstand der Charité – Universitätsmedizin Berlin“, so Tack.

Dazu zählen beispielsweise die gemeinsame Facharztausbildung in der Anästhesiologie des Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus und der Charité, die Entwicklung eines Projekts zur Krankenversorgung auf dem Gebiet der Gynäkologie und viele erfolgreiche Kooperationen in der Telemedizin.

Die Akademischen Lehrkrankenhäuser arbeiten in der Ausbildung von Medizinstudentinnen und Medizinstudenten eng mit der Charité -Universitätsmedizin Berlin zusammen. Außerdem absolvieren in diesem Sommersemester erstmals internationale Medizinstudierende im Rahmen des neuen Charité-Programms „Stadt-Land-Fluss-Hauptstadtregion“ eine sogenannte „strukturierte Famulatur“ in Brandenburger Krankenhäusern.
„Unser gemeinsames Ziel ist es, Transparenz zu schaffen, damit Interessenten sowohl in Brandenburg als auch in der Charité von bestehenden Projekten lernen, Kontakte knüpfen und im Idealfall neue Projekte aufbauen können“, so die Gesundheitsministerin.

Die elektronische Broschüre umfasst 76 Seiten, die über eine Fülle von bereits funktionierenden Projekten, deren Inhalte und Partner informieren. Eine gute Zusammenarbeit mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit medizinischen und wissenschaftlichen Einrichtungen im Land Brandenburg gibt es sowohl auf dem Gebiet der Lehre, der Krankenversorgung und Weiterbildung als auch im Bereich der Forschung.
( Pressemitteilung Land Brandenburg)

Leistungen der Luftrettung in Brandenburg können sich sehen lassen

01.06.2011

Leistungen der Luftrettung in Brandenburg können sich sehen lassen

Potsdam/Senftenberg – “Das Luftrettungszentrum Senftenberg ist längst zu einer festen Größe in der Brandenburger Rettungsdienstlandschaft geworden und aus dieser nicht mehr wegzudenken”, so Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) heute aus Anlass der Einweihung des neuen Dienstgebäudes am Luftrettungszentrum Senftenberg. Die in 20 Jahren erbrachten Leistungen der Station können sich sehen lassen: 37.000 Einsätze der beiden Hubschrauber. Damit liegen diese hinsichtlich ihrer Einsatzzahlen im ersten Viertel der vergleichbaren Rettungs- bzw. Verlegungshubschrauber in Deutschland und verfügen damit über eine sehr gute Auslastung.

Der Rettungshubschrauber “Christoph 33″ fliegt pro Jahr knapp 1.700 Einsätze. Sein Pendant – der Verlegungshubschrauber “Christoph Brandenburg” – hat seit 1995 in über 13.000 Einsätzen Patienten in kürzester Zeit über weite Strecken in Spezial- oder Fachkliniken von Brandenburg, Berlin oder Sachsen zur dringend benötigten Behandlung gebracht. Tack würdigte die Leistungen der Piloten und Techniker der ADAC-Luftrettung, der Notärztinnen und Notärzte, der Rettungsassistentinnen und -assistenten, der Disponentinnen und Disponenten der Leitstelle sowie die zuverlässige Unterstützung durch die Partner im Landkreis Oberspreewald – Lausitz, im Niederlausitz – Klinikum und in den Städten Senftenberg und Cottbus.

Gerade in einem Flächenland wie Brandenburg hat die Luftrettung eine wichtige Versorgungsfunktion. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten, das im Auftrag des Ministeriums erstellt wurde. “Unsere Luftrettung in Senftenberg ermöglicht seit 20 Jahren, dass Notfallpatienten aus der gesamten Niederlausitz und dem Elbe-Elster-Land mit lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen rechtzeitig in ein für sie geeignetes Krankenhaus zur Behandlung kommen. Das sind vorrangig Kliniken, die auf Herzinfarkte, Schlaganfälle oder schwere Verletzungen spezialisiert sind”, sagt Tack. Die entsprechenden Kliniken seien in vielen Regionen durch den bodengebundenen Rettungsdienst nicht im vorgegebenen Zeitintervall zu erreichen.

