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Mann bei Sprung aus Fenster schwer verletzt

24.07.2009 – 17:50 Uhr
Schwere Kopf- und Oberkörperverletzungen zog sich heute Mittag ein Mann in Gesundbrunnen zu, nachdem er aus einem Fenster seiner Wohnung gesprungen war.Passanten alarmierten gegen 11 Uhr 20 Polizei und Feuerwehr in die Badstraße, weil sie eine starke Rauchentwicklung bemerkten und einen wild gestikulierenden Mann an einem Fenster in der dritten Etage sahen.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, fanden sie den Mieter schwer verletzt im Innenhof liegen. Er wurde notärztlich versorgt und musste sich in einer Klinik einer sofortigen Operation unterziehen. Dem Vernehmen nach besteht keine Lebensgefahr mehr.

Ersten Erkenntnissen zufolge hatte der 45-Jährige Essen auf dem Herd in seiner Küche zubereitet. Hierbei brannten die Nahrungsmittel an, was zu einer starken Verqualmung führte. Möglicherweise wollte sich der Mann mit einem Sprung durch das Fenster retten. Die Beamten stellten bei der Überprüfung der Personalien fest, dass der Mann mit zwei Haftbefehlen wegen einfachen Diebstahls und Beförderungserschleichens gesucht wird.

Die Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen.
(Pressemeldung der Berliner Polizei)

Berliner Restaurant-Institution mach einen signifikanten Schritt nach vorne

20.07.2009

Stilvolles Ambiente, breit gefächerter offener Ausschank hochwertiger italienischer Weine und authentische italienische Küche – das sind seit vielen Jahren die bewährten Zutaten des Erfolgsrezepts der Enoiteca IL Calice. Seit März 2009 hat der Küchenmeister Sebastian Schmidt die Küchenleitung der Enoiteca IL Calice übernommen. Der 32 jährige Sebastian Schmidt stammt aus einer Potsdamer Gastronomenfamilie und hat schon als Kind in der Küche gestanden. Er bringt neben seinen Jahren als Chefkoch bei Johannes King im Sylter Sölringhof (2 Michelinsterne) und im Schloßhotel Vier Jahreszeiten in Berlin (1 Michelinstern) das rare Talent mit, die Dinge gut schmecken zu lassen. Sein Stil sind elegante, präzise, ganz auf Geschmack orientierte mediterrane Kompositionen auf handwerklich solider Grundlage. So wie die Selektion der Weine der Enoiteca IL Calice von Authentizität und Terroir-Verbundenheit geprägt wird, werden auch die Rohprodukte für die Küche unter den gleichen achtsamen Kriterien und mit höchstem Qualitätsanspruch gewählt. Seit der Eröffnung im Jahre 1990, hat sich die Enoiteca IL Calice zum Dreh- und Angelpunkt italienischer Weinkultur und zu einem institutionellen Ziel in der Hauptstadt entwickelt, das anspruchsvolle Konsumenten aus allen Schichten der Berliner Gesellschaft und des Auslands magisch anzieht.
Die Familie Bragato hat ein atmosphärisch und kulinarisch gelungenes Gesamterlebnis für alle Sinne geschaffen, das den Gast für die Zeit seines
Aufenthalts unwiderruflich in Bann zieht: eine Essenz von „La dolce vita“.
ENOITECA IL CALICE
Restaurant, Weinhandlung & Full-Catering-Service
Montag bis Samstag 12 bis 02 Uhr, Sonntag 17 bis 02 Uhr
Walter-Benjamin-Platz 4 / Leibnizkolonnaden
10629 Berlin-Charlottenburg
Tel +49 (0)30 · 324 23 08
restaurant@ilcalice.de
( Eine Pressemitteilung)

Wieder in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg mehrere Autos angezündet

