Pressemitteilungen aus Berlin und Brandenburg

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Neues Schulgebäude für die Anna-Seghers-Gemeinschaftsschule in Adlershof

Staatssekretärin Claudia Zinke übergibt neues Schulgebäude für die Anna-Seghers-Gemeinschaftsschule in Adlershof
Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung teilt mit:
Am kommenden Dienstag, 31. August 2010, wird Claudia Zinke, Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Familie, von 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr das neue Schulgebäude für die
Anna-Seghers-Gemeinschaftsschule übergeben.
Treffpunkt:
Anna-Seghers-Schule,
Radickestr. 43,
12489 Berlin-Adlershof ( Bezirk Treptow-Köpenick )

Mit dem einzuweihenden Neubau werden die räumlichen Voraussetzungen für den Grundschulteil der Gemeinschaftsschule geschaffen.
Die Anna-Seghers-Schule war ursprünglich eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe. Seit dem Schuljahr 2008/09 sind im Rahmen der
Pilotphase an der Anna-Seghers-Schule Grundschüler aufgenommen worden. Im vergangenen Schuljahr besuchten 118 Schülerinnen und Schüler die Schulanfangsphase.
Beide Geschosse des Neubaus sind durch einen Aufzug barrierefrei erschlossen. Energetisch und ökologisch ist das Gebäude den neuesten Standards entsprechend errichtet worden. Wertvoller Baumbestand auf dem Schulgrundstück konnte trotz der Baumaßnahmen erhalten werden. ( Pressemitteilung Land Berlin)

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SMS vom Amt – neues Wartemanagement in Berliner Bürgerämtern

27.08.2010

Zeit ist kostbar, darum wird in den Bürgerämtern jetzt das Zeitmanagement weiter verbessert. Aktuell wird ein neues Wartemanagement für Kundinnen und Kunden eingeführt, die ohne Terminvereinbarung ins Amt kommen.

An modernen Kioskgeräten erhalten Bürgerinnen und Bürger neben der Wartenummer dann auch Auskunft über die bevorstehende Wartezeit. Ab einer bestimmten Wartezeit können sie ihre Handynummer hinterlassen und werden kurz vor ihrem Aufruf per SMS zurück ins Bürgeramt gebeten. Damit kann die mögliche Wartezeit angenehmer gestaltet werden. Der Aufruf erfolgt zukünftig über moderne Aufrufanlagen in Form von Großbildschirmen.

Das neue Wartemanagement wird ab August in 17 Berliner Bürgerämtern der Bezirke Lichtenberg, Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg, Marzahn-Hellersdorf, Tempelhof und Schöneberg erprobt. Ab Beginn des Jahres 2011 werden alle weiteren Berliner Bürgerämter diesen Service sukzessive einführen. Es ergänzt den Terminservice, der bereits seit Anfang des Jahres in fast allen Berliner Bürgerämtern angeboten wird und steht auch online auf den Internetseiten der Berliner Bürgerämter zur Verfügung.

Durch das Zusammenwirken von Terminservice und Wartemanagement soll insgesamt ein besseres Zeitmanagement erreicht werden, so dass volle Warteräume der Vergangenheit angehören und die Kundenströme gleichmäßiger verlaufen.

Für die Zukunft ist geplant, die aktuelle Wartezeit auch online anzuzeigen, damit Kundinnen und Kunden sich bereits vor einem persönlichen Besuch eines Bürgeramtes informieren können, ob ein spontaner Besuch lohnt oder eine Terminvereinbarung günstiger ist.

Der neue Service wurde im Rahmen des Modernisierungsprogramms ServiceStadt Berlin in Zusammenarbeit zwischen der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, dem Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, dem IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ) und den Berliner Bezirksämtern entwickelt.
(Pressemitteilung Land Berlin)

Mehr Infos:
Wissenswertes zum Thema  “Verkaufsoffener Sonntag in Berlin” – und wann sind verkaufsoffene Sonntage 2010 in Berlin

Ausstellung informiert über EFRE-Förderung

25.08.2010

Die Wanderausstellung „EFRE. Brandenburg in Bestform.“ informiert an 30 Standorten in Brandenburg über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Ausstellung wird ab 26. August 2010 in Beeskow zu sehen sein.

