Pressemitteilungen aus Berlin und Brandenburg

Nachrichten von Firmen, Behörden und Vereinen im Presseportal für Berlin und Brandenburg

Alkohol-Präventionskampagne Fit für die Straße!

06.03.2012

„Fit für die Straße!“ No drinks – no drugs – no problems

Eine Aktion im Rahmen der Alkohol-Präventionskampagne „Na klar!“  Auch in diesem Jahr öffnet das Guttemplerhaus in der Wildenbruchstraße wieder seine Türen zur Informations- und Aktionsmesse rund um den Führerschein für Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse.  Vom 13. März 2012 bis 15. März 2012 können die Jugendlichen z.B. an Rettungs- überschlagssimulatoren oder Fahr- und Reaktionstestsimulatoren erleben, wie gefährlich es ist, sich unter Alkoholeinfluss im Straßenverkehr zu bewegen. An zahlreichen Aktions- und Informationsständen erhalten die Schülerinnen und Schüler interessante Informationen rund um den Führerschein, Jugendschutz, Drogen im Straßenverkehr und zur Suchtprävention. Selbst gemixte alkoholfreie Cocktails sollen dazu anregen, die nächste Party alkoholfrei zu feiern.   Jugend- und Gesundheitsstadtrat Falko Liecke freut sich, die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder begleiten zu können: “Wir müssen insbesondere Fahranfänger frühzeitig und wirksam erreichen. Gerade junge Menschen unterschätzen die Gefahren des Konsums von Rauschmitteln. Der Verlust des Führerscheins ist dabei sicherlich noch das kleinste Übel. Schon geringe Mengen Alkohol am Steuer können fatale Folgen für das Leben aller Unfallbeteiligten haben.“

Die Veranstaltung der Abteilung Jugend und Gesundheit, findet in bewährter Kooperation mit den Guttemplern, der Polizei, der DEKRA, dem Auto Club Europa, der BVG, der Vista Suchtberatung, der Fachstelle für Suchtprävention, dem Ordnungsamt und vielen weiteren bereits im fünften Jahr statt. Jedes Jahr wurden mehrere hundert Schülerinnen und Schüler über die Risiken von Alkohol und Folgen des Missbrauchs informiert.
( PM Bezirksamt Neukölln)

Telefonische Beratung zum Thema “Depression” in Berlin Steglitz-Zehlendorf

15.10.2011
Neues Angebot des Gesundheitsamtes Steglitz-Zehlendorf: Telefonische Beratung zum Thema “Depression”


Nach Schätzungen des Berliner Bündnisses gegen Depressionen leiden in Deutschland ca. 4 Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression, die aber nur bei 30 – 35 % der Betroffenen erkannt wird. Davon werden wiederum ca. 6 – 9 % adäquat behandelt. Oft vergeht eine lange Zeit, bis Betroffene Hilfe in Anspruch nehmen.
Je nach Schweregrad aber auch individuell kann sich eine Depression unterschiedlich äußern. Häufig stehen eher seelische Beschwerden wie eine niedergedrückte Stimmung, ein Mangel an Antrieb und Initiative und eine allgemeine Lust- und Interesselosigkeit im Vordergrund. Daneben prägen aber nicht selten diffuse körperliche Beschwerden wie Kopfschmer-zen oder andere Schmerzsymptome, allgemeine Müdigkeit und Leistungsabfall, Verdauungsbeschwerden mit Appetitminderung und Schlafstörungen das klinische Bild.
Die Betroffenen selbst aber auch Angehörige können sich die Veränderung der Befindlichkeit nicht erklären und ahnen nicht, dass sich hinter diesen mannigfaltigen, auch körperlichen Beschwerden eine Depression verbergen kann.
Manche Symptome einer Depression wie Konzentrationsstörungen, Lustlosigkeit, zunehmende Vergesslichkeit werden bei älteren Menschen fälschlicherweise auf eine beginnende Altersdemenz zurückgeführt und somit unbehandelt als Schicksal hingenommen.
Eine Depression hat viele Gesichter, die Betroffene, aber auch Angehörige vor viele Fragen stellen: Ab wann spreche ich von einer depressiven Erkrankung? Wenn ich traurig bin, bin ich dann schon depressiv erkrankt? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Muss ich unbedingt Medikamente nehmen? Was kann ich tun, wenn meine Partnerin oder mein Partner niedergedrückt und möglicherweise depressiv erkrankt ist, es aber ablehnt, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen? Wie verhalte ich mich, wenn er oder sie Lebensunlust oder gar Selbsttötungsgedanken äußert? Das sind nur einige Fragen von vielen, die auch Ihnen möglicherweise durch den Kopf gehen.