19..07.2009

Die Polizei wurde heute früh zu mehreren Fahrzeugbränden in die Thaerstraße in Friedrichshain gerufen. Anwohner hatten gegen 5 Uhr 50 Knallgeräusche gehört und danach die brennenden Autos in der Straße entdeckt. Ein „BMW“ und ein „Mercedes“ brannten völlig aus. Der Halter eines „Rover“, der neben den beiden Fahrzeugen stand, konnte von der Feuerwehr erreicht werden und fuhr sein Fahrzeug vom Brandort weg. Auch dieses Fahrzeug wurde durch die Hitzeentwicklung stark beschädigt.
Ebenfalls durch die starke Hitzeentwicklung schmolz eine zugezogene Jalousie eines Geschäftes.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Brände.
Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Die Polizei wurde heute früh zu mehreren Fahrzeugbränden in die Thaerstraße in Friedrichshain gerufen. Anwohner hatten gegen 5 Uhr 50 Knallgeräusche gehört und danach die brennenden Autos in der Straße entdeckt. Ein „BMW“ und ein „Mercedes“ brannten völlig aus. Der Halter eines „Rover“, der neben den beiden Fahrzeugen stand, konnte von der Feuerwehr erreicht werden und fuhr sein Fahrzeug vom Brandort weg. Auch dieses Fahrzeug wurde durch die Hitzeentwicklung stark beschädigt.
Ebenfalls durch die starke Hitzeentwicklung schmolz eine zugezogene Jalousie eines Geschäftes.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Brände.
Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.
Pressemitteilung der Berliner Polizei

Junggesellinnenabschied in Berlin Mitte endete in Schlägerei

19.07.2009
Zu einer Schlägerei zwischen zwei Personengruppen kam es gestern Abend bei einer „Abschiedsparty“ in Mitte. Die mit weißen Einwegoveralls bekleideten, feiernden Frauen gerieten gegen 23 Uhr 50 mit einer an der Weltzeituhr befindlichen Gruppe zunächst in verbale Streitigkeiten, die dann in körperlichen Auseinandersetzungen endeten. Während der Schlägerei wurden von den insgesamt ca. 20 Beteiligten auch Flaschen auf unbeteiligte Passanten geworfen. Bei dem Schlagabtausch wurden eine 18 und eine 19 Jahre alte Frau aus der Gruppe der „Junggesellinnen“ leicht verletzt.
Die Schlägerei wurde durch alarmierte Polizeikräfte beendet.
Es wurden Anzeigen wegen schweren Landfriedensbruch und Körperverletzung gefertigt.
Presseinfo der Berliner Polizei

Klangbezirk trifft Kaichiro Kitamura – a cappella cross culture

08.07.2009 / 17:00 Uhr
Das mehrfach international preisgekrönte Vokalensemble Klangbezirk trifft im Berliner Café Theater Schalotte am 31. Juli 2009 auf den japanischen Vokal-Perkussionisten Kaichiro Kitamura.
Der aus Tokio stammende Kaichiro Kitamura war bis 2007 Mitglied der japanischen Acappella-Formation Try-Tone, die zu den bekanntesten und erfolgreichsten Vokalensembles Japans gehört.  Als Pionier der Vokalperkussion ist er außerdem in Asien über die Grenzen seines Heimatlandes bekannt.
Klangbezirk gründete sich 2005, nachdem die vier Sänger und Sängerinnen im Rahmen des BundesJugendJazzOrchesters unter Leitung von Peter Herbolzheimer der Jazz-Nachwuchselite Deutschlands angehörten. Musikalisch haben sie sich dem Jazz und Pop verschrieben. Diese Stilrichtungen interpretieren sie mit vorwiegend eigenen Arrangements auf höchstem Niveau und ergänzen sie virtuos mit Klängen aus der Loop-Station, womit die Grenzen der Vierstimmigkeit auch schon mal aufgehoben werden. Klangbezirk ist Preisträger bedeutender internationaler Wettbewerbe und belegte erst im Juni dieses Jahres den ersten Platz beim Vokalmusikfestivals in Tampere; Finnland. Darüber hinaus gewannen sie ebenfalls erste Preise bei „Vokal Total“ in Graz und bei „Jugend Kulturell“ in Hamburg.
Seit 2007 verbindet Kaichiro Kitamura mit Klangebezirk eine Freundschaft, die beim „International A Cappella Festival Taiwan“ begann und seitdem gemeinsame Konzerte in Hong Kong, Taiwan und Macao nach sich zog. Jetzt kommt Kaichiro erstmalig nach Deutschland, um die gemeinsame Konzerttätigkeit fortzuführen und sich nun auch dem hiesigen Publikum vorzustellen. Am 31. Juli werden dann Auszüge aus den jeweiligen Soloprogrammen zu einer einzigartigen vokalen Klang- und Rhythmuswelt verarbeitet. Deutlich werden dabei die Verbundenheit der entfernten Kulturen und die Mühelosigkeit des musikalischen Dialogs.
Termin: 31. Juli 2009
Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Café Theater Schalotte, Behaimstrasse 22, 10585 Berlin
Tickets: 12€ / 15€, an der Abendkasse,
(Pressemitteilung)