Der Aufbau der Luftrettung in den letzen 20 Jahren ist laut Tack ein gutes Beispiel dafür, wie die Landesregierung mit intelligenten Lösungen auf Bevölkerungsrückgang und demografischen Wandel reagiert. “Wenn der Bevölkerungsrückgang dazu führt, dass Einsätze in den Regionen seltener, aber dafür aufwendiger werden, ist der Hubschrauber die beste und adäquate Lösung, damit die entsprechende Klinik schnell erreicht werden kann. Und schneller als mit dem Hubschrauber geht es nicht”, so die Gesundheitsministerin. Sie kündigte an, dass im nächsten Jahr eine weitere Rettungshubschrauberstation in Brandenburg und zwar in der Uckermark errichtet wird. Damit wird die Versorgungssituation für medizinische Notfälle der Bevölkerung in diesem Landkreis sowie in den nördlichen Teilen der Landkreise Barnim, Märkisch-Oderland und im östlichen Teil von Oberhavel – insgesamt sind das gut 6000 Quadratkilometer – weiter verbessert.

“Gute Arbeitsbedingungen gehören auch im Gesundheitswesen zum Erfolgsgeheimnis”, sagt Tack mit Blick auf das nun fertig gestellte neue Dienstgebäude. Im Rettungsdienst sei das umso mehr der Fall, als hier von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter häufig schwierigsten Bedingungen allerhöchster physischer und psychischer Einsatz verlangt wird. Sie dankte allen, die zum Gelingen des Neubaus beigetragen haben, dem ADAC und der ADAC-Luftrettung für die Planung und Ausführung des Baus, dem ADAC und den Krankenkassen für die Finanzierung und natürlich den am Bau beteiligten Firmen. ( Pressemitteilung Land Brandenburg)

Tack fordert bundesweit einheitliche Regelungen zum Nichtraucherschutz

31.05.2011

Potsdam – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte 1987 beschlossen, den 31. Mai zum Welt-Nichtrauchertag zu erklären. Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) fordert bundesweit einheitliche Regelungen zum Nichtraucherschutz. “Die zahlreichen Spezial- und Ausnahmeregelungen sind unhaltbar, logisch nicht erklärbar und verwirrend”, sagt Tack.

Bundesweit gibt es viele Gesetze und Regelungen, die dafür sorgen sollen, dass öffentliche Institutionen und Einrichtungen rauchfrei sind und Tabakwerbung in vielen Bereichen verbieten. Doch lassen die gesetzlichen Regelungen vielfach Schlupflöcher und Hintertürchen offen. So ist ein “Flickenteppich” entstanden, der für Verwirrung sorgt. Jedes Bundesland hat seine spezifischen Regelungen getroffen.

Nach aktuellen Schätzungen sind etwa 60 Prozent der Lungenkrebsfälle bei Frauen und bis zu 90 Prozent bei Männern auf Tabakrauch zurückzuführen und könnten daher vermieden werden. Lungenkrebs zählt bei beiden Geschlechtern zu den häufigsten Krebserkrankungen. Brandenburg weist im Ländervergleich bei Frauen und Männern die dritthöchste Neuerkrankungsrate auf. Bei Frauen ist es nach Brust- und Darmkrebs die dritthäufigste Krebserkrankung und bei Männern nach Tumoren der Prostata die zweithäufigste Krebslokalisation.

Aufgrund seiner schlechten Prognose ist Lungenkrebs auch eine der häufigsten Krebstodesarten. Im Jahr 2008 waren 12,2 Prozent aller Krebstodesfälle bei Frauen auf Lungenkrebs zurückzuführen und 26,7 Prozent der Krebstodesfälle bei Männern.

Laut einer Studie des Robert-Koch-Institutes von 2009 raucht jeder Vierte Brandenburger täglich und jeder Zwanzigste gelegentlich. Etwa jeder Vierte hat früher mal geraucht und das Rauchen aufgegeben. Dabei gibt es im Bundesvergleich kaum Unterschiede. Die Ergebnisse bestätigen den Trend der vergangenen Jahre, dass sich die Raucherquoten in den neuen und den alten Bundesländern deutlich angenähert haben.

Hingegen zeigen sich bei regionaler Betrachtung deutliche Unterschiede im Rauchverhalten und in den Altersgruppen. In Brandenburg rauchen, bezogen auf die Bevölkerung, deutlich mehr jüngere Menschen im Alter von 18 bis unter 40 Jahren als im Bundesdurchschnitt. Dies gilt für junge Männer und in besonderem Maße für junge Frauen. 39 Prozent der Männer in Brandenburg im Alter von 18 bis unter 40 Jahren rauchen täglich, im Bundesgebiet sind es 33 Prozent. Bei den Frauen dieser Altersgruppe liegt die Raucherquote in Brandenburg sogar um 10 Prozent hoher als im Bundesgebiet (Brandenburg: 37 Prozent, Deutschland: 27 Prozent).

