Entries Tagged as 'Wirtschaft'

Chaos bei der Berliner S-Bahn

10.08.2009

Das Chaos bei der Berliner S-Bahn geht weiter!
Keiner weiß wie lange das noch so gehen soll!
Beim heutigen dritten S-Bahn-Gipfel unter Leitung von Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) soll es um eine Bewertung der gegenwärtigen kritischen Situation und einen Ausblick bis Ende des Jahres gehen.

Wegen umfangreicher, vom Eisenbahn-Bundesamt angeordneter Wartungsarbeiten ist der S-Bahn-Verkehr seit Wochen eingeschränkt. Mit einem regulären Fahrbetrieb rechnet die Bahn erst wieder für Dezember.
Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag:   Entgleisungen am laufenden Band … Ärger bei der S-Bahn

Der Fahrgastverband fordert Entschädigungen für die Fahrgäste.
Der Berliner Senat hat sich aus der Entschädigungsdebatte bisher weitgehend herausgehalten.
Immerhin:  Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit  (SPD) äußerte jetzt Verständnis dafür, dass auch Nichtabonnenten eine Entschädigungen fordern.

Berlin – Tourismus im März 2009:

11.05.2009

Mehr Gäste mit weniger Übernachtungen in Berlin

Im März 2009 meldeten die Berliner Beherbergungsstätten und Campingplätze für Urlaubscamping
nach vorläufigen Berechnungen des Amtes für Statistik Berlin- Brandenburg rund 629 000 neu angekommene Gäste, 4,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der Übernachtungen ging um 1,9 Prozent auf 1,37 Millionen zurück.
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer war im März 2009 mit 2,2 Tagen etwas kürzer als im vergleichbaren Vorjahresmonat (2,3 Tage).
Die Zahl der Auslandsgäste ging um 2,1 Prozent zurück, die der Inlandsgäste stieg dagegen um 7,7 Prozent. Übernachtungen von Gästen aus Deutschland wurden 1,6 Prozent mehr gezählt als ein Jahr zuvor (durchschnittliche Aufenthaltsdauer: 2,0 Tage). Die Zahl der Übernachtungen von Besuchern aus dem Ausland verminderte
sich um 7,1 Prozent (durchschnittliche Aufenthaltsdauer: 2,5 Tage). Diesmal reisten 33,6 Prozent der Gäste aus dem Ausland an (März 2008: 35,8 Prozent).

Mit 167 500 gemeldeten Ankünften kamen fast vier Fünftel der ausländischen Besucher aus europäischen Ländern nach Berlin, 0,2 Prozent weniger als im März 2008. Starke Steigerungen der Gästezahl wurden aus Rumänien (+100,7 Prozent), Griechenland (+37,0 Prozent) und Finnland (+23,7 Prozent) gemeldet, die größten Rückgänge
gab es aus Lettland (-58,2 Prozent), Island (-54,4 Prozent) und Litauen (-49,7 Prozent).

Aus Übersee reisten 3,4 Prozent weniger Besucher als im Vorjahr für einen Urlaub in Berlin an. Deutliche Steigerungen der Gästezahlen wurden aus Israel (+61,6 Prozent), vom afrikanischen Kontinent (+14,9 Prozent), Taiwan (+24,7 Prozent) und China (+10,3 Prozent) gemeldet, die stärksten Rückgänge gab es aus Mittelamerika und der Karibik (-29,1 Prozent), Brasilien (-19,7 Prozent) und Indien (-16,2 Prozent).

