Blick auf die Weidendammer Brücke in Berlin
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in kaum wahrnehmbarer Wölbung über die Spree. Ab 1685 verbindet an dieser Stelle eine Holzzugbrücke das Stadtinnere mit der Spandauer Vorstadt, dem jetzigen Teil von Berlin-Mitte etwa zwischen Friedrich-, Tor- und Liebknechtstraße. 1826 wird die Brücke durch eine in Mitteleuropa bis dahin einmalige gusseiserne Bogen-Zug-Brücke ersetzt, deren Pfeiler unter Wasser auf einem massiven Holzunterbau ruhen. Stolz vermerkt der Berliner "Verein zur Beförderung des Gewerbefleißes in Preußen", ein lobbyistischer Zusammenschluss von Gewerbetreibenden, in seinem 1828er Jahrbuch: "Obgleich alle einzelnen Baustücke der fünfbogigen Brücke nur schwach und leicht scheinen, so ist sie doch stark genug, bedeutende Lasten zu tragen, und eine Verbindung aller Theile von der Art, daß nur eine sehr geringe Erschütterung bemerkbar ist, wenn schwere Lastwagen über sie weg gehen." Schon nach einem halben Jahrhundert kann die Brücke den anschwellenden Verkehr der wachsenden