Das Gesundheitsamt bietet betroffenen Bürgerinnen und Bürgern aus Steglitz-Zehlendorf und deren Angehörigen die Möglichkeit, ab dem 20.10.2011 derartige Fragen mit einem Facharzt telefonisch zu besprechen und zwar jeweils donnerstags zwischen 15.30 und 17.30 Uhr unter der Telefonnummer (030) 90299–5659.
( Pressemitteilung Bezirk Steglitz-Zehlendorf )

Ärzte in Berlin :
Fachärzte für Allgemeinmedizin
Neurologen in Berlin
Psychologen in Berlin

Adipositasbehandlung in Berlin

02.09.2011

Ein Schwergewicht in Sachen Adipositasbehandlung: Vivantes eröffnet Zentrum für stark übergewichtige Patienten

Unter der Leitung der Adipositas-Spezialisten Prof. Volker Lange und Prof. Ferdinand Köckerling können die Patienten in Spandau jetzt mit speziellem, belastbarem Equipment bestmöglich operativ behandelt werden. Der OP-Bereich  ist mit Tischen und Betten für besondere Schwerlast und extra breiten Sitzmöbeln ausgestattet, die selbst für Patienten mit 250 Kg Gewicht ausgelegt sind. 99% der Operationen werden minimal invasiv durchgeführt, d.h. ohne Haut oder Weichteile zu verletzen. Dafür stehen z.B. extra lange Instrumente zur Verfügung.

Gerade im minimal invasiven Bereich hat sich Prof. Köckering in den letzten Jahren auch international einen Namen gemacht. In Kooperation mit einer Schwerpunktpraxis von Dr. Anke Rosenthal wird eine adäquate Vor- und Nachsorge mit speziell geschultem Personal ebenfalls sicher gestellt.
„Am Vivantes Klinikum Spandau haben wir endlich einen Standort gefunden, der im Gegensatz zu den Kliniken unserer bisherigen Tätigkeit die steigende Zahl an Operationen bei optimaler medizinischer Betreuung ermöglicht“, so Prof. Lange, der eigens zur Zentrumsgründung ins Klinikum Spandau berufen wurde.

Vivantes Regionaldirektor Dr. Andreas Schmitt sieht das neue Zentrum unter den Top 5 in Sachen Adipositasbehandlung in Europa: „Wir gehen von durchschnittlich 500 Patienten pro Jahr aus. Neben deutschen Patienten rechnen wir künftig auch vermehrt mit Patienten aus dem Ausland, z.B aus den Golfstaaten. Auch hier ist das Thema Adipositas in den letzten Jahren aufgrund des ver-änderten Lebensstiles inzwischen auf die Agenda gerückt.“
Menschen mit einem extrem starken Übergewicht, die kaum noch am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, kann eine Magen- oder Darm-Operation wieder eine neue Lebensqualität eröffnen.
( Pressemitteilung  Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH )

DLRG Ferienretter in Berlin

16.07.2011

DLRG Ferienretter

Reinhard Naumann, Bezirksstadtrat für Jugend, Familie, Schule und Sport, übergibt am Freitag, dem 29.7.2011, um 19.00 Uhr auf der Wasserrettungsstation Stößensee, Siemenswerderweg 67, 13595 Berlin die Urkunden zum Rettungsschwimmer (Bronze) und zum Kurs in Lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Die DLRG Charlottenburg-Wilmersdorf veranstaltet vom 24.7. bis zum 29.7.2011 auf der Wasserrettungsstation am Stößensee zum dritten Mal den Ferienretter, ein Ferienprogramm für Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren, die in den Grundpraktiken des Rettungsschwimmens ausgebildet werden.

