Pressemitteilungen aus Berlin und Brandenburg

Nachrichten von Firmen, Behörden und Vereinen im Presseportal für Berlin und Brandenburg

Achtung Eichenprozessionsspinner in Berlin !

26.05.2011

Achtung Eichenprozessionsspinner in Berlin !

Der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Ephraim Gothe, informiert:

Achtung! Einige Eichen im Großen Tiergarten sind vom Eichenprozessionsspinner befallen 

Die Haare der Raupen dieses Schmetterlings können beim Menschen heftige allergische Reaktionen hervorrufen.
Die Symptome zeigen sich als Juckreiz, Reizungen der Augen und Atemwege bis hin zum allergischen Schock. Auch grippeähnliche Symptome sind möglich. Haustiere sollten in befallenen Bereich angeleint sein. Raupenhaare können an Haustieren oder Kleidungsstücken haften bleiben und in geschlossene Räume und Fahrzeuge verschleppt werden.

 
Meiden Sie deshalb nach Möglichkeit diese Bäume bzw. verlassen Sie die Wege nicht.
Berühren Sie weder lebende noch tote Raupen, weder neue noch alte Gespinstnester. Achten Sie besonders auf Ihre Kinder und Haustiere.
Suchen Sie einen Arzt auf, wenn sich o. g. Symptome zeigen. Vorbeugend sollten Sie die Kleidung wechseln und waschen, selbst duschen.

Achtung Eichenprozessionsspinner in Berlin !
Der Eichenprozessionsspinner, eine Wärme liebende Art, profitiert von der Klimaerwärmung. Eine Bekämpfung mit Insektiziden durch die Bezirksverwaltung kann nur im Einzelfall bei massivem Befall erfolgen. Es ist leider unmöglich, jede einzelne Eiche zu kontrollieren und zu behandeln. Weitere Informationen finden Sie im Internet: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/pflanzenschutz/merkblaetter/de/download/eichenprozessionsspinner.pdf

Das Straßen- und Grünflächenamt wird im Großen Tiergarten entsprechende Warnhinweise an betroffenen Bäumen anbringen.
(Pressemitteilung Bezirksamt Mitte)

EHEC in Brandenburg – Bislang ein EHEC-Verdacht in Brandenburg

25.05.2011

EHEC in Brandenburg – Bislang ein EHEC-Verdacht in Brandenburg ( 24.05.2011 )
Potsdam – Das Brandenburger Gesundheitsministerium verweist nach dem Auftreten eines ersten Verdachtsfalls einer EHEC-Infektion in Brandenburg noch einmal auf die Meldepflicht der Erkrankung. Alle 18 Gesundheitsämter wurden noch einmal sensibilisiert, entsprechende Erkenntnisse sofort zu melden. Derzeit ist dem Gesundheitsministerium im Zusammenhang mit dem aktuellen Geschehen in Norddeutschland ein Verdachtsfall in Brandenburg bekannt.

Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) weist darauf hin, dass sich besorgte Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums unter der Adresse www.mugv.brandenburg.de/info/ehec  über aktuelle Erkenntnisse, Übertragungswege, Vorsichtsmaßnahmen und Krankheitssymptome informieren können. Über einen Link erreicht man auch das Robert-Koch-Institut für weitere Informationen.

“In solcher Situation gilt natürlich immer zuerst regelmäßiges Händewaschen als wichtigste Vorsorgemaßnahme”, sagt Tack. Da nach wie vor die Herkunft des Keims unbekannt sei, empfiehlt die Ministerin darüber hinaus auch das gründliche Waschen von Obst und Gemüse sowie der Küchengeräte, die zur Zubereitung benutzt wurden.
EHEC in Brandenburg :
Es gibt in Brandenburg pro Jahr im Durchschnitt 18 bis 20 Erkrankungen mit dem Darmkeim EHEC. Eine derartige Häufung schwerer Krankheitsverläufe wie derzeit in Norddeutschland zu beobachten, war in den vergangenen Jahren in Brandenburg bislang nicht zu verzeichnen.
(Pressemitteilung  Land Brandenburg )

„Wenn der Rücken schmerzt“ – geeignete konservative und operative Therapieverfahren

18.05.2011

Veranstaltung der medizinischen Informationsreihe „Spezialisten informieren“ im Bezirksamt Spandau

Am Donnerstag, den 16. Juni 2011 um 18.30 Uhr setzt die Planungs- und Koordinierungsstelle der Abteilung Soziales und Gesundheit des Bezirksamtes Spandau die Informationsreihe “Spezialisten informieren“ fort. Da Herr Prof. Dr. Noack an diesem Termin verhindert ist, wird der Oberarzt der Abt. für Wirbelsäulenchirurgie, Herr Dr. Alquiza, seine Vertretung übernehmen.

