Pressemitteilungen aus Berlin und Brandenburg

Nachrichten von Firmen, Behörden und Vereinen im Presseportal für Berlin und Brandenburg

Flughafen BER – Eröffnung verschoben

09.05.2012

Nun ist es offiziell – die geplante Eröffnung des neuen großen Berliner Flughafen ( in Schönefeld im Landkreis Dahme-Spreewald ) muss verschoben werden. Ganze 40.000 bereits für die Eröffnungsfeier am 24. Mai eingeladenen Gäste werden wieder ausgeladen und die Aufnahme des Flugbetriebes, die am 3. Juni stattfinden sollte, wird erneut verschoben.

Pleiten, Pech und Pannen
Bereits am 30. Oktober letzten Jahres war ein Termin für die Eröffnung des gewaltigen Prestigeobjekts anberaumt worden, der nicht gehalten werden konnte. Damals wurde die Verschiebung mit der Pleite einiger Planungsfirmen begründet, nun steht der nicht ausgereifte Brandschutz am Pranger: Die Steuerung der Brandschutztechnik funktioniert noch nicht, wie sie sollte; die riesige Belüftungsanlage im Terminal, die bei einem Brand den entstehenden Rauch rasch absaugen soll, arbeitet nicht zur Zufriedenheit. Der TÜV nimmt die ganze Anlage so nicht ab, und der Flughafen kann daher schlicht und ergreifend seinen Betrieb nicht aufnehmen. Auch von Computerproblemen und einer insgesamt instabilen IT ist die Rede, so funktioniert die Türsteuerung teilweise ebenfalls nicht wie gewünscht.

Die Folgen für Passagiere, Geschäfte und Airlines
Das Ausmaß an wirtschaftlichem Schaden – ganz abgesehen vom Imageschaden für Berlin-Brandenburg und die betroffenen Entscheidungsträger – lässt sich schon jetzt auf immense Summen beziffern: Man rechnet mit Ausfallkosten von etwa 15 Millionen Euro pro Monat, den der Flughafen BER später in den Betrieb geht. Eine horrende Summe!

Wer an wen dann Schadenersatz leisten wird und wie die Verdienstausfälle der Airlines sowie der Geschäfte und gastronomischen Betriebe im Flughafen verbucht werden, kann im Moment keiner sagen. Fakt ist, dass dadurch ein multipler ökonomischer wie auch politischer Schaden entstanden ist. Manche sprechen gar schon von einem neuen „ProblemBER“.

Dass all dies ausgerechnet zu Pfingsten und vor dem Start in die Sommer-Reisesaison fällt, verschlimmert die Auswirkungen noch. Passagiere, die mit dem Flieger in den Urlaub starten wollen, müssen sich indes in den meisten Fällen keine Sorgen machen – die gebuchten Flüge werden, soweit es geht, von den bisherigen Flughäfen Schönefeld (alt) und Tegel ausgeführt.

Als nächstmöglichen Eröffnungstermin hat die Flughafengesellschaft im übrigen nun den August in Aussicht gestellt. Wer weiß – vielleicht wird es aber doch noch SeptemBER!

Radfahren im Luisenhain ( Bezirk Treptow-Köpenick) erlaubt

22.04.2012
Radfahren in Treptow-Köpenick
Das Grünflächenamt teilt mit, dass das Radfahren in der öffentlichen Grün- und Erholungsanlage ’Luisenhain’ in Alt-Köpenick nunmehr dauerhaft zugelassen wird. Es ist zu beachten, dass Fußgänger/innen und Rollstuhlfahrer/innen immer Vorrang haben.
Für das Radfahren sind ausschließlich die befestigten Wege zu benutzen.
Eine entsprechende Beschilderung befindet sich an den Zugängen zur Grünanlage.  Bei Festveranstaltungen oder im Verlauf von Bauarbeiten ergeben sich temporäre Einschränkungen hinsichtlich des Radfahrens. In diesen Zeiten wird die Radfahrgenehmigung aus Sicherheitsgründen vollständig ausgesetzt.  Das Grünflächenamt bittet die Radfahrer/innen um ein rücksichtsvolles Verhalten, um zu verhindern, dass die Radzulassung -etwa auf Grund zunehmender Konfliktsituationen- zurück genommen werden muss.
( PM vom Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin)
Mehr Radwege in Berlin

Nikutta: “Ein unfairer Warnstreik zu Lasten der Fahrgäste”

16.02.2012

Die ver.di-Tarifkommision hat entschieden, am Sonnabend, den 18. Februar, von Betriebsbeginn bis 19.00 Uhr gegen die BVG einen Warnstreik, der den gesamten U-Bahn, Bus- und Straßenbahnverkehr lahmlegen soll, durchzuführen.