Wie stärkt eigentlich die EU-Förderung Brandenburg? Welche Ziele werden bei der Förderung in den nächsten Jahren verfolgt? Diesen und weiteren Fragen widmet sich eine Wanderausstellung des brandenburgischen Wirtschaftsministeriums, die von der ILB organisiert worden ist. Anhand von Förderbeispielen aus der Region wird in der Ausstellung erklärt, wie europäische Fördermittel – und damit auch deutsche Steuergelder – in Brandenburg eingesetzt werden.

Ort:                 Landkreis Oder-Spree, im Atrium, Breitscheidstrasse 7, 15848 Beeskow
Ausstellungsdauer:         26.08.2010 – 28.09.2010

Die Ausstellung tourt bis Oktober 2010 und wird an 30 öffentlichen Orten im Land Brandenburg zu sehen sein. Großformatige Fotografien illustrieren Förderbeispiele auf den eigens für die Ausstellung entworfenen Aluminiumtafeln. So wie die Tafeln – angelehnt an Scharniere – ineinander greifen, sind auch die einzelnen Ziele und Handlungsschwerpunkte eng miteinander verbunden: Regionale Entwicklung funktioniert nicht ohne Wirtschaft, Forschung, Stadtentwicklung oder Kultur.

„In der aktuellen Förderperiode 2007–2013 stehen Brandenburg rund 1,5 Milliarden Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Davon wurden bereits mehr als 600 Millionen Euro für rund 2.300 Projekte zugesagt. Diese Mittel sind eine wichtige Säule zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landes. Die Ausstellung zeigt ganz plastisch, welche Wirkung die europäische Förderung in unserer Region entfaltet. Möge sie dazu beitragen, Brandenburg noch enger mit Europa zu verbinden und noch mehr Menschen in Brandenburg zu inspirieren, das Land ebenfalls mit guten Ideen voranzubringen“, erklärt Ralf Christoffers, Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten,anlässlich der Ausstellung.

Die Wanderausstellung ist Teil der Informationskampagne „EFRE. Gute Perspektiven für starke Ideen.“ Diese informiert über die Möglichkeiten der EFRE-Förderung in Brandenburg. Initiiert vom Ministerium für Wirtschaft, wird sie von der Europäischen Union und dem Land Brandenburg finanziert und von der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) umgesetzt. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
(Pressemitteilung)

Blindes Vertrauen – Bilder als Seismographien des Unsichtbaren

10.09.-16.10.2010

(Pressemitteilung)
Eröffnung: Freitag, 10. September, 19 Uhr
Preview für die Presse: Freitag, 10. September, 17 Uhr

Francesc Abad, Jumana Emil Abboud, Monika Anselment, Renaud Auguste-Dormeuil, Antonia Bisig, Pep Dardanyà, Toni Giró, Mira Bernabeu, Simeon Saiz Ruiz, Quim Tarrida, Anna Simone Wallinger

Die Ausstellung »Blindes Vertrauen – Bilder als Seismographien des Unsichtbaren« thematisiert die sog. »blinden Flecken« in der historischen, politischen und sozialen Selbstwahrnehmung moderner Gesellschaften. Elf internationale KünstlerInnen verhandeln jene neuralgischen Punkte des Verbergens bzw. der Unsichtbarkeit zentraler Problematiken, deren kollektive Ausblendung signifikant für den Zustand einer Gesellschaft und ihre innere und äußere Positionierung ist. Im Rahmen legitimierter offizieller Bildpraktiken von Staat, Gesellschaft, Medien und Kunst finden sowohl bewusste als auch unbewusste Selektionsprozesse statt. Diese räumen bestimmten Kontexten eine prominente und umfassende Sichtbarkeit ein, während sie anderen diese dezidiert entziehen und so eine Korrektur von Lesbarkeiten und Sichtbarkeiten vornehmen. Gerade in zunehmend sich medial artikulierenden Gesellschaften fordern großenteils ökonomisierte Bilderpolitiken deshalb zu einer eingehenden Analyse von Aus- und Überblendungen auf.
Den elf Künstlerinnen und Künstlern gemeinsam ist ihre Fokussierung auf spezifische Themen und die Entwicklung experimenteller Arbeitsansätze an der Schnittstelle zwischen Analyse und Dokumentation. Sie begreifen ihre künstlerische Produktion als gesellschaftliche Forschungsarbeit, die prozesshaft entsteht und in visuell und haptisch erfahrbaren Ergebnissen repräsentiert wird. In den versammelten Arbeiten der Ausstellung findet man insofern seismographisch genau die Aufdeckung jener Punkte, die in der Selbstwahrnehmung der jeweiligen gesellschaftlichen Identitäten nicht vorkommen oder dezidiert ausgeblendet werden. Dazu gehören z. B. militärische und strukturelle Gewalt, der Umgang mit Flüchtlingen und MigrantInnen oder historische (Dis-)Kontinuitäten. Ausgehend von den subjektiven Erfahrungen der KünstlerInnen sind dabei insbesondere die Untersuchung der Gründe und Ursachen für den Prozess des gesellschaftlichen Verbergens und ihre erfahrbare Offenlegung von Interesse.
Insofern stellen die künstlerischen Arbeiten der Ausstellung den Versuch dar, diesen »blinden Flecken« zu einer neuen Sichtbarkeit zu verhelfen, sie zu dekodieren und sie aus interdisziplinärer Perspektive zu untersuchen. Gleichwertig zu den bildkünstlerischen Arbeiten steht deshalb die enge Verbindung mit einem diskursiv angelegten Begleitprogramm, das literarische und wissenschaftliche Perspektiven in die zentralen Fragenkomplexe der Ausstellung einbindet.

