Entries Tagged as 'Gesundheit'

Impfung gegen die Schweinegrippe

19.10.2009
In einer Woche soll die Impfung gegen die Schweinegrippe starten – die bisher größte Impfaktion in Deutschland.
Viele Menschen wissen noch nicht ob sie ich impfen lassen sollten!
Für Verunsicherung sorgt auch das  neben Bundeswehrsoldaten auch Mitglieder der Bundesregierung mit einem anderen Impfstoff gegen die Schweinegrippe geschützt werden als der Großteil der Bevölkerung.
Unser Tipp: Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten!
Auch bei uns gibt es ein paar Gedanken zum Thema Schweinegrippe in Berlin – Impfen ja oder nein?

Berlin Marzahn: Schwimmhalle Helene-Weigel-Platz nach Sanierung wieder geöffnet

08.10.2009  16: 45 Uhr

Schwimmhalle Helene-Weigel-Platz nach Sanierung wieder geöffnet

Fast zwei Jahre Bauzeit und sechs Millionen Euro Kosten
Marzahn erhält ein runderneuertes Schwimmbad
Berlin, 8. Oktober 2009 – Nach fast zweijähriger Bauzeit öffnete heute die Schwimmhalle Helene-Weigel-Platz (-Helmut Behrendt-) in Marzahn wieder. Sportsenator Dr. Ehrhart Körting gab das Signal zum Anbaden in der rundum sanierten Halle geben. Diese Sanierung ist der bisher umfangreichste und teuerste Einzelposten im Rahmen des Bäder-Sanierungsprogramms des Senats. “Die insgesamt sehr schwierigen Bauarbeiten waren viel aufwändiger als angenommen”, erklärte Dr. Körting, zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrats der Berliner Bäder-Betriebe (BBB). Knapp zwei Millionen Euro sollte die Sanierung kosten, jetzt sind sechs Millionen Euro verbaut.

 

“Die Ursache für die gestiegenen Kosten waren die großen Schäden an der Halle, die wir erst entdeckten, als die Handwerker loslegten”, sagte Dr. Klaus Lipinsky, Vorstandsvorsitzender der BBB. Die Schäden in der Stahlbetonkonstruktion der Halle waren so massiv, dass zwischenzeitlich sogar ein Abriss drohte. Erst nach eingehender Untersuchung der Bun-desanstalt für Materialprüfung (BAM) konnte grünes Licht für eine Sanierung gegeben werden.

 

Fast ein Jahr lag die Baustelle brach, einerseits wegen des Baustopps aufgrund der Einsturzgefahr, andererseits weil nicht klar war, woher das zusätzliche Geld kommen sollte. “Mit Unterstützung durch die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung, Sport und Finanzen erhielten wir Fördergelder aus dem Investitionspakt”, erläuterte Michael Schenk, Finanz-Vorstand der BBB, “sodass wir nun unseren Kundinnen und Kunden eine fast neue Halle präsentieren können.”

 

Auch energetisch ist das Bad nun auf dem neuesten Stand. Eine im Durchschnitt 16 Zentimeter dicke Dämmschicht klebt jetzt an den Wänden und liegt auf dem Dach. Sie trägt ganz wesentlich dazu bei, dass die Schwimmhalle künftig viel weniger Energie verbraucht. So soll der Verbrauch von Fernwärme um 25 Prozent sinken und der Ausstoß von 20 Prozent weniger klimaschädlichem Kohlendioxid ist möglich.

 

Nun können die Kundinnen und Kunden der Berliner Bäder-Betriebe wieder in dem 50-Meter-Becken ihre Bahnen ziehen und die Kinder im Nichtschwimmerbecken planschen. Die Bauarbeiten an der Sauna sind noch voll in Gang und werden erst im kommenden Jahr abgeschlossen sein. “Auch wenn noch weiter gearbeitet wird: Wir wollten die Marzahner nicht mehr länger auf dem Trockenen sitzen lassen”, sagt Dr. Lipinsky, “deshalb öffnen wir die Halle zum schnellstmöglichen Zeitpunkt.” 

