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Streik an DRK Kliniken in Berlin

10.09..2009 / 17:00 Uhr

Pressemitteilung der Geschäftsführung der DRK Kliniken Berlin zum Streik am 11. September 2009

Die DRK Kliniken Berlin werden morgen, am Freitag, 11. September 2009, an Ihren Standorten Westend, Mitte und Köpenick von Streikmaßnahmen des Marburger Bundes betroffen werden. Der Marburger Bund versucht mit diesem Streik, überdurchschnittliche Vergütungserhöhungen für Ärzte durchzusetzen.
Die Geschäftsführung der DRK Kliniken Berlin hat demgegenüber den seit Jahren bestehenden Tarifvertrag mit der Gewerkschaft ver.di fortgeschrieben und hierin erhöhte Vergütungen für Ärzte in einem Stufenplan ab Oktober 2009 (sowie in einem zweiten Erhöhungsschritt ab Juli 2010) vereinbart.
Die Laufzeit des Tarifvertrages geht bis zum 31. Dezember 2010.
Anhand der beigefügten Vergütungstabellen ist nachzuvollziehen, dass die damit erreichten Vergütungssprünge für die Ärzte von teilweise über 15 Prozent in den einzelnen Einstufungen angesichts der gesamtwirtschaftlichen Lage – insbesondere im Gesundheitswesen – außerordentlich sind.
 
Die monatlichen Vergütungen der Ärzte steigen damit je nach Entgeltgruppe zwischen 300 und 625 Euro pro Monat. So erhält ein Assistenzarzt im ersten „Lehrjahr“ statt eines bisherigen Grundgehaltes von 42.300 Euro pro Jahr nun 46.200 Euro, unmittelbar nach der Facharztprüfung erhält ein Arzt nicht mehr 57.000 Euro, sondern 61.200 Euro pro Jahr, bei Oberärzten steigt die Grundvergütung von 76.200 Euro auf 81.000 Euro pro Jahr.
Es darf nicht vergessen werden, dass die gesondert vergüteten Bereitschaftsdienste der Ärzte in der Regel noch zusätzliche Vergütungen von 600 bis 1000 Euro pro Monat bedeuten.
Die ab Juli 2010 vereinbarten Vergütungsentgelte liegen auch für nahezu alle ärztlichen Tarifgruppen knapp über dem gegenwärtigen Vergütungsniveau des Berliner Gesundheitsunternehmens Vivantes (vom Marburger Bund gerne als „Leitwährung“ apostrophiert) und weit über den gegenwärtig geltenden Vergütungsstrukturen im öffentlichen Unternehmen Charité – Universitätsmedizin Berlin.
Gleichwohl versucht der Marburger Bund jetzt nochmals erhöhte Werte mit Streikmaßnahmen zu erzwingen. Die Geschäftsführung der DRK Kliniken Berlin hat diesem Ansinnen der Spartengewerkschaft Marburger Bund widersprochen und darauf hingewiesen, dass für die nicht-ärztlichen Beschäftigten demgegenüber „nur“ Erhöhungen von 3 Prozent im letzten Jahr und 1,5 Prozent im Oktober diesen Jahres vereinbart wurden. Tarifabschlüsse sind mit Augenmaß für sämtliche Beschäftigten eines Betriebes zu schließen: Sozialer Unfrieden durch unbotmäßige Bevorzugung einer einzelnen Berufsgruppe zu Lasten anderer Berufsgruppen ist zu vermeiden.
Der Marburger Bund hat dabei in den Tarifverhandlungen explizit abgelehnt, gesamtwirtschaftliche Entwicklungen als Grundlage für die Festsetzung von tariflichen Steigerungen zu akzeptieren; die Tarifkommission hat sich sogar darin verstiegen, in den Verhandlungen zu erklären, ihr sei es „egal“, wenn es als Folge von erzwungenen Tarifsteigerungen für Ärzte mit dem Marburger Bund, zu Stellenkürzungen im Ärztlichen Bereich kommen würde. Dieses Handeln ist unverantwortlich!