Information des Gesundheitsamts zur “Schweine”grippe

Berlin, den 06.07.2009

Aus aktuellem Anlass, die Neue Influenza A/H1N1 betreffend, gibt der Fachbereich Gesundheitsamt (Hygiene- und Umweltmedizin) folgende Hinweise:
Bei begründetem Verdacht zu Kontakt zur Neuen Influenza (Schweinegrippe) wenden Sie sich bitte an den Wochentagen nach telefonischer Vorausinformation über den Verdacht an Ihren Hausarzt zwecks Einleitung der Diagnostik und ggf. Behandlung.
An den Wochenenden haben Sie bei akuter und schwerer Symptomatik die Möglichkeit, die Rettungsstellen der Berliner Krankenhäuser aufzusuchen.
Auch hier geben Sie die telefonische Vorinformation zu Kontakt zur Neuen Influenza an.
Bitte beachten Sie nachstehende allgemeine hygienische Empfehlungen zur Vermeidung von Infektionen bzw. deren Weiterverbreitung.

1. Richtig Hände waschen
Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich 20 bis 30 Sekunden mit Seife, auch zwischen den Fingern.

2. Hände vom Gesicht fernhalten
Vermeiden Sie es, Mund, Nase oder Augen mit den Händen zu berühren, weil auf diesem Weg Viren von den Händen über die Schleimhäute in den Körper gelangen können.

3. Hygienisch husten und niesen
Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Personen. Husten und niesen Sie in ein Einmaltaschentuch oder in Ihre Armbeuge, auf keinen Fall in die Hand. Das Taschentuch gehört nach einmaliger Benutzung sofort in den Abfall.

4. Wer kann sich zurzeit mit dem Influenza-Virus A/H1N1 anstecken?
Anstecken kann sich nur, wer Kontakt zu erkrankten oder infizierten Menschen hat. In Deutschland sind gegenwärtig nur sehr wenige Menschen erkrankt.

5. Auf erste Anzeichen achten
Auf eine Grippe weisen plötzliches hohes Fieber, schweres Krankheitsgefühl, Husten und Gliederschmerzen hin. Wenn Sie sich krank fühlen, vereinbaren Sie telefonisch mit Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin einen Termin, um ein Ansteckungsrisiko im Wartezimmer zu vermeiden.

6. Andere schützen
Verzichten Sie, wenn Sie erkrankt sind, auf Körperkontakt wie Umarmen, Küssen usw. Wenn Sie zu Hause versorgt werden, halten Sie sich nach Möglichkeit in einem separaten Raum auf. Achten Sie auf generelle Sauberkeit Ihrer Wohnung, insbesondere in Küche und Bad.

7. Geschlossene Räume regelmäßig lüften
Lüften Sie geschlossene Räume drei- bis viermal täglich für jeweils zehn Minuten. Dadurch wird die Zahl der Viren in der Luft verringert, ein Austrocknen der Mund- und Nasenschleimhäute verhindert.

8. Reiseempfehlungen
Beachten Sie die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de.
Ihr Gesundheitsamt
http://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/organisationseinheiten/gesundheit/index.html
Weitere Informationen im Netz gibt die Senatsgesundheitsverwaltung unter www.berlin.de/sen/gesundheit und das Robert-Koch-Institut: www.rki.de

( Pressemitteilung Land Berlin)

Berlin Mitte: Reizgas in BVG-Bus

06.07.2009

Über Halskratzen und Husten klagten etwa 20 Fahrgäste eines Busses gestern Abend in Tiergarten, nachdem vier Unbekannte gegen 19 Uhr den BVG-Bus der Linie M 48 an der Haltestelle Potsdamer Ecke Lützowstraße verlassen hatten. Erst an der nächsten Haltestelle machten Fahrgäste den 46-jährigen Busfahrer auf den Vorfall aufmerksam und erklärten, dass einer der vier Unbekannten vor dem Verlassen des Busses im Oberdeck ein Reizgas versprüht haben soll. Die von dem 46-Jährigen alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr behandelten eine 49-Jährige ambulant. Die übrigen Fahrgäste hatten bereits ihren Weg zu Fuß fortgesetzt.
(Presseinfo der Berliner Polizei)