Noch am Dienstag, den 14. Februar 2012, haben die Verhandlungsführer vom die BVG vertretenden Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) und der Gewerkschaft ver.di nach gemeinsamen Gesprächen nicht nur Stillschweigen vereinbart, sondern gemeinsam festgelegt, dass die Tarifverhandlungen am kommenden Montag fortgesetzt werden. Ein Scheitern der Tarifverhandlungen ist ausdrücklich nicht erklärt worden.

Dr. Sigrid Evelyn Nikutta: „Ein Warnstreik von mehr als 15 Stunden ist nicht nur unangemessen, er ist insbesondere gegenüber unseren Fahrgästen höchst unfair. Auch an Sonnabenden hat die BVG mehr als 1,8 Millionen Fahrgäste, die durch einen solchen übertrieben langen Warnstreik in ihrer Mobilität massiv behindert werden und für diese Art von Warnstreik zu Recht kein Verständnis aufbringen werden.

Wir befinden uns mit ver.di mitten in laufenden Verhandlungen. Es gibt einen klaren Verhandlungspfad. Wir haben Verständnis für die Wünsche unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sind daher bereit – trotz der sehr engen Spielräume – die Einkommen anzuheben.

Aber – und hier sind wir uns mit dem Land Berlin als Eigentümer und mit unserem Aufsichtratsvorsitzenden Dr. Nußbaum völlig einig darüber, wir tragen auch die Verantwortung dafür, dass langfristig die Existenz der BVG nicht gefährdet wird.

Wie Sie wissen haben wir einen ambitionierten Fahrplan, um die BVG endlich aus den roten Zahlen herauszuholen und damit die langfristige Existenz der BVG und aller ihrer Arbeitsplätze zu sichern. Dazu stehen uns im Prinzip drei Säulen zur Verfügung. Neben allen unseren unternehmerischen Anstrengungen die BVG so effektiv wie möglich aufzustellen, ist es unser erfolgreiches Wirken am Fahrgastmarkt – hier haben wir schon viel erreichen können. So konnten wir im vergangenen Jahr so viele Fahrgäste wie noch nie seit Gründung der BVG AöR gewinnen. Die Fahrgastzahlen stiegen von rd. 922 Millionen auf 936,5 und es konnten allein in 2011 rund 25.000 neue gewonnen werden. Ein weiterer sehr wichtiger Hebel ist eben eine maßvolle Gehaltspolitik.

Im Rahmen dieser für unser Unternehmen so wichtigen Spielräume, sind wir mit unserem Angebot an die Gewerkschaft ver.di, das einen Wert von knapp 40 Millionen EURO hat, an die Schmerzgrenze gegangen.“

Die Vorstandsvorsitzende bedauert besonders, dass von diesem Warnstreik die ganze Stadt Berlin betroffen ist. Neben den vielen Menschen, die auch an Sonnabenden arbeiten, sind auch die zahlreichen Besuchern der Berlinale sowie jede Menge Fußballfans betroffen, denn HERTHA spielt am Sonnabend in einem fast ausverkauften Olympiastadion gegen den deutschen Meister Dortmund. Dazu werden allein 30.000 auswärtige Fans erwartet.

Aber natürlich sind auch die Berliner Nachtschwärmer besonders hart betroffen. Da die BVG in den Nächten von Freitag zu Sonnabend einen durchgehenden Verkehr anbietet, bedeutet eine Streikankündigung ab 4.00 Uhr morgens, dass spätestens um diese Zeit unsere Fahrgäste auf der Straße stehen. Betriebliche Auswirkungen können allerdings schon im Vorfeld eintreten.