Mehr Schwimmhallen in Berlin

 

Tag der offenen Tür in Schöneberg
Stadtbad Mitte drei Wochen früher geöffnet

 

Die Sanierung der Berliner Bäder geht unterdessen weiter. Die Bauarbeiten laufen im Stadtbad Schöneberg, sowie den Schwimmhallen Zingster Straße (Hohenschönhausen) und Ernst-Thälmann-Park (Prenzlauer Berg). Im Stadtbad Schöneberg bieten die BBB am 7. November einen Tag der offenen Tür an, damit sich die Kundinnen und Kunden selber ein Bild von den Bauarbeiten machen können. Gute Nachrichten gibt es für die Gäste des Stadtbades Mitte: Die Bauarbeiter kommen deutlich schneller voran, sodass die BBB das beliebte Bad in der Gartenstraße bereits wieder am 9. November öffnen können – drei Wochen früher als zuletzt geplant.
(Eine Pressemitteilung der Berliner Bäderbetriebe!)

Streik an DRK Kliniken in Berlin

10.09..2009 / 17:00 Uhr

Pressemitteilung der Geschäftsführung der DRK Kliniken Berlin zum Streik am 11. September 2009

Die DRK Kliniken Berlin werden morgen, am Freitag, 11. September 2009, an Ihren Standorten Westend, Mitte und Köpenick von Streikmaßnahmen des Marburger Bundes betroffen werden. Der Marburger Bund versucht mit diesem Streik, überdurchschnittliche Vergütungserhöhungen für Ärzte durchzusetzen.
Die Geschäftsführung der DRK Kliniken Berlin hat demgegenüber den seit Jahren bestehenden Tarifvertrag mit der Gewerkschaft ver.di fortgeschrieben und hierin erhöhte Vergütungen für Ärzte in einem Stufenplan ab Oktober 2009 (sowie in einem zweiten Erhöhungsschritt ab Juli 2010) vereinbart.
Die Laufzeit des Tarifvertrages geht bis zum 31. Dezember 2010.
Anhand der beigefügten Vergütungstabellen ist nachzuvollziehen, dass die damit erreichten Vergütungssprünge für die Ärzte von teilweise über 15 Prozent in den einzelnen Einstufungen angesichts der gesamtwirtschaftlichen Lage – insbesondere im Gesundheitswesen – außerordentlich sind.
 
Die monatlichen Vergütungen der Ärzte steigen damit je nach Entgeltgruppe zwischen 300 und 625 Euro pro Monat. So erhält ein Assistenzarzt im ersten „Lehrjahr“ statt eines bisherigen Grundgehaltes von 42.300 Euro pro Jahr nun 46.200 Euro, unmittelbar nach der Facharztprüfung erhält ein Arzt nicht mehr 57.000 Euro, sondern 61.200 Euro pro Jahr, bei Oberärzten steigt die Grundvergütung von 76.200 Euro auf 81.000 Euro pro Jahr.
Es darf nicht vergessen werden, dass die gesondert vergüteten Bereitschaftsdienste der Ärzte in der Regel noch zusätzliche Vergütungen von 600 bis 1000 Euro pro Monat bedeuten.
Die ab Juli 2010 vereinbarten Vergütungsentgelte liegen auch für nahezu alle ärztlichen Tarifgruppen knapp über dem gegenwärtigen Vergütungsniveau des Berliner Gesundheitsunternehmens Vivantes (vom Marburger Bund gerne als „Leitwährung“ apostrophiert) und weit über den gegenwärtig geltenden Vergütungsstrukturen im öffentlichen Unternehmen Charité – Universitätsmedizin Berlin.
Gleichwohl versucht der Marburger Bund jetzt nochmals erhöhte Werte mit Streikmaßnahmen zu erzwingen. Die Geschäftsführung der DRK Kliniken Berlin hat diesem Ansinnen der Spartengewerkschaft Marburger Bund widersprochen und darauf hingewiesen, dass für die nicht-ärztlichen Beschäftigten demgegenüber „nur“ Erhöhungen von 3 Prozent im letzten Jahr und 1,5 Prozent im Oktober diesen Jahres vereinbart wurden. Tarifabschlüsse sind mit Augenmaß für sämtliche Beschäftigten eines Betriebes zu schließen: Sozialer Unfrieden durch unbotmäßige Bevorzugung einer einzelnen Berufsgruppe zu Lasten anderer Berufsgruppen ist zu vermeiden.
Der Marburger Bund hat dabei in den Tarifverhandlungen explizit abgelehnt, gesamtwirtschaftliche Entwicklungen als Grundlage für die Festsetzung von tariflichen Steigerungen zu akzeptieren; die Tarifkommission hat sich sogar darin verstiegen, in den Verhandlungen zu erklären, ihr sei es „egal“, wenn es als Folge von erzwungenen Tarifsteigerungen für Ärzte mit dem Marburger Bund, zu Stellenkürzungen im Ärztlichen Bereich kommen würde. Dieses Handeln ist unverantwortlich!