Die DRK Kliniken Berlin haben in den letzten Jahren – im Gegensatz zu vielen anderen Krankenhausbetrieben – im ärztlichen Bereich kein Personal abgebaut, sondern im Gegenteil sogar zugelegt,
alleine im Jahr 2008 ist ein Personalplus unter den Ärzten von 4 Prozent zu verzeichnen. Hinzu kommt, dass die Arbeitszeit für die Ärzte im letzten Jahr von 38,5 Stunden im Westteil auf 42 Stunden und von 40 Stunden im Ostteil auf 42 Stunden pro Woche erhöht wurde. Im Gegenzug sind hierfür keine Personalkürzungen erfolgt. Effektiv bedeutet dies einen Personalzuwachs um 7 bis 8 Prozent im Durchschnitt. Damit sind von den ca. 2.500 Mitarbeitern der DRK Kliniken Berlin 500 Vollkräfte, also 20 Prozent im ärztlichen Bereich beschäftigt: Dies ist eine mehr als ansehnliche Quote.

Die DRK Kliniken Berlin sind stolz darauf, dass in dem Tarifvertrag mit der Gewerkschaft ver.di zugesichert wurde, dass flexible, individuelle Arbeitszeitmodelle in jeder einzelnen Abteilung und Klinik vereinbart werden können; eine derartige Gestaltungsfreiheit der ärztlichen Arbeitszeit muss als außergewöhnlich bewertet werden. Darüber hinaus sind in den DRK Kliniken Berlin durch geordnete Programme die systematische Ausbildung zum Facharzt ebenso garantiert wie die bezahlte Freistellung der Ärzte für Fortbildungen und Kongresse – dies waren alleine im letzten Jahr durchschnittlich 4 Arbeitstage pro Arzt. Zum Teil waren diese Fortbildungen auch arbeitgeberseitig noch zusätzlich finanziert.

Die Motivation für die vom mb eingeleiteten Streikverfahren erscheint dabei eher von ganz anderen Überlegungen geprägt zu sein. Die gegenwärtige Politik des Marburger Bundes wird dadurch bestimmt, einseitige Macht- und Berufsinteressen durch Ausspielung der unterschiedlichen Krankenhausträger durchzusetzen. Hierbei bleiben wirtschaftliche Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Wettbewerbs- und Arbeitsplatzsicherung und ein Interessenausgleich zwischen den verschiedenen Berufsgruppen vollkommen außer Betracht. Dies verdeutlicht sich so z.B. dadurch, dass die Streikleitung des Marburger Bundes in den DRK Kliniken Berlin mit dem (von der Arbeit freigestellten) Vorsitzenden des Gesamtpersonalrates und Aufsichtsratsmitgliedes der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Dr. Kilian Tegethoff, besetzt ist: auch in der Charité  finden aktuell Tarifverhandlungen mit dem MB statt. Offensichtlich soll durch den jetzigen Streik auf Kosten eines kleineren gemeinnützigen Krankenhausanbieters eine Entscheidung vorbereitet werden, in einem anderen Berliner Betrieb zu einem späteren Zeitpunkt bessere Ergebnisse durchzusetzen. Wir sind nicht bereit, uns in eine solche Auseinandersetzung hineinziehen zu lassen.

Die mit dem Marburger Bund abgeschlossene Notdienstvereinbarung stellt dabei sicher, dass in den DRK Kliniken Berlin der Betrieb von OPs, Ambulanzen und sonstigen Bereichen, in denen Patienten behandelt werden, deren Untersuchung und Behandlung keinen Aufschub duldet, wie z.B. Entbindungen, Schlaganfälle, onkologische Behandlungen und Operationen, Herzinfarkte, etc., sichergestellt werden. Unsere Patientinnen und Patienten können sicher sein, dass sie auch während eines Streiks des Marburger Bundes in unseren Kliniken angemessen behandelt werden.
10. September 2009
Prof. Dr. Thomas Kersting, Geschäftsführer der DRK Kliniken Berlin

Vergleichstabelle der Ärztevergütung:
( Quelle: Presseabt. der DRK Kliniken Berlin per Mail )
Vergleichstabelle der Ärztevergütung

Senatorin Heidi Knake-Werner: Der Weg für Pflegestützpunkte in Berlin ist frei

13.05.2009

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Das Land Berlin und die Landesverbände der Kranken- und Pflegekassen haben sich auf einen Landesrahmenvertrag über die Arbeit und Finanzierung von Pflegestützpunkten in Berlin geeinigt. Damit ist sichergestellt, dass es in Berlin bis zum Sommer 2009 insgesamt 24 und bis Ende 2011 insgesamt 36 Pflegestützpunkte verteilt über alle zwölf Bezirke geben wird. Die zwölf vom Land finanzierten Koordinierungsstellen Rund ums Alter, die es in jedem Bezirk gibt, werden in die neue Struktur eingebunden. Das Land übernimmt mit 1,6 Millionen Euro jährlich rund ein Drittel der Kosten. Den Rest tragen die Krankenkassen  und Pflegekassen.