Thema:
„Wenn der Rücken schmerzt“ – geeignete konservative und operative Therapieverfahren

Referentin:
Dr. Miguel Alquiza Ltd. Oberarzt der Abt für Wirbelsäulenchirurgie
Ev. Waldkrankenhaus Spandau, Ein Unternehmen der Paul Gerhard Diakonie

am:
Donnerstag, 16. Juni 2011 um 18.30 Uhr

Ort:
Rathaus Spandau
- Bürgersaal – 2. Etage
Carl-Schurz-Straße 2-6, 13597 Berlin

Seit 26 Jahren geben die Referentinnen und Referenten der Vortragsreihe ihr Wissen und ihre praktischen Erfahrungen weiter. Auch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse sind Bestandteil der Vorträge. Die Vortragsreihe umfasst Themen aus allen medizinischen Bereichen.
Die Zuhörer haben im Rahmen der Veranstaltungen Gelegenheit persönliche, themenbezogene Fragen direkt an die Referenten zu stellen, wobei aus der Vortragsreihe gelegentlich eine „Kleine Sprechstunde“ werden kann.
( Pressemitteilung Land Berlin )
Orthopäden und mehr Ärzte in Berlin

Probleme beim Wechsel von der City BKK in Brandenburg?

18.05.2011

Brandenburger Gesundheitsministerium schaltet Telefonhotline: 0331 – 866 7700

Potsdam – Bürgerinnen und Bürger, die Probleme beim Wechsel von der City BKK zur AOK Nordost, der IKK Brandenburg- Berlin oder der Brandenburgischen BKK haben, können ab sofort ihre Beschwerden unter der Telefonnummer 0331 – 866 7700 mitteilen. Das Brandenburger Gesundheitsministerium als Aufsichtsbehörde dieser drei Krankenkassen hat ab heute eine Telefonhotline geschaltet. Von Montag bis Freitag werden in der Zeit von 9.00 bis 18.00 Uhr Anrufe und Beschwerden entgegengenommen.

Ministerin Anita Tack (Linke) macht noch einmal deutlich: „Wir nehmen jeden Anruf ernst und werden jedem einzelnen Fall nachgehen. Ein Abweisen von Versicherten ist auf keinen Fall hinzunehmen, sei es auch durch ein Verweisen auf eine andere Geschäftsstelle der gewählten Krankenkasse. Jede Geschäftsstelle muss ein entsprechendes Aufnahmeersuchen eines Versicherten annehmen und dann gegebenenfalls intern weiterleiten. Die Versicherten werden nicht Mitglied einer Geschäftsstelle, sondern einer Krankenkasse.“ Beschwerden über Krankenkassen, für die das Bundesversicherungsamt zuständig ist, werden vom Ministerium direkt dorthin weitergeleitet.

Die Schließung der City-BKK zum 30. Juni 2011 durch das Bundesversicherungsamt führt dazu, dass sich rund 168 000 Versicherte innerhalb von zwei Monaten um eine neue Krankenversicherung bemühen müssen, davon alleine ca. 90 000 in Berlin und damit auch im Einzugsbereich der unter Aufsicht des Brandenburger Gesundheitsministeriums stehenden oben genannten Krankenkassen.

Der Gesetzgeber hat für den Fall einer Kassenschließung weitreichende Regelungen geschaffen, die grundsätzlich einen reibungslosen Übergang auf die neue, vom Versicherten gewählte Kasse ermöglichen. Hierzu zählt nicht nur das Wahlrecht des Versicherten sondern vor allem die Annahmeverpflichtung der gewählten Kasse. Lediglich die Personen, die auch zwei Wochen nach Schließungstermin nicht von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben, werden bei einer beliebigen Krankenkasse angemeldet. Mit § 175 Abs. 3 S. 3 SGB V ist hierfür eine Regelung über den Spitzenverband Bund festgelegt worden.

