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Ministerin Ziegler stellt 4. Familienpass für Brandenburg vor

Im Kreise von Viertklässlern aus der Potsdamer Grundschule „Am Diesterweg“
stellte Familienministerin Dagmar Ziegler heute im Exploratorium Potsdam den
nunmehr 4. brandenburgischen Familienpass für den Zeitraum 1. Juli 2009 bis 30.
Juni 2010 vor. Er ist ab sofort landesweit erhältlich. Der neue Pass umfasst an die
450 Angebote und kostet wie bereits in den vergangenen Jahren 5 Euro.
Ziegler betonte: „Ich freue mich, dass der Brandenburger Familienpass so gut ankommt.
Der starke Zuspruch der Kinder und ihrer Familien und ihre Wünsche haben uns dazu
veranlasst, den Pass noch übersichtlicher zu gestalten und mit neuen Angeboten zu
erweitern. Ich hoffe, dass der 4. Familienpass wieder viele Eltern und Großeltern ermuntert,
gemeinsam etwas mit ihren Kindern oder Enkeln zu unternehmen. Das Angebot aus
den Bereichen Kultur, Sport, Freizeit und Bildung in ganz Brandenburg sowie im benachbarten
Berlin konnte sogar noch gesteigert werden und enthält in diesem Jahr 60
Angebote mehr als im Vorjahr!“ Zu den neuen Highlights zählen zum Beispiel der Kletterwald
Klaistow (Potsdam-Mittelmark), der Zoo Eberswalde (Barnim), das Urania-
Planetarium Potsdam oder der Rosengarten Forst (Lausitz). [Read more →]

Berliner Bundesbevollmächtigte Helbig pflanzt Birnenbaum in Ribbeck

14.04.2009, 10:40 Uhr

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

“So spendet Segen noch immer die Hand Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.” Mit diesen Versen endet eines der bekanntesten Gedichte eines der berühmtesten Dichter und Schriftsteller unserer Region, das Gedicht vom “Herrn Ribbeck auf Ribbeck im Havelland” von Theodor Fontane.

Um das deutschlandweite Gedächtnis an das Gedicht, seinen Schöpfer und vor allem an den Birnbaum des Herrn Ribbeck von Ribbeck lebendig zu erhalten, hat der Landkreis Havelland die Ministerpräsidenten der Länder gebeten, jeweils einen Birnbaum für den „Deutschen Birnengarten in Ribbeck“ zu stiften.

Berlins Bevollmächtigte beim Bund, Staatssekretärin Monika Helbig, wird nun am 16. April 2009 um 16 Uhr in Ribbeck (14641 Nauen) für das Land Berlin den von der Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e. V. gestifteten Birnbaum pflanzen (Bildtermin).

Monika Helbig: „Von Kind auf ist mir das schöne Fontane-Gedicht geläufig, und ich finde, es ist eine wunderbare Idee, jedes Land einen Birnenbaum am historischen Ort pflanzen zu lassen. Sehr gern haben wir dem Wunsch aus dem Havelland entsprochen und unseren Beitrag zum Ribbecker Birnengarten geleistet. Aber auch abgesehen von diesem neuen Garten – Ribbeck ist immer einen Ausflug wert.“

Grüne Lebenswelten

07.04.2009

- verborgene Orte in der Havelniederung -
Neuerschienene Broschüre ab sofort erhältlich!

Die Landesgartenschau 2009 in Oranienburg ist auch für die umliegenden Orte der Havelniederung von großer Bedeutung. Bietet sich doch die Chance die Besonderheiten des Landschaftsraumes beiderseits der Havel in den Blickpunkt einer breiten Öffentlichkeit zu rücken.

Als Herausgeber dieses Wegweisers hat sich der Arbeitskreis Havelniederung seit nun fast zwanzig Jahren die Information der Bürgerinnen und Bürger über diesen Landschaftsraum zur Aufgabe gemacht. Vom Oberkrämer bis zum Barnim; vom Oranienburger – und Humboldt-Schloss bis zur Spandauer Zitadelle; von Hedwig Bollhagen bis Hannah Höch, gibt es viele spannende Orte, die einen Besuch lohnen.

In der nun vorliegenden Broschüre Grüne Lebenswelten werden ganz besondere Hinweise auf Lebenswelten gegeben, die oftmals nur Insidern bekannt sind oder in ihrer Bedeutung und Ausstrahlung unterrepräsentiert sind.