In Berlin waren Ende März 667 Beherbergungsstätten geöffnet, 73 mehr als ein Jahr zuvor; dazu kamen fünf Campingplätze für Urlaubscamping. Insgesamt wurden 99 100 Betten angeboten, 8,5 Prozent mehr als im März 2008. Davon wurden 83 000 Betten von den Hotels, Hotels garnis, Gasthöfen und Pensionen (Hotellerie), sowie 16 000 Betten von weiteren Beherbergungsstätten (Jugendherbergen u. ä. Betriebe, Erholungs-, Ferien- und Schulungsheime, Ferienzentren, -häuser und -wohnungen) bereit gestellt.
Als durchschnittliche Bettenauslastung wurde insgesamt ein Wert von 44,6 Prozent
(Vorjahr: 49,3) ermittelt, für die Hotellerie lag der Wert bei 44,0 Prozent (Vorjahr: 48,5)
und für die weiteren Beherbergungsstätten bei 47,7 Prozent (Vorjahr: 53,3).
(Pressemitteilung Amt für Statistik Berlin-Brandenburg)

Zy­pries be­grüßt Vor­schlag der EU-Kom­mis­si­on zum An­le­ger­schutz

Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­rin Bri­git­te Zy­pries hat das heute von der Eu­ro­päi­schen Kom­mis­si­on vor­ge­stell­te Vor­ha­ben zur Ver­bes­se­rung des Schut­zes von Pri­vat­an­le­gern be­grüßt. Da­nach sol­len Ver­triebs­re­geln für Fi­nanz­dienst­leis­ter und In­for­ma­ti­ons­pflich­ten für Geld­an­la­gen, die an Pri­vat­an­le­ger ge­rich­tet sind, har­mo­ni­siert wer­den. Ziel ist es, bei An­la­ge­pro­duk­ten wie etwa In­vest­ment­fonds, Zer­ti­fi­ka­te, fonds­ge­bun­de­nen Ver­si­che­run­gen und an­de­ren Ver­brau­cher­an­la­ge­pro­duk­ten für Pri­vat­an­le­ger eine er­höh­te Trans­pa­renz zu schaf­fen und die Ver­gleich­bar­keit der Pro­duk­te zu ver­bes­sern. [Read more →]

Hongkong Economic and Trade Office siedelt sich in Berlin an:

24.04.2009

Hongkong kommt nach Berlin
Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen teilt mit:

Berlin hat eine neue Adresse für Business in China: Die Sonderverwaltungszone Hongkong eröffnet eine Wirtschafts- und Handelsvertretung in Berlin. Von der deutschen Hauptstadt aus werden künftig die Staaten Mittel- und Osteuropas (Deutschland, der Schweiz, Österreich, Ungarn, Polen, der Slowakei und Slowenien) betreut. Berlin Partner hat die Ansiedlung intensiv betreut und bei der Suche nach geeigneten Büroräumen sowie bei der Personalrekrutierung unterstützt.

Stephen Kai Wong, Direktor des HKETO: „Mit der Eröffnung der neuen Wirtschafts- und Handelsvertretung werden wir die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Hongkong und Deutschland sowie anderen Staaten in Mittel- und Osteuropa stärken. Berlin ist als Hauptstadt Deutschlands, dem wichtigsten Handelspartner der Sonderverwaltungszone Hongkong in der Europäischen Union, der ideale Standort für das neue Büro.“
Das Hongkong Economic and Trade Office (HKETO) hat zunächst Räume am Checkpoint Charlie bezogen. Demnächst sollen 15 Mitarbeiter für Hongkong tätig sein. Bürgermeister und Wirtschaftssenator Harald Wolf heißt sie in Berlin willkommen: „Die Wirtschaftsbotschaft Hongkongs ist ein wichtiger neuer Knoten im internationalen Netzwerk der Wirtschaft Berlins und Deutschlands. Ich habe mich intensiv um die Ansiedlung des HKETO in Berlin bemüht und ich freue mich, dass diese Arbeit nun Früchte getragen hat. Berlin ist um einen wichtigen global player reicher.“

René Gurka, Geschäftsführer der Berlin Partner GmbH: „Hongkong wird Berlin gut tun – und umgekehrt. Berlin Partner pflegt seit Jahren intensive Beziehungen zu Hongkong und dem Perlflussdelta – einer der dynamischsten Wachstumsregionen der Welt. Daher ist die Ansiedlung von hoher strategischer Bedeutung. Die Berliner Wirtschaft wird vom HKETO profitieren. Vor allem auf den Gebieten der erneuerbaren Energien, Verkehrstechnik und Kreativwirtschaft sehe ich große Chancen.“
Zwischen Deutschland und Hongkong wurden 2008 Waren und Dienstleistungen im Wert von 15 Mrd. Euro ausgetauscht. In Berlin sind rund 6.000 Staatsbürger der VR China, weitere rund 600 aus Taiwan mit Hauptwohnsitz gemeldet. 411 Berliner Unternehmen haben einen chinesischen Geschäftsführer, 22 davon sind im Handelsregister eingetragen.

Stephen Kai Wong über die Ziele des HKETO in Berlin: „Meine Kollegen und ich möchten in dieser Region Europas Hongkongs Handelsinteressen vertreten und seine einzigartigen Vorzüge als dynamische Dienstleistungsmetropole und Handelstor zum chinesischen Festland bekannter machen.“
Die Eröffnung des HKETO bestätigt nach Wongs Überzeugung, dass die VR China in Bezug auf Hongkong das Prinzip „Ein Land, zwei Systeme“ erfolgreich umsetzt. In Berlin nimmt die autonome Sonderverwaltungszone Hongkong erstmalig seit der Rückkehr unter chinesische Hoheit im Jahr 1997 das Recht in Anspruch, offizielle Handels- und Wirtschaftsvertretungen im Ausland eröffnen. Obwohl Hongkong kein eigener Staat ist, wurde dem HKETO durch eine spezielle Verordnung der deutschen Regierung ein quasi-diplomatischer Status zugesprochen. Alle Mitarbeiter genießen die diplomatischen Privilegien und Immunität.
Das Hongkong Economic and Trade Office ist unter folgender Adresse zu erreichen:

Hong Kong Trade and Economic Office
The Government of the Hong Kong Special Administrative Region
Second Floor (Zweiter Stock)
Friedrichstraße 50
10117 Berlin

Tel.: +49 (0) 30 22 66 77 22 8
Fax: +49 (0) 30 22 66 77 28 8

Informationen über den Wirtschaftsstandort Berlin in chinesischer Sprache unter: http://www.businesslocationcenter.de/cn/Start/seite0.jsp

http://www.berlin-china.net

Neueröffnung von Jack Wolfskin Store in Berlin

20.04.2009

Ein neuer Jack Wolfskin Store öffnet am 23. April 2009 in Berlin seine Pforten:

Auf ca. 145 qm Verkaufsfläche bietet der Outdoor-Ausrüster in den Schönhauser Allee Arcaden in der Schönhauser Allee 80 funktionelle Bekleidung, Schuhe und Ausrüstung an. Pünktlich zur Eröffnung präsentiert der neue Store die aktuelle Sommerkollektion 2009 in ihrer ganzen Vielfalt.
“Wir legen besonderen Wert auf fachkundige Beratung. Unser Team steht unseren Kunden in allen Fragen rund um Outdoor-Akivitäten kompetent zur Seite”, sagen die beiden Inhaber Rolf Jansen und Mike Mönninghoff. Sie sowie ihr Team verfügen über langjährige Erfahrung im Outdoor-Bereich und betreiben bereits 21 Jack Wolfskin Stores in ganz Deutschland. “Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Eröffnung mit besonderen Angeboten und einem großen Gewinnspiel.”
Der neue Store ist von Montag bis Samstag zwischen10:00 und 21:00 Uhr geöffnet.

Aktuelle Sommerkollektion im Store erhältlich
Für die Sommerkollektion 2009 sind vor allem Jacken und Hosen noch differenzierter auf die speziellen Bedürfnisse unterschiedlichster Outdoor-Aktivitäten zugeschnitten worden. Für jeden Einsatzbereich, sei es Bergsport, Trekking oder Wandern, gibt es in der Produktsparte “Outdoor” speziell entwickelte und hochfunktionelle Bekleidung: Im Vordergrund stehen vor allem die Eigenschaften Wetterschutz, Strapazierfähigkeit und Tragekomfort.
Darüber hinaus umfasst die Produktpalette T-Shirts, Tops, Fleece-Bekleidung und Accessoires.

Wetterschutz-Kompetenz im alltagstauglichen Kontext hingegen bietet die Urban Outdoor-Kollektion von Jack Wolfskin, in der Funktionalität von klassischen Outdoor-Produkten mit urbanen, alltagstauglichen Schnitten und Materialien kombiniert werden. Damit ist man auch im Alltag vor Wind und Wetter geschützt, ohne nach einer mehrtägigen Bergwanderung auszusehen.

Besonderes Augenmerk legt Jack Wolfskin auf Kinderprodukte. Die “Family”-Linie steht der Erwachsenenausrüstung in nichts nach und zeigt, dass Outdoor-Technologie auch kindgerecht sein kann. Hier stehen neben Wetterschutz und Robustheit höchste Anforderungen an Sicherheit und leichte Bedienbarkeit im Vordergrund. Für den kommenden Sommer gibt es viele neue Modelle, die nicht nur junge Outdoorer sondern auch deren Eltern durch originelle Designs und kindgerechte Details begeistern.

Gerade in der Reise- und Ferienzeit sind Bekleidung und Accessoires aus der Jack Wolfskin “Travel”-Kollektion sehr beliebt. Tragekomfort, Pflegeleichtigkeit  und verschiedene Funktionalitäten, wie integrierter UV- oder Moskito-Schutz, sind die Eigenschaften, die alle Produkte in sich vereinen.

Neben dem Bekleidungssortiment bietet der Store in Berlin Outdoor-Begeisterten auch eine große Auswahl an Schuhen für alle Einsatzbereiche in der heißen Jahreszeit sowie ein umfassendes Sortiment an Ausrüstung wie z. B. Daypacks.

Funktionalität, Qualität und Innovation für alle, die draussen zu Hause sind
Jack Wolfskin ist einer der führenden Anbieter von funktioneller Outdoor-Bekleidung, -Schuhen und -Ausrüstung in Europa und zugleich größter Franchise-Geber im deutschen Sportfachhandel. Europaweit und in Asien sind Jack Wolfskin Produkte in rund 200 Franchise-Stores und an 2.400 Verkaufsstellen erhältlich. Jack Wolfskin Produkte zeichnen sich durch einen hohen Grad an Funktionalität, Anwenderorientiertheit und Innovation aus. In den letzten Jahren führte Jack Wolfskin erfolgreich zahlreiche Material- und Produktneuheiten ein und hält mehrere Patente für Technologien im Bekleidungs-, Rucksack- und Zeltbereich.
Die Jack Wolfskin GmbH & Co. KGaA hat ihren Firmensitz in Idstein im Taunus und beschäftigt ca. 340 Mitarbeiter.

Adressen der Jack Wolfskin Filialen in Berlin

Bevölkerungszuwachs in Berlin hält weiter an

Die Bevölkerungszahl Berlins lag am Ende September 2008 nach Mitteilung des Amtes
für Statistik Berlin – Brandenburg bei rund 3 429 900 Personen. Das waren rund
13 600 Personen bzw. 0,4 Prozent mehr als am Jahresanfang. Damit hält der seit
2005 zu beobachtende Bevölkerungszuwachs weiter an. Berlin hat damit mehr Einwohner
als Ende 1997. [Read more →]

Bündnis gegen die Krise. Hilfen für Unternehmen und Beschäftigte vernetzt

In konjunkturell schwierigen Zeiten wächst bei Unternehmern und Beschäftigten der Bedarf an individuellen Informationen und umfassender Beratung. Gerade deshalb werden jetzt von Arbeitgebern und Arbeitnehmern die verfügbaren Hilfs- und Beratungsangebote von Interessenverbänden, Behörden und Einzelinstitutionen stark nachgefragt. Um die umfangreichen und vielfältigen Service-Informationen in Berlin zu bündeln, die einzelnen Angebote zu vernetzen und gemeinsam zu präsentieren, haben sich die Akteure am Berliner Arbeitsmarkt zur engen Zusammenarbeit verständigt. [Read more →]

