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Wohnen in Berlin Marzahn-Hellersdorf

Studie zur Wohnsituation junger Leute in Marzahn-Hellersdorf heute vorgestellt
Pressemitteilung Berlin, den 25.02.2009

Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle stellte gemeinsam mit dem Kundendienstleiter der degewo, Matthias Bahlo, und dem Geschäftsführer der STADT UND LAND, Michael Niestroj, die Studie „Wohnsituation und Wandel des Wohnverhaltens von Jugendlichen und jungen Gut Wohnen in Berlin Marzahn
Erwachsenen in Marzahn-Hellersdorf“ vor. Die Studie wurde im Auftrag des Bezirksamtes und mit Unterstützung von degewo und STADT UND LAND vom Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V. erstellt und befasst sich mit der sozialen Lage von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, ihrer Wohnsituation, ihrer Lebenszufriedenheit und Wertorientierung.

Die Bezirksbürgermeisterin bedankte sich für die Unterstützung sowohl bei der Finanzierung als auch bei der Erarbeitung bei den beiden Wohnungsunternehmen. Die gerade fertig gestellte Studie wurde gestern im Bezirksamtskollegium vorgestellt und wird im März in der Bezirksverordnetenversammlung diskutiert. Ende März ist sie Thema einer Führungskräfteklausur. Die Schlussfolgerungen aller Beratungen werden in einer Bezirksamtsvorlage zusammengefasst.

„Erfreulich“, so die Bezirksbürgermeisterin, „ist die hohe Wohnzufriedenheit der Jugendlichen, ihre enge Bindung an den Bezirk. Nachdenken müssen wir darüber, wie junge Leute noch besser und vor allem rechtzeitig über die vorhandenen vielfältigen Hilfsangebote informiert werden können“.

Gut wohnen in Berlin Marzahn-Hellersdorf:
Auch Michael Niestroj und Matthias Bahro zeigten sich erfreut über die Heimatverbundenheit der Jugendlichen, stehen sie doch im Gegensatz zu manchen Klischees. Beide Wohnungsunternehmen kommen ihren jungen Mieterinnen und Mietern mit Sonderboni, Mietaktionen und verschiedenen Projekten entgegen.
Die Studie wird in den nächsten Tagen auf die Website des Bezirkes www.marzahn-hellersdor.de gestellt und kann herunter geladen werden. Die Kurzfassung liegt in der Pressestelle vor und kann gemailt werden.
( Foto: © Franz Pfluegl )

Erneute Kindesvernachlässigung und Kindesmisshandlung in Berlin

Pressemeldung der Berliner Polizei vom 25.02.2009 – 13:20 Uhr

Vier Fälle von Kindesvernachlässigung und Kindesmisshandlung in Berlin
Mitte/Marzahn-Hellersdorf/Treptow-Köpenick/Lichtenberg
Vier verwahrloste und geprügelte Kinder aus Wedding sind gestern dem Kindernotdienst übergeben worden.
Am Nachmittag hatte ein aufmerksamer Hausbewohner die Polizei zu einem Mietshaus alarmiert. Ihm waren im Hausflur zwei umherirrende, verwahrlost wirkende Kinder aufgefallen. Zudem bemerkte er aus der geöffneten Wohnungstür, aus der die Kinder gekommen waren, extremen Uringeruch.
Die Polizei stellte eine völlig vernachlässigte Vier-Zimmer-Wohnung fest. Schmutzwäscheberge bedeckten den verdreckten Fußboden, der zudem fast überall mit Tierfäkalien der vier Katzen und eines Hundes verschmutzt war. Es waren keinerlei Nahrungsmittel vorhanden.
Aus informatorischen Gesprächen ergab sich weiterhin, dass alle Kinder, zwei Jungen im Alter von zwei und neun Jahren und zwei vier- und siebenjährige Mädchen, sowohl von der Mutter als auch von deren Lebensgefährten seit geraumer Zeit geschlagen werden.

 
Gestern Abend wurde die Polizei zu einer Kindertagesstätte des Bezirks Marzahn-Hellersdorf gerufen, da ein zweijähriges Mädchen und ein fünfjähriger Junge nicht abgeholt worden waren.
Als die 41-jährige Mutter zwei Stunden später in der Tagesstätte erschien, war sie merkbar alkoholisiert. Sie gab an, dass ein Bekannter die Kinder hätte abholen sollen. Die beiden Kinder wurden dem Kindernotdienst übergeben.

 
Gegen 22 Uhr wurde die Polizei zu einer Gaststätte in Treptow-Köpenick gerufen, in der sich gegen den Willen der am Ort befindlichen Eltern der gemeinsame 13-jährige Sohn befinden sollte.
Bei der Befragung des Jungen stellte sich heraus, dass er zuvor – wie schon öfter – von beiden Eltern massiv geschlagen und gekratzt worden war, sich aber von den Eltern losreißen konnte und nun in dem Lokal Schutz gesucht hatte. Nach ärztlicher Behandlung wurde auch dieses Kind an den Kindernotdienst übergeben.

 

Wegen einer im Hausflur randalierenden 26-jährigen Frau haben heute kurz nach Mitternacht in Lichtenberg Anwohner die Polizei gerufen.
Die stark alkoholisierte Frau hatte beim Versuch, die Wohnungstür zu öffnen, den Wohnungsschlüssel abgebrochen. In der Wohnung befanden sich ihre beiden Kinder, ein vierjähriges Mädchen und ein sechsjähriger Junge. Die 3-Zimmer-Wohnung wirkte insgesamt dreckig, verwohnt und wenig kindgerecht. Die beiden Kinder wurden an den Kindernotdienst übergeben.

Die Ermittlungen in allen vier Fällen werden bei dem zuständigen Fachkommissariat des LKA geführt und dauern noch an.

Taxifahrerin in Berlin beraubt

Pressemeldung der Berliner Polizei vom 25.02.2009 – 08:45 Uhr

Taxifahrerin beraubt
Charlottenburg-Wilmersdorf
Heute früh beraubten zwei Männer in Charlottenburg eine Taxifahrerin. Die Beiden waren zuvor am Zauritzweg Ecke Zillestraße in die Droschke gestiegen. Gegen 2 Uhr 40 ließen sie die 72-Jährige am Kurfürstendamm Ecke Adenauerplatz anhalten, bedrohten sie mit einer Schusswaffen und forderten die Herausgabe von Geld. Bevor sie mit ihrer Beute flüchteten, nahmen sie noch den Fahrzeugschlüssel des Taxis mit. Die Fahrerin blieb unverletzt.

Versuchte Brandstiftung an einem Auto in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

Pressemeldung der Berliner Polizei vom 25.02.2009 – 12:00 Uhr

Versuchte Brandstiftung an einem Auto

Friedrichshain-Kreuzberg
Unbekannte Täter haben in der vergangenen Nacht versucht, einen Kleinwagen in Kreuzberg in Brand zu setzen.
Eine Anwohnerin der Luckauer Straße hatte gegen Mitternacht einen lauten Knall gehört und dann einen angezündeten Brandsatz in der Nähe eines „VW Polo“ entdeckt. Außerdem sah die Anwohnerin drei Jugendliche in Richtung Oranienplatz flüchten. Durch die Flammen wurde der „VW“ verrußt. Der Wagen fing jedoch kein Feuer. Die alarmierten Polizisten entdeckten wenige Meter entfernt einen zweiten Brandsatz, der jedoch keinen Schaden verursacht hatte.
Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Da eine politische Motivation nicht auszuschließen ist, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen.

Stärkung der Kindertagesstätten in Berlin

25.02.2009, 13:05 Uhr

Zöllner: Stärkung der Kitas ist wichtiges Ziel
Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

In seinem Grußwort an die Teilnehmer der Veranstaltung „Rahmenbedingungen in Berliner Kindertagesstätten“ am 25. Februar hat Jugendsenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner betont, dass Berlin den Weg zur Stärkung der Kitas weitergehen wird. Senator Zöllner: „Unsere Kitas leisten einen entscheidenden Beitrag zur Bildung unserer Kinder. Besonders die Implementierung des Bildungsprogramms und des Sprachlerntagebuches in die tägliche Arbeit der Kindertagesstätten ist eine Leistung, die Berliner Kindertagesstätten zu Bildungseinrichtungen gemacht haben, die bundesweit führend sind. Dies ist das Ergebnis einer in der Qualitätsvereinbarung mit den Trägern gemeinsam beschlossenen Initiative.“

Die dabei vereinbarte Evaluation wird jetzt die Basis für die Verhandlungen mit den Verbänden der Kita-Träger sein. Senator Zöllner hat ein großes Interesse an einer Verständigung, die die Qualitätsentwicklung in den Kitas weiter beschleunigt.

In diesem Zusammenhang hat der Senator allerdings auch darauf hingewiesen, dass Berlin als nicht gerade reiches Bundesland deutschlandweit die höchsten Pro-Kopf-Ausgaben in der Kindertagesbetreuung aufweist. Senator Zöllner: „Ich werde mich in den Haushaltsberatungen für eine weitere Stärkung der Berliner Kitas mit allem Nachdruck einsetzen.“