Damit ist eine wohnortnahe und unabhängige Beratung und Hilfe für alle Bürgerinnen und Bürger zu allen Fragen rund um das Thema Pflege garantiert.

Das haben die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Heidi Knake-Werner sowie der Vorstandsvorsitzende der AOK Berlin Werner Felder heute auf einer Pressekonferenz im künftigen Pflegestützpunkt in der Wilhelmstraße in Kreuzberg bekannt gegeben.

Senatorin Knake-Werner äußerte sich zufrieden über die Einigung mit den Kassen, gemeinsam in Berlin Pflegestützpunkte einzurichten. Sie hob die besondere Bedeutung dieses Angebotes angesichts der demographischen Entwicklung und der älter werdenden Stadtgesellschaft hervor. Eine gute Beratung, die alle Angebote vernetzt und koordiniert, sei eine sehr wichtige Hilfe, wenn es um das passende Versorgungsangebot für Pflegebedürftige gehe: “Wir haben ein breit gefächertes Angebot an stationärer und ambulanter Versorgung. Viele Pflegebedürftige möchten so lange wie möglich zu Hause leben. In den Pflegestützpunkten kann nun jeder Einzelne entsprechend seinen Bedürfnissen beraten und bei der Inanspruchnahme der Hilfe begleitet werden. Wir können so hoffentlich auch unnötige Heimunterbringungen verhindern” so die Senatorin.

Die ersten 24 Pflegestützpunkte werden im Juli diesen Jahres ihre Arbeit aufnehmen. Die Kassen werden bis Ende des Jahres noch drei weitere Stützpunkte in Betrieb nehmen, die in den Bezirken Lichtenberg, Reinickendorf und Treptow-Köpenick eine bessere Erreichbarkeit gewährleisten. Damit wird es zum Jahresende in allen Bezirken mindestens zwei Pflegestützpunkte geben. Bis Ende 2011 werden es insgesamt 36 Stützpunkte sein.

“Mit den Pflegestützpunkten werden wohnortnah Anlaufstellen angeboten, die pflegebedürftige Bürger und deren Angehörige umfassend und unabhängig und mit einheitlicher Qualität beraten. Auf Wunsch kann der Hilfesuchende auch zu Hause etwa über Sozialleistungen und Hilfsangebote informiert werden. Am Ende des Gesprächs erhält er ein schriftliches Ergebnis,” erläutert Werner Felder, Vorstandsvorsitzender der AOK Berlin.

Ein Steuerungsgremium der gemeinsamen Träger in den einzelnen Pflegestützpunkten wird unter anderem die Einbindung von Selbsthilfegruppen und Ehrenamtlicher sowie die Beteiligung von kirchlichen und gesellschaftlichen Trägern und Organisationen regeln.

Hintergrund:
Derzeit beziehen in Berlin knapp 96.000 Menschen Leistungen aus der Pflegeversicherung. Die statistischen Ämter von Bund und Ländern prognostizieren für Berlin für das Jahr 2020 rund 128.000 Bezieherinnen und Bezieher von Leistungen aus der Pflegeversicherung. Das bedeutet einen Anstieg um 33 Prozent gegenüber 2005. Bundesweit rechnen sie im gleichen Zeitraum mit einem Anstieg um 37 Prozent.

28 Prozent der Pflegebedürftigen in Berlin werden stationär versorgt, 72 Prozent ambulant, davon zwei Drittel – das sind rund 48.000 – zu Hause von ihren Familien.

In Berlin gibt es rund 400 Pflegeheime mit einer Kapazität von mehr als 30.000 Plätzen; davon rund 60 Tagespflegeeinrichtungen, 30 Kurzzeitpflegeeinrichtungen und rund 290 Langzeitpflegeheime. Etwa 450 ambulante Pflegedienste versorgen die ambulant betreuten Pflegebedürftigen.

Gemeinsames Anbaden an der Kleinen Badewiese in Berlin – Spandau

Um die vielen Badeseen in Berlin beneiden uns viele Bewohnerinnen und Bewohner anderer großer Städte. Das ist verständlich, verfügt doch Berlin über zahlreiche Badestellen mit ausgezeichneter Wasserqualität.
( Freibäder in Berlin )

Zum Beginn der offiziellen EU-Badesaison laden die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz und das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin zu einem gemeinsamen Anbaden mit Staatssekretär Dr. Benjamin-Immanuel Hoff ein.