Dennoch werden Versicherte in der Praxis mit einer ablehnenden Haltung der gewählten Krankenkasse konfrontiert. „Dies ist aufsichtsrechtlich nicht zu tolerieren. Die der Aufsicht des Landes unterstehenden Krankenkassen wurden vom Gesundheitsministerium nochmals nachdrücklich darauf hingewiesen, dass Versicherte nicht abgelehnt oder gar in entlegene Geschäftsstellen verwiesen werden dürfen. Jeder Versicherte muss seine Wahl uneingeschränkt ausüben dürfen“, sagt Tack.

Entsprechende Hinweise ergingen auch an die Träger für Grundsicherung, Job-Center und Optionskommunen sowie die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit.
( Pressemitteilung Land Brandenburg )

Feuer im Berliner Justizvollzugskrankenhaus

15.04.2011

Gestern Abend ist in einem Haftraum des Berliner Justizvollzugskrankenhauses (JVK) ein Brand ausgebrochen. Der Haftraum befindet sich in der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie und war mit zwei 19jährigen Inhaftierten belegt, die dort bereits seit einiger Zeit unterbracht waren. Der eine Inhaftierte verbüßt eine Jugendstrafe wegen Diebstahls und anderer Delikte. Der andere Inhaftierte befindet sich in Untersuchungshaft wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Ein Mitarbeiter des JVK bemerkte den Brand gegen 22.30 Uhr und löste Alarm aus. Die Bediensteten des JVK konnten zunächst nicht in den Haftraum vordringen, da der Eingang mit brennendem Haftraum-Inventar versperrt war. Die Feuerwehr, die bereits nach ca. 10 Minuten eintraf, konnte die Tür aufbrechen und den Brand löschen. Ein Inhaftierter erlitt schwere Brandverletzungen, der andere wurde ebenfalls verletzt. Beide Inhaftierte wurden zur weiteren Behandlung in ein externes Krankenhaus verlegt. Drei der Mitarbeiter des JVK, die den ersten Rettungsversuch unternommen hatten, wurden vorsorglich auf eine Rauchgasvergiftung untersucht, konnten aber nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.

Unmittelbar von dem Brand betroffen wurde nur der Haftraum der beiden 19jährigen. Andere Insassen des JVK waren in der Nacht vorsorglich aus ihren Hafträumen evakuiert worden.

Die äußeren Umstände deuten darauf hin, dass der Brand im Haftraum selbst gelegt wurde. Die weiteren Einzelheiten werden nun im Zuge eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens aufgeklärt.

Justizsenatorin Gisela von der Aue drückte ihr Bedauern über den Vorfall aus und dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Justizvollzugskrankenhauses sowie den Einsatzkräften der Feuerwehr und der Polizei für ihren professionellen und mutigen Einsatz und lobte die hervorragende Zusammenarbeit von Feuerwehr, Polizei und Vollzugsbediensteten.

Information:
Das Justizvollzugskrankenhaus Berlin (JVK Berlin) ist ein Krankenhaus der stationären Grundversorgung mit insgesamt 116 Betten. Es verfügt über eine Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie (36 Betten) und über eine Innere Abteilung (30 Betten) sowie über eine Interdisziplinäre Abteilung (30 Betten internistisch, 20 Betten chirogisch). ( Pressemitteilung Land Berlin )

Weitere Krankenhäuser in Berlin
Einen Arzt in Berlin finden
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Impfung gegen die Schweinegrippe

19.10.2009
In einer Woche soll die Impfung gegen die Schweinegrippe starten – die bisher größte Impfaktion in Deutschland.
Viele Menschen wissen noch nicht ob sie ich impfen lassen sollten!
Für Verunsicherung sorgt auch das  neben Bundeswehrsoldaten auch Mitglieder der Bundesregierung mit einem anderen Impfstoff gegen die Schweinegrippe geschützt werden als der Großteil der Bevölkerung.
Unser Tipp: Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten!
Auch bei uns gibt es ein paar Gedanken zum Thema Schweinegrippe in Berlin – Impfen ja oder nein?