Was gilt in Brandenburg?

Seit 2008 gilt das Nichtrauchendenschutzgesetz in Brandenburg. Es wird durch das Jugendschutzgesetz ergänzt, welches Rauchen in der Öffentlichkeit erst ab Volljährigkeit erlaubt. Zugleich gibt es die Schutzregelung in der Arbeitsstättenverordnung, nichtrauchende Beschäftigte wirksam vor den Gefahren durch Tabakrauch zu schützen, auch in Arbeitsstätten mit Publikumsverkehr.

2009 trat die Novelle des Nichtrauchendenschutzgesetzes in Kraft. Die Besucher von Gaststätten sollen nun besser vor den Gefahren des Rauchens geschützt werden. Nachdem jedoch ein generelles Rauchverbot nicht durchsetzbar war, gibt es Ausnahmen. So darf weiterhin geraucht werden, wenn die Gastfläche weniger als 75 Quadratmeter groß ist, kein abgetrennter Nebenraum existiert und keine zubereiteten Speisen angeboten werden. Zudem muss das Lokal als Rauchergaststätte gekennzeichnet und der Zutritt für Gäste unter 18 Jahren untersagt wird.

Bereits 2003 beschloss die Landessuchtkonferenz das Landesprogramm “Brandenburg rauchfrei” zur Eindämmung des Tabakkonsums. Es wurde am 31. Mai 2004 anlässlich des Welt-Nichtrauchertags gestartet. Mit diesem Programm werden erstmals in einem Bundesland Aktivitäten zur Unterstützung des Nichtrauchens, zum Schutz vor Passivrauchen und Ausstiegshilfen für Raucher in einem Maßnahmepaket gebündelt.

Das Programm enthält 37 Einzelmaßnahmen, die langfristig umgesetzt werden, beispielsweise konsequente Umsetzung der Arbeitsstättenverordnung (Nichtraucherschutz in Betrieben, Behörden), Verfügbarkeit von Zigaretten erschweren (konsequente Beachtung des Verkaufsverbots an unter 18-jährige) und Sensibilisierung Jugendlicher, Eltern, Lehrer, Erzieher für Gefahren des Tabakkonsums.

Brandenburg beteiligt sich zudem seit elf Jahren am Nichtraucherwettbewerb “Be smart – Don’t Start” mit durchschnittlich 200 Klassen. Das Gesundheitsministerium fördert das Projekt mit 4625,00 Euro Lottomitteln. Mit dem Geld wird die Herstellung von Wettbewerbsmaterialien 2011/2012 unterstützt. ( Pressemitteilung Land Brandenburg )

2. Ritterfest auf dem Schloß in Oranienburg

30.05.2011

2. Ritterfest”   11.- 13. Juni 2011  auf dem Schloß in 16515 Oranienburg
Marktzeit:  Samstag 14.00 – 22.00 Uhr,  Sonntag 11 – 22 Uhr, Montag 11 – 19 Uhr

mit hist. Mittelalter & Rittermarkt  Theater, Hist. Musik und Show  mit “Sandsacks”
Narrerey mit Franz von Schabernack “Theatro Kurioso” & Ritterlager der “Plechtaly”
Ritterkämpfe mit Axt, Schild, Schwert und Morgenstern, Ritterschule
Besuchen Sie unseren großen, historischen Markt  auf dem Schloßhof, mit  historischen Händlern und Handwerkern aus längst  vergangener Zeit, die allerlei Waren wohlfeil bieten.

Hexen, Gaukler und Spielleute erwarten das gemeine Volk  zu Markttreiben und Belustigung.
Bezaubernde Feuer- und Fakirshow

Deftige Gaumenschmausereien
Bräterei, Feldbäckerei, Zuckerwerk, Knoblauchbrot, Fladenbäcker
Bei einem Becher Met oder einem zünftigen Gerstengebräu
können Sie eine Zeit lang leben, wie im Mittelalter

Für’s kleine Volk:
Bogen-& Armbrustschießen, Ritterspielzeug, Ritterkämpfe, Märchenerzählerin
einmaliger Frettchenzirkus, Ponnyreiten
 
Wegezoll: Kinder bis 5 Jahre frei
Kinder & Jugendliche 4 Silberstücke ( € )
Schüler, Studenten & arbeitslose Ritter 5 Silberstücke ( € )
Ritter & Edelleute  6 Silberstücke ( € )
Familie 15 Silberstücke ( € ) ( 2 Erwachsene Ritter mit eigenen Kindern bis 16 Jahre