Reinhard Naumann:

 

“Mitglieder der DLRG Charlottenburg-Wilmersdorf besetzen jedes Jahr von Mai bis September die Wasserrettungsstation am Stößensee und tragen mit diesem ehrenamtlichen Engagement wesentlich zur Sicherheit der Badegäste und Wassersportlerinnen und –sportler bei. Seit drei Jahren machen sie nun zusätzlich mit dem mit dem Ferienretter nicht nur ein spannendes Angebot für Jugendliche, sondern sorgen gleichzeitig auch für Nachwuchs, damit die DLRG auch in Zukunft am Stößensee präsent bleiben kann. Ich danke allen Mitgliedern herzlich für ihren freiwilligen Einsatz.”

Information:
Constantin Paffhausen, Stationsleiter WRS Stößensee, Tel 0157 74748265 ( Pressemitteilung Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin )

Freibäder in Berlin

Berliner Kinder haben gesunde Zähne

15.06.2011

Mundgesundheit der Berliner Kinder verbessert sich kontinuierlich

Der Anteil der Kitakinder mit kariesfreiem Gebiss ist in Berlin weiter gestiegen und lag im Schuljahr 2009/2010 bei 76 Prozent (behandlungsbedürftig: 19 Prozent, saniert: fünf Prozent). Von den untersuchten Schülerinnen und Schülern hatte die Hälfte ein kariesfreies Gebiss. Der Anteil derjenigen mit behandlungsbedürftigen Zähnen lag bei 28 Prozent und der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit saniertem Gebiss bei 22 Prozent. Das belegt der jetzt vorgelegte Bericht zur Mundgesundheit der Kinder im Schuljahr 2009/2010. Dafür wurden 202.541 Kinder untersucht.

Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher: „Es ist erfreulich, dass immer mehr Kinder gesunde Zähne haben. Aber noch nicht genug. Vor allem im Kitaalter gibt es noch zu viele Kinder, deren Zähne behandlungsbedürftig sind. Gründliches und regelmäßiges Zähneputzen und gesunde Ernährung sind die beste Prophylaxe. Die Beratungsangebote müssen sich noch gezielter an Eltern in sozial benachteiligten Gebieten richten. Denn auch die neuesten Auswertungen zeigen einen direkten Zusammenhang zwischen Mundgesundheit der Kinder und der sozialen Situation in den Familien. Die Beratung gerade dieser Familien muss auch darauf zielen, den Eltern klarzumachen, wie wichtig die Mundgesundheit für die Sprachentwicklung und die körperliche Entwicklung ihrer Kinder ist.“

Von den untersuchten Kitakindern in Berlin wiesen 14 Prozent ein erhöhtes Kariesrisiko auf. Auch unter den bis zu Zwölfjährigen war der Anteil der Kariesrisikokinder mit zehn Prozent sehr hoch (Sonderschulen und Behinderteneinrichtungen: 13 Prozent). Nach wie vor hat also jedes zehnte Berliner Kind ein erhöhtes Risiko, an Karies zu erkranken.

Die WHO hat ein anspruchsvolles Ziel formuliert: Bis 2020 sollen 80 Prozent der Sechsjährigen ein kariesfreies Milchgebiss haben. Berlin hat sich zwar leicht verbessert und erreicht derzeit 52 Prozent (im Vorjahr waren es 49 Prozent) ist aber von dem WHO-Ziel noch weit entfernt.
Karies ist nach wie vor die Kinderkrankheit Nr. 1. Präventive Maßnahmen gegen die frühkindliche Karies müssen daher verstärkt werden. Das reicht vom richtigen Zähneputzen zu Hause und in der Kita über Beratungs-angebote bis zu regelmäßigen zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen.