Kuratiert von Monika Anselment und Magdala Perpinyà.

1. Termin der begleitenden Veranstaltungsreihe »Legendäre Wahrheiten«:
Di 14. 9., 20 Uhr: »Kunst und Krieg« Diskussion mit Àngel Quintana und Simeón Saiz Ruiz
Weitere Temine werden wir Ihnen gesondert zuschicken.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog (196 Seiten).

Gefördert durch das Institut Ramon Llull, das spanische Außen¬ministerium, das spanische Kultusministerium, SEACEX Sociedad Estatal para la Acción Cultural Exterior, die Botschaft von Spanien, das Institut français – Bureau de la création artistique – Arts plastiques und Culturesfrance.

Berlin Friedrichsfelde: Schloss Friedrichsfelde wird wieder eröffnet

23.08.2010

Mit einem Festakt am Freitag, dem 27. August 2010, beginnen die dreitägigen Feierlichkeiten zur Wiedereröffnung des Schlosses
Friedrichsfelde nach umfänglichen Sanierungsarbeiten. Kulturstaatssekretär André Schmitz: “Es war eine richtige Entscheidung
die Einheit von Schloss und Tierpark wieder herzustellen. Heute bildet das sanierte Schloss Friedrichsfelde einen würdigen Mittelpunkt des
größten europäischen Landschaftszoos Europas  ( Zoos in Brandenburg ) – mit einem anspruchsvollen kulturellen Angebot. Die Konzerte sind alle samt lange
vorher ausverkauft. Und das Schlossmuseum ( mehr Museen in Berlin )  mit seinen historischen Räumlichkeiten und Ausstellungen kann an drei Wochentagen sowie
sämtlichen Sonn- und Feiertagen besichtigt werden.” Das Schloss Friedrichsfelde im Bezirk Lichtenberg wurde für rund eine Millionen Euro saniert.
Das Geld stammt aus dem einstigen Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der DDR. Auf den offiziellen Festakt am
27.08.2010 um 17.00 Uhr folgen am 28. und 29. August Hoffeste mit einem Historischen Ball
(Samstag, 18.00 Uhr) bzw. einem Konzert der Sopranistin Christiane Hossfeld (Sonntag 19.00 Uhr).
(Pressemitteilung Land Berlin )