Die DRK Kliniken Berlin haben in den letzten Jahren – im Gegensatz zu vielen anderen Krankenhausbetrieben – im ärztlichen Bereich kein Personal abgebaut, sondern im Gegenteil sogar zugelegt,
alleine im Jahr 2008 ist ein Personalplus unter den Ärzten von 4 Prozent zu verzeichnen. Hinzu kommt, dass die Arbeitszeit für die Ärzte im letzten Jahr von 38,5 Stunden im Westteil auf 42 Stunden und von 40 Stunden im Ostteil auf 42 Stunden pro Woche erhöht wurde. Im Gegenzug sind hierfür keine Personalkürzungen erfolgt. Effektiv bedeutet dies einen Personalzuwachs um 7 bis 8 Prozent im Durchschnitt. Damit sind von den ca. 2.500 Mitarbeitern der DRK Kliniken Berlin 500 Vollkräfte, also 20 Prozent im ärztlichen Bereich beschäftigt: Dies ist eine mehr als ansehnliche Quote.

Die DRK Kliniken Berlin sind stolz darauf, dass in dem Tarifvertrag mit der Gewerkschaft ver.di zugesichert wurde, dass flexible, individuelle Arbeitszeitmodelle in jeder einzelnen Abteilung und Klinik vereinbart werden können; eine derartige Gestaltungsfreiheit der ärztlichen Arbeitszeit muss als außergewöhnlich bewertet werden. Darüber hinaus sind in den DRK Kliniken Berlin durch geordnete Programme die systematische Ausbildung zum Facharzt ebenso garantiert wie die bezahlte Freistellung der Ärzte für Fortbildungen und Kongresse – dies waren alleine im letzten Jahr durchschnittlich 4 Arbeitstage pro Arzt. Zum Teil waren diese Fortbildungen auch arbeitgeberseitig noch zusätzlich finanziert.

Die Motivation für die vom mb eingeleiteten Streikverfahren erscheint dabei eher von ganz anderen Überlegungen geprägt zu sein. Die gegenwärtige Politik des Marburger Bundes wird dadurch bestimmt, einseitige Macht- und Berufsinteressen durch Ausspielung der unterschiedlichen Krankenhausträger durchzusetzen. Hierbei bleiben wirtschaftliche Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Wettbewerbs- und Arbeitsplatzsicherung und ein Interessenausgleich zwischen den verschiedenen Berufsgruppen vollkommen außer Betracht. Dies verdeutlicht sich so z.B. dadurch, dass die Streikleitung des Marburger Bundes in den DRK Kliniken Berlin mit dem (von der Arbeit freigestellten) Vorsitzenden des Gesamtpersonalrates und Aufsichtsratsmitgliedes der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Dr. Kilian Tegethoff, besetzt ist: auch in der Charité  finden aktuell Tarifverhandlungen mit dem MB statt. Offensichtlich soll durch den jetzigen Streik auf Kosten eines kleineren gemeinnützigen Krankenhausanbieters eine Entscheidung vorbereitet werden, in einem anderen Berliner Betrieb zu einem späteren Zeitpunkt bessere Ergebnisse durchzusetzen. Wir sind nicht bereit, uns in eine solche Auseinandersetzung hineinziehen zu lassen.