Der Spezialbericht „Mundgesundheit der Berliner Kinder im Schuljahr 2009/2010“ ist im Internet abrufbar unter: berlin.de/sen/statistik/gessoz/gesundheit/spezial.html
( Pressemitteilung Land Berlin)

Zahnarztpraxen in Berlin
Kinderzahnärzte in Berlin
Zahnärzte für  Angstpatienten
Zahnarzt für den Notfall in Berlin

Vielfältige Zusammenarbeit Brandenburger Einrichtungen mit Charité-Universitätsmedizin Berlin

14.06.2011

Vielfältige Zusammenarbeit Brandenburger Einrichtungen mit Charité-Universitätsmedizin Berlin

Potsdam – Die Zusammenarbeit zwischen den Ländern Brandenburg und Berlin im Bereich der Gesundheitswirtschaft nimmt immer mehr Konturen an. Die jetzt von der Charité veröffentlichte Broschüre ‚Kooperationen der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit medizinischen Einrichtungen in Brandenburg’ zeigt hierzu eine Vielzahl von positiven Beispielen auf. Die Broschüre kann im Internet unter arzt-in-brandenburg.de/aus-weiter-fortbildung.html heruntergeladen werden.

„Wir wollen die Region Berlin-Brandenburg zu einem innovativen und leistungsstarken Zentrum der Gesundheitswirtschaft in Deutschland entwickeln“, betont Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke). „Dazu müssen wir das Potential und die Stärken aller Akteure in diesem Bereich besser nutzen und noch enger miteinander verzahnen. Wir arbeiten seit dem Regierungswechsel vertrauensvoll auf vielen Feldern zusammen und pflegen einen kontinuierlichen Austausch mit dem Vorstand der Charité – Universitätsmedizin Berlin“, so Tack.

Dazu zählen beispielsweise die gemeinsame Facharztausbildung in der Anästhesiologie des Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus und der Charité, die Entwicklung eines Projekts zur Krankenversorgung auf dem Gebiet der Gynäkologie und viele erfolgreiche Kooperationen in der Telemedizin.

Die Akademischen Lehrkrankenhäuser arbeiten in der Ausbildung von Medizinstudentinnen und Medizinstudenten eng mit der Charité -Universitätsmedizin Berlin zusammen. Außerdem absolvieren in diesem Sommersemester erstmals internationale Medizinstudierende im Rahmen des neuen Charité-Programms „Stadt-Land-Fluss-Hauptstadtregion“ eine sogenannte „strukturierte Famulatur“ in Brandenburger Krankenhäusern.
„Unser gemeinsames Ziel ist es, Transparenz zu schaffen, damit Interessenten sowohl in Brandenburg als auch in der Charité von bestehenden Projekten lernen, Kontakte knüpfen und im Idealfall neue Projekte aufbauen können“, so die Gesundheitsministerin.

Die elektronische Broschüre umfasst 76 Seiten, die über eine Fülle von bereits funktionierenden Projekten, deren Inhalte und Partner informieren. Eine gute Zusammenarbeit mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit medizinischen und wissenschaftlichen Einrichtungen im Land Brandenburg gibt es sowohl auf dem Gebiet der Lehre, der Krankenversorgung und Weiterbildung als auch im Bereich der Forschung.
( Pressemitteilung Land Brandenburg)

DRK Kliniken Berlin: Damit erblindete Patienten wieder sehen können

01.06.2011

DRK Kliniken Berlin sind vorbildlich bei der Gewinnung von Augenhornhäuten
Tag der Organspende am Samstag, den 4. Juni 2011