So ist z. B. die Siedlung Eden in Oranienburg im Jahr 1893 als erste gemeinnützige Genossenschaft mit dem Ziel gegründet worden, das Leben im Einklang mit der Natur zu gestalten. So werden u. a. zwei weitere Gruppierungen vorgestellt, die auf der Basis vergleichbarer Ideale in Reinickendorf und Spandau mit großem Zuspruch aktiv sind. Es gibt aber auch die ganz private Lebenswelt, die nachvollziehbar aufzeigt, wie zielgerichtet auch das persönliche Umfeld gestaltet werden kann.

Als weitere Besonderheit ist hervorzuheben, dass alle Projekte in Form von Interviews präsentiert werden. Dadurch ist unschwer zu erfahren, wie entscheidend das persönliche Engagement für das Gelingen aber auch das dann Erreichte auf die Persönlichkeit ausstrahlt.

“Lassen Sie sich also mitnehmen in die Grüne Lebenswelten, die oftmals ganz in der Nähe schon seit geraumer Zeit existieren. Sehr würden wir uns freuen, wenn dieser Wegweiser auch für Sie Anregung wäre, die herausragenden Besonderheiten der Grüne Lebenswelten in der Havelniederung wieder oder neu zu entdecken,” freuen sich die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Arbeitskreises Havelniederung.

( Pressemitteilung Land Berlin )

Wieder zu besichtigen: Das Ziegelei-Museum in Glindow

02.03.2009
Unser Tipp für das nächste Wochenende:
Das Ziegelei-Museum in Glindow ist wieder zu besichtigen!

Öffnungszeiten des Ziegeleimuseums:  
März bis Oktober
Mittwoch, Samstag, Sonntag und Feiertage von 10.00 bis 16.00 Uhr.

Machen Sie doch mal einen Wochenendausflug nach Glindow.
Wenn Sie vorab noch weitere Informationen über das
Ziegelei-Museum wünschen lesen Sie hier mehr!

Hätten Sie das gewusst?
Schon 1462 haben die Zisterziensermönche in der Nähe von Glindow Ton abgebaut!
Mit Backsteinen aus Glindow wurden Häuser in Brandenburg, Berlin und Potsdam gebaut!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß!

Nachrichten aus Brandenburg: Schönbohm: Brandenburg hat etwas vorzuzeigen

Nachrichten aus Brandenburg: 24.02.2009 / 18:04 Uhr

Schönbohm: Brandenburg hat etwas vorzuzeigen

Innovationsprojekte auf der CeBIT – Kooperation als Schlüsselbegriff
 
Innenminister Jörg Schönbohm sieht Brandenburg beim Ausbau elektronischer Verwaltungsdienstleistungen (E-Government) gut aufgestellt. „Brandenburg muss sich im Wettbewerb mit anderen Ländern nicht verstecken. Wir in Brandenburg haben inzwischen mächtig Fahrt aufgenommen”, sagte der Innenminister, der auch für die Umsetzung der E-Government-Strategie der Landesregierung zuständig ist, heute in Potsdam. Für die Zukunft gehe es vor allem um die weitere Verstärkung der Kooperationen mit Wirtschaft und Wissenschaft. Neben den Kontakten zu den Wirtschaftskammern gibt es seit kurzem auch eine Kooperationsvereinbarung mit dem ‚Institute for e-Government’ an der Universität Potsdam.

„Dass Brandenburg im Bereich der elektronischen Verwaltungsleistungen etwas vorzuzeigen hat, unterstreicht auch der Gemeinschaftsstand der Landesverwaltung auf der Welt-Leitmesse für Informationstechnologie CeBIT vom 3. bis 8. März in Hannover”, betonte Schönbohm. Auch die Auszeichnung des elektronischen Dokumentenmanagement- und Vorgangsbearbeitungssystems EL.DOK im E-Government-Wettbewerb unter Schirmherrschaft des Bundesinnenministers vor zwei Jahren oder das im Auftrag der Umweltministerkonferenz vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz als Pilotprojekt entwickelte Elektronische Abfallnachweisverfahren für Sondermüll seien Beispiele dafür, „dass Brandenburg kräftig mitmischt”. Das gilt ebenso für das Projekt ‚Virtuelles Bauamt’, das federführend vom Infrastrukturministerium gemeinsam mit dem ZIT-BB entwickelt wird.