Termin:
Donnerstag, 14. Mai 2009,
12.00 Uhr

Ort:
Kleine Badewiese in Berlin-Spandau (Ortsteil Gatow), am Wiesenhaus in 14089 Berlin.

Am 15. Mai startet regulär die EU-Badesaison, die bis zum 15. September dauert. In diesem Zeitraum werden die offiziellen Badestellen an den Berliner Flüssen und Seen wieder regelmäßig auf ihre Wasserqualität hin untersucht. Die Ergebnisse veröffentlicht das Landesamt für Gesundheit und Soziales im Internet stets aktualisiert unter www.berlin.de/badegewaesser.

Die Senatsverwaltung und das Landesamt würden sich freuen, wenn Berlinerinnen und Berliner gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Hoff an diesem Tag ein erfrischendes Bad nehmen – die Qualität des Wassers an der Badestelle lädt jedenfalls dazu ein.

TUB Alt-Präsident Manfred Fricke gestorben

11.05.2009

Anlässlich des Todes von TUB Alt-Präsident Manfred Fricke
Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung teilt mit:
Mit tiefem Bedauern und großer Anteilnahme nimmt Senator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner das unerwartete Ableben des langjährigen Präsidenten der Technischen Universität Berlin und Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland, Alt-Präsident Prof. Dr.-Ing. Manfred Fricke, zur Kenntnis.
„Berlin verliert damit viel zu früh einen sehr engagierten Wissenschaftler, der die Berliner Hochschullandschaft maßgeblich mitprägte.

Unvergessen bleibt sein Einsatz für die Technische Universität Berlin, die er als ihr Präsident in einem auch historisch bedeutenden Zeitraum führte und deren strukturelle und organisatorische Neuausrichtung er mit vorbildlicher persönlicher Leidenschaft vorantrieb. Die heutige hervorragende Stellung dieser Universität im nationalen und internationalen Vergleich ist auch sein Verdienst.

Hervorgehoben werden muss darüber hinaus sein erfolgreiches Wirken im Verlauf des Prozesses der Deutschen Wiedervereinigung. Als Vorsitzender einer vom Senat von Berlin eingesetzten Expertenkommission half er an wesentlicher Stelle, mit seinen zukunftsorientierten Ratschlägen, aber auch mit seinem Vermittlungsgeschick, das Zusammenführen der Hochschulen im ehemaligen Ost- und Westteil der Stadt voranzubringen.

Das Land Berlin und die Technische Universität Berlin verlieren einen ungewöhnlich befähigten, beliebten, freundlichen und liebenswürdigen Menschen“, so Zöllner. ( Pressemitteilung Land Berlin)

Ein Kiez geht auf die Straßen – 10 Jahre Attacke gegen Hundekacke“

22.04.2009

Seit 1999 veranstaltet die Peter Petersen Schule Neukölln alle zwei Jahre die kiezbekannte Sauberkeitsaktion gegen Hundekot auf Straßen und Wegen. Zum sechsten Mal in diesem Jahr engagieren sich 325 Kinder aus etwa 20 Ländern für das Umfeld ihrer Schule, den Körnerkiez.

Am Freitag, dem 24. April 2009, bündeln zum diesjährigen Jubiläum das Quartiersmanagement Körnerpark und die Peter Petersen Schule ihre Kräfte in Form eines Kiezaktionstages.
In der Woche vor dem 24. April 2009 werden verschiedene Aktionen der Schulkinder veranstaltet, bei denen sie sich mit der Problematik Sauberkeit und Hundekot beschäftigen und die Problemlagen dokumentieren.
Den abschließenden Höhepunkt bildet die Demonstration der Schüler für mehr Sauberkeit zusammen mit den Aktiven aus dem Körnerquartier.
Der Umzug startet um 12:30 Uhr vor der Schule in der Jonasstr. 15 und wird über Ilsestraße – Schierker Straße – Thomasstraße bis zur Thomashöhe führen, wo die Abschlussveranstaltung abgehalten wird.
Unterstützt werden die Schülerinnen und Schüler durch die rege Beteiligung von BSR, Bequit GmbH, Stadtteilmüttern und weiteren Akteuren aus dem Kiez. Bestätigen auch Sie die Bemühungen der Kinder, indem sie sich im April noch stärker als sonst für saubere Straßen einsetzen und z.B. Müll von der Straße sammeln oder vor Ihrem Haus auf Sauberkeit achten.