Die DRK Kliniken Berlin sind vorbildlich bei der Gewinnung von Augenhornhäuten für Transplantationen. So haben die DRK Kliniken Berlin in den Jahren 2009 und 2010 insgesamt 48 Hornhautspenden zur Verfügung gestellt. In diesem Jahr waren es bereits elf Augenhornhäute. Die DRK Kliniken Berlin arbeiten dabei eng mit der Gewebebank der Universitätsklinik Charité zusammen. Die Zusammenarbeit ist in einem Kooperationsvertrag geregelt.
„In den DRK Kliniken unterstützen wir die Möglichkeiten für Patienten und Familienangehörige, Organe und Gewebe für Transplantationen oder Forschung zu spenden“, sagt die Chefärztin der Pathologie der DRK Kliniken Berlin, Cornelia Radke. Dies erfolgt selbstverständlich unter Beachtung der bestehenden Gesetze wie Gewebe-, Transplantations-, Arzneimittelgesetz u. a.
Eine Hornhaut-Transplantation (Keratoplastik) kann einem Patienten das Augenlicht zurückgeben. Die getrübte Hornhaut wird entfernt und durch die gesunde, klare Hornhaut eines Spenders ersetzt. Eine Trübung der Hornhaut kann viele Ursachen haben. Häufig sind es Infektionen, zum Beispiel durch Viren, Verletzungen oder angeborene Erkrankungen. Die Hornhaut (Fachbegriff Cornea) schließt die Augenoberfläche wie ein Uhrglas ab. Sie ist dünn und durchsichtig. Verliert sie ihre Klarheit, gelangt nicht mehr genügend Licht in das Auge: Der Betroffene büßt sein Sehvermögen ein
und kann erblinden.
„Es ist vorbildlich, wie die DRK Kliniken Berlin die Universitätsgewebebank der Charité bei der Gewinnung von Gewebespendern, insbesondere von Hornhautspendern, im Sinne der Transplantationsgesetzes unterstützen“, sagt Professor Dr. Axel Pruß, Leiter der Universitätsgewebebank der Charité. Insbesondere die Augenärzte der Charité, aber auch anderer Kliniken, können mit diesen Transplantaten vielen Patienten mehr Sehfähigkeit und damit auch mehr Lebensqualität geben, so Pruß.
Doch längst nicht allen betroffenen Patienten, die auf eine Hornhaut warten, kann heute geholfen werden. Denn es stehen nicht genug Spender zur Verfügung. Schätzungen zufolge warten in Deutschland derzeit rund 5.000 Patienten auf ein Hornhaut-Transplantat. Sie haben nur eine Chance,
wenn mehr Menschen bereit sind, ihre Augenhornhäute nach dem Tod zu spenden. „Wir klären die Patienten und Angehörigen bei Organspenden sehr einfühlsam auf“, sagt Chefärztin Radke.

Am kommenden Samstag, den 4. Juni 2011 ist der Tag der Organspende. Hornhauttransplantationen sind die häufigsten Gewebetransplantationen. Neben der Übertragung von Geweben, wie Gehörknöchelchen oder der Hornhaut ist auch die Verpflanzung von Organen wie Niere, Herz, Leber, Lunge, Bauchspeicheldrüse und Dünndarm möglich. Diese Organe gehören zu den vermittlungspflichtigen Organen. Ihre Spende, Entnahme, Vermittlung und Übertragung unterliegt den
Regeln des deutschen Transplantationsgesetzes.
Rund 12.000 schwer erkrankte Menschen warten in Deutschland derzeit auf ein Spenderorgan, so die Deutsche Stiftung Organstransplantation (DSO). Im Jahre 2010 konnten nur 5.083 Organe transplantiert werden. Die Kluft zwischen dem Bedarf an Organen und den realisierten Transplantationen ist groß. Die DSO ist ausschließlich für die Koordinierung der postmortalen Organspende verantwortlich.
( Pressemitteilung DRK Kliniken Berlin)

25 JAHRE DEUTSCHES HERZZENTRUM BERLIN

31.05.2011

Senator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner gratuliert zum Jubiläum

Seit 1986 existiert das Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB). Heute ist es mit seinen mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine international anerkannte Hochleistungsklinik für das Herz. Rund 68.000 offene Herzoperationen, über 1.700 Kunstherz-Implantationen und mehr als 2.200 Herz-, Herz/Lungen- und Lungentransplantationen sind bisher erfolgt.

Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: „Gemeinsam mit einem hoch ambitionierten Team ist es Herrn Professor Hetzer im Laufe der letzten 25 Jahre gelungen, das Herzzentrum von einer städtischen klinischen Einrichtung zu einer der renommiertesten Hochleistungskliniken auf dem Gebiet der Herzchirurgie und kardiologischen Medizin zu entwickeln. Jährlich bringen mehr als 6.000 stationäre und 13.000 ambulante Patientinnen und Patienten und ihre zuweisenden Ärzte und Einrichtungen dem Herzzentrum großes Vertrauen entgegen.“ ( Pressemitteilung Land Berlin )

Lieferungen Spanischer Gurken auch nach Berlin

31.05.2011

Spanische Gurken sind auch nach Berlin geliefert worden. Dies ist jetzt im Rahmen des EU-weiten Schnellwarnsystems bekannt gegeben worden. Am 12. Mai ging eine Lieferung von 676 kg Gurken von Spanien an einen Betrieb im Bezirk Mitte. Im Zeitraum vom 13. bis 16. Mai sind von diesem Betrieb verschiedene Lebensmittelbetriebe in nahezu allen anderen Bezirken Berlins sowie Betriebe in Brandenburg beliefert worden. Die Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämter überwachen zurzeit den Rückruf der betroffenen Ware. Es ist jedoch davon auszugehen, dass diese Ware bereits verzehrt wurde.