Bildung hat für Berliner Senat oberste Priorität

06.07.2009

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Im Berliner Rathaus wird über Bildungsfinanzen diskutiert: Am 8. Juli 2009 um 19 Uhr beginnt im Wappensaal eine Podiumsdiskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Senatskanzlei des Landes Berlin zum Thema „Gute Bildung finanzieren! Die Notwendigkeit zur Steigerung der Bildungsausgaben“. Die Chefin der Senatskanzlei, Staatssekretärin Prof. Barbara Kisseler: „Für den Berliner Senat genießen Bildung und Wissenschaft oberste Priorität. Das findet trotz der schwierigen Wirtschaftslage auch in den jüngsten Haushaltsentscheidungen seinen Ausdruck. Dennoch ist es wichtig, den Blick in die weitere Zukunft der Finanzierung von Bildung zu richten. Dazu bietet der Dialog zwischen Forschung und Politik ganz sicher wertvolle Anregungen.“

Berlins Senator für Bildung, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, und Staatssekretärin Prof. Barbara Kisseler werden die Veranstaltung nach Dr. Irina Mohr von der Friedrich-Ebert-Stiftung mit Grußworten eröffnen. Moderiert von Martin Spiewak („Die Zeit“) werden dann Prof. em. Dr. Klaus Klemm (Universität Duisburg-Essen) und Dr. Axel Plünnecke (Institut der deutschen Wirtschaft Köln) in die Themenstellung einführen.

Staatsoper für alle

05.07.2009

„Staatsoper für alle“ 2009 mit „Tristan und Isolde“ und Tschaikowskys Sinfonie Nr. 5 unter der Leitung von Daniel Barenboim Zum dritten Mal in Folge laden die Staatsoper Unter den Linden und BMW Berlin zum Saisonauftakt unter dem Motto „Staatsoper für alle“ alle Berliner sowie alle Gäste der Stadt auf den Bebelplatz. Am Samstag, den 29. August wird ab 17 Uhr unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim Richard Wagners „Tristan und Isolde“ live aus dem Opernhaus auf eine Großleinwand übertragen. Am Sonntag, den 30. August spielt die Staatskapelle Berlin um 16 Uhr live auf einer Open-Air-Bühne Peter Tschaikowskys Sinfonie Nr. 5 sowie seine „Romeo und Julia“-Fantasie- Ouvertüre ebenso unter der Musikalischen Leitung des Generalmusikdirektors. Der Eintritt ist frei. Ermöglicht wird die Reihe „Staatsoper für alle“ dank BMW Berlin. Die Schirmherrschaft hat der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit übernommen. Im vergangenen Jahr kamen an zwei Tagen über 45.000 Zuschauer auf den Bebelplatz, die den Saisonauftakt der
Staatsoper Unter den Linden zu einem herausragenden Ereignis des Berliner Kultursommers machten. In diesem Jahr wird wegen des zu erwartenden großen Andrangs erstmals schon im Vorfeld die Straße Unter den Linden auf Höhe des Opernhauses in beiden Richtungen gesperrt. Zu erleben ist am Samstag die legendäre „Tristan und Isolde“-Inszenierung von Harry Kupfer. Ein Team von 60 Technikern kümmert sich um die Übertragung der Vorstellung aus dem benachbarten Opernhaus auf die 80 m2 große LED-Großbildleinwand. Es singen u.a. Waltraud Meier, Michelle DeYoung, Robert Gambill, René Pape und
Roman Trekel.
Für das Live-Konzert am Sonntag wird eine 20×20 Meter große Bühne auf dem Bebelplatz errichtet. Auf dem Programm steht Tschaikowskys meisterhafte Sinfonie Nr. 5 sowie seine Fantasie-Ouvertüre „Romeo und Julia“ nach Shakespeare, ein glänzendes Instrumentalwerk aus dem Jahr 1880, das den Ruhm des Komponisten begründet hat. „Staatsoper für alle“ bietet einem breiten Publikum höchstes künstlerisches Niveau. Bundespräsident Horst Köhler lobte im vergangenen Jahr als Besucher der Veranstaltung das Format: „Hochkultur soll nicht nur denen zur Verfügung
stehen, die dafür Geld haben, sondern möglichst vielen.“ Hans-Reiner Schröder, Direktor BMW Berlin, freut sich auf den Auftakt zur letzten Saison vor der Sanierung des Opernhauses: „Mit „Tristan und Isolde“ und „Romeo und Julia“ steht „Staatsoper für alle“ im Jahr 2009 vor allem im Zeichen der großen Themen Liebe und Leidenschaft. Die Einzigartigkeit des Formats geht aber niemals in Begriffen auf – um „Staatsoper für alle“ sollte man also keine großen Worte machen, sondern hingehen und genießen! Lassen Sie uns die letzte Spielzeit in der „alten“ Lindenoper also in diesem Sinne besonders festlich begehen.“