Die mit dem Marburger Bund abgeschlossene Notdienstvereinbarung stellt dabei sicher, dass in den DRK Kliniken Berlin der Betrieb von OPs, Ambulanzen und sonstigen Bereichen, in denen Patienten behandelt werden, deren Untersuchung und Behandlung keinen Aufschub duldet, wie z.B. Entbindungen, Schlaganfälle, onkologische Behandlungen und Operationen, Herzinfarkte, etc., sichergestellt werden. Unsere Patientinnen und Patienten können sicher sein, dass sie auch während eines Streiks des Marburger Bundes in unseren Kliniken angemessen behandelt werden.
10. September 2009
Prof. Dr. Thomas Kersting, Geschäftsführer der DRK Kliniken Berlin

Vergleichstabelle der Ärztevergütung:
( Quelle: Presseabt. der DRK Kliniken Berlin per Mail )
Vergleichstabelle der Ärztevergütung

Information des Gesundheitsamts zur “Schweine”grippe

Berlin, den 06.07.2009

Aus aktuellem Anlass, die Neue Influenza A/H1N1 betreffend, gibt der Fachbereich Gesundheitsamt (Hygiene- und Umweltmedizin) folgende Hinweise:
Bei begründetem Verdacht zu Kontakt zur Neuen Influenza (Schweinegrippe) wenden Sie sich bitte an den Wochentagen nach telefonischer Vorausinformation über den Verdacht an Ihren Hausarzt zwecks Einleitung der Diagnostik und ggf. Behandlung.
An den Wochenenden haben Sie bei akuter und schwerer Symptomatik die Möglichkeit, die Rettungsstellen der Berliner Krankenhäuser aufzusuchen.
Auch hier geben Sie die telefonische Vorinformation zu Kontakt zur Neuen Influenza an.
Bitte beachten Sie nachstehende allgemeine hygienische Empfehlungen zur Vermeidung von Infektionen bzw. deren Weiterverbreitung.

1. Richtig Hände waschen
Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich 20 bis 30 Sekunden mit Seife, auch zwischen den Fingern.

2. Hände vom Gesicht fernhalten
Vermeiden Sie es, Mund, Nase oder Augen mit den Händen zu berühren, weil auf diesem Weg Viren von den Händen über die Schleimhäute in den Körper gelangen können.

3. Hygienisch husten und niesen
Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Personen. Husten und niesen Sie in ein Einmaltaschentuch oder in Ihre Armbeuge, auf keinen Fall in die Hand. Das Taschentuch gehört nach einmaliger Benutzung sofort in den Abfall.

4. Wer kann sich zurzeit mit dem Influenza-Virus A/H1N1 anstecken?
Anstecken kann sich nur, wer Kontakt zu erkrankten oder infizierten Menschen hat. In Deutschland sind gegenwärtig nur sehr wenige Menschen erkrankt.

5. Auf erste Anzeichen achten
Auf eine Grippe weisen plötzliches hohes Fieber, schweres Krankheitsgefühl, Husten und Gliederschmerzen hin. Wenn Sie sich krank fühlen, vereinbaren Sie telefonisch mit Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin einen Termin, um ein Ansteckungsrisiko im Wartezimmer zu vermeiden.

6. Andere schützen
Verzichten Sie, wenn Sie erkrankt sind, auf Körperkontakt wie Umarmen, Küssen usw. Wenn Sie zu Hause versorgt werden, halten Sie sich nach Möglichkeit in einem separaten Raum auf. Achten Sie auf generelle Sauberkeit Ihrer Wohnung, insbesondere in Küche und Bad.

7. Geschlossene Räume regelmäßig lüften
Lüften Sie geschlossene Räume drei- bis viermal täglich für jeweils zehn Minuten. Dadurch wird die Zahl der Viren in der Luft verringert, ein Austrocknen der Mund- und Nasenschleimhäute verhindert.

8. Reiseempfehlungen
Beachten Sie die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de.
Ihr Gesundheitsamt
http://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/organisationseinheiten/gesundheit/index.html
Weitere Informationen im Netz gibt die Senatsgesundheitsverwaltung unter www.berlin.de/sen/gesundheit und das Robert-Koch-Institut: www.rki.de

( Pressemitteilung Land Berlin)

Presse-Einladung: Berliner Auftaktveranstaltung und Pressekonferenz zur bundesweiten Aktionswoche Alkohol

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz teilt mit:

In Deutschland trinken 9,5 Millionen Menschen Alkohol in gesundheitlich riskanter Weise.
1,3 Millionen Menschen sind alkoholabhängig. 2,65 Millionen Kinder und Jugendliche sind von der Alkoholabhängigkeit mindestens eines Elternteils betroffen. Diese Zahlen sind alarmierend. Grund genug für die zweite bundesweite Aktionswoche Alkohol, die jetzt startet. Alle Berliner Bezirke beteiligen sich mit zahlreichen Veranstaltungen. Jugendliche und Erwachsene haben privat oder beruflich die Möglichkeit, sich eine Woche lang mit dem Thema „verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol“ auseinanderzusetzen. [Read more →]

Novelliertes Nichtraucherschutzgesetz tritt in Kraft

26.05.2009

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz teilt mit:
Morgen erscheint das Erste Gesetz zur Änderung des Nichtraucherschutzgesetzes im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin. Damit tritt das Gesetz am 28. Mai 2009 in Kraft – rechtzeitig vor dem diesjährigen Weltnichtrauchertag am 31. Mai.

Das Berliner Parlament hatte am 30. April 2009 das erste Gesetz zur Änderung des Gesetzes zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens in der Öffentlichkeit beschlossen. Eine Novellierung des Berliner Nichtraucherschutzgesetzes war nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 30. Juli 2008 notwendig geworden. Kern der Gesetzesänderung ist eine Ausnahmeregelung für getränkegeprägte Einraumgaststätten. Danach darf eine Betreiberin bzw. ein Betreiber eine Gaststätte als Rauchergaststätte kennzeichnen, wenn diese nicht über einen abgetrennten Nebenraum verfügt, die Grundfläche des Gastraumes weniger als 75 Quadratmeter beträgt, unter 18 Jährige keinen Zutritt erhalten und keine vor Ort zubereiteten Speisen verabreicht werden. Der Betrieb einer Rauchergaststätte muss am Eingang deutlich gekennzeichnet und dem Gewerbeamt als zuständiger Behörde angezeigt werden.

Darüber hinaus werden durch das Änderungsgesetz Rauchverbote erweitert, indem Freizeiteinrichtungen jetzt mit einbezogen werden.

Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher: „Wir gehören mit zu den ersten Bundesländern, die ihr Nichtraucherschutzgesetz der Rechtsprechung durch das oberste deutsche Gericht angepasst haben. Das Änderungsgesetz ist ein Kompromiss, um den die Fraktionen gerungen haben und das der Lebenswirklichkeit in einer Großstadt gerecht wird. Das wichtigste Ergebnis ist, dass mit den jetzigen gesetzlichen Grundlagen der umfassende Schutz der Bevölkerung vor den Gesundheitsgefahren durch Passivrauch in der Öffentlichkeit in Berlin sichergestellt bleibt. Die verbindliche Schaffung rauchfreier Räume sorgt für besseren Gesundheitsschutz im öffentlichen Leben.“

Das Gesetz und weitere Informationen zum Nichtraucherschutz unter: http:/www.berlin.de/qualmfrei

(Pressemitteilung vom Land Berlin)

Einladung zur Pressekonferenz: Senatorin Lompscher stellt Gesundheitsbericht 2008 vor

Der Gesundheitsbericht 2008 liegt vor.

Im aktuellen Bericht werden neben der ausführlichen Darstellung von Daten des Gesundheits- und Sozialwesens die Gesundheit von älteren Menschen sowie deren gesundheitliche und soziale Versorgung in den Mittelpunkt gestellt. In diesen Schwerpunkt wurden auch die sogenannten „jungen Alten“ über 50 einbezogen. So werden die Potenziale für ein gesundes Altern und die notwendigen Ansätze der Prävention und Gesundheitsförderung besser erkennbar. [Read more →]

Senatsverwaltung für Inneres und Sport kritisiert Gleisdreieckentscheidung des Bezirks zu Lasten des Sports

04.05.2009

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport teilt mit:

Senatsverwaltung für Inneres und Sport kritisiert Gleisdreieckentscheidung des Bezirks zu Lasten des Sports

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport nimmt mit großem Befremden die Rücknahme der Pläne des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg zur Entwicklung von Sportanlagen auf dem Gelände des Gleisdreiecks zur Kenntnis. Geplant waren Sportanlagen, die insbesondere dem Sportverein Türkiyemspor für seine Jugendmannschaften eine adäquate Heimstätte geschaffen hätten. Der Bezirk hatte am 28.04.2009 beschlossen die Meldung zur Investitionsplanung 2009-2013 zurückzunehmen.