Wir werden jetzt alles unternehmen, um die vom Streik betroffenen mehr als 1,8 Millionen Berlinerinnen und Berliner sowie die zahlreichen Gäste unserer Stadt so gut wie möglich zu informieren. Über unser Callcenter, den Internetauftritt, die Anzeigetafeln und Durchsagen in den Fahrzeugen werden wir ab Donnerstag alle Register ziehen, um so viele Menschen wie möglich zu erreichen. Wir bitten dazu auch alle Medien um Unterstützung. Trotz der eigenen schwierigen Lage hat die S-Bahn uns ebenfalls Unterstützung zugesagt und wird ihrerseits auf den Warnstreik hinweisen.
( PM der BVG )

Verkerseinschränkungen in Berlin

02.02.2012

Die BAB 100 kann im Tunnel Innsbrucker Platz in beide Fahrrichtungen wieder auf jeweils allen drei Fahrspuren befahren werden. Die seit gestern, 30.01.2012, gesperrten Fahrspuren – die linke Spur der BAB 100 in Fahrtrichtung Nord, die rechte Spur in Fahrtrichtung Süden und die Einfahrt Wexstraße in Richtung Norden – sind seit heute ca. 14:00 Uhr wieder freigegeben. Eisbildung im Tunnel war der Grund, weswegen die die Spuren aus Sicherheitsgründen gesperrt werden mussten.

In der Unterführung Heckerdamm kommt es durch Eisbildung ebenfalls zu Spursperrungen, im Tunnel Tegel Ortskern führen Schadstellen zu Verkehrseinschränkungen.

Tunnel Innsbrucker Platz (TIP)
Im Tunnel Innsbrucker Platz konnte nach einer heutigen detaillierten Prüfung vor Ort der Wasserzutritt eindeutig einer Fuge zugeordnet werden. Durch eine provisorische Maßnahme wird nun das austretende Wasser direkt zu einem Straßenablauf (Gully) geleitet und so das vorherige Überfrieren weitestgehend vermieden. Im Tunnel können wieder alle drei Fahrspuren für den Verkehr freigegeben werden. Die Fehlstelle wird ständig beobachtet, auch für ggf. weitere Maßnahmen. Seit ca. 14.00 Uhr stehen in beiden Fahrtrichtungen wieder 3 Fahrspuren zur Verfügung, allerdings muss eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 60 km/h angeordnet werden.

Nach der heutigen Prüfung ist davon auszugehen, dass die Eisbildung durch eindringendes Grundwasser (Grundwasserstand bei 33m ü NN) im Bereich einer Bauwerksfuge entstanden ist. Das Tunnelbauwerk wurde 1978 in Betrieb genommen und nach dem damaligen Stand der Technik in Stahlbeton mit einer außen liegenden Abdichtung (Bitumen) ausgeführt. Es wird vermutet, dass aufgrund der Bauwerksbewegungen aus Temperatur oder/und durch unterschiedliche Setzungen über die Jahre eine “Ermüdung” der Materialien im Fugenbereich eingetreten ist. Die niedrigen Temperaturen führen außerdem zu einem Zusammenziehen der Tunnelblöcke was zwangsläufig eine Vergrößerung der Fugen nach sich zieht. Durch diesen Effekt dringt Wasser in den Tunnel ein und überfriert bei den anstehenden Temperaturen..

Nachfolgend wird eine genaue Schadensanalyse veranlasst, um nachhaltige Instandsetzungskonzepte zu entwickeln. Ggf. werden umfangreichere Instandsetzungsmaßnahmen unvermeidbar. Die Schadensanalyse gestaltet sich allerdings äußerst kompliziert, da die an der Tunnelaußenwand liegende bituminöse Abdichtung sich einer Begutachtung entzieht. Eine Erneuerung der Außenabdichtung ist in der Regel nicht möglich. Der Tunnel Flughafen Tegel ist deshalb auch mit innen liegenden neuen Fugenbändern instand gesetzt worden.

Unterführung Heckerdamm
Erhebliche Verkehrseinschränkungen entstehen zurzeit auch im Bereich der BAB A 111 AS Heckerdamm. Auch hier dringt Grund-/Schichtenwasser durch das Bauwerk. Trotz eines nahezu ununterbrochenen Eisbeseitigungseinsatzes durch die Autobahnmeisterei wurden und werden Spursperrungen unvermeidbar sein. Ein genauer Schadensort konnte nicht erkannt werden. Es scheint vielmehr, dass das Wasser durch diverse Blockfugen in der Bodenplatte eindringt.