Ritterfest

11.00    Einlaß zum Spektakel auf dem Schloß in Oranienburg

11.30    Ritterkampf mit Axt, Schwert & Morgenstern
             mit der Rittern von „Plechtaly“

12.00    Musik mit „Sandsacks“ auf der Bühne im Schloßhof           

13.00    Spaß & Spiel mit den Narr vom „Teatro Kurioso“

14.00    Ritterkampf mit Axt, Schwert & Morgenstern
             mit der Rittern von „Plechtaly“

14.30    Musik mit „Sandsacks“ auf der Bühne im Schloßhof           

15.30    Spaß & Spiel mit den Narr vom „Teatro Kurioso“

16.30    Ritterkampf mit Axt, Schwert & Morgenstern
             mit der Rittern von „Plechtaly“

17.00    Musik mit „Sandsacks“ auf der Bühne im Schloßhof           

18.00    Spaß & Spiel mit den Narr vom „Teatro Kurioso“

19.00    Ritterkampf mit Axt, Schwert & Morgenstern
             mit der Rittern von „Plechtaly“

19.30 – 21.00  Großes „Irish-Folk-Konzert“ „Sandsacks“ 
21.00    Tavernenpiel mit den Narr vom „Teatro Kurioso“

Tack würdigt Arbeit der Naturwacht und stellt Jahresbericht 2010 vor

30.05.2011

 Tack würdigt Arbeit der Naturwacht und stellt Jahresbericht 2010 vor

Potsdam – Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack (Linke) hat heute in Potsdam gemeinsam mit dem Geschäftsführer des NaturSchutzFonds Brandenburg Dr. Bernhard Schmidt-Ruhe und dem Leiter der Naturwacht Manfred Lütkepohl den Jahresbericht 2010 der Naturwacht vorgestellt. “Die Bürgernähe, die zahlreichen und gut besuchten Veranstaltungen, das ausgezeichnete Junior-Ranger-Programm sowie der Einsatz der Stiftung für die biologische Vielfalt setzen Maßstäbe”, sagte Tack und dankte allen Beteiligten.

Tack würdigte die Arbeit der Naturwacht im 20. Jahr ihre Bestehens. “Mit Führungen, Messen und weiteren Veranstaltungen leben die 98 Ranger ihr Motto, Mittler zwischen Mensch und Natur, zu sein”, so Tack.

Schmidt-Ruhe hob die vielfältigen Angebote bei der Umweltbildung und im Naturtourismus hervor: “Mit ihren Ranger-ErlebnisTouren oder dem Brandenburgischen Konzertfrühling eröffnen die Naturwächter allen Interessierten spannende Wege in die heimische Natur.”

Lütkepohl, der Leiter der Naturwacht, erläuterte den Jahresbericht für 2010. “Unser mehrfach ausgezeichnetes Junior-Ranger-Programm bieten wir nun erstmals in sämtlichen 15 Großschutzgebieten Brandenburgs an”, erklärte er.

Viele Aktionen seien auf den Erhalt der biologischen Vielfalt ausgerichtet. Als Beispiele für konkreten Artenschutz der Ranger verwies er auf das Bereitstellen von Nistmöglichkeiten für Wendehals, Wiedehopf oder Trauerseeschwalben. Ein Schwerpunkt habe 2010 mit 8.730 Hektar auf dem Kartieren von Schutzgebieten gelegen. “Die Ergebnisse sind wichtige Planungsgrundlagen für die Zukunft dieser Flächen”, erläutert Lütkepohl.

Besonders bei Maßnahmen im Arten- und Biotopschutz setzen die Ranger auf bewährte Partner: 258 Ehrenamtler, die “Freiwilligen”, waren im Berichtsjahr unter Anleitung der Naturwacht mit insgesamt 13.877 Stunden für den Artenschutz in Brandenburg aktiv. (Pressemitteilung Land Berlin)

15 auf einen Streich: Brandenburgs Naturlandschaften auf Berliner Umweltfestival

30.05.2011

Potsdam – Gleich auf zweierlei Weise kann man die Naturlandschaften Brandenburgs am Wochenende nach Himmelfahrt entdecken. Am Tag der Umwelt (5. Juni) alle 15 auf einmal in Berlin oder direkt vor Ort bei Touren und Veranstaltungen in den Naturparks, Biosphärenreservaten und im Nationalpark Unteres Odertal.