Berlin Lichtenberg: Beleidigung endete in Rangelei

20.08.2010
Berlin Lichtenberg:
Mehrere Personen alarmierten gestern Nachmittag die Polizei zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen. Gegen 17 Uhr 30 kam eine 43-jährige Frau mit einem „Mercedes“ aus einer Ausfahrt herausgefahren, um in die Herzbergstraße einzubiegen. Eine 36-Jährige, die mit einem 37-jährigen Bekannten an der gegenüberliegenden Straßenbahnhaltestelle stand, lief plötzlich über die Straße und beleidigte die Autofahrerin unter anderem fremdenfeindlich und trat gegen den Pkw. Als diese die Polizei alarmieren wollte, entriss ihr die Angreiferin das Handy und zerrte sie aus dem Auto. Von ringsumher kamen Personen, um der Rangelei ein Ende zu bereiten. Eintreffenden Polizisten bot sich ein gereiztes Stimmungsbild von ca. 30 Personen, die die 36-Jährige und ihren offensichtlich alkoholisierten 37-jährigen Begleiter umringt hatten. Es soll aus der Gruppe heraus zu Körperverletzungen gegenüber den beiden gekommen sein. Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung wurden eingeleitet. Der 37-Jährige verhielt sich während der Maßnahmen unkooperativ und provozierte die Anwesenden weiter, so dass man ihn, um eine Gefährdung anderer auszuschließen, Handfesseln anlegte und in einen Funkwagen setzte. Die 36-Jährige wurde vorläufig festgenommen und nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen. Gegen sie wird wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung ermittelt. Die 43-Jährige kam wegen Schmerzen im Bein zur Behandlung in ein Krankenhaus.
( Pressemitteilung der Berliner Polizei)

Berlin Spandau: Autofahrerin auf Parkplatz schwer verletzt

20.08.2010

Berlin Spandau:
Erst wollte der Wagen nicht anspringen, dann machte er einen unvorhergesehenen Satz, so dass sich eine Autofahrerin heute Morgen in Wilhelmstadt verletzte.
Die 85-Jährige hatte gegen 11 Uhr 30 auf einem Parkplatz an der Heer- Ecke Gatower Straße einen 38-Jährigen gebeten, ihr beim Anschieben ihres störrischen Fahrzeugs behilflich zu sein. Nach längerem Hin- und Herschieben des „Honda“ stellte sich der gewünschte Erfolg aber nicht ein und der Wagen sprang immer noch nicht an. Schließlich startete die 85-jährige Frau die Zündung, war aber zu diesem Zeitpunkt offenbar noch nicht vollständig in das Fahrzeug und auf den Fahrersitz gestiegen. Entgegen allen Erwartungen sprang der „Honda“ nun an, machte wegen des noch eingelegten Gangs einen Satz nach vorne und prallte gegen einen ebenfalls auf dem Parkplatz abgestellten „Mercedes“. Dabei zog sich die Frau Verletzungen am linken Bein zu und wurde von alarmierten Rettungskräften stationär in eine Klinik eingeliefert. An den beiden Unfallfahrzeugen entstand nur geringer Sachschaden. ( Pressemitteilung der Berliner Polizei )

Zwei Badegewässer derzeit nicht empfehlenswert

20.08.2010, 13:35 Uhr

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz teilt mit:
Nach den aktuellen Ergebnissen des Untersuchungsprogramms zur Berliner Badegewässerqualität sollte man zur Zeit an folgenden Stellen nicht baden:
   – Unterhavel, Grunewaldturm in Charlottenburg-Wilmersdorf
   – Unterhavel, Kleine Badewiese in Spandau
Grund: Nach den routinemäßig durchgeführten mikrobiologischen Untersuchungen der Badegewässerqualität an den 38 Berliner Badestellen im gesamten Stadtgebiet sind an den o.g. Stellen die Grenzwerte der EU-Badegewässerrichtlinie bei den Indikatorkeimen für fäkale
Verunreinigungen (coliforme Bakterien) überschritten. Nachuntersuchungen sind eingeleitet.
Überall sonst in Berlin ist die Badegewässerqualität uneingeschränkt hervorragend bis gut.

Pressemitteilung vom Land Berlin
   Weitere Informationen:
   Online-Badegewässerkarte des LAGeSo:
   http://www.badegewaesser.berlin.de (Externer Link)

Weitere Tipps für Berlin:
Restaurants in Berlin
 - russische Restaurants in Berlin
 - italienische Restaurants in Berlin

Pegel von Neiße und Spree sinken fast überall

11.08.2010
  Potsdam – Die Wasserstände von Neiße und Spree gehen fast überall in Brandenburg weiter zurück. Die Deiche entlang der beiden Flüsse bleiben aber weiter gesperrt, wie der Landeskatastrophenschutzstab am Mittwoch in Potsdam mitteilte. Die Einsatzkräfte mussten immer noch Sickerstellen an den Deichen besonders entlang der Spree sichern. Mehrere hundert Helfer waren weiterhin im Einsatz.

