Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex für Berlin von Dezember 2008 bis Januar 2009 um 0,3 Prozent auf einen Indexstand von 106,0 (Basis 2005 ≙ 100) gesunken. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2008 betrug +0,8 Prozent.

Von Dezember 2008 bis Januar 2009 sind die Verbraucherpreise gesunken. Dies ist maßgeblich auf saisonale Preisrückgänge für Pauschalreisen (–18,7 Prozent) und Miete für Ferienwohnungen (–33,3) Prozent zurückzuführen, so dass die Erhöhung der Energie- (+1,4 Prozent) und Nahrungsmittelpreise (+1,0 Prozent) nicht sichtbar wurde. Teurer als im Dezember 2008 waren vor allem Heizöl, Kraftstoffe und saisonabhängige Nahrungsmittel wie Frischgemüse, Frischobst und Fisch.
Günstiger als im Vormonat, insbesondere durch den gestarteten Winterschlussverkauf, wurde Bekleidung angeboten.
Die Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2008 ist mit +0,8 Prozent
unverändert geblieben (Dezember 2008: +0,8 Prozent). Bestimmend für die Preisentwicklung
zum Vorjahr waren vor allem die einerseits weiter gesunkenen Kraftstoff- (–13,4 Prozent) und Heizölpreise (–18,4 Prozent) und andererseits erneute Preissteigerungen bei Gas (+13,5 Prozent), Zentralheizung und Fernwärme (+14,4 Prozent) sowie festen Brennstoffen (+8,2 Prozent). Neben den Energiepreisen wurde die jährliche Entwicklung der Verbraucherpreise im Januar 2009 durch den Anstieg der Preise für Nahrungsmittel, alkoholische Getränke, Schuhe, Wohnungsmieten sowie Verkehrs-, Beherbergungs- und Versicherungsdienstleistungen beeinflusst.
Verbraucherfreundlich zeigte sich auch im ersten Monat des neuen Jahres die jährliche
Preisentwicklung bei Gütern der Unterhaltungselektronik und Informationsverarbeitung,
bei Telefon- und Telefaxgeräten sowie Telekommunikationsdienstleistungen.
(Bild: © Maria.P. )
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