Auf dem Umweltfestival der Grünen Liga am Brandenburger Tor in Berlin am Sonntag (5. Juni), dem Tag der Umwelt, laden die 15 Nationalen Naturlandschaften von Brandenburg die Berliner und deren Gäste ein, artenreiche Natur zu entdecken, Leckeres aus der Region zu genießen und sich einfach gut zu erholen. Auch die Besucherzentren der Naturlandschaften öffnen auf der Festmeile symbolisch ihre Tore und machen neugierig auf Natur-Schau-Spiele in den einzelnen Großschutzgebieten.

Wer schon vorher Brandenburgs Natur vor Ort erleben will, dem sei der Konzertfrühling am Samstag, 4. Juni, im Naturpark Stechliner-Ruppiner Land empfohlen. Um beim Auftritt des stimmgewaltigen Chors der Kröten und Frösche in der Pöhle bei Zühlen dabei zu sein, muss man sich um 11 Uhr hinter dem Ortsausgang Zühlen auf der Straße Richtung Neuruppin am Abzweig zum großen Wiesenkomplex einfinden. Informationen zur zweistündigen Wanderung mit der Naturwacht, bei der festes Schuhwerk ein Muss ist, gibt es unter Tel. 033082 50214.

Im Besucherzentrum (BIZ) Raben des Naturparks Hoher Fläming startet am Samstag (4. Juni) ein Tag der Artenvielfalt. Zwischen 12 und 16 Uhr kann man bei Exkursionen rund um das BIZ erleben, welche Pflanzen auf den nahen Wiesen blühen, welche Vögel im Wald um die Burg Rabenstein leben, welche Schmetterlinge gaukeln… Informationen unter Tel. 033848 60004.

Zu einer Wanderung zu Fischadler, Bi ber und Fischotter lädt die Naturwacht des Naturparks Barnim direkt am Tag der Umwelt (Sonntag, 5. Juni) um 9 Uhr ein. Von der Prendener Kirche aus geht es am Strehlesee und Bauersee entlang, wo auch eine reiche Vogelwelt – zu beobachten ist. Das Fernglas sollte man also dabei haben. Informationen zur rund vierstündigen Tour unter Tel. 0175 7213079.

Obwohl der Name anderes verheißt, beherbergt der Buchenhain bei Schlepzig im Biosphärenreservat Spreewald ganz verschiedene Waldgesellschaften. Mehr darüber erfährt man am Sonntag (5. Juni) bei einer zweieinhalbstündigen Wanderung durch das Naturschutzgebiet. Sart ist um 10 Uhr am Informationszentrum Alte Mühle des Biosphärenreservates in der Dorfstr. 52 in Schlepzig, Informationen unter Tel. 035472 5230.
( Pressemitteilung Land Brandenburg )

EHEC in Brandenburg – Bislang ein EHEC-Verdacht in Brandenburg

25.05.2011

EHEC in Brandenburg – Bislang ein EHEC-Verdacht in Brandenburg ( 24.05.2011 )
Potsdam – Das Brandenburger Gesundheitsministerium verweist nach dem Auftreten eines ersten Verdachtsfalls einer EHEC-Infektion in Brandenburg noch einmal auf die Meldepflicht der Erkrankung. Alle 18 Gesundheitsämter wurden noch einmal sensibilisiert, entsprechende Erkenntnisse sofort zu melden. Derzeit ist dem Gesundheitsministerium im Zusammenhang mit dem aktuellen Geschehen in Norddeutschland ein Verdachtsfall in Brandenburg bekannt.

Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) weist darauf hin, dass sich besorgte Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums unter der Adresse www.mugv.brandenburg.de/info/ehec  über aktuelle Erkenntnisse, Übertragungswege, Vorsichtsmaßnahmen und Krankheitssymptome informieren können. Über einen Link erreicht man auch das Robert-Koch-Institut für weitere Informationen.

“In solcher Situation gilt natürlich immer zuerst regelmäßiges Händewaschen als wichtigste Vorsorgemaßnahme”, sagt Tack. Da nach wie vor die Herkunft des Keims unbekannt sei, empfiehlt die Ministerin darüber hinaus auch das gründliche Waschen von Obst und Gemüse sowie der Küchengeräte, die zur Zubereitung benutzt wurden.
EHEC in Brandenburg :
Es gibt in Brandenburg pro Jahr im Durchschnitt 18 bis 20 Erkrankungen mit dem Darmkeim EHEC. Eine derartige Häufung schwerer Krankheitsverläufe wie derzeit in Norddeutschland zu beobachten, war in den vergangenen Jahren in Brandenburg bislang nicht zu verzeichnen.
(Pressemitteilung  Land Brandenburg )