Handwerkskammer Berlin und IHK begrüßen neues Energiekonzept von Vattenfall

Handwerkskammer Berlin und IHK Berlin sehen die heute von Vattenfall veröffentlichten Kraftwerkspläne als Chance für den Standort und begrüßen die Korrekturen am ursprünglichen Bauvorhaben. Die Entscheidung von Vattenfall, auf ein Kohlekraftwerk zu verzichten und statt dessen auf den Energieträger Gas zu setzen, sei die richtige Reaktion auf die intensive Debatte um das Kraftwerk Klingenberg in den vergangenen zwei Jahren. Außerdem komme Vattenfall durch die Abstriche bei der Größe und dem Standort des geplanten Kraftwerks Wettbewerbern und Anwohnern entgegen. [Read more →]

Vattenfall plant Biomasse-Kraftwerk an der Rummelsburger Bucht

Berlin, den 12.03.2009

Lichtenbergs Wirtschaftsstadtrat Dr. Andreas Prüfer erklärt:

„Die Entscheidung der Vattenfall Europe Berlin, in Berlin-Lichtenberg am Standort des Kraftwerks „Georg Klingenberg“ kein riesiges Steinkohlekraftwerk zu bauen, kommt nicht überraschend.
Die vielen intensiven Gespräche des Senats, aber auch des Bezirksamtes mit Vertretern des Konzerns, in denen neben der Klimastrategie Berlins vor allem auch die Ablehnung des Projekts durch die Anwohnerinnen und Anwohner eine Rolle spielte, haben beim Konzern ein Umdenken bewirkt. Das deutete sich seit einem Jahr an.

Das ist ein Erfolg der Stadt und vor allem von engagierten Bürgerinnen und Bürgern in Lichtenberg.

Als Wirtschaftsstadtrat für Lichtenberg begrüße ich es, dass am Energie- und Industriestandort in Rummelsburg auch künftig Energie erzeugt werden soll – und das weitgehend auf Basis regenerativer Rohstoffe. Neben den schon angezeigten Gaskraftwerken in Marzahn und Lichterfelde sollen hier zwei Biomasseanlagen in Kraft-Wärme-Kopplung konzipiert werden.
Solch ein Plan entspricht augenscheinlich eher den Anforderungen der Gegenwart als ein stromgeführtes Steinkohlekraftwerk. Noch ist nicht klar, wann und wie dieses Konzept realisiert werden soll, so dass eine endgültige Bewertung nicht gegeben werden kann.

Das Bezirksamt kann die Forderung, planungsrechtliche Voraussetzungen für eine alternative Fernwärmeversorgung zu schaffen, nun konkret annehmen.

Pressemitteilung Bezirk Lichtenberg

Prüfung weiterer Kooperationen zwischen Hamburg und Berlin vereinbart

06.03.2009

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Erste Bürgermeister Hamburgs, Ole von Beust, und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, trafen sich heute im Berliner Rathaus zu einem Gespräch, an dem auch der Chef der Senatskanzlei Hamburg, Dr. Volkmar Schön, und die Chefin der Senatskanzlei Berlin, Barbara Kisseler, teilnahmen.

Gegenstand des Gesprächs waren neben der wirtschaftlichen Lage und einzelnen Projekten beider Städte insbesondere die Möglichkeiten einer verstärkten Kooperation zwischen Hamburg und Berlin. Chancen für Synergien zum beiderseitigen Nutzen bieten sich z.B. im Bereich der Kultur oder des Tourismus, in dem beide Städte von den günstigen Verkehrsverbindungen und einer Verknüpfung der Besucherströme profitieren können.

Geprüft werden soll auch der Ausbau der „Wasserstoffregion Berlin-Hamburg“. Dabei geht es u.a. um mit Wasserstoff angetriebene Busse. Unter Beteiligung der BVG und der Hamburger Hochbahn sowie führender Technologie-, Energie- und Automobilunternehmen sollen die relevanten Technologien zur Alltagstauglichkeit bzw. zur Markt- und Serienreife und für die notwendige Infrastruktur entwickelt werden.

Der Chef der Senatskanzlei Hamburg und die Chefin der Senatskanzlei Berlin wurden beauftragt, diese Themen weiterzuverfolgen.