Innenstaatssekretär Rudolf Zeeb informierte sich in Cottbus, Forst und an der Talsperre Spremberg über die Lage. Viele zuvor überflutete Straßen konnten wieder für den Verkehr freigegeben werden. Einzelne Straßen sind jedoch noch wegen Überflutung gesperrt. An mehreren Stellen begannen erste Aufräumarbeiten.

An der Neiße sanken die Wasserstände bis zum frühen Nachmittag (14.00 Uhr) in Klein Bademeusel und Guben mit 3,26 Metern bzw. 5,19 Metern auf Werte im Bereich der untersten Alarmstufe 1. Etliche Kräfte entlang der Neiße konnten im Verlauf des Mittwochs aus dem Einsatz entlassen werden. Vor allem in Guben kam es bei den Aufräumarbeiten immer wieder zu Behinderungen durch Schaulustige.

Der Landkreis Spree-Neiße erhielt unterdessen weitere 100.000 Sandsäcke aus dem Katastrophenschutzlager Beeskow zur Sicherung von Gefahrenpunkten entlang der Spree. Sie werden zur Deichstabilisierung und Sicherung von Bauwerken in der Gemeinde Neuhausen und im Amt Burg eingesetzt. In der Spree wurde zunehmend Treibgut gesichtet. An vereinzelten Stellen trat der Fluss über die Ufer. Betroffen waren nur Grünflächen. Im Spremberg lag der Pegel der Spree mit 2,85 Metern nur noch knapp oberhalb des Richtwertes für die Alarmstufe 1.

An der Spree wurde der Abfluss aus der Talsperre Spremberg auf 70 Kubikmeter je Sekunde erhöht. Dadurch stieg der Pegel in Cottbus weiter an, blieb aber bis zum frühen Nachmittag (14.00 Uhr) mit 2,26 Metern knapp unter dem Richtwert der Hochwasseralarmstufe 1. Einzelne tiefer gelegene Uferwege standen unter Wasser.

Zum Hochwasserschutz wurden in Cottbus bereits 60.000 Sandsäcke verbaut, um Sickerstellen an Deichen zu sichern oder Deiche zu erhöhen. Probleme gab es mit Fußgängern und Radfahrern, die immer wieder die Sperren von Fußgänger- und Fahrradbrücken entfernten. Zur Hochwasserabwehr waren allein in Cottbus bis zu 500 Kräfte von Feuerwehren, Hilfsorganisationen, THW und Polizei im Einsatz.

Der Landkreis Dahme-Spreewald bereitet sich unterdessen auf mögliche höhere Wasserstände der Spree vor. Seit Dienstagabend sind dort vorsorglich Deichläufer an der Spree im Einsatz. Im Spreewald wurden zur besseren Aufnahme der erhöhten Wassermenge alle Wehre geöffnet. ( Pressemitteilung Land Brandenburg )

Hochwasserlage in Brandenburg

Bürgerservice: Innenministerium schaltet Hochwasser-Portal im Internet

Alle Infos auf einen Klick: Aktuelle Lageinformationen, Pegelstände, Bürgertelefone und Serviceangeboten ab sofort online
Potsdam – Das Innenministerium hat am Montag eine spezielle Internetseite mit aktuellen Informationen zum Hochwasser von Spree und Neiße freigeschaltet.
Unter der Adresse www.internetwache.de/hochwasser bietet das Portal nicht nur Informationen zur aktuellen Lage, sondern auch allgemeine Hinweise und Erläuterungen
zum Katastrophenschutz in Brandenburg. Bürgerinnen und Bürger haben mit der Seite einen Zugriff auf die Lagemeldungen  des Hochwassermeldezentrums sowie auf die Informationen des Landeskatastrophenschutzstabes.
Diese werden fortlaufend aktualisiert. Ergänzt wird das Serviceangebot durch Tipps zu richtigem Verhalten in Hochwassersituationen und die
Nummern der Bürgertelefone der betroffenen Regionen. Erläutert werden zudem die Aufgaben des Katastrophenschutzstabes sowie die Hochwasser-Alarmstufen und die mit ihnen verbundenen Maßnahmen.
Direkte Links führen unter anderem zu Hochwasser-Informationsangeboten des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV), zu den
Pegelständen der Hochwasserzentrale Sachsen, den Pegelständen in Polen sowie den Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Seite
bietet damit alle relevanten Informationen zum derzeitigen Hochwasser an Neiße und Spree.
( Pressemitteilung Land Brandenburg )