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Ausstellung des Künstlers Ernst Volland

13.05.2009

Eingebrannte Bilder 

Die Heinrich  Böll Stiftung  nimmt den 20. Jahrestag des Mauerfalls zum Anlass durch eine Ausstellung des Künstlers Ernst Volland  „ Eingebrannte Bilder“ auf die Bedeutung der Zäsur 1989 einzugehen.
Im Rahmen des in Berlin vom 28. Mai bis 1. Juni stattfindenden Geschichtsforums wird die Ausstellung in den Räumen des neuen Gebäudes der HBS eröffnet werden. Am 30. Mai  soll eine öffentliche Podiumsdiskussion nach dem Zusammenhang von Ereignis, Erinnerung, Bildgedächtnis und öffentlicher Erinnerung gefragt werden.
Das historische Jahr 1989 beschreibt nicht nur eine politische Zäsur, sondern verweist auch auf die Änderung der Erinnerungs- und Deutungslandschaft. Das Ende des Kalten Krieges und der Teilung Deutschlands und Europas haben die Politik ermutigt, verstärkt Einfluss auf die Formen des öffentlichen Erinnerns zu nehmen. Diese Zentralisierung und Politisierung des Gedenkens verleiht dem Gedenken  eine größere Sichtbarkeit, birgt aber die Gefahr des Affirmativen.
Wir möchten darüber hinaus auf die Prozesse des Erinnerns eingehen. Was tun wir, wenn wir uns erinnern?  Wer sind die Akteure in historischen  Deutungsprozessen? Was geschieht, wenn bestimmten Bildern Repräsentanz zugeschrieben wird?
 „Eingebrannte Bilder“ von Ernst Volland
Freitag, 29. Mai 2009, 18.00 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Es sprechen:
Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich Böll Stiftung
Bernd Hüppauf, Prof. em. New York University

 

Podiumsdiskussion
Samstag, 30. Mai 2009, 18.00 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Prof. Bernd Hüppauf, New York University
Prof. Monika Flacke, Deutsches Historisches Museum Berlin
PD Dr. Habbo Knoch,  Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten
Dr. Enno Kaufhold, freier Fotohistoriker, Lehrender und Publizist

Moderation: Harald Asel, InfoRadio Berlin

Die Podiumsdiskussion ist in Kooperation mit InfoRadio Berlin

Die Ausstellung von Ernst Volland wird von 30. Mai – 2. Juli 2009 (Mo-Fr 9-20 Uhr + Sa/So 11-16 Uhr) im Foyer der Heinrich Böll Stiftung gezeigt.