Wenn Sperrmüll in Ihrer Straße abgelagert wird, verständigen Sie bitte das Ordnungsamt unter der Telefonnummer 6809-6699 (Mo-Fr von 6:30-21:30).
Auch dieses Jahr engagieren sich die Kiezpaten für die Befüllung der Hundekotbeutelspender im Quartier, auf dass noch mehr HundebesitzerInnen zu der Entsorgung der Hundehinterlassenschaften bewegt werden können.
Im Oktober findet dann wieder der bewährte Herbstputz im Körnerkiez statt. Gemeinsam – für einen sauberen Kiez.

Das Projekt „Sauberer Kiez – Mach mit“ wird aus Mitteln des Programms Soziale Stadt finanziert.
(Pressemitteilung Land Berlin)

1. Behinderten- und Seniorenparlament 2009

 17.04.2009
Am Montag, den 27.04.09 von 14 bis16 Uhr findet im BVV Saal des Rathauses Reinickendorf (Eichborndamm 215-239, 13437 Berlin, Altbau 3.Stock, Raum 336 ) das 1. Behindeten- und Seniorenparlament 2009 statt.

Eingeladen sind nicht nur Behindertenverbände, Selbsthilfegruppen und freie Träger sondern alle von Behinderungen Betroffene, Angehörige und Interessierte. Die Sitzung ist öffentlich.

Der stellvertretenden Bezirksbürgermeister und Stadtrat für Jugend und Familie, Peter Senftleben, wird über behindertenpolitische Themen berichten und steht für Fragen zur Verfügung.
Die neue Beauftragte für Menschen mit Behinderung Claudia Meier stellt sich vor und wird über Aktuelles und gemeinsame Aktivitäten mit dem Behindertenbeirat berichten.
Weitere interessante Beiträge sind:

Vorstellung des berlinweiten Kommunalkombi Projektes „Mobilität für alle“. Es berichten Herr Lühr von der agens e.V. und Herr Stellmacher von Albatros e.V. Projekt mobidat.
Die Gesobau wird ihr Modernisierungskonzept im Märkischen Viertel vorstellen.
Herr Freuer von der Jugendfeuerwehr Heiligensee wird über ein interessantes Projekt mit dem Thema: „Geistig behinderte Jugendliche in der Jugendfeuerwehr“ referieren.

Für Gebärdendolmetscher vor Ort ist gesorgt.
Der behindertengerechte Fahrstuhl befindet sich auf dem Hauptparkplatz vor dem Rathaus am Übergang vom Neubau zum Altbau.
Weitere Auskünfte erhalten Sie unter Telefon (030) 90294-5007.
(Pressemitteilung  Land Berlin)

Berlinpass – Angebotspalette in Pankow soll erweitert werden

Berlin, den 27.03.2009

Der zu Beginn des Jahres eingeführte Berlinpass soll dazu beitragen, bedürftigen Berliner/innen die Teilhabe am sozialen- und kulturellen Leben der Stadt zu erleichtern. Der Berlinpass ermöglicht beispielsweise Ermäßigungen für Opern, Theater und Konzerthäuser (3-Euro-Kulturticket), für Museen, Bäder, Zoo und Tierpark, aber auch für den Erwerb des ermäßigten Monatstickets für BVG und S-Bahn (“Berlin-Ticket S”). Auch immer mehr Sportvereine präsentierten ihre Angebote, so auch die Bundesligisten Hertha BSC (Fußball), Alba (Basketball) oder die Füchse (Handball). Den aktuellen Stand sämtlicher Anbieter veröffentlicht die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales auf ihrer Internetseite www.berlin.de/berlinpass.
Die Pankower Bezirksverordneten beschlossen in ihrer Sitzung am 4. März 2009, die bisherige Angebotspalette vergrößern zu wollen. Der Bezirk soll weitere soziale und kulturelle Einrichtungen, Vereine und auch Unternehmen gewinnen, die sich mit Angeboten an der Ausgestaltung des Passes beteiligen wollen. Die Pankower Sozialstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz lädt dazu ein, Partnerin oder unser Partner des Bezirksamtes zu werden und sich für den sozialen Zusammenhalt im Bezirk, in der Stadt zu engagieren. Interessierte, die in der Aktion einen besonderen Imagegewinn sehen und auf diesem Wege zusätzliche Kundinnen und Kunden gewinnen können möchten bekommen weitere Informationen bei der Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Schule und Sport, E-Mail: Lioba.Zuern-Kasztantowicz@ba-pankow.verwalt-berlin.de oder unter Tel: 030 90295 5300.

( Pressemitteilung  Land Berlin)