Entries Tagged as 'Kultur'

Berlin Friedrichsfelde: Schloss Friedrichsfelde wird wieder eröffnet

23.08.2010

Mit einem Festakt am Freitag, dem 27. August 2010, beginnen die dreitägigen Feierlichkeiten zur Wiedereröffnung des Schlosses
Friedrichsfelde nach umfänglichen Sanierungsarbeiten. Kulturstaatssekretär André Schmitz: “Es war eine richtige Entscheidung
die Einheit von Schloss und Tierpark wieder herzustellen. Heute bildet das sanierte Schloss Friedrichsfelde einen würdigen Mittelpunkt des
größten europäischen Landschaftszoos Europas  ( Zoos in Brandenburg ) – mit einem anspruchsvollen kulturellen Angebot. Die Konzerte sind alle samt lange
vorher ausverkauft. Und das Schlossmuseum ( mehr Museen in Berlin )  mit seinen historischen Räumlichkeiten und Ausstellungen kann an drei Wochentagen sowie
sämtlichen Sonn- und Feiertagen besichtigt werden.” Das Schloss Friedrichsfelde im Bezirk Lichtenberg wurde für rund eine Millionen Euro saniert.
Das Geld stammt aus dem einstigen Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der DDR. Auf den offiziellen Festakt am
27.08.2010 um 17.00 Uhr folgen am 28. und 29. August Hoffeste mit einem Historischen Ball
(Samstag, 18.00 Uhr) bzw. einem Konzert der Sopranistin Christiane Hossfeld (Sonntag 19.00 Uhr).
(Pressemitteilung Land Berlin )

Kleine Kulturgeschichte des Abendlandes

27.07.2010

Pressemitteilung :

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie im Rahmen der aktuellen Ausstellung “Niederlassung” herzlich zu folgender Veranstaltung in den Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord ein:

13. August, 20 Uhr:
“Sitzen: Kleine Kulturgeschichte des Abendlandes”
Vortrag von Dr. Hajo Eickhoff

“Kleine Kulturgeschichte des Abendlandes von der Sesshaftwerdung in Mesopotamien bis hin zur heutigen Sitzgesellschaft”: Im Rahmen der Ausstellung “Niederlassung” findet am Freitag, den 13. August, ein Vortrag von Dr. Hajo Eickhoff mit anschließender Diskussion statt. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr.
Dr. Eickhoff ist tätig als Ausstellungsmacher, Berater und Autor. Veröffentlichungen u.a.: “Himmelsthron und Schaukelstuhl. Die Geschichte des Sitzens”, München (Hanser Verlag) 1993; “Sitzen. Eine Betrachtung der bestuhlten Gesellschaft”, Frankfurt am Main (Anabas-Verlag) 1997.

Wasserbüffel auf der Pfaueninsel

23.05.2010 / 11:15 Uhr

Anlässlich des Luisenjahres gelangen erstmals nach 170 Jahren wieder Wasserbüffel auf die Pfaueninsel. Bereits ab 1803 bis vermutlich zur Auflösung der Menagerie im Jahr 1842 wurden Wasserbüffel am westlich der Meierei gelegenen Büffelteich gehalten. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat auch Königin Luise die mächtigen Tiere bewundern können.

Bei den Tieren handelt es sich um zwei Kühe und um zwei 5 Monate bzw. 3 Monate alte Kälber. Alle Tiere stammen aus Demeter-Zucht und werden von Sonja Moor aus Hirschfelde ( Landkreis Barnim )  zur Beweidung der ca. 3 Hektar großen Hechtlaichwiese zur Verfügung gestellt. Die Beweidung dient vor allem der Freihaltung der seit über 200 Jahren nahezu unveränderten Hechtlaichwiese von Gehölzen und der naturschutzverträglichen Entwicklung der artenreichen Feuchtwiesenbiotope, da bislang die Pflege der Feuchtwiese im Rahmen einer einschürigen Mahd maschinell erfolgte. Als Weidetiere wurden robuste Wasserbüffel ausgewählt, denn diese halten auch die naturnahen Gräben von Gehölzaufwuchs frei. Die Weidewiese wird von einem ca. 900 Meter langen Elektro-Weidezaun aus zwei Drahtlitzen umfasst.

Die Maßnahme wurde zwischen der zuständigen Obersten Naturschutzbehörde Berlin und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) abgestimmt und ist auf die Zeit vom 25.05. bis 31.10.2010 begrenzt.

Info zu den Wasserbüffeln

In der freien Natur gibt es zwei Arten Wildbüffel, der afrikanische und der asiatische Typ. Domestiziert wurde nur der asiatische Wildbüffel (Bubalus arnee) vor über 6000 Jahren in Indien.

Weltweit werden etwa 150 Mio. Wasserbüffel vor allem in Asien (97%) und Lateinamerika gehalten. In Europa gibt es über 400.000 Wasserbüffel, die meisten in Bulgarien, Rumänien und Italien. In Deutschland leben ca. 1.500 Tiere.
Der Wasserbüffel fällt durch seine Robustheit, Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, Klima- und Witterungseinflüsse, durch seine Genügsamkeit in der Haltung und Fütterung sowie Langlebigkeit und Vielseitigkeit in der Nutzung auf.

Der Vorteil des Büffels gegenüber anderen Nutztieren besteht darin, minderwertiges Pflanzenmaterial aus Grenzertragslagen besser zu verwerten. Er vermag sich von Pflanzen wie z.B. Binsen, Schilf, Seggen, Hochstauden und Blättern von Bäumen und Sträuchern zu ernähren, die für Rindermägen so gut wie unverwertbar sind. Dank der breiten Klauen und relativ weichen Fesseln kann der Büffel im Vergleich zu anderen Extensiv-Rinderrassen insbesondere auf Feuchtwiesen, in Sümpfen und Mooren, gehalten werden.
Das durchschnittliche Gewicht der Tiere liegt bei 450 – 550 kg.

Gegenüber den Menschen verhalten sich Wasserbüffel äußerst friedlich.

(Pressemitteilung STIFTUNG PREUSSISCHE SCHLÖSSER UND GÄRTEN )

Firmen in der Region:
4-Sterne-Hotel Berlin
- Pensionen in Bad Freienwalde
- Ferienwohnungen in Frankfurt

2009/2010 ist Jahrestag, 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit.

Berlin/Harnekop 11. Mai 2010
Pressemitteilung:
2009/2010 ist Jahrestag, 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit.
Bald ist es soweit:
Die Ausstellung: „Als Alles begann – die Berliner Mauer“ wird am 12. Juni 2010, 11:00 Uhr
feierlich auf dem Gelände Baudenkmal Bunker Harnekop eröffnet.
Es werden über einhundert Fotos und Dokumente ausgestellt, sie sollen an den Bau der
Berliner Mauer im August 1961 erinnern.
Das Programm wird später veröffentlicht.

Mehr aus dem Landkreis Märkisch-Oderland:
Kunersdorf im Oderbruch: Chamissos Zuflucht – Muses Ort
Hotels im Landkreis Märkisch-Oderland
Restaurants

Tierärzte im Landkreis Märkisch-Oderland und mehr Firmen von A über H und R bis Z

The Cold War Museum – Berlin
Skarbinastrasse 67
D 12309 – Berlin, Germany

Das Rätsel bleibt

14.02.2010 11:15 Uhr

Das Rätsel bleibt mit Arbeiten von
Christiane Meyer, Matthias Müller, Björn Warwas
26. Februar – 3. April 2010
Eröffnung: Freitag, 26. Februar, 19 Uhr

Wie entsteht Kunst? Mit dieser ebenso naheliegenden wie komplexen Frage haben sich Christiane Meyer, Matthias Müller und Björn Warwas in einem Zeitraum von über einem Jahr auseinandergesetzt. In der gemeinsam konzipierten Ausstellung »Das Rätsel bleibt« zeigen die drei KünstlerInnen erste Einblicke in ihre jeweiligen Zugangswege zu diesem Thema und die verschiedenen Konzepte einer vorwiegend malerischen und zeichnerischen Annäherung.

Die Frage, wie die Entstehung von Kunst in der Kunst selbst thematisiert werden kann, hat bereits Generationen von Künstlern, Schriftstellern und Musikern beschäftigt. Dabei spielt nicht nur die Beschäftigung mit Kunst- und Geistesgeschichte eine zentrale Rolle, sondern ebenso die Befragung der eigenen Wahrnehmungsstrukturen und subjektiver Reflexionsschritte sowie die analytische Durchdringung verschiedensten Materials und künstlerischer Formate.

Wesentlich an den Arbeitsansätzen von Christiane Meyer, Matthias Müller (beide Preisträger Deutscher Kritikerpreis 1998) und Björn Warwas sind ihre konzeptionellen und seriellen Arbeitsmethoden, in denen der Prozess der Entstehung selbst zum Gegenstand der Bildfindungen wird. Material und Tücke, Alltag und Poesie, Physik und Biologie, »Zufall« und Vergänglichkeit sind exemplarische Bereiche, die sich als »Wurzeln der Ideen« auf die künstlerische Arbeit ebenso auswirken können wie der Einsatz von Pinsel und Zeichenstift, von Ölfarbe oder Graphit. Die aufmerksame Beobachtung der eigenen Gedanken und Ideen, der sowohl intuitiven wie assoziativen Vorgänge, die den Arbeitsprozess begleiten, wird in Form einer komplexen Versuchsanordnung als wesentlicher Teil der Arbeit selbst verstanden und führt zu einer ebenso analytischen wie poetischen Gesamtsicht.

Christiane Meyers Serie »Der Mensch ist ein feinfühliges Wesen« begreift die menschliche Figur als Thema eines Arbeitsansatzes, in dem eine Reihe von äußerst reduzierten Zeichnungen multipler Figurenkonstellationen entwickelt wird. Gerade die Unmittelbarkeit des Zeichnens und das bewusste Ausschalten jeglicher Kontrollmechanismen lassen außerordentlich deutliche Bilder der inneren Vorstellung entstehen, in denen tiefenpsychologische Phänomene und »objektiver Zufall« als Co-Autoren bei der Hervorbringung einer »gedanklichen Materie« offengelegt werden. Strenge Motivbeschränkung und konsequent serielles Arbeiten entwerfen einen bemerkenswert anschaulichen Diskurs vielfältiger künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten.

Matthias Müllers jüngste Werkgruppe »Die Wurzeln der Ideen oder Türen sind aus der Mode« thematisiert die Wechselwirkungen zwischen gedanklich-poetischer Idee, dem Unbewusst-Spontanen und dem Malmaterial selbst. Immer wieder ist es das beziehungsreiche Verhältnis zwischen Wort und Bild, das Arbeiten in jenem Assoziationsraum von Gedankensplittern, Wortkombinationen und Bildzeichen, in dem Matthias Müller der nicht zu leugnenden Entstehung von Sinn und Bedeutung als evidentem Geheimnis einer »gespannten Leere« gerade durch den Einsatz sprachlicher Alltagsbegriffe nachgeht. Daraus entstehen poetische Annäherungen an Sinnstrukturen, ohne deren Geheimnisse preiszugeben.

Die jüngsten Malereien von Björn Warwas setzen sich mit der Bedeutung des Zufalls in Hinblick auf Bildaufbau, Komposition und Malprozess auseinander und verbinden dieses stochastische Interesse mit der Aufmerksamkeit auf die Rolle des Beobachters bei der Veränderung des Beobachteten. Mit thematischen Anleihen aus mechanischer Physik und Quantenmechanik entwickelt Warwas künstlerische Versuchsanordnungen, in denen er sich spielerisch mit verschiedenen Aggregatzuständen der Masse beschäftigt. Die Bildmotive generieren sich dabei aus unterschiedlichsten Quellen und können sowohl organischen als auch physikalisch-mathematischen Ursprungs sein.
Freitag, 5. März, 19 Uhr:

Rundgang durch die Ausstellung »Das Rätsel bleibt« mit Christiane Meyer, Matthias Müller und Björn Warwas. Der Eintritt ist frei.
Pressemitteilung des 
Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord
Turmstraße 75
10551 Berlin
Fon 030/ 9018-33453

Berliner Restaurant-Institution mach einen signifikanten Schritt nach vorne

20.07.2009

Stilvolles Ambiente, breit gefächerter offener Ausschank hochwertiger italienischer Weine und authentische italienische Küche – das sind seit vielen Jahren die bewährten Zutaten des Erfolgsrezepts der Enoiteca IL Calice. Seit März 2009 hat der Küchenmeister Sebastian Schmidt die Küchenleitung der Enoiteca IL Calice übernommen. Der 32 jährige Sebastian Schmidt stammt aus einer Potsdamer Gastronomenfamilie und hat schon als Kind in der Küche gestanden. Er bringt neben seinen Jahren als Chefkoch bei Johannes King im Sylter Sölringhof (2 Michelinsterne) und im Schloßhotel Vier Jahreszeiten in Berlin (1 Michelinstern) das rare Talent mit, die Dinge gut schmecken zu lassen. Sein Stil sind elegante, präzise, ganz auf Geschmack orientierte mediterrane Kompositionen auf handwerklich solider Grundlage. So wie die Selektion der Weine der Enoiteca IL Calice von Authentizität und Terroir-Verbundenheit geprägt wird, werden auch die Rohprodukte für die Küche unter den gleichen achtsamen Kriterien und mit höchstem Qualitätsanspruch gewählt. Seit der Eröffnung im Jahre 1990, hat sich die Enoiteca IL Calice zum Dreh- und Angelpunkt italienischer Weinkultur und zu einem institutionellen Ziel in der Hauptstadt entwickelt, das anspruchsvolle Konsumenten aus allen Schichten der Berliner Gesellschaft und des Auslands magisch anzieht.
Die Familie Bragato hat ein atmosphärisch und kulinarisch gelungenes Gesamterlebnis für alle Sinne geschaffen, das den Gast für die Zeit seines
Aufenthalts unwiderruflich in Bann zieht: eine Essenz von „La dolce vita“.
ENOITECA IL CALICE
Restaurant, Weinhandlung & Full-Catering-Service
Montag bis Samstag 12 bis 02 Uhr, Sonntag 17 bis 02 Uhr
Walter-Benjamin-Platz 4 / Leibnizkolonnaden
10629 Berlin-Charlottenburg
Tel +49 (0)30 · 324 23 08
restaurant@ilcalice.de
( Eine Pressemitteilung)

Klangbezirk trifft Kaichiro Kitamura – a cappella cross culture

08.07.2009 / 17:00 Uhr
Das mehrfach international preisgekrönte Vokalensemble Klangbezirk trifft im Berliner Café Theater Schalotte am 31. Juli 2009 auf den japanischen Vokal-Perkussionisten Kaichiro Kitamura.
Der aus Tokio stammende Kaichiro Kitamura war bis 2007 Mitglied der japanischen Acappella-Formation Try-Tone, die zu den bekanntesten und erfolgreichsten Vokalensembles Japans gehört.  Als Pionier der Vokalperkussion ist er außerdem in Asien über die Grenzen seines Heimatlandes bekannt.
Klangbezirk gründete sich 2005, nachdem die vier Sänger und Sängerinnen im Rahmen des BundesJugendJazzOrchesters unter Leitung von Peter Herbolzheimer der Jazz-Nachwuchselite Deutschlands angehörten. Musikalisch haben sie sich dem Jazz und Pop verschrieben. Diese Stilrichtungen interpretieren sie mit vorwiegend eigenen Arrangements auf höchstem Niveau und ergänzen sie virtuos mit Klängen aus der Loop-Station, womit die Grenzen der Vierstimmigkeit auch schon mal aufgehoben werden. Klangbezirk ist Preisträger bedeutender internationaler Wettbewerbe und belegte erst im Juni dieses Jahres den ersten Platz beim Vokalmusikfestivals in Tampere; Finnland. Darüber hinaus gewannen sie ebenfalls erste Preise bei „Vokal Total“ in Graz und bei „Jugend Kulturell“ in Hamburg.
Seit 2007 verbindet Kaichiro Kitamura mit Klangebezirk eine Freundschaft, die beim „International A Cappella Festival Taiwan“ begann und seitdem gemeinsame Konzerte in Hong Kong, Taiwan und Macao nach sich zog. Jetzt kommt Kaichiro erstmalig nach Deutschland, um die gemeinsame Konzerttätigkeit fortzuführen und sich nun auch dem hiesigen Publikum vorzustellen. Am 31. Juli werden dann Auszüge aus den jeweiligen Soloprogrammen zu einer einzigartigen vokalen Klang- und Rhythmuswelt verarbeitet. Deutlich werden dabei die Verbundenheit der entfernten Kulturen und die Mühelosigkeit des musikalischen Dialogs.
Termin: 31. Juli 2009
Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Café Theater Schalotte, Behaimstrasse 22, 10585 Berlin
Tickets: 12€ / 15€, an der Abendkasse,
(Pressemitteilung)

Staatsoper für alle

05.07.2009

„Staatsoper für alle“ 2009 mit „Tristan und Isolde“ und Tschaikowskys Sinfonie Nr. 5 unter der Leitung von Daniel Barenboim Zum dritten Mal in Folge laden die Staatsoper Unter den Linden und BMW Berlin zum Saisonauftakt unter dem Motto „Staatsoper für alle“ alle Berliner sowie alle Gäste der Stadt auf den Bebelplatz. Am Samstag, den 29. August wird ab 17 Uhr unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim Richard Wagners „Tristan und Isolde“ live aus dem Opernhaus auf eine Großleinwand übertragen. Am Sonntag, den 30. August spielt die Staatskapelle Berlin um 16 Uhr live auf einer Open-Air-Bühne Peter Tschaikowskys Sinfonie Nr. 5 sowie seine „Romeo und Julia“-Fantasie- Ouvertüre ebenso unter der Musikalischen Leitung des Generalmusikdirektors. Der Eintritt ist frei. Ermöglicht wird die Reihe „Staatsoper für alle“ dank BMW Berlin. Die Schirmherrschaft hat der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit übernommen. Im vergangenen Jahr kamen an zwei Tagen über 45.000 Zuschauer auf den Bebelplatz, die den Saisonauftakt der
Staatsoper Unter den Linden zu einem herausragenden Ereignis des Berliner Kultursommers machten. In diesem Jahr wird wegen des zu erwartenden großen Andrangs erstmals schon im Vorfeld die Straße Unter den Linden auf Höhe des Opernhauses in beiden Richtungen gesperrt. Zu erleben ist am Samstag die legendäre „Tristan und Isolde“-Inszenierung von Harry Kupfer. Ein Team von 60 Technikern kümmert sich um die Übertragung der Vorstellung aus dem benachbarten Opernhaus auf die 80 m2 große LED-Großbildleinwand. Es singen u.a. Waltraud Meier, Michelle DeYoung, Robert Gambill, René Pape und
Roman Trekel.
Für das Live-Konzert am Sonntag wird eine 20×20 Meter große Bühne auf dem Bebelplatz errichtet. Auf dem Programm steht Tschaikowskys meisterhafte Sinfonie Nr. 5 sowie seine Fantasie-Ouvertüre „Romeo und Julia“ nach Shakespeare, ein glänzendes Instrumentalwerk aus dem Jahr 1880, das den Ruhm des Komponisten begründet hat. „Staatsoper für alle“ bietet einem breiten Publikum höchstes künstlerisches Niveau. Bundespräsident Horst Köhler lobte im vergangenen Jahr als Besucher der Veranstaltung das Format: „Hochkultur soll nicht nur denen zur Verfügung
stehen, die dafür Geld haben, sondern möglichst vielen.“ Hans-Reiner Schröder, Direktor BMW Berlin, freut sich auf den Auftakt zur letzten Saison vor der Sanierung des Opernhauses: „Mit „Tristan und Isolde“ und „Romeo und Julia“ steht „Staatsoper für alle“ im Jahr 2009 vor allem im Zeichen der großen Themen Liebe und Leidenschaft. Die Einzigartigkeit des Formats geht aber niemals in Begriffen auf – um „Staatsoper für alle“ sollte man also keine großen Worte machen, sondern hingehen und genießen! Lassen Sie uns die letzte Spielzeit in der „alten“ Lindenoper also in diesem Sinne besonders festlich begehen.“

„Staatsoper für alle“ 2009
29. August 2009, 17 Uhr – „Tristan und Isolde“ – Live-Übertragung auf den Bebelplatz
30. August 2009, 16 Uhr – Live-Konzert der Staatskapelle Berlin auf dem Bebelplatz
Eintritt frei – mehr Informationen unter www.staatsoper-fuer-alle.de

Eine Pressemitteilung der Staatsoper Berlin

Abschied aus dem Ensemble nach drei Jahrzehnten:

5.07.2009

Abschied aus dem Ensemble nach drei Jahrzehnten: Brigitte Eisenfeld, Uta Priew und Peter-Jürgen Schmidt singen Montag zum letzten Mal an der Staatsoper Unter den Linden
Mit Mozarts „Zauberflöte“ zum Saisonausklang am kommenden Montag nehmen drei Sänger Abschied vom Staatsopern-Ensemble, die seit vielen Jahren der Staatsoper Unter den Linden eng verbunden sind. So
beendet die Koloratursopranistin Brigitte Eisenfeld nach 35 Jahren ihre Zeit an der Staatsoper, die Mezzosopranistin Uta Priew und der Tenor Peter-Jürgen Schmidt verabschieden sich nach 29 bzw. 31 Jahren. Als
Zeichen der Verbundenheit und als Anerkennung für ihr langjähriges Mitwirken am Erfolg zahlreicher Produktionen des Hauses, wird es im Anschluss an ihren letzten gemeinsamen Auftritt vor ausverkauftem
Haus eine offizielle Verabschiedung geben.
Die Kammersängerin Brigitte Eisenfeld ist ihrem Publikum aus Opernabenden und Operettenkonzerten ebenso bekannt wie als Gast bei Musiksendungen in TV und Hörfunk sowie als Moderatorin einer eigenen
Sendung. Zu ihren Paraderollen gehören Gilda in „Rigoletto“, Violetta in „La Traviata“, Blonde und Konstanze in „Die Entführung aus dem Serail“ sowie Rosalinde und Adele in „Die Fledermaus“. Seit 2001 ist
Brigitte Eisenfeld Mitglied der Musikalischen Komödie Berlin, wo sie immer wieder als Sängerin und Schauspielerin auftritt. Heute widmet sich Brigitte Eisenfeld verstärkt der gesangspädagogischen Arbeit.
Uta Priew ist seit 1980 Ensemblemitglied an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, wo sie auch zur Kammersängerin ernannt wurde. Sie verfügt über ein breites Repertoire von Mozart, Rossini und Verdi bis
zu Komponisten des 20. Jahrhunderts, vor allem aber machte sie sich mit Wagner-Partien wie etwa Ortrud in „Lohengrin“ und Brangäne in „Tristan und Isolde“ einen Namen. Seit 2000 hat Uta Priew einen
Lehrauftrag für Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. 2007 wurde sie dort zur Honorarprofessorin bestellt. Der Tenor Peter-Jürgen Schmidt wurde 1978 Ensemblemitglied an der Berliner Staatsoper und erarbeitete sich hier ein breites Repertoire an Rollen – von Max in „Freischütz“ über Don José in „Carmen“ bis hin zu Partien des 20. Jahrhunderts wie etwa Andres in „Wozzeck“. Daneben gastierte er an deutschen wie internationalen Bühnen, beispielsweise in den USA, in Japan und an der Royal Opera Covent Garden in
England. Peter-Jürgen Schmidts künstlerische Laufbahn ist in zahlreichen Schallplattenaufnahmen sowie Fernseh- und Rundfunkproduktionen dokumentiert.

Eine Pressemitteilung der Staatsoper Unter den Linden

Ticket-Hotline: 030 20 35 45 55

1000 und eine Frau

23.06.2009

Wiederaufnahme nach großem Erfolg:

1000 und eine Frau

Donnerstag, 25. Juni 2009 | 20 Uhr | Theaterhaus Mitte (Aula)

Mit: Nadja Tenge (D/Irak), Idil Baydar (Türkei), Nadja Hamami (D/Irak), Elena Rezai (D/Iran), Nora Hofmann (D/Österreich)
Regie:  I.C. Zarypow
Bühne:  Berit Schweska
Kostüm:  Monika Bersch

Die Berliner Produzentin und Schauspielerin Nadja Tenge thematisiert mit ihrer Performance „1000 und eine Frau“ die ungebrochene Diskriminierung vieler Frauen. Die Collage aus Bewegung, Musik und Schauspiel erinnert an die Frauenverehrung in der arabischen Tradition, setzt sich mit der Radikalisierung der Unterdrückung auseinander und fordert zur Selbstbestimmung auf.

Es wird die Entstehungsgeschichte von „Tausendundeine Nacht“ erzählt. Mit List, Humor, Solidarität und Sinnlichkeit wird die Würde der Frauen gefeiert.

Gewalt und patriarchale Strukturen sind die Themen der algerischen Autorin Assja Djebar, deren Texte den ersten Teil der Performance „1000 und eine Frau“ bestimmen. Fünf Performerinnen mit Bindung an die islamische Tradition setzen die literarischen Berichte über junge Frauen, Mütter und Gefangene in Szene. Die Protagonistinnen verbindet ihr außergewöhnlicher Mut. Sie brechen mit Regeln und Traditionen und wagen ein selbstbestimmtes Leben.
Überdies zeigen die aus orientalischen Liedern, Klassik und Soul improvisierten Gesänge der Deutsch-Perserin Elena Rezai, dass der Grat zwischen Verzweiflung und Aufbegehren schmal ist.

Reservierung unter: 030-28 04 19 66 oder unter info@thbm.de

Theaterhaus Mitte
Koppenplatz 12
10115 Berlin

Fon: 030-28 04 19 66
Fax: 030-28 04 19 70
Mail info@thbm.de

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 9 – 23 Uhr
Samstag – Sonntag: 10 – 20 Uhr

Bürozeiten: 10 – 16 Uhr

Das Theaterhaus zieht um!

Neue Adresse (ab Juli):
Wallstr. 32 / Neue Roßstr.
10179 Berlin Mitte

BVG:
U 8 Heinrich Heine-Str.
U 2 Märkisches Museum
Bus 147, 248, 347