Berlin Marzahn: Schwimmhalle Helene-Weigel-Platz nach Sanierung wieder geöffnet

08.10.2009  16: 45 Uhr

Schwimmhalle Helene-Weigel-Platz nach Sanierung wieder geöffnet

Fast zwei Jahre Bauzeit und sechs Millionen Euro Kosten
Marzahn erhält ein runderneuertes Schwimmbad
Berlin, 8. Oktober 2009 – Nach fast zweijähriger Bauzeit öffnete heute die Schwimmhalle Helene-Weigel-Platz (-Helmut Behrendt-) in Marzahn wieder. Sportsenator Dr. Ehrhart Körting gab das Signal zum Anbaden in der rundum sanierten Halle geben. Diese Sanierung ist der bisher umfangreichste und teuerste Einzelposten im Rahmen des Bäder-Sanierungsprogramms des Senats. “Die insgesamt sehr schwierigen Bauarbeiten waren viel aufwändiger als angenommen”, erklärte Dr. Körting, zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrats der Berliner Bäder-Betriebe (BBB). Knapp zwei Millionen Euro sollte die Sanierung kosten, jetzt sind sechs Millionen Euro verbaut.

 

“Die Ursache für die gestiegenen Kosten waren die großen Schäden an der Halle, die wir erst entdeckten, als die Handwerker loslegten”, sagte Dr. Klaus Lipinsky, Vorstandsvorsitzender der BBB. Die Schäden in der Stahlbetonkonstruktion der Halle waren so massiv, dass zwischenzeitlich sogar ein Abriss drohte. Erst nach eingehender Untersuchung der Bun-desanstalt für Materialprüfung (BAM) konnte grünes Licht für eine Sanierung gegeben werden.

 

Fast ein Jahr lag die Baustelle brach, einerseits wegen des Baustopps aufgrund der Einsturzgefahr, andererseits weil nicht klar war, woher das zusätzliche Geld kommen sollte. “Mit Unterstützung durch die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung, Sport und Finanzen erhielten wir Fördergelder aus dem Investitionspakt”, erläuterte Michael Schenk, Finanz-Vorstand der BBB, “sodass wir nun unseren Kundinnen und Kunden eine fast neue Halle präsentieren können.”

 

Auch energetisch ist das Bad nun auf dem neuesten Stand. Eine im Durchschnitt 16 Zentimeter dicke Dämmschicht klebt jetzt an den Wänden und liegt auf dem Dach. Sie trägt ganz wesentlich dazu bei, dass die Schwimmhalle künftig viel weniger Energie verbraucht. So soll der Verbrauch von Fernwärme um 25 Prozent sinken und der Ausstoß von 20 Prozent weniger klimaschädlichem Kohlendioxid ist möglich.

 

Nun können die Kundinnen und Kunden der Berliner Bäder-Betriebe wieder in dem 50-Meter-Becken ihre Bahnen ziehen und die Kinder im Nichtschwimmerbecken planschen. Die Bauarbeiten an der Sauna sind noch voll in Gang und werden erst im kommenden Jahr abgeschlossen sein. “Auch wenn noch weiter gearbeitet wird: Wir wollten die Marzahner nicht mehr länger auf dem Trockenen sitzen lassen”, sagt Dr. Lipinsky, “deshalb öffnen wir die Halle zum schnellstmöglichen Zeitpunkt.” 

Mehr Schwimmhallen in Berlin

 

Tag der offenen Tür in Schöneberg
Stadtbad Mitte drei Wochen früher geöffnet

 

Die Sanierung der Berliner Bäder geht unterdessen weiter. Die Bauarbeiten laufen im Stadtbad Schöneberg, sowie den Schwimmhallen Zingster Straße (Hohenschönhausen) und Ernst-Thälmann-Park (Prenzlauer Berg). Im Stadtbad Schöneberg bieten die BBB am 7. November einen Tag der offenen Tür an, damit sich die Kundinnen und Kunden selber ein Bild von den Bauarbeiten machen können. Gute Nachrichten gibt es für die Gäste des Stadtbades Mitte: Die Bauarbeiter kommen deutlich schneller voran, sodass die BBB das beliebte Bad in der Gartenstraße bereits wieder am 9. November öffnen können – drei Wochen früher als zuletzt geplant.
(Eine Pressemitteilung der Berliner Bäderbetriebe!)

Streik an DRK Kliniken in Berlin

10.09..2009 / 17:00 Uhr

Pressemitteilung der Geschäftsführung der DRK Kliniken Berlin zum Streik am 11. September 2009

Die DRK Kliniken Berlin werden morgen, am Freitag, 11. September 2009, an Ihren Standorten Westend, Mitte und Köpenick von Streikmaßnahmen des Marburger Bundes betroffen werden. Der Marburger Bund versucht mit diesem Streik, überdurchschnittliche Vergütungserhöhungen für Ärzte durchzusetzen.
Die Geschäftsführung der DRK Kliniken Berlin hat demgegenüber den seit Jahren bestehenden Tarifvertrag mit der Gewerkschaft ver.di fortgeschrieben und hierin erhöhte Vergütungen für Ärzte in einem Stufenplan ab Oktober 2009 (sowie in einem zweiten Erhöhungsschritt ab Juli 2010) vereinbart.
Die Laufzeit des Tarifvertrages geht bis zum 31. Dezember 2010.
Anhand der beigefügten Vergütungstabellen ist nachzuvollziehen, dass die damit erreichten Vergütungssprünge für die Ärzte von teilweise über 15 Prozent in den einzelnen Einstufungen angesichts der gesamtwirtschaftlichen Lage – insbesondere im Gesundheitswesen – außerordentlich sind.
 
Die monatlichen Vergütungen der Ärzte steigen damit je nach Entgeltgruppe zwischen 300 und 625 Euro pro Monat. So erhält ein Assistenzarzt im ersten „Lehrjahr“ statt eines bisherigen Grundgehaltes von 42.300 Euro pro Jahr nun 46.200 Euro, unmittelbar nach der Facharztprüfung erhält ein Arzt nicht mehr 57.000 Euro, sondern 61.200 Euro pro Jahr, bei Oberärzten steigt die Grundvergütung von 76.200 Euro auf 81.000 Euro pro Jahr.
Es darf nicht vergessen werden, dass die gesondert vergüteten Bereitschaftsdienste der Ärzte in der Regel noch zusätzliche Vergütungen von 600 bis 1000 Euro pro Monat bedeuten.
Die ab Juli 2010 vereinbarten Vergütungsentgelte liegen auch für nahezu alle ärztlichen Tarifgruppen knapp über dem gegenwärtigen Vergütungsniveau des Berliner Gesundheitsunternehmens Vivantes (vom Marburger Bund gerne als „Leitwährung“ apostrophiert) und weit über den gegenwärtig geltenden Vergütungsstrukturen im öffentlichen Unternehmen Charité – Universitätsmedizin Berlin.
Gleichwohl versucht der Marburger Bund jetzt nochmals erhöhte Werte mit Streikmaßnahmen zu erzwingen. Die Geschäftsführung der DRK Kliniken Berlin hat diesem Ansinnen der Spartengewerkschaft Marburger Bund widersprochen und darauf hingewiesen, dass für die nicht-ärztlichen Beschäftigten demgegenüber „nur“ Erhöhungen von 3 Prozent im letzten Jahr und 1,5 Prozent im Oktober diesen Jahres vereinbart wurden. Tarifabschlüsse sind mit Augenmaß für sämtliche Beschäftigten eines Betriebes zu schließen: Sozialer Unfrieden durch unbotmäßige Bevorzugung einer einzelnen Berufsgruppe zu Lasten anderer Berufsgruppen ist zu vermeiden.
Der Marburger Bund hat dabei in den Tarifverhandlungen explizit abgelehnt, gesamtwirtschaftliche Entwicklungen als Grundlage für die Festsetzung von tariflichen Steigerungen zu akzeptieren; die Tarifkommission hat sich sogar darin verstiegen, in den Verhandlungen zu erklären, ihr sei es „egal“, wenn es als Folge von erzwungenen Tarifsteigerungen für Ärzte mit dem Marburger Bund, zu Stellenkürzungen im Ärztlichen Bereich kommen würde. Dieses Handeln ist unverantwortlich!

Die DRK Kliniken Berlin haben in den letzten Jahren – im Gegensatz zu vielen anderen Krankenhausbetrieben – im ärztlichen Bereich kein Personal abgebaut, sondern im Gegenteil sogar zugelegt,
alleine im Jahr 2008 ist ein Personalplus unter den Ärzten von 4 Prozent zu verzeichnen. Hinzu kommt, dass die Arbeitszeit für die Ärzte im letzten Jahr von 38,5 Stunden im Westteil auf 42 Stunden und von 40 Stunden im Ostteil auf 42 Stunden pro Woche erhöht wurde. Im Gegenzug sind hierfür keine Personalkürzungen erfolgt. Effektiv bedeutet dies einen Personalzuwachs um 7 bis 8 Prozent im Durchschnitt. Damit sind von den ca. 2.500 Mitarbeitern der DRK Kliniken Berlin 500 Vollkräfte, also 20 Prozent im ärztlichen Bereich beschäftigt: Dies ist eine mehr als ansehnliche Quote.

Die DRK Kliniken Berlin sind stolz darauf, dass in dem Tarifvertrag mit der Gewerkschaft ver.di zugesichert wurde, dass flexible, individuelle Arbeitszeitmodelle in jeder einzelnen Abteilung und Klinik vereinbart werden können; eine derartige Gestaltungsfreiheit der ärztlichen Arbeitszeit muss als außergewöhnlich bewertet werden. Darüber hinaus sind in den DRK Kliniken Berlin durch geordnete Programme die systematische Ausbildung zum Facharzt ebenso garantiert wie die bezahlte Freistellung der Ärzte für Fortbildungen und Kongresse – dies waren alleine im letzten Jahr durchschnittlich 4 Arbeitstage pro Arzt. Zum Teil waren diese Fortbildungen auch arbeitgeberseitig noch zusätzlich finanziert.

Die Motivation für die vom mb eingeleiteten Streikverfahren erscheint dabei eher von ganz anderen Überlegungen geprägt zu sein. Die gegenwärtige Politik des Marburger Bundes wird dadurch bestimmt, einseitige Macht- und Berufsinteressen durch Ausspielung der unterschiedlichen Krankenhausträger durchzusetzen. Hierbei bleiben wirtschaftliche Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Wettbewerbs- und Arbeitsplatzsicherung und ein Interessenausgleich zwischen den verschiedenen Berufsgruppen vollkommen außer Betracht. Dies verdeutlicht sich so z.B. dadurch, dass die Streikleitung des Marburger Bundes in den DRK Kliniken Berlin mit dem (von der Arbeit freigestellten) Vorsitzenden des Gesamtpersonalrates und Aufsichtsratsmitgliedes der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Dr. Kilian Tegethoff, besetzt ist: auch in der Charité  finden aktuell Tarifverhandlungen mit dem MB statt. Offensichtlich soll durch den jetzigen Streik auf Kosten eines kleineren gemeinnützigen Krankenhausanbieters eine Entscheidung vorbereitet werden, in einem anderen Berliner Betrieb zu einem späteren Zeitpunkt bessere Ergebnisse durchzusetzen. Wir sind nicht bereit, uns in eine solche Auseinandersetzung hineinziehen zu lassen.

Die mit dem Marburger Bund abgeschlossene Notdienstvereinbarung stellt dabei sicher, dass in den DRK Kliniken Berlin der Betrieb von OPs, Ambulanzen und sonstigen Bereichen, in denen Patienten behandelt werden, deren Untersuchung und Behandlung keinen Aufschub duldet, wie z.B. Entbindungen, Schlaganfälle, onkologische Behandlungen und Operationen, Herzinfarkte, etc., sichergestellt werden. Unsere Patientinnen und Patienten können sicher sein, dass sie auch während eines Streiks des Marburger Bundes in unseren Kliniken angemessen behandelt werden.
10. September 2009
Prof. Dr. Thomas Kersting, Geschäftsführer der DRK Kliniken Berlin

Vergleichstabelle der Ärztevergütung:
( Quelle: Presseabt. der DRK Kliniken Berlin per Mail )
Vergleichstabelle der Ärztevergütung

Information des Gesundheitsamts zur “Schweine”grippe

Berlin, den 06.07.2009

Aus aktuellem Anlass, die Neue Influenza A/H1N1 betreffend, gibt der Fachbereich Gesundheitsamt (Hygiene- und Umweltmedizin) folgende Hinweise:
Bei begründetem Verdacht zu Kontakt zur Neuen Influenza (Schweinegrippe) wenden Sie sich bitte an den Wochentagen nach telefonischer Vorausinformation über den Verdacht an Ihren Hausarzt zwecks Einleitung der Diagnostik und ggf. Behandlung.
An den Wochenenden haben Sie bei akuter und schwerer Symptomatik die Möglichkeit, die Rettungsstellen der Berliner Krankenhäuser aufzusuchen.
Auch hier geben Sie die telefonische Vorinformation zu Kontakt zur Neuen Influenza an.
Bitte beachten Sie nachstehende allgemeine hygienische Empfehlungen zur Vermeidung von Infektionen bzw. deren Weiterverbreitung.

1. Richtig Hände waschen
Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich 20 bis 30 Sekunden mit Seife, auch zwischen den Fingern.

2. Hände vom Gesicht fernhalten
Vermeiden Sie es, Mund, Nase oder Augen mit den Händen zu berühren, weil auf diesem Weg Viren von den Händen über die Schleimhäute in den Körper gelangen können.

3. Hygienisch husten und niesen
Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Personen. Husten und niesen Sie in ein Einmaltaschentuch oder in Ihre Armbeuge, auf keinen Fall in die Hand. Das Taschentuch gehört nach einmaliger Benutzung sofort in den Abfall.

4. Wer kann sich zurzeit mit dem Influenza-Virus A/H1N1 anstecken?
Anstecken kann sich nur, wer Kontakt zu erkrankten oder infizierten Menschen hat. In Deutschland sind gegenwärtig nur sehr wenige Menschen erkrankt.

5. Auf erste Anzeichen achten
Auf eine Grippe weisen plötzliches hohes Fieber, schweres Krankheitsgefühl, Husten und Gliederschmerzen hin. Wenn Sie sich krank fühlen, vereinbaren Sie telefonisch mit Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin einen Termin, um ein Ansteckungsrisiko im Wartezimmer zu vermeiden.

6. Andere schützen
Verzichten Sie, wenn Sie erkrankt sind, auf Körperkontakt wie Umarmen, Küssen usw. Wenn Sie zu Hause versorgt werden, halten Sie sich nach Möglichkeit in einem separaten Raum auf. Achten Sie auf generelle Sauberkeit Ihrer Wohnung, insbesondere in Küche und Bad.

7. Geschlossene Räume regelmäßig lüften
Lüften Sie geschlossene Räume drei- bis viermal täglich für jeweils zehn Minuten. Dadurch wird die Zahl der Viren in der Luft verringert, ein Austrocknen der Mund- und Nasenschleimhäute verhindert.

8. Reiseempfehlungen
Beachten Sie die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de.
Ihr Gesundheitsamt
http://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/organisationseinheiten/gesundheit/index.html
Weitere Informationen im Netz gibt die Senatsgesundheitsverwaltung unter www.berlin.de/sen/gesundheit und das Robert-Koch-Institut: www.rki.de

( Pressemitteilung Land Berlin)

Presse-Einladung: Berliner Auftaktveranstaltung und Pressekonferenz zur bundesweiten Aktionswoche Alkohol

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz teilt mit:

In Deutschland trinken 9,5 Millionen Menschen Alkohol in gesundheitlich riskanter Weise.
1,3 Millionen Menschen sind alkoholabhängig. 2,65 Millionen Kinder und Jugendliche sind von der Alkoholabhängigkeit mindestens eines Elternteils betroffen. Diese Zahlen sind alarmierend. Grund genug für die zweite bundesweite Aktionswoche Alkohol, die jetzt startet. Alle Berliner Bezirke beteiligen sich mit zahlreichen Veranstaltungen. Jugendliche und Erwachsene haben privat oder beruflich die Möglichkeit, sich eine Woche lang mit dem Thema „verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol“ auseinanderzusetzen. Weiterlesen