Tunnel Tegel Ortskern
Hier führen die gegenwärtigen extremen Witterungsverhältnisse zu verstärkten Fahrbahnschäden mit hierdurch bedingten Verkehrseinschränkungen. Insgesamt 18 Schadstellen (Ausbrüche vermutlich durch frierendes Wasser) wurden verzeichnet. Gestern Nacht konnten 4 behoben werden. Heute Nacht gehen die Arbeiten weiter.
(  PM : Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt)

Berlin Spandau 87-Jähriger Schlug BVG-Busfahrer

05.01.2012

Berlin Spandau:
Heute Vormittag wurde ein Busfahrer der Linie M45 durch einen 87-jährigen Mann am rechten Handgelenk verletzt.  Der Busfahrer fuhr auf der Ruhlebender Straße Richtung Charlottenburger Chaussee, als er gegen 10 Uhr 55 von einem männlichen Fahrgast aufgefordert wurde, den Bus bitte zu wenden und ihn an der Heidereuterstraße aussteigen zu lassen, da er ja dort nicht gehalten hätte. Der 49-jährige Fahrer sagte ihm, dass er nach der nächsten Kreuzung den Fahrgast sofort aussteigen lassen wird. Diese Aussage missfiel dem Rentner. Er schlug daraufhin mit seiner Gehhilfe gegen die Sicherheitsscheibe des Busfahrers. Dieser wurde durch den von der Scheibe abgelenkten Schlag am rechten Handgelenk verletzt. Gegen den Rentner schrieb die Polizei eine Strafanzeige auf Grund des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Der Busfahrer begab sich selbst in ärztliche Behandlung.
( PM der Berliner Polizei)

Berlin: Verkehrsfreigabe der südlichen Fahrbahn auf der Tegeler Weg Brücke

17.12.2011
Verkehrsfreigabe der südlichen Fahrbahn auf der Tegeler Weg Brücke und Rückbau der Verkehrsverschwenkung auf die Gegenfahrbahn einschl. Aufhebung der Verkehrseinschränkungen im Zuge der A 111 am Autobahndreieck Charlottenburg im Verflechtungsbereich zur A 100

Die Arbeiten am südlichen Überbau der Tegeler Weg Brücke sind weitestgehend abgeschlossen. Darüber hinaus ist die Grundinstandsetzung auf der BAB A 100 zwischen Seestraße und Autobahndreieck Charlottenburg so weit vorangeschritten, dass der Rückbau der Verkehrssicherung auf der A 111 und die erneute Anpassung der Verkehrsführung auf der A 100 erfolgen kann. Zur Durchführung dieser Arbeiten (Verkehrsumstellungs-, Markierungs- und Demarkierungsarbeiten) sind im Zeitraum vom Montag, den 19.12.2011, bis längstens Donnerstag, den 22.12.2011 (in den verkehrsärmeren Zeiten 8.00 bis 14.00 Uhr) teilweise Spursperrungen erforderlich.

Mit der Verkehrsfreigabe des südlichen Brückenüberbaus der Tegeler Weg Brücke und dem vollständigen Rückbau der Verkehrssicherung auf der A 111 wird ein weiterer wesentlicher Streckenabschnitt der Gesamtbaumaßnahme zur Grundinstandsetzung der A 100 zwischen Seestraße und Autobahndreieck Charlottenburg fertig gestellt und für den Verkehr freigegeben. Durch die wegfallende Überleitung des Verkehrs in die Gegenfahrbahn wird der Verflechtungsbereich von A100 / A111 des AD Charlottenburg in Fahrtrichtung Süd deutlich entlastet.

Für die Restleistungen sind folgende Änderungen der bestehenden Verkehrsführung notwendig:

Der Verkehr auf der Bundesautobahn A 100 wird in Fahrtrichtung Wedding ab Autobahndreieck Charlottenburg in die endgültige Position auf den südlichen Überbau der Brücke über den Tegeler Weg zurück verlegt.