Weitere Lieferungen möglicherweise mit EHEC kontaminierten Gurken aus Spanien sind am 20. Mai nach Berlin gekommen. Die Vertriebslisten wurden jetzt über das EU-Schnellwarnsystem übermittelt. Die Lieferungen gingen an Betriebe in Charlottenburg/Wilmersdorf, Friedrichshain/Kreuzberg, Pankow, Reinickendorf, Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof/Schöneberg.

Auch der Rückruf dieser Ware wird von den Lebensmittelunternehmen vorgenommen und von den Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämtern als zuständige Behörde überwacht, obgleich auch diese Ware mit großer Wahrscheinlichkeit bereits verzehrt ist.

Unabhängig von diesen Warnmeldungen werden in Berlin seit dem 26. Mai in allen Berliner Bezirken Proben von Gurken, Tomaten und Salat genommen und im Landeslabor Berlin-Brandenburg auf mögliche Kontaminationen mit dem EHEC-Erreger untersucht. Insgesamt sollen rund 180 Proben im Laufe der nächsten Tage untersucht werden. Erste Ergebnisse werden morgen erwartet.

Im Zusammenhang mit der aktuellen Erkrankungshäufung in Norddeutschland wurde in Berlin bislang bei 12 Menschen der Erreger EHEC nachgewiesen, bei fünf von diesen besteht eine eindeutige Verbindung nach Norddeutschland. Bei acht Patienten wurde aufgrund von klinischen Zeichen ein Hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS), d. h. ein komplikationsreicher Verlauf mit Nierenversagen, gemeldet. In diesen acht Fällen besteht bei sechs ein Zusammenhang zum Ausbruch in Norddeutschland.

Noch steht nicht zweifelsfrei fest, ob die Infektionsquelle tatsächlich in Gemüse aus Spanien zu finden ist. Für Verbraucherinnen und Verbraucher gilt ungeachtet dessen nach wie vor die Empfehlung der Bundesbehörden, derzeit aus Vorsichtsgründen Gurken, Tomaten und Salat nicht roh zu verzehren. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass Hygieneregeln beim Zubereiten von Speisen eingehalten werden sollen. Dazu gehören das gründliche Händewaschen und das gründliche Waschen von Gemüse und Obst vor dem Verzehr. Fleisch und Hackfleisch von Wiederkäuern soll vor dem Verzehr ausreichend erhitzt werden. Auch nach Kontakt mit Tieren ist gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife und sorgfältiges Abtrocknen wichtig. ( Pressemitteilung Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz  vom 30.05.2011 )

Männergesundheitstag in Charlottenburg-Wilmersdorf

30.05.2011

Männergesundheitstag in Charlottenburg-Wilmersdorf

Gesundheitsstadträtin Martina Schmiedhofer lädt am Mittwoch, dem 15.06.2011, von 16.30 bis 20.30 Uhr, interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Veranstaltung mit dem Thema Männergesundheitstag ein in dem Saal der Bezirksverordnetenversammlung im Rathaus Wilmersdorf, Fehrbelliner Platz 4, 10707 Berlin.

Martina Schmiedhofer:

„In verschiedenen Vorträgen wird zum Gesundheitsverhalten von Männern und ihren speziellen Gesundheitsproblemen Stellung bezogen werden. Herz-Kreislaufkrankheiten werden dabei ebenso angesprochen wie Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit, Depression, Suizidalität und schließlich die ‚männlichen Wechseljahre’ mit ihrem Beschwerdebild und ihren Auswirkungen auf die Sexualität. Es gibt verschiedene Informationsstände sowie die Möglichkeit Gesundheitstests durchzuführen.“

Da das Platzangebot im Saal begrenzt ist, ist eine Voranmeldung unter Tel 9029-15766 erforderlich. Der Eintritt ist frei.
( Pressemitteilung Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf )