Pressemitteilungen aus Berlin und Brandenburg

Nachrichten von Firmen, Behörden und Vereinen im Presseportal für Berlin und Brandenburg

Berlin Mitte: 25 Verletzte nach Brand in Wohnhaus

17.07.2011

25 Verletzte nach Brand in Wohnhaus – Straßenbahn als „Notunterkunft“

Brandstifter setzten heute früh das Leben der Bewohner eines Mietshauses in Mitte aufs Spiel. Ein Polizeibeamter, der gegen 6 Uhr 30 auf dem Heimweg war, entdeckte schwarze Rauchschwaden aus dem Keller des Wohnhauses in der Bernauer Straße und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Die Einsatzkräfte holten die Mieter des Hauses aus ihren Betten und brachten sie in einer von der BVG zur Verfügung gestellten Tram vorläufig unter, wo 25 von ihnen wegen Reizungen der Atemwege ambulant behandelt werden mussten. Ermittlungen ergaben, dass das Feuer im Fahrradkeller des Wohnhauses ausgebrochen war. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung übernommen. Aufgrund der Löscharbeiten war der Kreuzungsbereich bis zur Hussiten- bzw. Stralsunder Straße bis zirka 8 Uhr 10 komplett gesperrt. Die Straßenbahn der Linie M 10 war betroffen.
(Pressemeldung der Berliner Polizei )

Berlin Pankow : Unfall mit mehreren Fahrzeugen führt zu Unfall mit mehreren Fahrzeugen

09.07.2011

Infolge eines Verkehrsunfalls mit drei beteiligten Fahrzeugen kam es gestern Nachmittag in Buch zu einem weiteren Auffahrunfall mit fünf Autos.

Gegen 14 Uhr 45 war ein 27-Jähriger mit seinem „Ford“ auf dem Berliner Ring in östliche Richtung zur Anschlussstelle Weißensee unterwegs. Der Autofahrer musste dann verkehrsbedingt bremsen und brachte seinen Wagen zum Stillstand. Ein 36-jähriger „VW Golf“-Fahrer sowie eine 44 Jahre alte „Opel Astra“-Fahrerin kamen ebenfalls rechtzeitig zum Stehen. Nachfolgend schaffte es ein 37-Jähriger nicht, seinen „Opel Vectra“ abzubremsen. Er rutsche gegen den „Opel Astra“, der wiederum auf den „VW Golf“ sowie gegen den „Ford“ geschoben wurde. Der 27-Jährige klagte über Schmerzen im Nacken und begab sich selbst in ärztliche Behandlung. Die übrigen Beteiligten blieben unverletzt.

Aufgrund dieses Unfalls bremste am Stauende ein 79-Jähriger, der mit seinem „BMW“ auf der BAB 10 unterwegs war. Nachdem er zum Stehen gekommen war, hielt hinter ihm der „Audi“ eines 32 Jahre alten Mannes. In diesen Wagen rutschte eine 32-Jährige mit ihrem „VW“, da ihr Bremsweg zu kurz war. Trotz Gefahrenbremsungen schafften es auch ein 28-jähriger „VW“-Fahrer sowie ein 44 Jahre alter „BMW“-Fahrer nicht, rechtzeitig zum Stehen zu kommen und fuhren ebenfalls auf. Bei dieser Karambolage blieben alle Beteiligten unverletzt. ( Pressemeldung der Berliner Polizei)

Webseite der Berliner Polizei: http://www.berlin.de/polizei/

Kindesmisshandlung in Berlin Marzahn – Hellersdorf

16.06.2011

Ermittlungen wegen Kindesmisshandlung und Häuslicher Gewalt – Tatverdächtiger festgenommen

Vorgestern gegen 13 Uhr 15 alarmierten Hausbewohner die Polizei zu einer Wohnung nach Hellersdorf, nachdem sie bereits in der Nacht zuvor in der bezeichneten Wohnung lautstarke Auseinandersetzungen, dumpfe Schläge, lautes Wimmern und das Jaulen eines Hundes gehört hatten.
Neben der 23-jährigen Kindesmutter wurden ihre zwei und fünf Jahre alten Kinder sowie ein Schäferhundwelpe in der Wohnung angetroffen. Die alarmierten Beamten bemerkten bei der 23-Jährigen zahlreiche Hautunterblutungen und Schürfungen an Gesicht und Hals.

Bei dem zweijährigen Mädchen wurden blaue Flecken und eine verschorfte Kratzwunde im Gesicht sowie eine frische menschliche Bissspur am Bein festgestellt. Das Gesicht des fünfjährigen Jungen war insgesamt angeschwollen und großflächig beidseitig unterblutet, am Hals fanden sich Würgemale und nahezu am gesamten Körper blaue Flecken und Kratzer.
Beide Kinder wurden in ein Krankenhaus gebracht und verbleiben dort zunächst stationär.
Der Hund wurde einem Tierheim zugeführt und eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gefertigt.
Der 24-jährige Lebensgefährte und nach bisherigen Ermittlungen Verursacher der festgestellten Verletzungen, der bereits vor dem Erscheinen der Polizei die Wohnung verlassen hatte, konnte gestern Nachmittag durch Beamte der Fachdienststelle des Landeskriminalamtes in der Wohnung in Hellersdorf festgenommen werden.
Er wird heute einem Haftrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt. ( Pressemitteilung der Berliner Polizei)

Berlin Neukölln: Mann nach Streitigkeiten mit Messer attackiert und schwer verletzt

11.06.2011 12:30 Uhr

Mann nach Streitigkeiten mit Messer attackiert und schwer verletzt

Schwere Verletzungen erlitt ein Mann in der vergangenen Nacht in Neukölln, nachdem er aus einer Gruppe von rund 20 Personen attackiert und mit einem Messer angegriffen worden war.
Bisherigen Ermittlungen zur Folge kam es bereits gegen 20 Uhr 20 in der Flughafenstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen rund 20 Mitgliedern eines Rockerclubs und einer zehnköpfigen Personengruppe.
Kurz vor 22 Uhr alarmierte ein unbekannt gebliebener Zeuge die Polizei in die Flughafen- Ecke Mainzer Straße, nachdem er einen stark blutenden Mann auf dem Gehweg vor einem Lokal liegen sah. Rund 20 „Rocker“ griffen zuvor den 34-Jährigen an und traten auf ihn ein. Im weiteren Verlauf stach einer der Angreifer dem Opfer mit einem Messer in den Oberschenkel und verletzte es so schwer, dass es mit einem Notarztwagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus kam, wo es sich nunmehr außer Lebensgefahr befindet. Anschließend löste sich die Gruppe in unterschiedliche Richtungen auf.
Mit Unterstützung von Beamten der Bereitschaftspolizei drängten die Polizisten rund 120 Schaulustige vom Tatort ab und kontrollierten anschließend 51 Personen, die sich in der Lokalität aufhielten. Darüber hinaus durchsuchten die Beamten ein nahegelegenes Rockervereinsheim und beschlagnahmten mehrere Hieb- und Stichwaffen. Bei der weiteren Absuche der Umgebung nach dem Täter nahmen die Polizisten einen 35-jährigen Tatverdächtigen fest, der anschließend wieder auf freien Fuß kam, da er laut Aussage des Opfers nicht der Angreifer war. Ein Kriminalkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, besonders schweren Landfriedensbruchs und Verstoßes gegen das Waffengesetz. (Pressemitteilung der Berliner Polizei)

Berlin Mitte: Ehepaar tot aufgefunden

09.06.2011

Ehepaar tot aufgefunden
Wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes in der Budapester Straße in Tiergarten ermittelt seit heute Abend eine Mordkommission. Gegen 16 Uhr hatte eine Familienangehörige eine 86-jährige Frau und ihren 85-jährigen Ehemann tot in deren gemeinsamer Wohnung aufgefunden. Nach den ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei hat der Mann seine Frau getötet und sich anschließend das Leben genommen. Die Tatzeit lag vermutlich weniger als 24 Stunden zurück. Ob der Tat eine gemeinsame Suizidabsicht voran ging oder die Handlung anders zu erklären ist, wird Gegenstand der laufenden Ermittlungen sein. ( Pressemeldung der Berliner Polizei)