„Staatsoper für alle“ 2009
29. August 2009, 17 Uhr – „Tristan und Isolde“ – Live-Übertragung auf den Bebelplatz
30. August 2009, 16 Uhr – Live-Konzert der Staatskapelle Berlin auf dem Bebelplatz
Eintritt frei – mehr Informationen unter www.staatsoper-fuer-alle.de

Eine Pressemitteilung der Staatsoper Berlin

Abschied aus dem Ensemble nach drei Jahrzehnten:

5.07.2009

Abschied aus dem Ensemble nach drei Jahrzehnten: Brigitte Eisenfeld, Uta Priew und Peter-Jürgen Schmidt singen Montag zum letzten Mal an der Staatsoper Unter den Linden
Mit Mozarts „Zauberflöte“ zum Saisonausklang am kommenden Montag nehmen drei Sänger Abschied vom Staatsopern-Ensemble, die seit vielen Jahren der Staatsoper Unter den Linden eng verbunden sind. So
beendet die Koloratursopranistin Brigitte Eisenfeld nach 35 Jahren ihre Zeit an der Staatsoper, die Mezzosopranistin Uta Priew und der Tenor Peter-Jürgen Schmidt verabschieden sich nach 29 bzw. 31 Jahren. Als
Zeichen der Verbundenheit und als Anerkennung für ihr langjähriges Mitwirken am Erfolg zahlreicher Produktionen des Hauses, wird es im Anschluss an ihren letzten gemeinsamen Auftritt vor ausverkauftem
Haus eine offizielle Verabschiedung geben.
Die Kammersängerin Brigitte Eisenfeld ist ihrem Publikum aus Opernabenden und Operettenkonzerten ebenso bekannt wie als Gast bei Musiksendungen in TV und Hörfunk sowie als Moderatorin einer eigenen
Sendung. Zu ihren Paraderollen gehören Gilda in „Rigoletto“, Violetta in „La Traviata“, Blonde und Konstanze in „Die Entführung aus dem Serail“ sowie Rosalinde und Adele in „Die Fledermaus“. Seit 2001 ist
Brigitte Eisenfeld Mitglied der Musikalischen Komödie Berlin, wo sie immer wieder als Sängerin und Schauspielerin auftritt. Heute widmet sich Brigitte Eisenfeld verstärkt der gesangspädagogischen Arbeit.
Uta Priew ist seit 1980 Ensemblemitglied an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, wo sie auch zur Kammersängerin ernannt wurde. Sie verfügt über ein breites Repertoire von Mozart, Rossini und Verdi bis
zu Komponisten des 20. Jahrhunderts, vor allem aber machte sie sich mit Wagner-Partien wie etwa Ortrud in „Lohengrin“ und Brangäne in „Tristan und Isolde“ einen Namen. Seit 2000 hat Uta Priew einen
Lehrauftrag für Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. 2007 wurde sie dort zur Honorarprofessorin bestellt. Der Tenor Peter-Jürgen Schmidt wurde 1978 Ensemblemitglied an der Berliner Staatsoper und erarbeitete sich hier ein breites Repertoire an Rollen – von Max in „Freischütz“ über Don José in „Carmen“ bis hin zu Partien des 20. Jahrhunderts wie etwa Andres in „Wozzeck“. Daneben gastierte er an deutschen wie internationalen Bühnen, beispielsweise in den USA, in Japan und an der Royal Opera Covent Garden in
England. Peter-Jürgen Schmidts künstlerische Laufbahn ist in zahlreichen Schallplattenaufnahmen sowie Fernseh- und Rundfunkproduktionen dokumentiert.

Eine Pressemitteilung der Staatsoper Unter den Linden

Ticket-Hotline: 030 20 35 45 55