Staatssekretär Härtel: „Türkiyemspor leistet beispielhafte integrative Vereinsarbeit. Aus diesem Grund hatte ich die Aufnahme der Pläne des Bezirks in die überbezirkliche Dringlichkeitsliste als Voraussetzung für die Aufnahme in die Investitionsplanung befürwortet. Danach waren auf dem Gelände des Gleisdreiecks der Neubau von zwei Fußballplätzen und einem Sportfunktionsgebäude vorgesehen, um u. a. Türkiyemspor eine angemessene zentrale Sportanlage für ihre Jugendmannschaften zu schaffen.“

Unterstützt wurde dieses Angebot mit Plänen der Senatsverwaltung für Inneres und Sport zum Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark, indem die Sportanlagen mit Umkleide- und Sozialräumen weiterentwickelt werden. Diese sollen nach haushaltsmäßiger Absicherung innerhalb der kommenden zwei bis drei Jahre realisiert werden. Damit wird die Situation des Vereins für seine 1. Herrenmannschaft und die A-Jugend nachhaltig verbessert. Aktuell spielen Mannschaften an verschiedenen Standorten der ganzen Stadt. Diese Maßnahme im Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark allein reicht für Türkiyemspor nicht aus. Die Sportanlagen im Gleisdreieck sind für die Entwicklung des Vereins weiterhin notwendig, und es bedarf der bezirklichen Unterstützung, die sich aktuell leider nicht abzeichnet.

Berlin unterstützt Angleichung der Zahnarzthonorare

02.04.2009, 14:15 Uhr

Am 3. April 2009 befasst sich der Bundesrat mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften (Arzneimittelgesetz – AMG). Berlin wird in die Länderkammer einen Antrag auf Angleichung der vertragszahnärztlichen Vergütung in den neuen Bundesländern und Berlin auf Westniveau einbringen.

Bereits seit langem ist die Ost-West-Angleichung auch der vertrags(zahn)ärztlichen Vergütungen ein parteiübergreifend anerkanntes politisches Ziel. Bei den Vertragsärzten, die keine Zahnärzte sind, ist die Angleichung bereits im Rahmen der Gesundheitsreform erfolgt. Berlin fordert jetzt eine umfassende Vergütungsangleichung, die alle zahnärztlichen und kieferorthopädischen Behandlungen sowie Leistungen für Individualprophylaxen erfasst.

„Es gibt gewichtige Gründe, diese Angleichung auch bei den Zahnärztinnen und Zahnärzten zügig umzusetzen. In den neuen Bundesländern bekommen Zahnärzte für ihre Leistungen immer noch 10,9 Prozent weniger als ihre West-Kollegen. In Berlin sind es immerhin noch 8,6 Prozent. Dagegen unterscheiden sich die Kosten, die der Betrieb einer Zahnarztpraxis in den neuen Bundesländern mit sich bringt, kaum noch von denen in den alten Bundesländern.

Durch die Ungleichbehandlung drohen gravierende Auswirkungen auf die zahnärztliche Versorgung in den neuen Bundesländern und in Berlin. Die geringere Vergütung bei gleicher Kostenstruktur birgt die Gefahr, dass qualifiziertes Personal in die alten Bundesländer abwandert. Um einer solchen Entwicklung entgegen zu wirken, wird das Land Berlin einen entsprechenden Antrag auf Ergänzung des Gesetzes im Bundesrat stellen und hofft auf breite Unterstützung“, so Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz. (Pressemitteilung Land Berlin)

100. Sprechstunde des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung

Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung teilt mit:

Seit seinem Amtsantritt im Jahre 2000 bietet der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung Martin Marquard eine monatliche Bürgersprechstunde an. Die erste fand am 26. Juni 2000 statt.

Diese Möglichkeit haben eine Vielzahl von Menschen mit und ohne Behinderung genutzt, um im persönlichen Meinungsaustausch mit dem Landesbeauftragten und seinen Mitarbeitern über drängende Probleme zu sprechen, Beschwerden vorzutragen oder auch Anregungen zur Herstellung gleichwertiger Lebensbedingungen von Menschen mit und ohne Behinderung zu geben. [Read more →]