Auf der A 100 stehen nach der Verschwenkung des Verkehrs weiterhin 2 Fahrspuren je Fahrtrichtung zur Verfügung. Für die noch notwendigen Lückenschluss- sowie restlichen Ausrüstungs- und Komplettierungsarbeiten auf der Tegeler Weg Brücke werden die jeweils linken Fahrspuren für den Verkehr jedoch nicht freigegeben

Berliner S-Bahn: Technisches Versagen bei routinemäßiger Systemüberprüfung verursacht Stromausfall im Berliner Bahnnetz

15.12.2011

Planmäßige Kontrollarbeiten an der Stromversorgung im elektronischen Stellwerk Halensee haben heute den zeitweisen Ausfall des Bahnbetriebs in weiten Teilen des Berliner Netzes verursacht.

Bei einem Umschaltvorgang, mit dem in regelmäßigen Abständen die Notstromversorgung überprüft wird, kam es zum Ausfall eines Bauteiles. Aus bislang nicht geklärter Ursache versagte auch das vorhandene Reservesystem. In der Zeit von 11.45 Uhr bis 14.40 Uhr war daher in weiten Teilen des Netzes im Westteil der Stadt die Signaltechnik gestört.

Die Umschaltung ist Teil eines regelmäßigen Systemchecks, der im Abstand von zwei Monaten routinemäßig stattfindet. Die Systemüberprüfung ist in den vergangenen Jahren bereits dutzendfach durchgeführt worden, ohne dass es zu Auffälligkeiten gekommen ist.

Die Deutsche Bahn bedauert die durch die Störung entstandenen Unannehmlichkeiten sehr. Eine genaue Untersuchung des Vorfalls ist eingeleitet.

( Pressemitteilung der Berliner S-Bahn vom 15. Dezember 11 )

Infos über die S-Bahn Berlin

Berliner Umweltzone vor Gericht endgültig bestätigt

20.10.2011

Das Berliner Oberverwaltungsgericht hat heute die vom ADAC unterstützten Klagen von vier Autohaltern gegen die Umweltzone auch in der zweiten Instanz als unbegründet abgewiesen. Anders als die Kläger sahen die Richter die von der Berliner Umweltverwaltung vorgelegten Daten und wissenschaftlichen Studien als belastbare Grundlage für die Einführung einer Umweltzone an. Die bei der Aufstellung des Berliner Luftreinhalteplans im Jahr 2005 prognostizierte Senkung der Schadstoffbelastung durch der Umweltzone sei durch die Untersuchungen der Umweltverwaltung bestätigt worden.

Senatorin Katrin Lompscher: „Es freut mich, dass die Berliner Gerichte nun auch in der zweiten Instanz die Umweltzone als sinnvolle Maßnahme zur Bekämpfung der Feinstaub- und Stickoxidbelastung in Berlin bestätigt haben. Gerade durch die seit 2010 wirkende Stufe 2 sind mehr als 60.000 Dieselfahrzeuge nachgerüstet worden, so dass die Konzentration der gesundheitsgefährlichen Rußpartikel aus dem Straßenverkehr um mehr als die Hälfte zurückgegangen ist. Das ist ein großer Erfolg!“

Ohne die Umweltzone wären in diesem Jahr zehn Tage mehr mit Überschreitungen des Feinstaubgrenzwertes registriert worden. Dadurch wurde die erlaubte Zahl von 35 Überschreitungstagen bisher eingehalten. Auch die Stickoxidbelastung, konnte durch die Umweltwelt um etwa 5% gesenkt werden. Allerdings liegt an Hauptverkehrsstraßen die Belastung immer noch über den Grenzwerten.

„Die Umweltzone allein wird aber nicht reichen“, so Lompscher. Die Umweltsenatorin erwarte deswegen auch von der Bundesregierung Unterstützung, zum Beispiel in Form einer steuerliche Förderung besonders schadstoffarmer Fahrzeuge, die die kommende Euro 6 Norm einhalten. (Pressemitteilung Land Berlin )

Lesen Sie auch:
Verkaufsoffene Sonntage in Berlin : Die Termine für 2012 stehen fest!

S-Bahn Berlin empfiehlt Alternativrouten fürs Wochenende

30.09.2011

Bündelung von Baumaßnahmen vermeidet Einschränkungen im Berufsverkehr

Die Deutsche Bahn bündelt am kommenden Wochenende zahlreiche Baumaßnahmen im Berliner S-Bahn-Netz. Damit können Einschränkungen während des Berufsverkehrs in der Woche vermieden werden.

Von Freitag, 30. September, 22 Uhr, bis Dienstag, 4. Oktober, 1.30 Uhr, können auf den Linien S41/S42 zwischen Ostkreuz und Neukölln sowie auf den Linien S8/S9 zwischen Ostkreuz und Baumschulenweg keine Züge fahren. Grund sind die laufenden Umbauarbeiten am Ostkreuz. Die S-Bahn Berlin empfiehlt die Umfahrung über die Stadtbahn und die Nord-Süd-Schnellbahnlinien (S1, S2, S25, U6, U8).

Auch auf der Linie S1 zwischen Schönholz und Wittenau sowie auf der Linie S25 zwischen Schönholz und Hennigsdorf ist der Zugverkehr unterbrochen. Fahrgäste mit Zielen zwischen Hohen Neuendorf und Oranienburg können die Baustelle mit der Linie S8 über Blankenburg umfahren. Zwischen Gesundbrunnen und Wittenau steht die Linie U8 zur Verfügung. Als Alternative zur Linie S25 kann zwischen Friedrichstraße und Tegel Linie U6 genutzt werden.
Die Einschränkungen auf der Linie S1 bleiben wegen der dortigen Vorbereitung auf ein neues Zugsicherungssystem und umfangreicher Gleiserneuerungen bis zum 24. Oktober, 1.30 Uhr, bestehen.

Zur Neueinrichtung und umfangreichen Softwareaktualisierung an Elektronischen Stellwerken wird der S-Bahn-Verkehr in der Nacht von Sonntag, 2. Oktober, 22 Uhr, bis Montag, 3. Oktober, 7 Uhr, auf mehreren Streckenabschnitten erheblich eingeschränkt. Dies betrifft die Ringbahn zwischen Wedding und Greifswalder Straße und die S-Bahn-Linien nördlich des Nordbahnhofs. Es fahren Pendelzüge. Zur Vermeidung erheblich verlängerter Fahrzeiten empfiehlt die S-Bahn Berlin nach Möglichkeit alternative Verbindungen mit BVG-Verkehrsmitteln zu nutzen.
Detailinformationen zu den Fahrplanänderungen gibt es im Internet unter http://www.s-bahn-berlin.de/ und rund um die Uhr am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 29 74 33 33.
( Pressemitteilung der Berliner S-Bahn )

Zusätzliches S-Bahn-Angebot zu Großveranstaltungen

25.08.2011

Sonderzüge zum Fußball-Bundesligaspiel Hertha BSC Berlin gegen VfB Stuttgart • Taktverdichtung auf der Ringbahn zum Jubiläumsfest „125 Jahre Automobil“ in Tempelhof

 Anlässlich der Fußball-Bundesliga-Begegnung Hertha BSC Berlin gegen VfB Stuttgart verstärkt die S-Bahn Berlin am Freitag, 26. August, ab 18 Uhr das Zugangebot.

Zusätzlich zu den Linien S3 und S75 nach Spandau verkehrt die Linie S5 im 10-Minuten-Takt von der Stadtbahn zum Olympiastadion. Zwischen Charlottenburg und Olympiastadion werden weitere Verstärkerzüge eingesetzt. Damit stehen sechs Züge innerhalb von 20 Minuten zur Anreise zur Verfügung.
 
Nach Spielende ab zirka 22.15 Uhr wird für die Rückreise der Fußballfans ebenfalls der verdichtete Fahrplan angeboten.
 
Am Wochenende, 27. und 28. August, findet auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof das Jubiläumsfest „125 Jahre Automobil“ statt. Da keine Parkplätze zur Verfügung stehen, empfiehlt der Veranstalter zur An- und Abreise öffentliche Verkehrsmittel (S-Bahn-Linien S41/S42, S46, S47 und U-Bahn-Linie U6). Die S-Bahn Berlin bietet tagsüber auf der Ringbahn zwischen Neukölln und Westend einen Fünf-Minuten-Takt an.
( Pressemitteilung der Berliner S-Bahn, Im Internet: http://www.s-bahn-berlin.de/ )