3 von 13: Brandenburger Naturparks auf deutscher Bestenliste

23.05.2011

3 von 13: Brandenburger Naturparks auf deutscher Bestenliste

Potsdam – Zum Europäischen Tag der Parks am 24. Mai präsentieren alljährlich auch die Nationalen Naturlandschaften von Brandenburg, wie sie den Schutz artenreicher Landschaften und eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben. 2011 können drei Brandenburger Naturparks gleich deutschlandweit punkten. Denn Projekte aus den Naturparks Barnim, Niederlausitzer Landrücken und Stechlin-Ruppiner Land sind unter den 13 „best practice“-Beispielen für Naturschutzaktivitäten, die das Bundesamt für Naturschutz in den 103 deutschen Naturparken für den Erfahrungsaustausch der Naturlandschaften auswählte.
Beispielgebendes beim Fledermausschutz leistete der Naturpark Barnim. In einem grenzübergreifenden, vom Brandenburger Naturpark und dem polnischen Drawienski Nationalpark gemeinsam durchgeführten INTERREG III A Projekt entstanden innerhalb von drei Jahren beiderseits der Oder zahlreiche Sommer- und Winterquartiere für die geflügelten Säuger. So wurden die Kirchen im Projektgebiet, Wasserbehälter und 15 Bunkeranlagen gesichert und fledermausgerecht umgebaut. Nicht zuletzt gelang es in beiden Gebieten, Bevölkerung, Mitarbeiter in Kommunalverwaltungen und Bauträger für den Fledermausschutz zu gewinnen.

Welche Chancen die Sanierung ehemaliger Tagebauflächen für den Naturschutz bieten kann, beweist der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. Obwohl der Abbau von Braunkohle hier teilweise schon seit den 1950er Jahren Geschichte ist, müssen immer noch Bergbauflächen saniert werden. Der Naturpark gestaltet diesen Prozess engagiert mit und sorgt unter anderem für die Bewahrung wertvolle Biotope, die mittlerweile in den vor 50 Jahren geschlossenen Tagebauen entstanden sind. Im ehemaligen Bergwerk Louise im Gebiet Tröbitz/Domsdorf wurden so bei der bergbaulichen Sicherung beispielsweise Moorflächen und ein Stück einer steilen Böschung mit markanten Erosionsrinnen erhalten und sogar für Touristen erlebbar. Auch bei den Arbeiten in den erst Anfang der 1990er Jahre geschlossenen Tagebauen setzte der südlichste Naturpark Brandenburg – ebenso wie der benachbarte Naturpark Niederlausitzer Landrücken – Maßstäbe. Gezielt wurden günstige Ausgangssituationen für die künftige Entwicklung der Natur geschaffen. Beispielhaft ist das im Naturschutzgebiet „Bergbaufolgelandschaft Grünhaus“ zu sehen, das zwischen 2004 und 2006 ausgewiesen wurde. Es wird heute vom Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft zusammen mit der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, die das Gebiet erwarb, als Naturparadies Grünhaus entwickelt. Auf den unzerschnitten nährstoff- und schadstoffarmen Arealen der einstigen riesigen Abraumkippen, wo Naturkräfte wie Wind, Regen und aufsteigendes Grundwasser eine hohe Vielfalt an unterschiedlichsten Standorten formen, finden so Tier- und Pflanzenarten auf Jahrzehnte hinaus ideale Lebensräume, die in der sonst stark besiedelten Kulturlandschaft rar geworden sind.

Mit einem EU-Life-Projekt zum Schutz und zur Sanierung der Klarwasserseen, Moore und Moorwälder im Stechlinseegebiet hat sich der Maturpark Stechlin-Ruppiner Land den Platz auf der Bestenliste erarbeitet. Um den Landschaftswasserhaushalt zu stabilisieren wurden im Rahmen des 2-Mio-Euro-Projektes unter anderem 17 ha Moore und 15 ha Bruchwald wiedervernässt, 833 ha Seefläche angestaut oder deren Wasserstand gesichert. Und weil das Wanderwegenetz im Naturschutzgebiet Stechlin gleich mit überarbeitet wurde, gab das Projekt auch der Entwicklung des Naturtourismus einen Schub.
( Pressemitteilung Land Brandenburg)

Es gibt auch einen Nationalpark in Brandenburg ( den Nationalpark Unteres Odertal ) und Biosphärenreservate.