Pressemitteilungen aus Berlin und Brandenburg

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Information des Gesundheitsamts zur “Schweine”grippe

Berlin, den 06.07.2009

Aus aktuellem Anlass, die Neue Influenza A/H1N1 betreffend, gibt der Fachbereich Gesundheitsamt (Hygiene- und Umweltmedizin) folgende Hinweise:
Bei begründetem Verdacht zu Kontakt zur Neuen Influenza (Schweinegrippe) wenden Sie sich bitte an den Wochentagen nach telefonischer Vorausinformation über den Verdacht an Ihren Hausarzt zwecks Einleitung der Diagnostik und ggf. Behandlung.
An den Wochenenden haben Sie bei akuter und schwerer Symptomatik die Möglichkeit, die Rettungsstellen der Berliner Krankenhäuser aufzusuchen.
Auch hier geben Sie die telefonische Vorinformation zu Kontakt zur Neuen Influenza an.
Bitte beachten Sie nachstehende allgemeine hygienische Empfehlungen zur Vermeidung von Infektionen bzw. deren Weiterverbreitung.

1. Richtig Hände waschen
Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich 20 bis 30 Sekunden mit Seife, auch zwischen den Fingern.

2. Hände vom Gesicht fernhalten
Vermeiden Sie es, Mund, Nase oder Augen mit den Händen zu berühren, weil auf diesem Weg Viren von den Händen über die Schleimhäute in den Körper gelangen können.

3. Hygienisch husten und niesen
Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Personen. Husten und niesen Sie in ein Einmaltaschentuch oder in Ihre Armbeuge, auf keinen Fall in die Hand. Das Taschentuch gehört nach einmaliger Benutzung sofort in den Abfall.

4. Wer kann sich zurzeit mit dem Influenza-Virus A/H1N1 anstecken?
Anstecken kann sich nur, wer Kontakt zu erkrankten oder infizierten Menschen hat. In Deutschland sind gegenwärtig nur sehr wenige Menschen erkrankt.

5. Auf erste Anzeichen achten
Auf eine Grippe weisen plötzliches hohes Fieber, schweres Krankheitsgefühl, Husten und Gliederschmerzen hin. Wenn Sie sich krank fühlen, vereinbaren Sie telefonisch mit Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin einen Termin, um ein Ansteckungsrisiko im Wartezimmer zu vermeiden.

6. Andere schützen
Verzichten Sie, wenn Sie erkrankt sind, auf Körperkontakt wie Umarmen, Küssen usw. Wenn Sie zu Hause versorgt werden, halten Sie sich nach Möglichkeit in einem separaten Raum auf. Achten Sie auf generelle Sauberkeit Ihrer Wohnung, insbesondere in Küche und Bad.

7. Geschlossene Räume regelmäßig lüften
Lüften Sie geschlossene Räume drei- bis viermal täglich für jeweils zehn Minuten. Dadurch wird die Zahl der Viren in der Luft verringert, ein Austrocknen der Mund- und Nasenschleimhäute verhindert.

8. Reiseempfehlungen
Beachten Sie die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de.
Ihr Gesundheitsamt
http://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/organisationseinheiten/gesundheit/index.html
Weitere Informationen im Netz gibt die Senatsgesundheitsverwaltung unter www.berlin.de/sen/gesundheit und das Robert-Koch-Institut: www.rki.de

( Pressemitteilung Land Berlin)

Berlin Mitte: Reizgas in BVG-Bus

06.07.2009

Über Halskratzen und Husten klagten etwa 20 Fahrgäste eines Busses gestern Abend in Tiergarten, nachdem vier Unbekannte gegen 19 Uhr den BVG-Bus der Linie M 48 an der Haltestelle Potsdamer Ecke Lützowstraße verlassen hatten. Erst an der nächsten Haltestelle machten Fahrgäste den 46-jährigen Busfahrer auf den Vorfall aufmerksam und erklärten, dass einer der vier Unbekannten vor dem Verlassen des Busses im Oberdeck ein Reizgas versprüht haben soll. Die von dem 46-Jährigen alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr behandelten eine 49-Jährige ambulant. Die übrigen Fahrgäste hatten bereits ihren Weg zu Fuß fortgesetzt.
(Presseinfo der Berliner Polizei)

Bildung hat für Berliner Senat oberste Priorität

06.07.2009

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Im Berliner Rathaus wird über Bildungsfinanzen diskutiert: Am 8. Juli 2009 um 19 Uhr beginnt im Wappensaal eine Podiumsdiskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Senatskanzlei des Landes Berlin zum Thema „Gute Bildung finanzieren! Die Notwendigkeit zur Steigerung der Bildungsausgaben“. Die Chefin der Senatskanzlei, Staatssekretärin Prof. Barbara Kisseler: „Für den Berliner Senat genießen Bildung und Wissenschaft oberste Priorität. Das findet trotz der schwierigen Wirtschaftslage auch in den jüngsten Haushaltsentscheidungen seinen Ausdruck. Dennoch ist es wichtig, den Blick in die weitere Zukunft der Finanzierung von Bildung zu richten. Dazu bietet der Dialog zwischen Forschung und Politik ganz sicher wertvolle Anregungen.“

Berlins Senator für Bildung, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, und Staatssekretärin Prof. Barbara Kisseler werden die Veranstaltung nach Dr. Irina Mohr von der Friedrich-Ebert-Stiftung mit Grußworten eröffnen. Moderiert von Martin Spiewak („Die Zeit“) werden dann Prof. em. Dr. Klaus Klemm (Universität Duisburg-Essen) und Dr. Axel Plünnecke (Institut der deutschen Wirtschaft Köln) in die Themenstellung einführen.