Unter der Überschrift ‚Brandenburg digital entdecken’ präsentiert die Landesverwaltung auf der CeBIT insgesamt neun Projekte. Das Spektrum reicht von Dokumentations- und Archivanwendungen in öffentlichen Verwaltungen und Justiz über Prozessketten zur Dokumentation von Sonderabfallströmen bis hin zur elek-tronischen Abwicklung von Bußgeldverfahren.

Mit einem Brandenburg-Abend unter dem Motto ‚Lange Kerls und Kurze Gespräche’ setzt sich das Land am 4. März zusätzlich in ein gutes Licht. Daran werden u.a. Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns, Umweltminister Dietmar Woidke und Innenminister Schönbohm teilnehmen. Die ‚Langen Kerls’ aus Potsdam treten den gesamten Tag über auf dem Brandenburg-Stand in der Halle 9 als Blickfang auf.

Im Forum des ‚public sector parc’ der CeBIT präsentiert sich Brandenburg an diesem Tag (12.00 bis 12.30 Uhr) mit einem Referat zum Thema ‚Elektronische Akten in Brandenburg – Medienbruchfreier Lebenszyklus von der Entstehung und Bearbeitung bis zur Archivierung’. Außerdem wird auf dem Stand der Wettbewerbssieger für den Slogan des Projektes EL.DOK BB gekürt.

Bereits am Eröffnungstag (3. März) besucht Innenstaatssekretär Hans-Jürgen Hohnen die CeBIT und stattet dem Stand einen ausführlichen Besuch ab.

Weitere Höhepunkte sind am 5. März die Freischaltung des digitalen Archivs durch den Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs, Dr. Klaus Neitmann, und Betriebsaufnahme der Basiskomponente ‚Bezahlplattform’ des Dienstleistungsportals service.brandenburg.de durch den Geschäftsführer des Brandenburgischen IT-Dienstleisters, Lothar Sattler.

Weitere Glanzlichter des Brandenburger Auftritts in Hannover sind eine Dokumentation zur Entstehungsgeschichte des Landeswappens anhand von Urkunden und ein Original-Einsatzmotorrad der Polizei, auf dem man auch für Erinnerungsfotos Platz nehmen darf.

„Bürger und Unternehmen haben hohe Erwartungen an die Informations- und Interaktionsangebote der öffentlichen Internetauftritte. Die EU hat mit ihrer Dienstleistungsrichtlinie einen zusätzlichen Beschleunigungsimpuls gegeben. Bereits Ende dieses Jahres müssen alle Verfahren, die die Ausübung einer Dienstleistung betreffen, problemlos elektronisch abgewickelt werden können”, erläuterte Schönbohm. „Das Innenressort als E-Government-Ministerium stellt dafür das Gerüst bereit, in das die Fachressorts ihre Anwendungen einbauen können. Der Schlüssel für nutzerfreundliche Angebote aber heißt auch hier Kooperation.”

Unsere E-Government-Angebote erfreuen sich bei den Bürger deutlich wachsender Beliebtheit. Allein das Portal ‚service.brandenburg.de’ besuchten im Monat Januar rund 1,5 Millionen Nutzerinnen und Nutzer; das waren fast acht Mal mehr als im Monatsdurchschnitt des Startjahres 2006. Nahezu 30.000 Mal im Monat wird eine Seite des Portals als Favorit in einem Browser abgespeichert. Bei Rückäußerungen zu Bußgeldverfahren wird inzwischen in etwa 24 Prozent der Fälle die Möglichkeit des elektronischen Verfahren ‚Owi online’ genutzt.

Die Voraussetzung, dass alle Bürger des Landes von den Vorteilen elektronischer Verwaltungsdienstleistungen voll profitieren können, sei jedoch der flächendeckende Ausbau des Breitbandnetzes oder vergleichbarer Netze. „Es darf keine weißen Flecken auf der Landkarte geben. „Das ist auch ein wichtiger Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung von Berlin-ferneren Räumen”, unterstrich der Innenminister.

Er betonte zugleich, die Landesregierung habe frühzeitig grundlegende strategische Entscheidungen getroffen, um schrittweise alle internetfähigen Dienstleistungen der Landesverwaltung auf elektronischem Wege anbieten zu können. Das Portal service.brandenburg.de und der Zentrale IT-Dienstleister Brandenburg (ZIT-BB) seien wichtige Schritte auf dem Weg zu diesem Ziel. „Bei ZIT-BB wird die gesamte IT-Steuerung und Koordination für den ‚Konzern’ Landesverwaltung gebündelt. Service.brandenburg.de ist das Tor zu allen Dienstleistungen.”

Pressemitteilung Land Brandenburg