Neues Aufklärungsvideo der Berliner Feuerwehr zum richtigen Verhalten bei Bränden in Treppenhäusern

08.05.2011

Neues Aufklärungsvideo zum richtigen Verhalten bei Bränden in Treppenhäusern

mit einem neuen Video intensiviert die Berliner Feuerwehr Ihre Aufklärungsarbeit zum richtigen Verhalten bei Bränden in Treppenräumen und Hausfluren. In diesem Jahr war es ja zu einer starken Häufung solcher Brände in Mehrfamilienhäusern gekommen, bei denen insgesamt drei Tote und viele Verletzte zu beklagen waren. Oft wurden in Hausfluren abgestellte Kinderwagen, Fahrräder und Sperrmüll vorsätzlich angezündet.

Gemeinsam mit einer Ausgründung der Freien Universität Berlin, der Interessengruppe numerische Risikoanalyse (INURI), entstand ein animiertes Aufklärungsvideo, das beeindruckend die Ausbreitung der Rauchgase bei einem solchen Brand in einem Wohnhaus darstellt. Die Kernaussage dieses Videos ist: Bei Bränden in Treppenräumen, die eigene Wohnungstür geschlossen halten und die Feuerwehr alarmieren. Auf keinen Fall sollte versucht werden, durch das verrauchte Treppenhaus zu fliehen, da dies lebensgefährlich ist. Darüber hinaus appelliert das Video an die Vernunft aller, keine brennbaren Gegenstände in Flucht- und Rettungsräumen wie Treppen oder Hausfluren abzustellen.

Das Video (Dauer 2:32 Min.) ist so konzipiert, dass es auch von Menschen verstanden werden kann, die die deutsche Sprache nicht so gut beherrschen bzw. weder schreiben noch lesen können. Die dargestellte Rauchausbreitung basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Brandsimulation.
( Pressemitteilung der Berliner Feuerwehr – Die INURI stellt ihr Video dankenswerterweise allen Feuerwehren kostenlos für ihre Aufklärungsarbeit zur Verfügung.)

Spätkauf in Berlin Steglitz-Zehlendorf beraubt

06.06.2011

Spätkauf in Berlin Steglitz-Zehlendorf beraubt

Maskiert und bewaffnet erbeuteten Unbekannte vergangene Nacht Tageseinnahmen eines Spätkaufs in Steglitz.
Der 19-jährige Angestellte sah sich gegen 0 Uhr 10 zwei maskierten Tätern gegenüber, von denen einer eine Schusswaffe auf ihn richtete und die Einnahmen verlangte. Den Tätern gelang es, mit ihrer Beute zu entkommen. Der Angestellte blieb unverletzt. Ein Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 hat die Ermittlungen wegen schweren gemeinschaftlichen Raubes übernommen. ( Pressemitteilung der Berliner Polizei)

Welche Supermärkte in Berlin haben auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet?

Berlin Tempelhof-Schöneberg: Kein schöner Familienausflug

05.06.2011

Kein schöner Familienausflug

Tempelhofer Restaurantgäste alarmierten in der vergangenen Nacht gegen 23 Uhr 15 die Polizei, da ihnen eine vierköpfige Familie auffiel. Als die Polizisten kurz darauf auf der Terrasse des Lokals am Tempelhofer Damm eintrafen, bot sich ihnen folgendes Bild: Ein dreijähriger Junge saß schlafend am Tisch, ein etwa zweijähriges Mädchen lag wach im Kinderwagen und zwei stark alkoholisierte Erwachsene, die erst nach mehrmaliger Ansprache reagierten. Ermittlungen ergaben, dass sich die „Familie“ bereits seit 16 Uhr in dem Lokal aufhielt. Da die 22-jährige Kindsmutter und ihr 24-jähriger Lebensgefährte nicht mehr in der Lage waren sich um die beiden Kleinkinder zu kümmern, riefen die Beamten den Kindernotdienst. Als die Mitarbeiter des Kindernotdienstes mit den Schützlingen in ein Taxi steigen wollten, versuchten sowohl die Frau als auch der Mann dies durch verbale Äußerungen und körperlichen Einsatz zu verhindern. Als die Beamten helfend eingriffen, leisteten die 22-Jährige und der 24-Jährige Widerstand. Das stark alkoholisierte Paar wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt. Nach angeordneter Blutentnahme konnte die junge Frau nach Hause, ihr Begleiter blieb in Gewahrsam. Es wurden u.a. Strafverfahren wegen Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht und Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte eingeleitet. ( Pressemitteilung der Berliner Polizei)

In Treptow-Köpenick & Friedrichshain-Kreuzberg Autos vorsätzlich in Brand gesetzt

04.06.2011

Autos vorsätzlich in Brand gesetzt
Treptow-Köpenick/Friedrichshain-Kreuzberg
Unbekannte haben in der vergangenen Nacht in Alt-Treptow und Kreuzberg drei Pkw angezündet.

Gegen 2 Uhr 50 alarmiert ein Anrufer die Polizei und Feuerwehr, da in der Puschkinallee ein „Porsche“ brannte. Durch die Flammen wurde ein daneben geparkter „Opel“ beschädigt.

In der Dieffenbachstraße entdecken Passanten gegen 3 Uhr einen brennenden „BMW“ und alarmieren die Polizei.

Polizeibeamte bemerkten kurz nach 3 Uhr an einem ebenfalls in der Dieffenbachstraße geparkten „BMW“ Feuer an einem Hinterrad und löschten die Flammen mit einem Feuerlöscher.

Da eine politische Motivation bei der Tatbegehung nicht auszuschließen ist, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen.
( Pressemitteilung der Berliner Polizei)

Die Berliner Polizei teilt mit:

03.05.2011

Beim Einsteigen in die U-Bahn wurde gestern Abend gegen 20 Uhr auf dem U-Bahnhof Seestraße in Wedding eine 50-jährige Frau von einer jugendlichen Diebin attackiert. Als die Frau den Diebstahl ihres Portemonnaies bemerkt hatte, es in den Händen der etwa 17-Jährigen sah und sie ansprach, ließ diese die Beute fallen. Die Bestohlene bückte sich, um ihr Eigentum aufzuheben, was die Diebin sofort nutzte, um ihrem Opfer mehrfach gegen den Kopf zu schlagen. Der Versuch der Täterin, das Portemonnaie erneut an sich zu bringen, scheiterte jedoch.
Am U-Bahnhof Leopoldplatz stieg die Jugendliche aus, nachdem sie der 50-Jährigen gedroht hatte, dass sie sterben würde, wenn sie die Polizei rufe. Andere Fahrgäste hatten bis dahin nicht eingegriffen. Erst als die Jugendliche zur Müllerstraße flüchtete, nahm ein 17-Jähriger gemeinsam mit der 50-Jährigen die Verfolgung auf, konnte die Diebin aber nicht festhalten.

Ihre Hilfsbereitschaft brachte einer 17-Jährigen in der vergangenen Nacht eine ambulante Behandlung in einem Krankenhaus ein. In einem Zug der Linie U7 hatte sie gegen Mitternacht kurz vor dem U-Bahnhof Möckernbrücke einen Mann, der am rechten Unterarm blutete, gefragt, ob er Hilfe benötige. Dieser griff ihr sofort in die Haare, rief um Hilfe, riss sie zu Boden und schlug ihr mit der Faust ins Gesicht. Ein 20-jähriger Zeuge ging dazwischen. Der unbekannte, verwirrt wirkende, Täter stieg am U-Bahnhof aus und flüchtete ( Pressemitteilung der Berliner Polizei)